{"id":1093217,"date":"2026-06-14T07:17:31","date_gmt":"2026-06-14T07:17:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1093217\/"},"modified":"2026-06-14T07:17:31","modified_gmt":"2026-06-14T07:17:31","slug":"rosengarten-feiert-jubilaeum-neustadt-gefluester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1093217\/","title":{"rendered":"Rosengarten feiert Jubil\u00e4um &#8211; Neustadt-Gefl\u00fcster"},"content":{"rendered":"<p>Der Rosengarten wird 90 Jahre alt. Die Stadt feiert das Jubil\u00e4um mit F\u00fchrungen und Einblicken hinter die Kulissen. Auf rund 29.500 Quadratmetern wachsen zahlreiche Geh\u00f6lze sowie etwa 120 Rosenarten und -sorten.<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-12-Rose3.jpg\" alt=\"Rosenbusch - Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238839\"  \/>Stark duftende Strauchrose \u201aHansa\u2018 \u2013 Foto: Anton Launer\n<\/p>\n<p>Einer, der den wunderbaren Garten an der Elbe kennt wie kein Zweiter, ist Jens Zappe. Der G\u00e4rtnermeister leitet ein achtk\u00f6pfiges Team, das sich haupts\u00e4chlich, aber nicht ausschlie\u00dflich, um den Rosengarten k\u00fcmmert. F\u00fcr Zappe ist der Garten ein zweites Zuhause. Wer mit ihm \u00fcber die historischen Schieferplattenwege geht, merkt schnell: Er kennt jeden einzelnen Rosenbusch pers\u00f6nlich. Er wei\u00df genau, wann welcher Strauch bl\u00fcht, und kann ausf\u00fchrlich \u00fcber die Geschichte des Gartens berichten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-012-Zappe.jpg\" alt=\"Jens Zappe sorgt mit seinem Team von acht Mitarbeitenden daf\u00fcr, dass die Rosen bl\u00fchen und der Garten erhalten bleibt. Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238844\"  \/>Jens Zappe sorgt mit seinem Team von acht Mitarbeitenden daf\u00fcr, dass die Rosen bl\u00fchen und der Garten erhalten bleibt. Foto: Anton Launer\n<\/p>\n<p>Vor 90 Jahren eingeweiht<\/p>\n<p>Erste Planungen zur Bebauung des K\u00f6nigsufers gab es bereits 1912 unter Stadtbaurat Hans Erlwein. Im Ersten Weltkrieg fehlte der Stadt jedoch das Geld. Erst 1935 wurde begonnen, diese Pl\u00e4ne umzusetzen. Auf der Neust\u00e4dter Seite sollte ein Gegenst\u00fcck zum Balkon der \u201eBr\u00fchlschen Terrasse\u201c entstehen. Ein erster Abschnitt wurde noch im selben Jahr er\u00f6ffnet. Das gesamte Areal, einschlie\u00dflich des Staudengartens jenseits des Rosa-Luxemburg-Platzes, erlangte als Co-Standort der Reichsgartenschau 1936 seine heutige Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark besch\u00e4digt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark besch\u00e4digt. Zum 750. Stadtjubil\u00e4um Dresdens war das K\u00f6nigsufer erstmals wieder komplett begehbar und in den 1970er Jahren wurde der Rosengarten in Teilen dem Zeitgeschmack angepasst. Seit Mitte der 1980er Jahre steht der Rosengarten unter Denkmalschutz.\n<\/p>\n<p>Der Garten gliedert sich im Wesentlichen in drei Bereiche. Zum Rosa-Luxemburg-Platz hin dominieren Rosenb\u00fcsche. Die weite Wiese wird von historischen B\u00e4nken und besonders im Herbst farbenpr\u00e4chtigen B\u00e4umen eingerahmt. Auf der \u00f6stlichen Seite wacht die Statue \u201eGenesung\u201c \u00fcber die vielen Rosensorten. \u201eWenn man zur Bl\u00fctezeit kommt, kann man den Farbverlauf sehen\u201c, sagt Zappe. \u201eDie vordersten Bl\u00fcten sind wei\u00df, dann wird es rosa bis orange, in der Mitte dunkelrot und hinten schlie\u00dflich gelb.\u201c Allein in diesem Bereich wachsen rund 70 verschiedene Sorten, alle stammen noch aus DDR-Zeiten. \u201e\u00dcber die Originalbepflanzung zur Entstehungszeit haben wir leider nur wenige Kenntnisse\u201c, bedauert Zappe.