{"id":109273,"date":"2025-05-14T06:36:11","date_gmt":"2025-05-14T06:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/109273\/"},"modified":"2025-05-14T06:36:11","modified_gmt":"2025-05-14T06:36:11","slug":"innovation-in-stuttgart-brueckenfest-auf-einzigartigem-steg-zwischen-zwei-stuttgarter-stadtteilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/109273\/","title":{"rendered":"Innovation in Stuttgart: Br\u00fcckenfest auf einzigartigem Steg zwischen zwei Stuttgarter Stadtteilen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Innovation in Stuttgart: Br\u00fcckenfest auf einzigartigem Steg zwischen zwei Stuttgarter Stadtteilen\" title=\"Innovation in Stuttgart: Br\u00fcckenfest auf einzigartigem Steg zwischen zwei Stuttgarter Stadtteilen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/media.media.35db7047-9c74-48d2-94f5-4201abea7a94.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBeton und Holz greifen bei der Konstruktion nahtlos ineinander.\u00a0Foto: Eva Herschmann\t\t\t<\/p>\n<p>25 Prozent weniger CO2-Emissionen beim Bau: Die neue Geh- und Radwegbr\u00fccke zwischen Neugereut und Steinhaldenfeld gilt als innovativ. Am 16. Mai l\u00e4dt die Stadt zum Br\u00fcckenfest.<\/p>\n<p>Sogar Jubel bricht aus, als die Vertreter der Stadt das blaue Band zwischen den Gel\u00e4ndern zerschneiden. Trotz regnerischen Wetters sind an jenem Morgen im Februar viele Menschen gekommen, um bei der Er\u00f6ffnung des Stegs zwischen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Neugereut\" title=\"Neugereut\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neugereut<\/a> und Steinhaldenfeld dabei zu sein.<\/p>\n<p>Die neue <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Br%C3%BCcke\" title=\"Br\u00fccke\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Br\u00fccke<\/a> f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Fahrradfahrer kreuzt den Seeblickweg auf H\u00f6he des Ferienwaldheims Steinhaldenfeld und verbindet den Stadtteil mit dem gegen\u00fcberliegenden Neugereut. Die 73 Meter lange Konstruktion ist eines von rund 100 Projekten aus dem erweiterten Portfolio der Internationalen Bauausstellung (IBA\u201927), die die Region <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> in zwei Jahren ausrichten wird.<\/p>\n<p>Br\u00fccke bisher einzigartig in Deutschland <\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die Teilnahme ist die innovative Bauweise, mit der die Br\u00fccke errichtet wurde. Geht man \u00fcber den Steg, entdeckt man wenig Besonderes. Erst der Blick von unten l\u00e4sst erkennen, wieso das Bauwerk so interessant f\u00fcr die Kuratoren der IBA\u201927 ist. Zwei massive Holzschw\u00fcnge tragen die Betonfl\u00e4che des Fu\u00dfwegs. Unterbrochen werden sie nur von einem filigranen Stahlfu\u00df in der Mitte der Br\u00fccke. Die Bauweise ist bislang einzigartig in Deutschland.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/media.media.6e3901c7-1bef-48e2-9f5b-eaba98c82417.original1024.media.jpeg\"\/>     Unter anderen der Baub\u00fcrgermeister Peter P\u00e4tzold, Tiefbauamtsleiter J\u00fcrgen Mutz und Andreas Hofer, Intendant der IBA\u201927, er\u00f6ffnen die Br\u00fccke.    Foto: Lichtgut\/Max Kovalenko    <\/p>\n<p>Interessant ist neben dem Holzger\u00fcst der Einsatz von Carbonfasern. Beim herk\u00f6mmlichen Br\u00fcckenbau verst\u00e4rken Stahlgitter im Beton die Stabilit\u00e4t und sichern so die Tragf\u00e4higkeit. Die Konstruktion \u00fcber dem Seeblickweg verzichtet darauf. Stattdessen wurden Netze aus Carbonfasern in den Beton eingelassen. Der Vorteil: Carbon rostet nicht, weshalb sich die Technik f\u00fcr deutlich d\u00fcnnere Betonschichten verwenden l\u00e4sst. 70 Kubikmeter Beton konnten so beim Bau der Br\u00fccke eingespart werden, vermeldet J\u00fcrgen Mutz, der Leiter des Tiefbauamts.<\/p>\n<p>Das wirkt sich positiv auf die Klimabilanz des Projekts aus, da die Herstellung von Beton sehr <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/CO2\" title=\"CO2\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CO2<\/a>-intensiv ist. Acht Prozent der weltweiten Emissionen gehen laut Angaben des britischen Thinktanks Chatham House auf das Konto der Betonbranche. Das Tiefbauamt geht davon aus, dass die CO2-Emissionen der Br\u00fccke in Steinhaldenfeld durch die neuartige Bauweise mindestens 25 Prozent unter denen einer herk\u00f6mmlichen Stahlbetonbr\u00fccke liegen.<\/p>\n<p>Stuttgart will weiter auf Holz setzen <\/p>\n<p>Die Planung des Vorhabens war bisweilen komplex. Da in Deutschland bisher niemand mit exakt dieser Technik gearbeitet hat, gebe es noch kein festgelegtes Regelwerk, wie J\u00fcrgen Mutz erl\u00e4utert. Immer wieder mussten deshalb Einzelgenehmigungen eingeholt werden. Das Ergebnis verbuchen die Verantwortlichen aber als Erfolg. Bei Fu\u00dfg\u00e4nger- und Fahrradbr\u00fccken werde man sicherlich auch weiter auf Holz als Baumaterial setzen, meint er.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Jahren wird sich zeigen, wie sich die neuartige Konstruktion im Betrieb schl\u00e4gt. An entsprechenden Daten wird es nicht mangeln. In Beton und Holz sind Sensoren verbaut, die Dehnungsverhalten, Holzfeuchte und Temperatur in Echtzeit \u00fcbermitteln. Am Freitag, 16. Mai, wird das Bauwerk nun erst einmal mit einem Br\u00fcckenfest gefeiert. 2027 soll es dann im Rahmen der Internationalen Bauausstellung erneut im Rampenlicht stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beton und Holz greifen bei der Konstruktion nahtlos ineinander.\u00a0Foto: Eva Herschmann 25 Prozent weniger CO2-Emissionen beim Bau: Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":109274,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,600,12700,3364,29,30,4714,1548,42803,11465,1441],"class_list":{"0":"post-109273","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-bruecke","10":"tag-co2","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-innovation","15":"tag-klimaschutz","16":"tag-neugereut","17":"tag-steinhaldenfeld","18":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114504806403494492","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109273\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/109274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=109273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=109273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}