{"id":1097149,"date":"2026-06-15T23:25:15","date_gmt":"2026-06-15T23:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1097149\/"},"modified":"2026-06-15T23:25:15","modified_gmt":"2026-06-15T23:25:15","slug":"eqs-news-markus-hill-www-finanzplatz-frankfurt-main-de-family-offices-vermoegensverwalter-sichtbarkeit-information-overflow-linkedin-im-institutionellen-fondsvertrieb-und-der-faktor-x-interv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1097149\/","title":{"rendered":"EQS-News: Markus Hill: www.finanzplatz-frankfurt-main.de: Family Offices, Verm\u00f6gensverwalter, Sichtbarkeit &#038; Information Overflow &#8211; LinkedIn im institutionellen Fondsvertrieb und der Faktor X (INTERVIEW"},"content":{"rendered":"<p>Emittent \/ Herausgeber: Markus Hill<\/p>\n<p> \/ Schlagwort(e): Fonds\/Konferenz<\/p>\n<p>www.finanzplatz-frankfurt-main.de: Family Offices, Verm\u00f6gensverwalter, Sichtbarkeit &amp; Information Overflow &#8211; LinkedIn im institutionellen Fondsvertrieb und der Faktor X (INTERVIEW &#8211; Susanne Sch\u00f6nefu\u00df) <\/p>\n<p>15.06.2026 \/ 18:58 CET\/CEST<br \/>F\u00fcr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent \/ Herausgeber verantwortlich.<\/p>\n<p>FONDSBOUTIQUEN &amp; LINKEDIN: Family Offices, Verm\u00f6gensverwalter, Sichtbarkeit &amp; Information Overflow ist nicht Vertrauen &#8211; LinkedIn im institutionellen Fondsvertrieb und der Faktor X (INTERVIEW &#8211; Susanne Sch\u00f6nefu\u00df)<\/p>\n<p>LinkedIn hat sich auch im institutionellen Fondsvertrieb vom reinen Karrierenetzwerk zu einem sichtbaren Resonanzraum der Branche entwickelt. Asset Manager, Fondsselektoren, Verm\u00f6gensverwalter, Family Offices und Berater beobachten dort Themen, Personen und Positionierungen &#8211; mal aktiv, oft aber eher leise, aufmerksam und mit professioneller Distanz.<\/p>\n<p>Gleichzeitig w\u00e4chst der Markt f\u00fcr LinkedIn-Dienstleistungen rund um den Fondsvertrieb deutlich. Versprochen werden Sichtbarkeit, Reichweite, digitale Leads und neue Investorenkontakte. Doch nicht alles, was modern klingt, \u00fcberzeugt auch inhaltlich. Gerade Investoren und Fondsselektoren berichten immer wieder von unpassenden Kontaktanfragen, standardisierten Botschaften und Beitr\u00e4gen, die eher nach Vertriebsaktionismus als nach fachlicher Substanz wirken.<\/p>\n<p>Damit stellt sich eine naheliegende Frage: Ist LinkedIn im institutionellen Umfeld tats\u00e4chlich ein seri\u00f6ses Instrument f\u00fcr Sichtbarkeit, Positionierung und Vertriebsanbahnung &#8211; oder wird der Kanal in Teilen \u00fcbersch\u00e4tzt?<\/p>\n<p><strong>Markus Hill<\/strong> spricht mit <strong>Susanne Sch\u00f6nefu\u00df<\/strong>, die mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Fondsbranche mit digitaler LinkedIn- und KI-Expertise verbindet, \u00fcber Chancen, Grenzen und typische Fehlannahmen. Im Mittelpunkt des Gespr\u00e4chs steht nicht die Frage, wie man m\u00f6glichst laut wird, sondern wie digitale Kommunikation im Fondsvertrieb sinnvoll, glaubw\u00fcrdig und investorenorientiert eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p><strong>LinkedIn im institutionellen Kontext<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Viele Fondsanbieter fragen sich, ob LinkedIn im institutionellen Umfeld \u00fcberhaupt eine Rolle spielt. Wie ordnen Sie das ein?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> LinkedIn ersetzt keine pers\u00f6nlichen Kontakte. Aber es ist inzwischen ein sichtbarer digitaler Treffpunkt der Branche. Verm\u00f6gensverwalter, Fondsselektoren, Family Offices &#8211; sie alle sind dort pr\u00e4sent. Nicht zwingend mit eigenen Beitr\u00e4gen, aber sehr h\u00e4ufig als aufmerksame Beobachter.<\/p>\n<p>Man sieht, wer sich mit welchen Themen besch\u00e4ftigt, welche Diskussionen gef\u00fchrt werden und wer sich in welchem Netzwerk bewegt. Wer Kapital einwerben m\u00f6chte, muss diesen Raum nicht permanent bespielen &#8211; er sollte ihn aber verstehen.<\/p>\n<p>Frankfurt &amp; Zagreb: &#8222;Digitaler Gedankenaustausch&#8220; &#8211; Markus Hill &amp; Susanne Sch\u00f6nefu\u00df<\/p>\n<p><strong>LinkedIn &#8211; Marketing oder Vertrieb?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Viele Fondsanbieter sehen LinkedIn vor allem als Marketing-Kanal. Performanceberichte werden gepostet, Pressemitteilungen geteilt oder Inhalte vom Unternehmensprofil repostet. Warum sollte sich ein Portfoliomanager oder Vertriebsverantwortlicher damit \u00fcberhaupt besch\u00e4ftigen?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> Weil LinkedIn eben mehr sein kann als Marketing oder PR. Richtig eingesetzt, ist es ein strategisches Vertriebsinstrument.<\/p>\n<p>Man kann relevante Zielinvestoren identifizieren, Kontakte systematisch aufbauen und Schritt f\u00fcr Schritt einen belastbaren digitalen Erstkontakt herstellen &#8211; lange bevor es zu einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch kommt. Genau darin liegt der Unterschied.<\/p>\n<p>Wer LinkedIn nur als Content-B\u00fchne versteht, nutzt das Potenzial des Kanals nur sehr begrenzt. Wer es dagegen als Teil eines strukturierten Vertriebsprozesses begreift, kann deutlich gezielter arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Warum viele Initiativen scheitern<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Gleichzeitig h\u00f6rt man von Investoren, dass sie von LinkedIn-Anfragen eher genervt sind.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> Das liegt meist nicht am Kanal selbst, sondern an der Art der Ansprache.<\/p>\n<p>Viele Nachrichten wirken wie Massenmails. Andere landen bei Personen, die f\u00fcr den betreffenden Fonds gar nicht als Investor infrage kommen. Im Fondsvertrieb geht es aber nicht um schnelle Reichweite, sondern um Vertrauen. Und Vertrauen entsteht nicht durch Standardansprache, sondern durch Relevanz, Timing und mehrere glaubw\u00fcrdige Ankn\u00fcpfungspunkte vor dem ersten Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Bevor man jemanden kontaktiert, sollte man sich eine einfache, aber entscheidende Frage stellen: Warum sollte sich genau dieser Investor mit unserem Fonds besch\u00e4ftigen? Wer darauf keine gute Antwort hat und einfach drauflos postet oder anschreibt, produziert eher Ablehnung als Gespr\u00e4chsbereitschaft.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Trotzdem h\u00f6rt man oft den Einwand, LinkedIn bestehe vor allem aus Selbstdarstellung und oberfl\u00e4chlichen Kommentaren. Ist das nicht ein berechtigter Vorbehalt?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> Teilweise schon &#8211; aber man darf den eigenen Feed nicht mit einem objektiven Gesamtbild der Branche verwechseln.<\/p>\n<p>LinkedIn zeigt verst\u00e4rkt Inhalte, mit denen man interagiert. Wer vor allem Gratulationen, Selbstdarstellung oder oberfl\u00e4chliche Beitr\u00e4ge anklickt, bekommt davon mehr. Wer sich dagegen bewusst mit fachlich hochwertigen Inhalten besch\u00e4ftigt, trainiert den Algorithmus in eine andere Richtung.<\/p>\n<p>Mit der Zeit entsteht so ein individuell kuratierter Fachfeed. Das hei\u00dft: Die Qualit\u00e4t dessen, was man auf LinkedIn wahrnimmt, h\u00e4ngt auch stark vom eigenen Nutzungsverhalten ab.<\/p>\n<p><strong>Was LinkedIn realistisch leisten kann<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Wenn man es n\u00fcchtern betrachtet &#8211; welchen Beitrag kann LinkedIn dann tats\u00e4chlich leisten?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> LinkedIn kann helfen, ein erstes Bild vom Portfoliomanager zu vermitteln und einen Vertrauensraum zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Ein Investor schaut nicht nur auf Zahlen, sondern auch darauf, wie die Person denkt, die seine Investition verantwortet. Welche Marktmeinung vertritt sie? Wie argumentiert sie? Welche Themen setzt sie? Welche Haltung zeigt sie in schwierigen Marktphasen?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ersetzt das keine Due Diligence. Aber es schafft Orientierung. Und genau das kann gerade in fr\u00fchen Phasen eines Kennenlernprozesses sehr wertvoll sein.<\/p>\n<p>Zudem kann LinkedIn den Vertrieb dabei unterst\u00fctzen, systematisch neue Kontakte im relevanten Zielinvestorenkreis aufzubauen &#8211; nicht als einmalige Aktion, sondern als fortlaufenden Vertriebsprozess.