{"id":109086,"date":"2025-05-14T04:47:09","date_gmt":"2025-05-14T04:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/109086\/"},"modified":"2025-05-14T04:47:09","modified_gmt":"2025-05-14T04:47:09","slug":"usa-tourismus-in-zeiten-von-trump-bleiben-usa-traumziel-fuer-deutsche-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/109086\/","title":{"rendered":"USA-Tourismus &#8211; In Zeiten von Trump: Bleiben USA Traumziel f\u00fcr Deutsche? &#8211; Reise"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/New_York\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">New York<\/a>\/<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/San_Francisco\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">San Francisco<\/a> (dpa) &#8211; \u201eWillkommen bei Frank-in-Cisco\u201c &#8211; mit dieser treffenden Wortsch\u00f6pfung stellt sich Frank Marx als deutscher Reisef\u00fchrer in San Francisco vor. \u201eIch bin ein Freund, der dir seine Stadt als Insider zeigt\u201c, verspricht er auf seiner Webseite. 2017 zog der geb\u00fcrtige Trierer in die Westk\u00fcstenmetropole, seit 2019 zeigt er deutschen Touristen seine geliebte Stadt, \u201e\u00fcber Stock und Stein und Treppen in verborgene Ecken\u201c, erz\u00e4hlt Marx.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Doch mit dem zweiten Amtsantritt von Donald Trump hat sich f\u00fcr den 47-J\u00e4hrigen das Gesch\u00e4ft deutlich verschlechtert. Von der Touristenbeh\u00f6rde in San Francisco wisse er, dass die Besucherzahlen aus Europa um 30 Prozent gesunken seien. Von Klienten h\u00f6re er, dass ihnen die Berichte \u00fcber Festnahmen oder Abweisungen bei der Einreise in die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> Angst machen w\u00fcrden. Andere erz\u00e4hlten, sie m\u00fcssten sich bei Freunden rechtfertigen, wenn sie in Trumps Amerika reisen w\u00fcrden.\u00a0<\/p>\n<p>Weniger Touri-Touren\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eIch habe 50 bis 60 Prozent weniger an Anfragen\u201c, sagt Marx. Statt f\u00fcnf Touren pro Woche seien es jetzt nur noch zwei oder drei Buchungen von Privatleuten. Der \u201erettende Zweig\u201c seien derzeit Gesch\u00e4ftsreisende, die beruflich nach Kalifornien m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">An der Ostk\u00fcste sieht es \u00e4hnlich aus. \u201eIch merke es an den Buchungen relativ deutlich und bekomme auch regelm\u00e4\u00dfig Nachrichten von besorgten Leuten zur Einreise\u201c, sagt der Reiseleiter Sanel Huskanovic, Gr\u00fcnder von \u201eMein Trip nach New York\u201c. Gerade erst hatte er seine kleine <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Tourismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tourismus<\/a>-Firma wieder aus dem Tief der Pandemie hinausgezogen, als deutsche Touristen monatelang nicht in die USA einreisen durften. Nun steht schon wieder die n\u00e4chste H\u00fcrde an, weil viele einfach nicht mehr einreisen wollen.\u00a0<\/p>\n<p>Weniger Besucher aus Deutschland\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch die Statistiken sind deutlich: Im M\u00e4rz sank die Zahl ausl\u00e4ndischer Touristen aus \u00dcbersee in den USA um zw\u00f6lf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die \u201eWashington Post\u201c\u00a0berichtete. Sie berief sich dabei auf Daten der zum US-Handelsministerium geh\u00f6renden International Trade Administration. Aus Deutschland kamen sogar 28 Prozent weniger Besucher. Auch im Februar waren die Zahlen schon gesunken &#8211; der erste nennenswerte R\u00fcckgang seit der Corona-Pandemie. Sollte es dabei bleiben, w\u00fcrde dies laut Experten Milliardenverluste f\u00fcr die US-Tourismusindustrie bedeuten.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Blick in die Zukunft macht wenig Hoffnung: Die Buchungen f\u00fcr das dritte Quartal zumindest f\u00fcr die g\u00fcnstigsten Economy-Tickets in die USA schw\u00e4cheln, wie die Lufthansa gerade mitteilte. Viele Menschen hinterfragten ihre geplanten USA-Urlaube, sagte Vorstandschef Carsten Spohr.