<\/p>\n<p>Dem Garten sieht man kaum an, wie viel Arbeit in ihm steckt. \u201eWir m\u00fcssen Rosen schneiden, Unkraut j\u00e4ten, den Boden lockern, bei Bedarf gie\u00dfen, vertikutieren, die Wege sauber halten, Laub sammeln, vor dem Winter empfindliche Rosen verh\u00fcllen und im Fr\u00fchjahr wieder auspacken \u2013 es gibt immer etwas zu tun\u201c, sagt Zappe. Weniger erfreut ist er, wenn Besucher \u00fcber die Beete laufen, um Nahaufnahmen der Bl\u00fcten zu machen. Eine Magnolie, die besonders h\u00e4ufig f\u00fcr Selfies beklettert wurde, versah er kurzerhand mit einem Schild: \u201eAchtung Wespennest\u201c. \u201eDas hat geholfen. Die Magnolie hat \u00fcberlebt\u201c, sagt er schmunzelnd.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-12-RoseEinsatz.jpg\" alt=\"Das Team des Regiebetriebes Technische Dienste k\u00fcmmert sich um den Erhalt des Rosengartens - Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238838\"  \/>Das Team des Regiebetriebes Technische Dienste k\u00fcmmert sich um den Erhalt des Rosengartens \u2013 Foto: Anton Launer\n<\/p>\n<p>Jubil\u00e4umsbegehung am 18. Juni<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 90-j\u00e4hrigen Bestehens des Rosengartens findet am Donnerstag, 18. Juni 2026, von 9 bis 17 Uhr eine \u00f6ffentliche Jubil\u00e4umsbegehung statt.\n<\/p>\n<p>Herzst\u00fcck der Veranstaltung sind gef\u00fchrte Rundg\u00e4nge von jeweils rund 30 Minuten. Um Anmeldung wird gebeten. Besucherinnen und Besucher erfahren Wissenswertes \u00fcber Geschichte, Entwicklung und Besonderheiten des Rosengartens. Welche Rolle spielt eine Genbank im Rosengarten? Warum sind bestimmte historische Rosensorten bei Rosenliebhabern besonders begehrt? Welche botanischen Verwandtschaften bestehen zwischen Rose und Erdbeere? Und welche tierischen Begegnungen sind im Rosengarten m\u00f6glich?\n<\/p>\n<p>Die Jubil\u00e4umsbegehung bietet Einblicke in einen Garten, der weit mehr ist als eine \u00f6ffentliche Gr\u00fcnanlage. Die Mitarbeitenden geben au\u00dferdem pers\u00f6nliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag und stehen f\u00fcr Fragen und Gespr\u00e4che zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Eindr\u00fccke<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-12-Rose4.jpg\" alt=\"Rose im Rosengarten - Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238837\"  \/>Eine Rosensorte aus DDR-Z\u00fcchtung im Rosengarten \u2013 Foto: Anton Launer<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-12-Rose2.jpg\" alt=\"Wildrose - Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238840\"  \/>Wildrose \u2013 Foto: Anton Launer<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-12-Rose1.jpg\" alt=\"Rosen - Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238841\"  \/>Rosen \u2013 Foto: Anton Launer<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-012-Dorne.jpg\" alt=\"Manchmal leuchten die Stacheln der Rosen sch\u00f6ner als die Rose selbst - Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-238843\"  \/>Manchmal leuchten die Stacheln der Rosen sch\u00f6ner als die Rose selbst \u2013 Foto: Anton Launer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Rosengarten wird 90 Jahre alt. Die Stadt feiert das Jubil\u00e4um mit F\u00fchrungen und Einblicken hinter die Kulissen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1093218,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,3009,4229,7091,859,231847],"class_list":["post-1093217","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-germany","tag-jubilaeum","tag-neustadt","tag-rosengarten","tag-sachsen","tag-zappe"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116747243140299036","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1093217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1093217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1093217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1093218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1093217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1093217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1093217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}