<\/p>\n<p><strong>Ein Praxisbeispiel<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> K\u00f6nnen Sie das bitte konkretisieren?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> Gern. Eine Privatbank wollte ihre Investorenbasis gezielt verbreitern. Statt wahllos Kontakte aufzubauen, haben wir zun\u00e4chst gemeinsam definiert, welche Investorengruppe \u00fcberhaupt realistisch infrage kommt.<\/p>\n<p>In diesem Fall lag der Fokus auf Family Offices mit klarer Anlagestruktur und professionellem Due-Diligence-Prozess. Entscheidend war nicht die Zahl der Kontakte, sondern die Passung zwischen Fondsprofil und Investmentlogik der Zielinvestoren. Auf dieser Grundlage wurde das Netzwerk systematisch erweitert.<\/p>\n<p>Parallel dazu wurde das pers\u00f6nliche LinkedIn-Profil des Portfoliomanagers gesch\u00e4rft &#8211; nicht werblich, sondern fachlich. Zus\u00e4tzlich haben wir die inhaltliche Ausrichtung seiner Beitr\u00e4ge begleitet. Ziel war keine Verkaufsrhetorik, sondern eine sachliche, fundierte Einordnung der eigenen Investment\u00fcberzeugungen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis waren mehrere hundert relevante Family-Office-Kontakte und eine deutlich h\u00f6here Sichtbarkeit im passenden Investorenkreis. Daraus entstanden qualifizierte Gespr\u00e4che, die ohne diese gezielte Vorarbeit wahrscheinlich nicht zustande gekommen w\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Woran seri\u00f6se Ans\u00e4tze erkennbar sind<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Wie erkennen Fondsboutiquen, ob ein digitaler Ansatz seri\u00f6s ist?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nefu\u00df:<\/strong> Ein seri\u00f6ser Ansatz beginnt nicht mit Content-Planung oder Posting-Frequenz, sondern mit der Frage: Wen wollen wir eigentlich erreichen?<\/p>\n<p>Im Fondsvertrieb stehen nicht Reichweite oder Interaktionszahlen im Mittelpunkt, sondern Investorenselektion und Produktpassung. Genau dort muss die Arbeit beginnen.<\/p>\n<p>Wenn im ersten Gespr\u00e4ch \u00fcber Impressionen, Likes oder Posting-Rhythmen gesprochen wird, aber nicht \u00fcber Zielinvestoren, Investmentlogik, Vertriebsprozess oder regulatorische Rahmenbedingungen, sollte man genau hinschauen.<\/p>\n<p>LinkedIn ist kein Selbstzweck. Es ist ein Instrument im Vertrieb. Technologie &#8211; auch KI &#8211; kann Prozesse strukturieren und effizienter machen. Sie ersetzt jedoch kein Marktverst\u00e4ndnis, keine Erfahrung und kein Gesp\u00fcr f\u00fcr die richtige Ansprache.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Hat sich Ihr Blick auf den Fondsvertrieb durch Ihre internationale Arbeit bzw. Ihren Standortwechsel ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nef\u00fc\u00df:<\/strong> Ja, definitiv. Gerade durch meinen Wechsel nach Zagreb und die damit verbundene Fokussierung auf den digitalen Vertrieb habe ich einen sehr klaren Blick auf den Markt gewonnen: Viele Fondsboutiquen scheitern heute nicht an fehlender Sichtbarkeit &#8211; sondern an fehlender Vertriebsarchitektur. Der Ortswechsel hat mich im Grunde dazu gezwungen, den Vertrieb komplett neu zu denken &#8211; weg von gewachsenen Netzwerken, hin zu einem systematischen, digitalen Ansatz. Und genau daran zeigt sich sehr schnell, wo die eigentlichen Engp\u00e4sse liegen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>LinkedIn ist im Fondsvertrieb weder Allheilmittel noch Spielerei. Der Kanal ist auch kein Ersatz f\u00fcr pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che, keine Abk\u00fcrzung zu Vertrauen und schon gar kein Argument f\u00fcr Substanz, wo keine vorhanden ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr Fondsboutiquen mit klarer Positionierung, fachlicher Tiefe und professioneller Vertriebsstrategie kann LinkedIn jedoch ein wirkungsvoller Zugang zu relevanten Investoren sein &#8211; vorausgesetzt, Zielgruppe, Ansprache und Prozess sind sauber durchdacht und sinnvoll in den bestehenden Vertrieb integriert.<\/p>\n<p>Am Ende entscheiden nicht Follower, Impressionen oder Likes \u00fcber Kapitalaufbau, sondern Produktqualit\u00e4t, Glaubw\u00fcrdigkeit und Vertrauen. Vertrauen entsteht im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch. LinkedIn kann aber helfen, genau diese Gespr\u00e4che gezielt vorzubereiten, besser zu rahmen und systematisch anzubahnen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Link zum Interview mit Susanne Sch\u00f6nefu\u00df auf FONDSBOUTIQUEN.DE<\/p>\n<p><strong>Susanne Sch\u00f6nefu\u00df<\/strong> ist Juristin und seit mehr als 25 Jahren in der Fondsbranche t\u00e4tig. Sie kennt das Gesch\u00e4ft aus unterschiedlichen Perspektiven &#8211; von der Investorenkommunikation und Treuhandgesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u00fcber Fondsauflagen bis hin zum institutionellen Vertrieb. Heute unterst\u00fctzt sie Fondsboutiquen mit Substanz und Ambition dabei, ihren Kapitalaufbau digital, beziehungsgetrieben und KI-gest\u00fctzt zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Sie lebt und arbeitet in Zagreb, Kroatien, und betreut von dort aus Fondsanbieter im deutschsprachigen Raum. Der Wechsel ins Ausland und der damit verbundene Fokus auf digitalen Vertrieb haben ihren Blick auf den Markt zus\u00e4tzlich gesch\u00e4rft: Viele Fondsboutiquen scheitern weniger an fehlender Sichtbarkeit als an einer unzureichend entwickelten Vertriebsarchitektur.<\/p>\n<p><strong>Susanne Sch\u00f6nefu\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Welche Themen aus Zagreb k\u00f6nnten auf LinkedIn zus\u00e4tzlich interessant sein und im Zusammenhang mit dem Interview stehen?<\/p>\n<p><strong>Die Wachstumsphase zwischen 20 und 80 Mio. AUM<\/strong><\/p>\n<p>Warum viele Fonds genau hier ins Stocken geraten &#8211; und welche Rolle strukturierter Vertrieb dabei spielt.<\/p>\n<p><strong>Distribution im Wettbewerb um Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p>Weshalb neue Fonds selten gegen andere Anbieter antreten, sondern gegen bestehende Allokationen und gewachsene Beziehungen.<\/p>\n<p><strong>LinkedIn im Fondsvertrieb &#8211; Erwartung und Realit\u00e4t <\/strong>Welche Rolle der Kanal tats\u00e4chlich spielen kann &#8211; und warum nachhaltiger Erfolg selten kurzfristig sichtbar wird.<\/p>\n<p><strong>Dialog &amp; Information:<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; GRUPPE<\/strong><\/p>\n<p><strong>FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p>FONDSBOUTIQUEN &amp; DACH-REGION: Finanzplatz Frankfurt &amp; Value Investing, Rohstoffe, Endowment-Ansatz &#8222;Austria&#8220;, Swiss Value Day &amp; Natural Resources Day (INTERVIEW &#8211; Alex J. Rauchenstein, SIA Asset Management)<\/p>\n<p><strong>&#8222;Gemeinsam werden wir aktuelle Entwicklungen an den Kapitalm\u00e4rkten und die Perspektiven des Value Investing beleuchten&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Value Investing galt lange Zeit als anstrengende Disziplin in einem Marktumfeld, das stark von Wachstumstiteln, Liquidit\u00e4t und kurzfristigen Modethemen gepr\u00e4gt war. Inzwischen r\u00fccken Substanz, Bewertungsdisziplin und reale Verm\u00f6genswerte wieder st\u00e4rker in den Fokus vieler Investoren. Beim Fondskongress in Mannheim zeigte sich nach Einsch\u00e4tzung von Alex Rauchenstein <strong>(SIA Asset Management) <\/strong>erneut ein wachsendes Interesse an Value-Strategien und Rohstoffaktien &#8211; insbesondere bei Family Offices, unabh\u00e4ngigen Verm\u00f6gensverwaltern und Investoren, die frei von strukturellen Zw\u00e4ngen entscheiden k\u00f6nnen. Im Gespr\u00e4ch mit Markus Hill erl\u00e4utert Rauchenstein f\u00fcr <strong>FINANZPLATZ FRANKFUR<\/strong>T, warum der direkte Dialog mit Investoren f\u00fcr SIA zentral bleibt, welche Rolle Energie- und Rohstoffaktien im aktuellen geopolitischen Umfeld spielen und welche Themen beim Swiss Value Day am 11. Juni in Z\u00fcrich sowie bei weiteren Veranstaltungen im Jahr 2026 im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Beim Fondskongress in Mannheim ergaben sich zahlreiche spannende Diskussionen rund um Value Investing und Rohstoffe. Welche Themen standen aus Ihrer Sicht im besonderen Fokus der Fondsselektoren vor Ort?