{"id":1091556,"date":"2026-06-13T13:54:18","date_gmt":"2026-06-13T13:54:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1091556\/"},"modified":"2026-06-13T13:54:18","modified_gmt":"2026-06-13T13:54:18","slug":"hilfreich-fuer-die-afd-wagenknecht-kuendigt-enthaltungen-bei-abstimmung-zum-ministerpraesidenten-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1091556\/","title":{"rendered":"Hilfreich f\u00fcr die AfD? Wagenknecht k\u00fcndigt Enthaltungen bei Abstimmung zum Ministerpr\u00e4sidenten an"},"content":{"rendered":"<p>Das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht will sich bei Abstimmungen \u00fcber Kandidaten der CDU und AfD in Sachsen-Anhalt enthalten. In einem Szenario ist damit der AfD geholfen. Erstmal muss das BSW aber in den Landtag einziehen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht k\u00f6nnte als Z\u00fcnglein an der Waage der AfD in Sachsen-Anhalt ins Amt des Ministerpr\u00e4sidenten verhelfen. Parteigr\u00fcnderin Sahra Wagenknecht k\u00fcndigt an, dass sich ihre Partei im Falle eines Einzugs in den Magdeburger Landtag bei Abstimmungen \u00fcber Kandidaten der AfD und der CDU in allen Wahlg\u00e4ngen enthalten werde. <\/p>\n<p>Da im dritten Wahlgang eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen gen\u00fcgt, k\u00f6nnte das unter bestimmten Umst\u00e4nden f\u00fcr die AfD reichen. Das Szenario hat aber viele Unbekannte: Da das BSW in j\u00fcngsten Umfragen nur bei vier Prozent lag, ist offen, ob die Partei \u00fcberhaupt ins Parlament kommt. Unklar ist auch, ob die AfD Umfragewerte von zuletzt 41 bis 42 Prozent halten oder sogar ausbauen kann und welche anderen Parteien die F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde schaffen.<\/p>\n<p>Wagenknecht wirbt eigentlich f\u00fcr ein eigenes \u201eMagdeburger Modell\u201c: \u201eWir fordern einen \u00fcberparteilichen Ministerpr\u00e4sidenten, der in wichtigen Fragen den Mehrheitswillen in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/afd-sachsen-anhalt\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/afd-sachsen-anhalt\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sachsen-Anhalt<\/a> vertritt\u201c, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Wer das sein k\u00f6nnte, ist jedoch unklar.<\/p>\n<p>In Gespr\u00e4chen mit den anderen Parteien solle man sich \u201eauf eine anerkannte Pers\u00f6nlichkeit verst\u00e4ndigen\u201c, sagte Wagenknecht. \u201eJetzt als BSW konkrete Namen ins Spiel zu bringen, w\u00fcrde potenzielle Kandidaten besch\u00e4digen, weil sie dann als BSW-Kandidaten gelten w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>Zuspruch der politischen Konkurrenz ist vorerst nicht zu erkennen. \u201eWenn die anderen Parteien unseren Vorschlag ablehnen, werden wir weder den amtierenden CDU-Ministerpr\u00e4sidenten noch den AfD-Kandidaten w\u00e4hlen, sondern uns enthalten\u201c, sagte die Parteigr\u00fcnderin. Sie f\u00fcgte hinzu: \u201eUnser Wahlziel ist die Abwahl der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/cdu\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/cdu\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a>, auch weil das die Merz-Regierung beenden k\u00f6nnte.\u201c <\/p>\n<p>Wagenknecht wirbt auch in Th\u00fcringen f\u00fcr \u201eMagdeburger Modell\u201c<\/p>\n<p>Ihr \u201eMagdeburger Modell\u201c w\u00fcnscht sich Wagenknecht auch f\u00fcr Th\u00fcringen, wo das BSW in einer Koalition mit CDU und SPD regiert. \u201eAuch in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/afd-thueringen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/afd-thueringen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Th\u00fcringen<\/a> w\u00e4re es besser, einen im Land breit akzeptierten parteiunabh\u00e4ngigen Ministerpr\u00e4sidenten zu suchen, der mit wechselnden Mehrheiten regiert \u2013 auch unter Einbeziehung der AfD\u201c, sagte sie. Wagenknecht \u00fcbt seit l\u00e4ngerem Kritik an der Regierungsbeteiligung in Th\u00fcringen, doch der BSW-Landesverband steht dazu.<\/p>\n<p>Anfang Juni hatte bereits ein \u201eBild\u201c-Bericht die Frage aufgeworfen: \u201eVerhilft Wagenknecht der AfD zur Macht?\u201c Damals hatte Wagenknecht auf die Nachfrage, ob das BSW einem von der AfD nominierten Ministerpr\u00e4sidenten zur Mehrheit verhelfen k\u00f6nnte, nur gesagt: \u201eAber diese Frage stellt sich nicht. Unser Modell ist ein anderes.\u201c Wagenknecht hat aber mehrfach deutlich gemacht, dass sie die Brandmauer der \u00fcbrigen Parteien gegen die AfD f\u00fcr falsch h\u00e4lt.<\/p>\n<p>luwi\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht will sich bei Abstimmungen \u00fcber Kandidaten der CDU und AfD in Sachsen-Anhalt enthalten. 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