\u00a0<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fcnde, nicht in die USA zu reisen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eSeit Trumps Wiederwahl sind die Buchungen auf unserer Plattform f\u00fcr Reisen in die Vereinigten Staaten von Amerika weltweit um 11 Prozent zur\u00fcckgegangen\u201c, sagt auch Laurent de Chorivit von der Reisebuchungsplattform Evaneos. Auf dem deutschen Markt h\u00e4tten sie sich sogar halbiert. \u201eZur\u00fcckzuf\u00fchren ist dieser globale R\u00fcckgang neben der Wahl auch auf die allgemeine Teuerung in den USA, die Ablehnung des politischen Modells, zunehmende Instabilit\u00e4t durch bereits eingef\u00fchrte und weitere angek\u00fcndigte Z\u00f6lle, sowie auf wachsende Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Bewegungsfreiheit.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Schauspielerin und TV-Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes \u00e4u\u00dferte sich vor kurzem \u00e4hnlich: \u201eDie aktuelle Entwicklung bereitet mir Sorge\u201c, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. \u201eEs ist eher so, dass meine Lust nachl\u00e4sst, nach Amerika zu reisen.\u201c<\/p>\n<p>Sorge vor Problemen an der Grenze<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">F\u00fcr Verunsicherung sorgten vor einiger Zeit unter anderem eine Reihe von Festnahmen bei der Einreise in die Vereinigten Staaten. Unter den betroffenen waren auch deutsche Staatsb\u00fcrger. Dabei wurde Personen trotz vollst\u00e4ndiger Papiere die Einreise verwehrt. Manche wurden gar \u00fcber Tage oder Wochen in Abschiebe-Anstalten festgehalten. Es handelt sich dabei allerdings nach wie vor um Einzelf\u00e4lle.\u00a0<\/p>\n<p>Gelassenheit und Hoffnung<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Tourismus-Branche in den USA hofft auf einen raschen Umschwung. Der New Yorker Reisef\u00fchrer Huskanovic probiert es mit Gelassenheit: \u201eDas wird auch irgendwann vorbeigehen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch sein Kollege Marx in San Francisco bleibt optimistisch, dass deutsche Touristen bald wiederkommen werden &#8211; und dass er seine Liebe f\u00fcr die Stadt weiter teilen kann. Auf seinen Social-Media-Kan\u00e4len gibt er Tipps und spricht die Sorgen von vielen an. Er sei \u201ekomplett gegen die Politik der Trump-Regierung\u201c, schrieb er vor kurzem auf Facebook. \u201eSan Francisco bleibt ein Leuchtturm der Hoffnung und des Widerstands, insbesondere f\u00fcr Communities die unseren Schutz brauchen. Unsere Stadt und unser Bundesstaat setzen sich weiterhin aktiv f\u00fcr Gerechtigkeit, Vielfalt und Gleichheit ein.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250514-930-540035\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"New York\/San Francisco (dpa) &#8211; \u201eWillkommen bei Frank-in-Cisco\u201c &#8211; mit dieser treffenden Wortsch\u00f6pfung stellt sich Frank Marx als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":109087,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,1724,13,2057,14,944,39642,15,16,4562,7895,12,149,1163,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-109086","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-gesellschaft","12":"tag-headlines","13":"tag-leben-und-gesellschaft","14":"tag-nachrichten","15":"tag-new-york","16":"tag-new-york-city","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-reise","20":"tag-san-francisco","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-sueddeutsche-zeitung","23":"tag-tourismus","24":"tag-united-states","25":"tag-united-states-of-america","26":"tag-us","27":"tag-usa","28":"tag-vereinigte-staaten","29":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114504377604767547","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109086"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109086\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/109087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=109086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=109086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}