<br \/><strong>Rauchenstein:<\/strong> Der Fondskongress in Mannheim war erneut ein voller Erfolg. Seit vielen Jahren veranstalten wir gemeinsam mit der Frankfurt Asset Management (FAM) am ersten Kongresstag eine Mittagspr\u00e4sentation. Dabei konnten wir feststellen, dass beide unsere Anlagethemen Value- und Rohstoffaktien wieder auf deutlich gestiegenes Interesse sto\u00dfen &#8211; insbesondere bei Investoren, die unabh\u00e4ngig und ohne strukturelle Einschr\u00e4nkungen Anlageentscheidungen f\u00fcr ihre Kunden treffen k\u00f6nnen. Ein wesentlicher Grund daf\u00fcr ist die \u00fcberzeugende Entwicklung unserer Strategien: Seit nunmehr fast sechs Jahren erzielen unsere beiden Fonds der SIA LTIF Classic und der SIA LTIF Natural Resources eine signifikante Outperformance gegen\u00fcber dem globalen Aktienmarkt und bieten dadurch eine attraktive Diversifikationsm\u00f6glichkeit. Auch im aktuellen geopolitischen Umfeld hat sich daran nichts ge\u00e4ndert. Unsere konsequente Positionierung im Energiesektor, insbesondere in \u00d6lunternehmen, hat sich weiterhin bew\u00e4hrt und konnte die j\u00fcngsten Korrekturen an den Aktienm\u00e4rkten sp\u00fcrbar abfedern. Dar\u00fcber hinaus profitiert unser Fonds SIA LTIF Natural Resources davon, dass Investoren verst\u00e4rkt nach einer soliden Basisanlage im Rohstoffsektor suchen, die zugleich aktiv und konsequent nach Value-Kriterien gemanagt wird.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Ein kurzes Stimmungsbild von Ihrer Seite: Sind Family Offices nach wie vor die idealen Investoren f\u00fcr Value Investing?<br \/><strong>Rauchenstein:<\/strong> Ja, diese Einsch\u00e4tzung gilt weiterhin. Wie bereits erw\u00e4hnt, sto\u00dfen unsere Ans\u00e4tze insbesondere bei Investoren auf Interesse, die frei von strukturellen Zw\u00e4ngen eigenst\u00e4ndig Anlageentscheidungen f\u00fcr ihre Kunden treffen k\u00f6nnen. Dies trifft in besonderem Ma\u00dfe auf Family Offices sowie unabh\u00e4ngige Verm\u00f6gensverwalter zu. Anders formuliert: Je n\u00e4her wir am tats\u00e4chlichen Investor sind, desto besser wird unser unternehmerisch gepr\u00e4gter Investmentansatz verstanden und konsequent mitgetragen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Welche Themen stehen in diesem Jahr beim Swiss Value Day im Vordergrund?<br \/><strong>Rauchenstein:<\/strong> Am 11. Juni findet in Z\u00fcrich die f\u00fcnfte Ausgabe des Swiss Value Day statt. Vor rund sechs Jahren entstand die Idee zu dieser Veranstaltung vor dem Hintergrund, dass Value Investing vielerorts bereits als \u00fcberholt galt. Gemeinsam mit einem Mitbewerber haben wir uns damals bewusst daf\u00fcr entschieden, diesem Trend entgegenzuwirken und eine Plattform zu schaffen, die die Relevanz von Value-Strategien wieder st\u00e4rker in den Fokus r\u00fcckt. Inzwischen konnten wir aufzeigen, dass es sich weiterhin &#8211; oder aus unserer Sicht heute mehr denn je &#8211; lohnt, konsequent an Value-Strategien festzuhalten. Auch in diesem Jahr setzen wir auf hochkar\u00e4tige externe Referenten: Neben Mark Dittli von &#8222;The Market&#8220; begr\u00fc\u00dfen wir Kim Shannon, Gr\u00fcnderin von Sionna Capital in Toronto, sowie den renommierten Wirtschaftshistoriker Edward Chancellor, der Anfang dieses Jahres sein neuestes Buch ver\u00f6ffentlicht hat. Gemeinsam werden wir aktuelle Entwicklungen an den Kapitalm\u00e4rkten und die Perspektiven des Value Investing beleuchten.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Welche Themen stehen zus\u00e4tzlich im Jahr 2026 bei Ihnen auf der Agenda?<br \/><strong>Rauchenstein:<\/strong> Neben unseren inhaltlichen Schwerpunkten stehen auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen im Mittelpunkt, bei denen wir den direkten Austausch mit Investoren pflegen. Am 12. Mai steht unsere Veranstaltung im MainNizza in Frankfurt an. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen vor Ort, vorab vielen Dank f\u00fcr die Moderation. Wie vorher erw\u00e4hnt, der Swiss Value Day steht dann im Juni vor der T\u00fcr, wir freuen uns auf den Gedankenaustausch in Z\u00fcrich. Ein weiteres Highlight wird auch im Herbst wieder der Natural Resources Day sein, dieser findet ebenfalls in Z\u00fcrich am 10. September statt. Zus\u00e4tzlich finden noch verschiedene Veranstaltungen mit Stockwaves und der FFB in Deutschland statt. Wir sind \u00fcbrigens am 12. November nochmals in Frankfurt (FFB), vielleicht sehen wir uns ja auch dort wieder. Diese Termine unterstreichen unseren Anspruch, im engen Dialog mit unseren Investoren zu bleiben und unsere Anlagestrategien kontinuierlich zu erl\u00e4utern und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Link zum Interview mit Alex Rauchenstein, SIA Asset Management<\/p>\n<p><strong>Dialog &amp; Information:<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; GRUPPE<\/strong><\/p>\n<p><strong>FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p>FONDSBOUTIQUEN &amp; DACHFONDS: NACUBO Commonfund Study of Endowments, Private Equity, K\u00fcnstliche Intelligenz &amp; Herausforderungen f\u00fcr Stiftungen und Family Offices (INTERVIEW &#8211; Martin Friedrich, Lansdowne Partners Austria GmbH)<\/p>\n<p><strong>&#8222;Es ist das Wesentliche eines gut ausbalancierten Portfolios, dass eigentlich keine einzelne Assetklasse den Charakter des Vehikels pr\u00e4gt&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Tugend ist die Mitte zwischen zwei Extremen (Aristoteles)&#8220;. Stiftungen, Family Offices und andere langfristig orientierte Investoren stehen vor einer anspruchsvollen Gemengelage: h\u00f6here Aussch\u00fcttungserwartungen, ver\u00e4nderte Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen, Konzentrationsrisiken in den globalen Aktienm\u00e4rkten und die Frage, wie echte Diversifikation heute noch hergestellt werden kann. Der sogenannte Endowment-Ansatz, bekannt aus dem Umfeld gro\u00dfer US-Universit\u00e4tsstiftungen, liefert hierf\u00fcr seit Jahren wichtige Denkanst\u00f6\u00dfe &#8211; nicht als modisches Produktetikett, sondern als disziplinierte Kombination aus strategischer Asset Allocation, Risikobudgetierung, Rebalancing und Managerselektion.<\/p>\n<p>Markus Hill sprach f\u00fcr FINANZPLATZ FRANKFURT mit Martin Friedrich, Lansdowne Partners Austria GmbH, \u00fcber die j\u00fcngsten Ergebnisse der NACUBO Commonfund Study of Endowments, \u00fcber St\u00e4rken und Grenzen des Endowment-Ansatzes, \u00fcber Katastrophenanleihen, Schwellen- und Frontierm\u00e4rkte, Private Equity, k\u00fcnstliche Intelligenz und die Herausforderungen, vor denen Stiftungen und Family Offices im Jahr 2026 stehen. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die kurzfristige Marktmeinung als vielmehr die Frage, wie institutionelle Anleger langfristige Robustheit, ausreichende Ertragskraft und echte Diversifikation miteinander verbinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Wie beurteilen Sie die Ergebnisse der 2025 NACUBO Commonfund Study of Endowments?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> Die NACUBO ist die Dachorganisation und Interessensvertretung der US-amerikanischen Universit\u00e4ten. Deren Stiftungen &#8211; besser als Endowments bekannt &#8211; sind strategisch wichtige Kapitalreserven, welche zugleich Wertsicherung f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen und Aussch\u00fcttungen f\u00fcr den laufenden Hochschulbetrieb bereitstellen. Die j\u00e4hrliche Umfrage hinsichtlich der Investmentertr\u00e4ge und -strategien dieser Bildungseinrichtungen ist vor allem im eigenen Interesse der \u00fcber 650 Mitglieder dieser Vereinigung. Sie erm\u00f6glicht ein unabh\u00e4ngiges Benchmarking der Investmentresultate und zeigt Trends in der Industrie auf. Dies ist auch f\u00fcr uns wichtig, denn wir versuchen, die Alleinstellungsmerkmale dieses in Europa sonst nicht zug\u00e4nglichen Anlagestils mit liquiden Instrumenten nachzubilden.<br \/>Die j\u00fcngste, im Februar ver\u00f6ffentlichte Studie zeigt drei interessante Entwicklungen auf. Zum einen haben die gro\u00dfen und gr\u00f6\u00dften Endowments wieder den Spitzenplatz in der Hackordnung der Ertr\u00e4ge zur\u00fcckgewonnen, nachdem die extreme Aktienrallye in den beiden Vorjahren kleineren Endowments, welche h\u00f6here Anteile am S&amp;P 500 halten, einen vor\u00fcbergehenden Vorteil verschafft hatte.