{"id":1092559,"date":"2026-06-14T00:07:25","date_gmt":"2026-06-14T00:07:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1092559\/"},"modified":"2026-06-14T00:07:25","modified_gmt":"2026-06-14T00:07:25","slug":"blutdruck-ueberraschung-niedriger-druck-verdreifacht-alzheimer-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1092559\/","title":{"rendered":"Blutdruck-\u00dcberraschung: Niedriger Druck verdreifacht Alzheimer-Risiko"},"content":{"rendered":"<p>Weg von Amyloid, hin zu Entz\u00fcndungsprozessen und Repurposing. Gleichzeitig bringen digitale Apps frischen Wind in die Fr\u00fcherkennung \u2013 und ein untersch\u00e4tzter Risikofaktor sorgt f\u00fcr \u00dcberraschung.<\/p>\n<p>Weniger Amyloid, mehr Neurotransmitter<\/p>\n<p>Ein aktueller Pipeline-Report zeigt: Von 158 untersuchten Wirkstoffen in 192 Studien zielen nur noch 20 Prozent auf die Reduktion von Amyloid-Ablagerungen ab. Vor zehn Jahren war es noch ein Drittel.<\/p>\n<p>Anzeige: Die aktuelle Studie zeigt: Chronischer niedriger Blutdruck verdreifacht Ihr Alzheimer-Risiko \u2013 weit mehr als Bluthochdruck. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen, wie Sie mit einfachen Checks und \u00dcbungen Ihr Ged\u00e4chtnis sch\u00fctzen. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/niedriger-blutdruck-verdreifacht-alzheimer-risiko-4512?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_969964:Topic_brain_health_cognitive:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=4512\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Guide anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Der Fokus hat sich verschoben: 24 Prozent der Studien konzentrieren sich auf Neurotransmitter, 20 Prozent auf das Tau-Protein und 18 Prozent auf Entz\u00fcndungsprozesse im Gehirn.<\/p>\n<p>Besonders spannend: Rund 35 Prozent der Substanzen sind bereits f\u00fcr andere Krankheiten zugelassen \u2013 etwa das Antidiabetikum Metformin. 59 Prozent der Forschung finanziert die Industrie, 36 Wirkstoffe haben bereits Phase 3 erreicht.<\/p>\n<p>Die App, die besser erkennt als der Arzt<\/p>\n<p>Das Deutsche Zentrum f\u00fcr Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hat eine Smartphone-App zur Fr\u00fcherkennung getestet. 202 Erwachsene zwischen 52 und 85 Jahren nahmen teil.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Regelm\u00e4\u00dfige Ged\u00e4chtnisaufgaben per App erkennen subtile Verschlechterungen pr\u00e4ziser als j\u00e4hrliche Kliniktests. Nach 30 Wochen waren noch 73 Prozent der Probanden aktiv \u2013 eine hohe Langzeitmotivation.<\/p>\n<p>Niedriger Blutdruck als Risikofaktor<\/p>\n<p>Eine Studie im Journal of the American Heart Association vom 10. Juni wertete 800.000 Datens\u00e4tze aus. Die \u00dcberraschung: Chronische Hypotonie verdreifacht das Alzheimer-Risiko. Bluthochdruck steigert es lediglich um das 1,6-Fache.<\/p>\n<p>Pr\u00e4vention: 170.000 F\u00e4lle vermeidbar<\/p>\n<p>Die Leopoldina und weitere Wissenschaftsakademien fordern eine systematischere Datennutzung f\u00fcr die Demenzpr\u00e4vention. Sch\u00e4tzungen zufolge lie\u00dfen sich 36 Prozent der Demenzf\u00e4lle in Deutschland durch die Beeinflussung von zw\u00f6lf Risikofaktoren vermeiden.<\/p>\n<p>Eine Senkung der Inzidenz um 15 Prozent w\u00fcrde bis 2050 rund 170.000 Neuerkrankungen verhindern.<\/p>\n<p>Das untersch\u00e4tzte Delir<\/p>\n<p>J\u00e4hrlich werden in Deutschland etwa eine Million Menschen \u00fcber 80 Jahre operiert. Jeder zehnte leidet danach an einem postoperativen Delir \u2013 einer akuten geistigen Verwirrung.<\/p>\n<p>Trotz der klinischen Relevanz setzen nur rund 20 Prozent der Kliniken die entsprechenden Leitlinien vollst\u00e4ndig um. Die Folge: Ein unerkanntes Delir kann die Behandlungskosten pro Fall verzehnfachen.<\/p>\n<p>Donanemab: Verg\u00fctung ja, Zusatznutzen nein<\/p>\n<p>Die Kassen\u00e4rztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband einigten sich auf die Verg\u00fctung des Antik\u00f6rpers Donanemab ab dem 1. Juli. Fach\u00e4rzte k\u00f6nnen die Infusion \u00fcber eine neue EBM-Ziffer mit 18,73 Euro abrechnen. Die Behandlung ist auf maximal 18 Monate begrenzt.<\/p>\n<p>Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte zuvor festgestellt: F\u00fcr Donanemab ist kein Zusatznutzen gegen\u00fcber der Standardtherapie belegt.<\/p>\n<p>Off-Label-Use bei Long-COVID<\/p>\n<p>Der G-BA hat am 11. Juni den Weg f\u00fcr den Off-Label-Use von vier Wirkstoffen bei Long- und Post-COVID geebnet: Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Vortioxetin. Letzteres wird bei kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen und depressiven Symptomen im Rahmen von Post-COVID eingesetzt.<\/p>\n<p>Anzeige: 36 % aller Demenzf\u00e4lle lie\u00dfen sich durch zw\u00f6lf Risikofaktoren vermeiden \u2013 darunter auch der untersch\u00e4tzte niedrige Blutdruck. Mit der richtigen Pr\u00e4vention senken Sie Ihr Risiko aktiv. Holen Sie sich die konkreten Schritte im kostenlosen Guide. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/niedriger-blutdruck-verdreifacht-alzheimer-risiko-4512?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_969964:Topic_brain_health_cognitive:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=4512\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Pr\u00e4ventions-Guide jetzt sichern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Kognitive Defizite bei Schizophrenie und MS<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte aller Menschen mit Schizophrenie leidet unter kognitiven Einschr\u00e4nkungen \u2013 besonders bei Ged\u00e4chtnis und sozialer Wahrnehmung. Bei Multipler Sklerose gelten kognitive St\u00f6rungen oft als unsichtbare Symptome, die die Erwerbsf\u00e4higkeit massiv beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Langzeitdaten aus den Jahren 2024 und 2025 deuten darauf hin, dass moderne Therapien den Erhalt der Gehirnsubstanz und damit die kognitive Leistungsf\u00e4higkeit l\u00e4nger sichern k\u00f6nnen als fr\u00fchere Ans\u00e4tze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weg von Amyloid, hin zu Entz\u00fcndungsprozessen und Repurposing. 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