<br \/>Zweitens zeigt sich, dass Private-Equity-Allokationen bei den gr\u00f6\u00dften Institutionen auf hohem Niveau stagnieren, bei mittleren und kleinen Endowments jedoch wieder abnehmen. Drittens finden wir es bemerkenswert, dass Zuwendungen um rund 9% zur\u00fcckgegangen sind, was jedoch ausschlie\u00dflich auf die gro\u00dfen Endowments zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Einrichtungen mit einem Verm\u00f6gen unter 1 Mrd. US-Dollar verzeichneten n\u00e4mlich eine weitere Zunahme der Spendent\u00e4tigkeit. \u00dcber die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Entwicklung k\u00f6nnen wir nur spekulieren; es k\u00f6nnte aber zum Beispiel sein, dass die politischen Attacken der aktuellen Regierung auf einige Universit\u00e4ten manche Spender scheu gemacht haben.<br \/>Im Ergebnis k\u00f6nnen wir zusammenfassen, dass in einer Zeit, wo die Kosten der Universit\u00e4ten rascher steigen als die Einnahmen, die Abh\u00e4ngigkeit von den eigenen Kapitalreserven noch weiter zunimmt. Deshalb \u00fcberrascht es nicht, dass die durchschnittlichen Aussch\u00fcttungen weiter erh\u00f6ht wurden und mittlerweile einen Wert von j\u00e4hrlich fast 5,0% erreicht haben. Dies bedeutet wiederum, dass die Leistungsf\u00e4higkeit der Investmentstrategien in den kommenden Jahren auf eine harte Probe gestellt wird.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Welche Rolle spielt bei Ihrem Ansatz die strategische Asset Allocation im Vergleich zu taktischen Entscheidungen? Wo entsteht der eigentliche Mehrwert?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> Es mag sie \u00fcberraschen, aber beim Anlagestil von Gro\u00dfinvestoren wie Stiftungen stehen taktische Wetten nicht im Fokus. Es geht vielmehr darum, erstens ausreichend Risiko zu nehmen, um langfristig die angestrebten Ertr\u00e4ge darstellen zu k\u00f6nnen &#8211; und zweitens, durch Diversifikation ein Maximum an Portfolioeffizienz darzustellen. Das schaffen Sie vor allem durch strategische Asset Allokation in Kombination mit rigorosem Risikomanagement.<br \/>Auch in unserer Strategie entsteht der haupts\u00e4chliche Mehrwert in der langfristigen Asset Allokation, welche im zeitlichen Verlauf monatlich rebalanciert und dadurch stabil gehalten wird. Dabei stellen wir zus\u00e4tzlich taktische Neigungen in das Portfolio, welche zwar ebenfalls Zusatzertr\u00e4ge liefern, aber im Gesamtkontext eine untergeordnete Rolle spielen. Wichtiger als die Taktik ist hingegen die Umsetzung im Portfolio: Denn die strategische Allokation wird mit Hilfe von Assetklassen-Indizes errechnet, welche direkt nicht investierbar sind. Zudem sind nicht in allen Anlageklassen passive Strategien verf\u00fcgbar. Wir verbringen deshalb sehr viel Zeit mit der richtigen Auswahl und Kombination von aktiven Fondsprodukten, mit dem Ergebnis, dass wir auch durch die Managerselektion einen zus\u00e4tzlichen Mehrwert f\u00fcr unsere Investoren schaffen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Auf der anderen Seite, worin bestehen die Nachteile des Endowment Ansatzes?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> Ein wesentlicher Eckpfeiler der von Endowments verfolgten Strategie besteht darin, Kapitalmarktrisiken bewusst zu akzeptieren, um dadurch langfristig ausreichend hohe Ertr\u00e4ge zu erwirtschaften. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, auch in unvorteilhaftem Umfeld &#8211; also in Verlustphasen &#8211; investiert zu bleiben. Unsere Investmentphilosophie verwendet aus diesem Grund keine Stop-Loss-Limits und investiert in keinerlei kapitalgarantierte Produkte. Auch bei der Berechnung von Risikoparametern fokussieren wir bewusst auf l\u00e4ngerfristige Kennzahlen. Obwohl die starke Diversifikation von Endowment-Portfolios die Verlustneigung mittel- und langfristig reduziert, k\u00f6nnen bei pl\u00f6tzlichen Einbr\u00fcchen dadurch auch die Benchmark \u00fcberschie\u00dfende Verluste entstehen. Dies ist zum Beispiel im M\u00e4rz 2020 geschehen. Um es klar zu nennen: Es handelte sich um vor\u00fcbergehende Verluste. Aber kurzfristig sind nat\u00fcrlich auch solche Episoden stets schmerzhaft.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Welche Assetklassen stehen f\u00fcr Sie aktuell im Vordergrund des Interesses?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> Es ist das Wesentliche eines gut ausbalancierten Portfolios, dass eigentlich keine einzelne Assetklasse den Charakter des Vehikels pr\u00e4gt. Wir verfolgen ein mittleres Risikoprofil, welches durch einen h\u00e4lftig aus Aktien und Anleihen entwickelter M\u00e4rkte zusammengesetzten Index approximiert werden kann.<br \/>Aufgrund der von uns ermittelten Ertrags- und Risikoeigenschaften der 17 im Einsatz stehenden Assetklassen ergibt sich ein Ergebnisportfolio, welches sehr international gepr\u00e4gt ist. Aktien der Eurozone finden sich zum Beispiel nur mit einer niedrigen einstelligen Allokation wieder. Daf\u00fcr finden sich durchgerechnet rund 150 L\u00e4nder im Portfolio repr\u00e4sentiert. Rund 30% des Portfolios sind auf diese Art in Schwellen- und Frontierm\u00e4rkten angesiedelt, wobei sich in diesem Teil unseres Fonds doppelt so viele Anleihen- wie Aktienfonds befinden.<br \/>Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind Katastrophenanleihen, welche mit einer Allokation von 10-15% einen nicht unwesentlichen Portfoliobestandteil darstellen. Es handelt sich um eine ertragsstarke und dekorrelierte Anlageform, welche allerdings von vielen Anlegern gemieden wird. Der Grund daf\u00fcr sind unregelm\u00e4\u00dfig auftretende, aber sehr pl\u00f6tzliche Verluste, welche heftig sein k\u00f6nnen und deshalb Unbehagen bereiten. F\u00fcr uns ergibt sich daraus eine Chance.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Vor welchen Herausforderungen stehen Stiftungen und Family Offices in diesem Jahr?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> F\u00fcr 2026 sehen wir sowohl Chancen als auch Risiken. In Summe \u00fcberwiegen wahrscheinlich letztere, weshalb wir auch im Augenblick eher defensiv positioniert sind. Die Herausforderungen sind mannigfaltig: Zum Beispiel messen wir &#8211; \u00e4hnlich wie seit 2022 &#8211; eine positive Korrelation zwischen Aktien und Anleihen. Dies ist ein klassisches Kennzeichen eines stagflation\u00e4ren makro\u00f6konomischen Regimes, in dem wir uns zurzeit befinden. Die Situation wird dadurch erschwert, dass in den letzten Monaten auch Gold begonnen hat, im Gleichschritt mit Aktien zu schwanken. Ein weiteres Problem stellen die enormen Konzentrationsrisiken dar, welche in Aktienm\u00e4rkten lauern. Die gr\u00f6\u00dften 10 Titel im S&amp;P 500 machen bereits fast 40% der Kapitalisierung aus. Technologie und soziale Medien dominieren nicht nur die Narrative, sondern auch die Investmentportfolios der meisten Anleger.<br \/>Diese Dominanz des Technologiesektors ist \u00fcbrigens keineswegs auf liquide Anlagen beschr\u00e4nkt: Aus einer aktuellen Studie von JP Morgan geht hervor, dass die Gewichtung von Technologie bei Private Equity oder Private Credit Anlagen ebenfalls zwischen 35% und 40% liegt und damit die Exponierung des S&amp;P sogar noch \u00fcbertrifft. Ich denke daher, dass das Ziel einer effektiven Diversifikation eine der schwierigsten, aber auch wichtigsten Aufgaben f\u00fcr die Investmentverantwortlichen darstellt.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> \u00dcber welche Themen werden Sie am 12. Mai in Frankfurt sprechen?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> Wir werden einerseits die bereits diskutierten Inhalte vertiefen, und ich werde zeigen, wie wir die Aufgabe der Diversifikation zu l\u00f6sen versuchen. Zus\u00e4tzlich wurde ich eingeladen, am Nachmittag im Rahmen einer Panel-Diskussion \u00fcber die Herausforderungen der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu sprechen. Ich werde dabei bewusst in die Rolle des Skeptikers schl\u00fcpfen und so hoffentlich einen spannenden Diskurs f\u00f6rdern. Der j\u00e4hrlich stattfindende &#8222;Credit Day&#8220; der Firma Frankfurt Asset Management bietet den organisatorischen Rahmen hierf\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Welche weiteren Aktivit\u00e4ten stehen f\u00fcr Sie 2026 im Fokus?<br \/><strong>Friedrich:<\/strong> Ich trete davor schon, am 5. und 6. Mai, beim &#8218;DACH Investors Retreat&#8216; der Markets Group auf, um Chancen und Risiken in Aktienm\u00e4rkten zu er\u00f6rtern. Im Juni bin ich dann f\u00fcr das IMPower Fundforum in Monaco angefragt worden. Im Herbst folgen dann noch Investorentage, eine Konferenz in Trier und das Petersberger Treffen von Drescher &amp; Cie.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><strong>Dialog &amp; Information:<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; GRUPPE<\/strong><\/p>\n<p><strong>FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region &amp; FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) &#8211; Themen, Interessen, Dialog (Auswahl &amp; &#8222;Snapshots&#8220;)<\/strong><\/p>\n<p>25.2.2026, Frankfurt &#8211; <strong>&#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation: Christian Neuhaus &#8211; FINVIA, Sven Karkossa &#8211; Capitell Verm\u00f6gens-Management AG, Noel Zeh &#8211; Wunderland Capital)<\/p>\n<p>26.2.2026, Frankfurt &#8211; <strong>&#8222;Forum f\u00fcr Digitale Verm\u00f6genswerte (FDV)&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Redaktion &#8211; <strong>Themenspecial &#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement &amp; Digital Assets&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Interviews \/ Gastbeitr\u00e4ge, &#8222;Support&#8220; &amp; MORE: info: markus-hill.com)<\/p>\n<p>17.3.2026, Frankfurt<strong> <\/strong>&#8211; <strong>Private Markets Excellence Forum &#8211; &#8222;Private Markets, Family Offices &amp; Stiftungen &#8211; Due Diligence &amp; Ausblick 2026&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>(Markus Hill &#8211; Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos &#8211; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, VIRATIO GmbH)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Interview mit Christian Hommens <\/strong>&#8211;<strong> SMART IMPACT INVESTING &amp; PRIVATE MARKETS<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fchjahr 2026: <strong>Investorenstudie &#8222;Pr\u00e4ferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien &amp; Alternative Investments&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation, Podcast: Sebastian Th\u00fcrmer, &#8222;artis &amp; x&#8220; &#8211; Beispiel 2025)<\/p>\n<p>16.4.2026 &#8211; <strong>&#8222;k\u00f6ln let&#8217;s talk&#8220;<\/strong> &#8211; Bettina Timmler &#8211; Immobilien &amp; Dialog<\/p>\n<p>(Medienpartnerschaft)<\/p>\n<p>12.5.2026, Frankfurt:<strong> &#8222;Value Investing &amp; Rohstoffe &amp; MORE&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation &amp; Kurzintro &#8222;Fondsboutiquen &amp; USA-Formel&#8220; &#8211; Alex J. Rauschenstein &amp; Urs Marti, <strong>SIA FUNDS AG<\/strong> &#8211; FINANZPLATZ SCHWEIZ)<\/p>\n<p>17.6.2026, Z\u00fcrich: Insights &#8211; &#8222;Family Offices &amp; Fondsboutiquen&#8220; &#8211; <strong>The Mountain Talks Summit &#8211; FUNDPLAT<\/strong><\/p>\n<p>(Vortrag &#8211; Markus Hill)<\/p>\n<p>10.11.2026, Frankfurt:<strong> &#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation &#8211; <strong>LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband<\/strong>: Panel &amp; Vortr\u00e4ge)<\/p>\n<p><strong>Input, Ideen &amp; Anregungen<\/strong> zu den oben genannten Themen sind willkommen:<\/p>\n<p>info@markus-hill.com \/ +49 (0) 163 4616 179<\/p>\n<p>Link zum Interview mit Martin Friedrich, LPA<\/p>\n<p>FONDSBOUTIQUEN &amp; KOMMUNIKATION &#8211; Fondsboutiquen, Asset Management und Dialog &#8211; &#8222;Anhauen, umhauen, abhauen&#8220; vs. Langfristdenke und Interesse am Investor? (Markus Hill)<\/p>\n<p>Die Asset-Management-Branche betrachtet sich als kreativ. Neue Strategien, Spezialisierungen, Datenquellen, regulatorische Anforderungen und technologische M\u00f6glichkeiten haben das Angebot so breit und differenziert gemacht wie selten zuvor. Nach vielen Gespr\u00e4chen mit Investoren bleibt oft ein Eindruck bestehen: Der Markt wird f\u00fcr diese nicht automatisch besser, nur weil er immer neue Produkte hervorbringt. Das Leben f\u00fcr Fondsboutiquen wird nicht leichter beim Ringen um Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Vielleicht verwechselt die Branche Innovation aber zu oft mit Verpackung. Neue Begriffe, neue Etiketten, neue Pr\u00e4sentationen, neue Buzzwords &#8211; doch nicht immer entsteht daraus ein echter Fortschritt f\u00fcr den Investor.<\/p>\n<p><strong>Asset Management, K\u00fcnstliche Intelligenz &amp; Information Overflow<\/strong><br \/>Investoren leiden heute nicht unter einem Mangel an Auswahl, sondern eher unter einem \u00dcberma\u00df an Information. Die Entwicklung im Bereich K\u00fcnstliche Intelligenz wirkt zus\u00e4tzlich als &#8222;Brandbeschleuniger&#8220;. Wie unterscheidet man Relevantes von Irrelevantem?<\/p>\n<p>Asset Management ist eben nicht nur Produktgesch\u00e4ft. Es ist immer auch Vertrauensgesch\u00e4ft und zunehmend \u00dcbersetzungsarbeit. Denn was n\u00fctzt die beste Strategie, wenn sie vom Gegen\u00fcber nicht in dessen Entscheidungsrahmen eingeordnet werden kann? Was n\u00fctzt eine hoch spezialisierte Investmentl\u00f6sung, wenn sie nicht anschlussf\u00e4hig ist an die reale Denk- und Arbeitswelt derjenigen, die Kapital allokieren?<\/p>\n<p><strong>Authentisches Interesse an Langfristbeziehung versus &#8222;Schnelles Ticket&#8220;<\/strong><br \/>Gute Allokationsentscheidungen entstehen nur selten durch Produktpr\u00e4sentationen allein. Sie entstehen im Dialog. Nicht als Small Talk, sondern als ernsthafter Austausch \u00fcber Ziele, Restriktionen, Governance, Risikoverst\u00e4ndnis, Liquidit\u00e4tsanforderungen, Zeithorizonte und die Rolle einer Strategie im Gesamtportfolio. Investoren suchen keine Folienkaskaden.<\/p>\n<p>Der Markt ist komplexer geworden. Viele Anbieter reagieren darauf mit noch st\u00e4rkerer Spezialisierung. Das ist nachvollziehbar und oft sinnvoll. Aber Spezialisierung allein reicht nicht. Wer heute \u00fcberzeugen will, muss komplexe Sachverhalte nicht nur beherrschen, sondern auch verst\u00e4ndlich machen. Die F\u00e4higkeit zur Einordnung wird damit fast so wichtig wie die F\u00e4higkeit des Produktmanagements.<\/p>\n<p>Das gilt besonders bei erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftigen Themen wie zum Beispiel Private Markets &#8211; Stichworte: Infrastruktur, Private Debt, ESG, Impact Investing, Real Assets oder Digital Assets. In all diesen Bereichen entscheidet nicht allein die Qualit\u00e4t des Konzepts \u00fcber den Markterfolg, sondern auch die Qualit\u00e4t des Dialogs. Wer lediglich sendet, wird leicht \u00fcberh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Trusted Advisor&#8220;, Partnerschaft &amp; Marathon<\/strong><br \/>Aus vielen Gespr\u00e4chen, nicht nur am Finanzplatz Frankfurt, nehme ich genau diese Entwicklung wahr. Investoren reagieren sensibel auf standardisierte Vertriebsroutinen und austauschbare Produktbotschaften. Sichtbarkeit allein reicht nicht. Wiedererkennbarkeit entsteht erst dann, wenn Kompetenz, &#8222;Haltung&#8220; und Kommunikationsstil zusammenpassen. Vertrauen entsteht nicht durch Lautst\u00e4rke, sondern durch Konsistenz. Gerade dann zeigt sich, wer Produkte anbietet &#8211; und wer mit Orientierung, Einordnung und Haltung Mehrwert schafft. Thema hier ist Vertrieb, nicht PR.<\/p>\n<p>Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Welches Produkt ist neu? Sondern: Wer hilft Investoren wirklich, Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden? Wer kann Komplexit\u00e4t reduzieren, ohne Inhalte zu vereinfachen? Eine Kernfrage f\u00fcr Sales: Nimmt man sich Zeit f\u00fcr Vertrauensaufbau mit dem Investor (&#8222;Trusted Advisor&#8220;) oder m\u00f6chte ich bei der Ansprache nur eruieren, ob kurzfristig die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr ein Ticket besteht?<\/p>\n<p>Asset Management braucht diesen Dialog &#8211; nicht als weiche Erg\u00e4nzung, sondern als harten Erfolgsfaktor. Am Ende wird nicht der lauteste Anbieter gewinnen, sondern derjenige, dem es gelingt, Kompetenz, Verst\u00e4ndlichkeit und Vertrauen glaubw\u00fcrdig miteinander zu verbinden: Marathon versus Sprint!<\/p>\n<p>Link zum Kommentar von Markus Hill<\/p>\n<p><strong>Dialog &amp; Information:<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; GRUPPE<\/strong><\/p>\n<p><strong>FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT, DEUTSCHLAND &amp; INDIEN &#8211; Frankfurt als Br\u00fccke f\u00fcr Wirtschaft, Innovation und Community (Interview &#8211; Ajit Ranade, INDIA EUROPE BUSINESS DESK)<\/strong><\/p>\n<p>Indien, Deutschland und Europa r\u00fccken wirtschaftlich, technologisch und kulturell zunehmend n\u00e4her zusammen. Frankfurt am Main spielt dabei als internationaler Finanzplatz, Verkehrsdrehscheibe und Standort einer gro\u00dfen indischen Community eine besondere Rolle. Auch in diesem Jahr findet der India-Europe Business Day wieder statt. Am 13.6.2026 ergibt sich die Gelegenheit zum Gedankenaustausch in der Mainmetropole. Im Gespr\u00e4ch mit Markus Hill erl\u00e4utert Ajit Ranade, INDIA EUROPE BUSINESS DESK, warum er sich seit Jahren f\u00fcr die Verbindung zwischen Indien und Deutschland engagiert, welche Branchen in Zukunft besonders interessant werden und weshalb Frankfurt f\u00fcr viele indische Unternehmer, Fachkr\u00e4fte und Studierende ein nat\u00fcrliches Sprungbrett nach Deutschland ist.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Warum engagieren Sie sich sehr intensiv f\u00fcr die Kooperation von Indien und Deutschland?<\/p>\n<p><strong>Ranade:<\/strong> Pers\u00f6nlich bin ich davon \u00fcberzeugt, dass Indien und Deutschland nat\u00fcrliche Partner und Freunde sind. Beide L\u00e4nder teilen viele Werte, erg\u00e4nzen sich in ihren St\u00e4rken und haben \u00fcber viele Jahre hinweg voneinander gelernt.Ich lebe seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland und Europa und war in dieser Zeit in verschiedenen sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Initiativen aktiv. Zudem habe ich zahlreiche Veranstaltungen organisiert und mich in der Vergangenheit auch in der Frankfurter Stadtpolitik engagiert. Durch all diese s\u00e4mtlichen Erfahrungen habe ich immer wieder wahrgenommen, dass Indien und Deutschland eine starke, positive Beziehung verbindet &#8211; gepr\u00e4gt von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Interesse aneinander.Auch aus wirtschaftlicher Sicht sind die Chancen enorm. Die Zahl indischer Fachkr\u00e4fte und Studierender in Deutschland w\u00e4chst kontinuierlich. Gleichzeitig haben beide L\u00e4nder einander viel zu bieten &#8211; bei Handel, Investitionen, Innovation und beim Austausch zwischen Menschen, Unternehmen und Institutionen. Genau aus dieser \u00dcberzeugung heraus unterst\u00fctze ich Plattformen wie den India-Europe Business Day. Ziel ist es, Unternehmen, Fachleute, politische Entscheider und Vertreter der Community zusammenzubringen und Verbindungen zu schaffen, aus denen langfristige Kooperationen entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch pers\u00f6nlich gibt es f\u00fcr mich eine besondere Verbindung: Ich komme aus Pune, einer Stadt, die oft als &#8222;deutsche Hauptstadt Indiens&#8220; bezeichnet wird. Pune pflegt seit langer Zeit enge Beziehungen zu Deutschland. Der Deutschunterricht begann dort bereits vor mehr als hundert Jahren, und heute sind in der Region zahlreiche deutsche und europ\u00e4ische Unternehmen vertreten. W\u00e4hrend meiner beruflichen Laufbahn in Pune, insbesondere zwischen 2005 und 2012, konnte ich aus n\u00e4chster N\u00e4he beobachten, wie deutsche Global Capability Centers und deutsche Investitionen in Indien gewachsen sind.<\/p>\n<p>Diese Erfahrungen haben meine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die indisch-deutsche Partnerschaft stark gepr\u00e4gt. Sie motivieren mich bis heute, meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten, diese Beziehung durch wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Engagement weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Auf welchen Feldern sehen Sie in den n\u00e4chsten Jahren das gr\u00f6\u00dfte Potenzial f\u00fcr die Zusammenarbeit von Indien und Deutschland?<\/p>\n<p><strong>Ranade:<\/strong> Die klassischen Sektoren wie Automobilindustrie, Automobilzulieferer, Pharma, Life Sciences, Maschinenbau, Engineering und industrielle Ausr\u00fcstung bilden seit vielen Jahren das R\u00fcckgrat der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland. In diesen Bereichen gibt es bereits ein starkes Fundament, das \u00fcber Jahrzehnte gewachsen ist. Gleichzeitig sehe ich auch dort weiterhin erhebliches Potenzial f\u00fcr Wachstum, Vertiefung und neue Formen der Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Ein besonders interessantes Feld ist aus meiner Sicht der Verteidigungssektor. Indien und Deutschland haben in den vergangenen Jahren begonnen, in diesem Bereich enger zusammenzuarbeiten. Wir sehen bereits wichtige Vereinbarungen und strategische Partnerschaften zwischen Unternehmen und Institutionen beider L\u00e4nder. Dieser Bereich kann in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Feld mit gro\u00dfem Potenzial sind Textilien und Leder. Indien ist weltweit f\u00fcr Qualit\u00e4t, Skalierung und Leistungsf\u00e4higkeit seiner Textilindustrie bekannt. L\u00e4nder wie Deutschland und Italien verf\u00fcgen wiederum \u00fcber hochentwickelte Fertigungstechnologien. Gerade technische Textilien bieten daher gro\u00dfe Chancen: Hier k\u00f6nnen indische Produktionskompetenz und europ\u00e4ische Technologie- und Innovationsst\u00e4rke sehr sinnvoll zusammenkommen.<\/p>\n<p>Auch die Lederindustrie bietet M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Wissenstransfer, technologische Modernisierung und verbesserten Marktzugang auf beiden Seiten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sehe ich sehr gro\u00dfe Chancen bei Start-ups und innovationsgetriebenen Unternehmen. Deutsche und indische Start-ups k\u00f6nnen viel voneinander lernen. Deutschland steht f\u00fcr Ingenieurskunst, Forschung, Pr\u00e4zision und industrielle Qualit\u00e4t. Indien bringt enorme St\u00e4rken bei Skalierung, digitaler Innovation und Unternehmertum mit. Wenn diese F\u00e4higkeiten zusammengef\u00fchrt werden, k\u00f6nnen L\u00f6sungen entstehen, die international wettbewerbsf\u00e4hig sind und f\u00fcr beide Seiten Nutzen stiften.<\/p>\n<p>Weitere wichtige Zukunftsfelder sind Halbleiter, Energie, Nachhaltigkeit, Advanced Manufacturing und technologische Innovation. Insgesamt liegt die Zukunft der indisch-deutschen Zusammenarbeit nicht nur darin, traditionelle Industrien weiter zu st\u00e4rken, sondern auch, neue Sektoren wie Verteidigung, technische Textilien, nachhaltige Technologien, Start-ups und innovationsorientierte Gesch\u00e4ftsmodelle systematisch auszubauen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Welche Bedeutung hat Frankfurt als Br\u00fccke zwischen Indien und Deutschland?<\/p>\n<p><strong>Ranade:<\/strong> Frankfurt ist eine sehr interessante Stadt. Obwohl Frankfurt nur die f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Stadt Deutschlands ist, spielt sie eine au\u00dferordentlich wichtige Rolle &#8211; als Sitz der Europ\u00e4ischen Zentralbank, als Standort vieler internationaler Banken und als einer der bedeutendsten Finanzpl\u00e4tze Europas.<\/p>\n<p>Die Stadt ist seit Jahrzehnten Heimat einer gro\u00dfen indischen Community. Frankfurt gilt zudem als sehr offen und einladend, gerade f\u00fcr Expats. Viele Menschen f\u00fchlen sich hier sicher, willkommen und gut eingebunden. Im Unterschied zu manchen traditionelleren deutschen St\u00e4dten ist Frankfurt sehr international gepr\u00e4gt. Menschen aus vielen Nationen leben und arbeiten hier, es werden zahlreiche Sprachen gesprochen, und diese kulturelle Vielfalt macht die Stadt lebendig, dynamisch und global.<\/p>\n<p>Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Konnektivit\u00e4t. Der Frankfurter Flughafen geh\u00f6rt zu den wichtigsten Passagier- und Frachtflugh\u00e4fen Europas. F\u00fcr viele Inder ist Frankfurt der erste Ankunftsort in Deutschland. Ein erheblicher Teil der Reisenden aus Indien kommt \u00fcber Frankfurt nach Deutschland. Durch die guten Flugverbindungen sind wichtige indische Metropolen wie Mumbai oder Delhi in etwa acht bis neun Stunden erreichbar. Das schafft eine besondere N\u00e4he zu Indien, die viele Menschen sehr sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die zentrale Lage innerhalb Deutschlands und Europas. Ob man nach Norden, S\u00fcden, Osten oder Westen reist &#8211; viele Ziele sind von Frankfurt aus gut und schnell erreichbar. Diese Kombination aus Internationalit\u00e4t, wirtschaftlicher Bedeutung, starker Infrastruktur, guter Erreichbarkeit und einer offenen Atmosph\u00e4re macht Frankfurt zu einem besonderen Ort, um zu leben, zu arbeiten und Verbindungen zwischen Indien und Deutschland aufzubauen.<\/p>\n<p><strong>Hill:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch. Gerne unterst\u00fctzen wir vom FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN und auch INVESTING IN INDIA Ihr interessantes Format. Einen Extra-Dank noch an Andreas Heuberger an dieser Stelle, er hatte uns auf Ihr Format aufmerksam gemacht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und auf interessante Gespr\u00e4che in Frankfurt.<\/p>\n<p>Link zum Interview auf FONDSBOUTIQUEN.DE<\/p>\n<p><strong>Finance &amp; Future: AI, Blockchain, Longevity, Robotics, Sustainability (FUNDPLAT.COM &#8211; Thomas Caduff &#8211; 17.6.2026)<\/strong><\/p>\n<p>Der exklusive Boutique-Finanz-Event (vormals \u00abThe Mountain Talks\u00bb) f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte auf dem Z\u00fcrcher Uetliberg bietet ein sorgf\u00e4ltig kuratiertes Programm im stilvollen Rahmen des Hotel UTO KULM. Rund 40 ausgew\u00e4hlte Pers\u00f6nlichkeiten diskutieren beim Mittagessen und in den Nachmittagsrunden aktuelle und zukunftsweisende Themen rund um \u00abFinance &amp; Future\u00bb in inspirierender Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>MITTWOCH, 17.06.2026<br \/>11:00 &#8211; 17:15<\/p>\n<p>REGISTRIERUNG &amp; WILLKOMMENS-DRINKS @HOTEL UTO KULM<br \/>11:00 &#8211; 11:40<\/p>\n<p>UNTERHALTUNG<br \/>ALPHORN ENSEMBLE ENGIADINA ST. MORITZ<br \/>11:40 &#8211; 11:55<\/p>\n<p>BEGR\u00dcSSUNG<br \/><strong>\u2022<\/strong> THOMAS J. CADUFF, FUNDPLAT GMBH, Z\u00dcRICH &amp;<br \/><strong>\u2022<\/strong> MARKUS BAUMGARTNER, B-PUBLIC AG, Z\u00dcRICH<br \/>12:00 &#8211; 12:10<\/p>\n<p>NETWORKING-PINSA-ESSEN &amp; FOTOSHOOTING<br \/>12:15 &#8211; 13:30<\/p>\n<p>UNTERHALTUNG<br \/>ALPHORN ENSEMBLE ENGIADINA ST. MORITZ<br \/>13:35 &#8211; 13:45<\/p>\n<p>INSIGHT<br \/>DETLEF GLOW, LONDON STOCK EXCHANGE GROUP (LSEG), FRANKFURT:<br \/>DIE FONDSBRANCHE IM UMBRUCH &#8211; WELCHE TRENDS PR\u00c4GEN DIE ENTWICKLUNG DES MARKTES?<br \/>13:50 &#8211; 14:10<\/p>\n<p>INSIGHT<br \/>VERA CLAAS, NXTASSETS, FRANKFURT:<br \/>KRYPTO IN PORTFOLIOS: VOM RANDTHEMA ZUR STRUKTURIERTEN ALLOKATION &#8211; WAS JETZT WIRKLICH Z\u00c4HLT<br \/>14:15 &#8211; 14:35<\/p>\n<p>INSIGHT<br \/>ANNA FISCHER, RF, Z\u00dcRICH:<br \/>WEALTH PROTECTION CH\/UAE<br \/>14:40 &#8211; 15:00<\/p>\n<p>INSIGHT<br \/>FABRIZIO BALSARINI, SWISS HELICOPTER AG, SAMEADAN:<br \/>SO BEWAHRE ICH JEDEN TAG VOLLE KONZENTRATION &#8211; UND HABE STETS EINEN PLAN B PARAT<br \/>15:05 &#8211; 15:25<\/p>\n<p>NETWORKING-PAUSE<br \/>15:30 &#8211; 16:10<\/p>\n<p>INSIGHT<br \/>ALEXANDRA WECK, A. WECK CONSULTING, DAVOS DORF:<br \/>IN MEINEN KONTAKTANFRAGEN SIND MEHR CEOS ALS IN EURER LEAD-DATENBANK &#8211; SALES 4.0 F\u00dcR FINANZDIENSTLEISTER<br \/>16:15 &#8211; 16:35<\/p>\n<p>INSIGHT<br \/>MARKUS HILL, MH SERVICES, FRANKFURT:<br \/>FONDSBOUTIQUEN, FAMILY OFFICES &amp; FINANZPL\u00c4TZE &#8211; WARUM SPRICHT MAN GERNE MITEINANDER?<br \/>16:40 &#8211; 17:00<\/p>\n<p>AUF WIEDERSEHEN<br \/>THOMAS J. CADUFF, FUNDPLAT GMBH, Z\u00dcRICH<br \/>17:05 &#8211; 17:15<\/p>\n<p>LINK ZUM EVENT: <strong>Finance &amp; Future: AI, Blockchain, Longevity, Robotics, Sustainability:<\/strong><\/p>\n<p>Finance &amp; Future: AI, Blockchain, Longevity, Robotics, Sustainability<\/p>\n<p><strong>VERANSTALTUNGSHINHWEIS: Virtuelle Tag f\u00fcr das Stiftungsverm\u00f6gen &#8211; VTFDS (Tobias Karow, STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU) &#8211; 16.6.2026 bis 17.6.2026<\/strong><\/p>\n<p>Keine Barrieren f\u00fcr Stiftungsverm\u00f6gen mehr, die 4% Ertrag im Wege stehen<\/p>\n<p>Wir haben es uns mit dem vtfds Festival zum Ziel gesetzt, jede Stiftung zu bef\u00e4higen, ihre Stiftungskapitalien so zu bewirtschaften, dass hinten 4% als f\u00fcr den Zweck zu verwendendem Ertrag rauskommen &#8211; mindestens. Hierbei spielen ordentliche Ertr\u00e4ge sicherlich die Hauptrolle, aber auch Ertr\u00e4gen aus Wertzuw\u00e4chsen f\u00e4llt hier k\u00fcnftig eine gewichtigere Rolle zu. Unser Anliegen mit der Mission 4% ist es, dass es keine Barrieren mehr in Stiftungen gibt, die diese davon abhalten, ihr Stiftungsverm\u00f6gen so anzulegen, dass im Ergebnis eben 4% herauskommen. Klar, Stiftungen k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich anlegen wie sie m\u00f6chten und die Stiftungsverantwortlichen haben dabei alle Freiheitsgrade. Aber werden diese auch genutzt?<\/p>\n<p>Pflichten verstehen, Grundlagen schaffen, Handwerk versorgf\u00e4ltigen<\/p>\n<p>Oft genug existieren stiftungsinterne wie -externe Barrieren, die davon abhalten, Stiftungskapitalien als Raum der M\u00f6glichkeiten zu interpretieren und dann alles daran zu setzen, diesen Raum der M\u00f6glichkeiten so gro\u00df wie m\u00f6glich zu machen &#8211; wozu wiederum eine bestimmte Art von sorgf\u00e4ltigem Handwerk geh\u00f6rt. D\u00e4chten Stiftungen generell das ihnen &#8222;mitgegebene&#8220; Stiftungsverm\u00f6gen und die daraus resultierenden Pflichten zu Ende, dann w\u00fcrden sie oftmals andere Grundlagen f\u00fcr das Management von Stiftungsverm\u00f6gen schaffen. Diese w\u00e4ren dann wiederum die Basis, um robustere Anlageziele zu formulieren, breitere Diversifikationsans\u00e4tze zu w\u00e4hlen und das Stiftungskapital professioneller zu investieren. Das Ergebnis w\u00e4ren resilientere Verm\u00f6gensmassen, also Stiftungskapitalien, die durch jedwede gesellschaftlichen, \u00f6konomischen und politischen Umst\u00e4nde hindurch wirtschaftlich stehf\u00e4hig blieben.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrdet eine Stiftung das Steuerprivileg, gef\u00e4hrdet sie das Steuerprivileg aller Stiftungen<\/p>\n<p>Mission 4% bedeutet in diesem Sinne, Stiftungen instand zu setzen, um ihrer Verantwortung aus dem Steuerprivileg heraus gerecht zu werden. Denn es ist im Sinne der res publica, dass ein vergebenes Steuerprivileg auch jene gew\u00fcnschte gesamtgesellschaftliche Wirkung entfaltet. Jedes einzelne Stiftungsverm\u00f6gen hat die Pflicht (und damit hat jede Stiftung und obliegt den Stiftungsverantwortlichen diese Pflicht), in diesem Sinne investiert zu werden. Diskussionen rund um das Modell Stiftungen r\u00fchren sich im Kern um die Frage, ob das Privilegieren eines Kapitalk\u00f6rpers gesamtgesellschaftlich die erwarteten positiven Effekte zum Ergebnis gehabt hat. Jedes Stiftungsverm\u00f6gen muss sich dieser Aufgabe verschreiben, jedes Stiftungsverm\u00f6gen, das sich dem verweigert, gef\u00e4hrdet das Steuerprivileg aller Stiftungen.<\/p>\n<p>45.000 gemeinn\u00fctzige Stiftungen bedeutet 45.000 Verm\u00f6gens-Setups<\/p>\n<p>Demgem\u00e4\u00df ist vtfds Mission 4% unser intrinsisches Anliegen, jedem Stiftungsverm\u00f6gen und jedem Stiftungsverantwortlichen die T\u00fcr zu Handwerk und Inspiration rund um das Management von Stiftungsverm\u00f6gen zu \u00f6ffnen. In Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz z\u00e4hlen wir mehr als 45.000 gemeinn\u00fctzige Stiftungen, und damit entsprechend mehr als 45.000 Stiftungsmitarbeiter, die die Sph\u00e4re Verm\u00f6gen verantworten. Entsprechend m\u00fcssen \u00fcber 45.000 stiftungsindividuelle Setups f\u00fcr das Management des Stiftungsverm\u00f6gen gefunden werden. Mission 4% will dabei helfen, die Dinge rund um Stiftungsverm\u00f6gen vorzudenken und zu Ende zu denken &#8211; und den Entscheidungstr\u00e4gern in Stiftungen damit Grundlagen an die Hand geben, Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. vtfds Mission 4% &#8211; damit Stiftungen das tun k\u00f6nnen, was sie sagen, und wof\u00fcr es sie gibt.<\/p>\n<p><strong>INFORMATION ZUR VERANSTALTUNG &#8222;VTFDS &#8211; Virtuelle Tag f\u00fcr das Stiftungsverm\u00f6gen &#8211; Programm &amp; Anmeldung:<\/strong><\/p>\n<p>VTFDS &#8211; Programm &amp; Anmeldung<\/p>\n<p><b>Information zu Tobias Karow &amp; STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU<\/b><\/p>\n<p>Finanzplatz Frankfurt &amp; Finanzplatz Schweiz: &#8222;US Direct Lending und europ\u00e4isches Private Debt laufen zwar unter dem gleichen Begriff &#8211; sind aber strukturell zwei verschiedene M\u00e4rkte&#8220; (Interview &#8211;  Mario Almer &amp; Florian Wegmann, DANEO Partners AG)<\/p>\n<p>Private Debt ist in der institutionellen Kapitalanlage l\u00e4ngst kein Randthema mehr. Gerade im aktuellen Marktumfeld wird jedoch genauer hingeschaut: Welche Segmente bieten noch attraktive risikoadjustierte Renditen? Wo entstehen Sp\u00e4tzyklus-Signale? Und wie unterscheiden sich US Direct Lending und europ\u00e4ische Corporate-Credit-Strategien in Struktur, Wettbewerb, Covenants und N\u00e4he zum Kreditnehmer? Markus Hill sprach f\u00fcr FINANZPLATZ FRANKFURT mit Mario Almer und Florian Wegmann, DANEO Partners AG, \u00fcber die zunehmende Differenzierung innerhalb der Anlageklasse, \u00fcber Chancen im europ\u00e4ischen und DACH-fokussierten Mittelstand sowie \u00fcber die Fragen, die institutionelle Investoren in Deutschland und der Schweiz derzeit besonders besch\u00e4ftigen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Marketing-Schlagworte, sondern Kreditqualit\u00e4t, Selektion, Besicherung, Monitoring und die Frage, wo Private Debt im Portfolio langfristig sinnvoll eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p><b>Hill:<\/b> Gegenw\u00e4rtig wird in der Fachpresse h\u00e4ufig das Thema &#8222;US Direct Lending versus Private Debt in Europa&#8220; kritisch diskutiert. Was gibt es hier zu beachten, was sind die wesentlichen Unterschiede bei dieser Betrachtung aus Ihrer Perspektive?<\/p>\n<p><b>Wegmann:<\/b> US Direct Lending und europ\u00e4isches Private Debt laufen zwar unter dem gleichen Begriff &#8211; sind aber strukturell zwei verschiedene M\u00e4rkte. Das wird von vielen Investoren aktuell erst richtig wahrgenommen. Der US-Markt ist tiefer, reifer und standardisierter. Genau das ist heute aber auch sein Problem: Der Wettbewerb ist massiv gestiegen, Spreads haben sich komprimiert, Covenants wurden aufgeweicht und Leverage-Niveaus sind gestiegen. Ein Gro\u00dfteil des Kapitals flie\u00dft in gro\u00dfe, sponsor-getriebene Transaktionen (also von Private-Equity-Fonds gehaltene Firmen) mit aggressiven EBITDA-Adjustments und zunehmenden Payment-in-Kind-Strukturen &#8211; Mechanismen, die wirtschaftliche Schw\u00e4che beim Kreditnehmer verschleiern k\u00f6nnen. Bereinigt man die Ausfallraten um diese Instrumente, liegt die sogenannte &#8218;Shadow Default Rate&#8216; im US-Markt mittlerweile bei rund 5-6% &#8211; deutlich h\u00f6her als die offiziell kommunizierten Zahlen und ein klassisches Zeichen sp\u00e4ter Kreditzyklen.<br \/>Europa ist fragmentierter, weniger effizient &#8211; und genau deshalb aus unserer Sicht heute attraktiver. Banken dominieren noch immer einen Gro\u00dfteil der Unternehmensfinanzierung, ziehen sich aber regulierungsbedingt zunehmend zur\u00fcck &#8211; Basel IV beschleunigt diesen Trend. In der Schweiz kommt ein weiterer struktureller Faktor hinzu: Mit dem Wegfall der Credit Suisse ist ein bedeutender Kreditgeber im mittleren Marktsegment verschwunden. Das sp\u00fcren Unternehmen und Intermedi\u00e4re im Markt direkt und schafft Raum f\u00fcr spezialisierte Private-Credit-Anbieter, insbesondere im Lower Mid Market Bereich. Europ\u00e4ische Transaktionen weisen typischerweise konservativere Leverage-Niveaus, st\u00e4rkere Covenants und attraktivere risikoadjustierte Spreads auf &#8211; und f\u00fcr Euro-Investoren entf\u00e4llt das W\u00e4hrungsabsicherungsproblem, das einen vermeintlichen US-Renditevorteil h\u00e4ufig neutralisiert. Genau hier finden wir Situationen, die wir direkt mit den Eigent\u00fcmern und Unternehmern aushandeln und ma\u00dfgeschneidert strukturieren k\u00f6nnen &#8211; meist erstrangig besichert, mit starken Covenants und attraktivem Pricing, abseits des Gedr\u00e4nges im US-dominierten Direct-Lending-Markt.<br \/><b>Almer:<\/b> Was ich in Gespr\u00e4chen mit institutionellen Investoren erg\u00e4nzen w\u00fcrde: Auch in Europa muss man differenzieren. Gro\u00dfe (Private-Equity-)Sponsor-getriebene Deals im Upper Mid Market zeigen nach unserer Einsch\u00e4tzung zunehmend dieselben Tendenzen wie in den USA. Entscheidend sind Selektion und der Fokus auf das richtige Segment. Wir bei Daneo Partners sind seit 2018 ausschlie\u00dflich im europ\u00e4ischen, DACH-fokussierten Mittelstand aktiv &#8211; im Finanzierungssegment zwischen 10-75 Mio. Euro, wo gro\u00dfe angels\u00e4chsische Plattformen nicht effizient skalieren k\u00f6nnen und lokale Banken zu klein oder zu reguliert sind.<\/p>\n<p><b>Hill:<\/b> Welche Rolle sollte Private Debt bei der Allokation generell bei institutionellen Investoren einnehmen?<\/p>\n<p><b>Almer:<\/b> Private Debt hat sich auch in Europa von einer Nischenstrategie zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt. Insbesondere in Deutschland wird Private Debt mittlerweile bei vielen institutionellen Investoren als Kernbaustein in einem gut diversifizierten Portfolio betrachtet. Senior besicherte Direktkredite kombinieren dabei geringe Volatilit\u00e4t mit Renditen, die mit eigenkapital\u00e4hnlichen Ertr\u00e4gen konkurrieren k\u00f6nnen. F\u00fcr Pensionskassen und Vorsorgewerke ist zudem entscheidend, was Public Credit strukturell nicht leisten kann: direkte Vertragsbeziehung zum Kreditnehmer, aktives Monitoring und die M\u00f6glichkeit, fr\u00fchzeitig zu intervenieren und Einfluss zu nehmen, wenn sich eine Situation ver\u00e4ndert. Dies bietet eine sinnvolle Erg\u00e4nzung zu bestehenden Public-Credit-Allokationen. Die Allokation sollte strategisch erfolgen &#8211; mit klarem Fokus auf Qualit\u00e4t des Managers und der Strukturen. Wir beobachten zudem ein steigendes Interesse europ\u00e4ischer institutioneller Investoren an europ\u00e4ischen Managern, mit dem Ziel, Exposure aus dem US-Markt in die hiesigen M\u00e4rkte umzuschichten. Das best\u00e4tigt uns in der \u00dcberzeugung, dass wir mit unserer Strategie richtig aufgestellt sind.<\/p>\n<p><b>Hill:<\/b> Als Schweizer Fondsboutique stehen Sie im Dialog mit institutionellen Investoren in der gesamten DACH-Region. Welche Themen stehen hier im Vordergrund?<\/p>\n<p><b>Almer:<\/b> Die Gespr\u00e4che mit institutionellen Investoren drehen sich momentan stark um Risiken und weniger um Rendite. Drei Themen dominieren klar. Dominant ist aktuell die kritische Berichterstattung rund um Private Debt in den USA: Investoren haben selber substantiellen USA-Exposure oder lesen die Presse, nehmen die Warnsignale wahr und fragen gezielt nach, wie wir uns von diesen Entwicklungen abgrenzen &#8211; Stichworte Covenant-lite, hohe Leverage, Payment-in-Kind.<br \/>Zweitens das makro\u00f6konomische und geopolitische Umfeld: Wie resilient ist das Portfolio bei einer weiteren konjunkturellen Eintr\u00fcbung? Was passiert bei einem Workout? Wie schnell kann man reagieren, und welchen Schutz bieten die Strukturen?<br \/>Drittens das Thema Bewertung und Leverage: Viele Investoren machen sich Sorgen um Exposure in stark \u00fcberbezahlten, hochverschuldeten Unternehmen &#8211; oft in gro\u00dfen Sponsor-Deals (Thema US Sponsored SaaS Firmen). Die Frage, ob und wie man dort investiert ist, und wie man das Thema sieht, wird zunehmend kritisch beurteilt.<br \/><b>Wegmann: <\/b>Speziell bei deutschen Investoren kommt ein weiteres Thema hinzu: Viele haben in den vergangenen Jahren unter dem Label &#8222;Private Credit&#8220; insbesondere in immobilienbesicherte Finanzierungen &#8211; Mezzanine, Whole Loans &#8211; in Deutschland investiert und dabei schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Das hat das Vertrauen in die Anlageklasse teilweise belastet und f\u00fchrt zu berechtigten Fragen rund um Abgrenzung und Strukturqualit\u00e4t. Wir erkl\u00e4ren dann gerne unsere Corporate Credit Strategie: mittelst\u00e4ndische Unternehmen in der DACH-Region, erstrangig besichert, ohne exzessiven Leverage und mit direktem Zugang zum Management.<\/p>\n<p><b>Hill:<\/b> Sie vertiefen aktuell den Dialog mit Investoren in Deutschland. Gibt es hier Unterschiede bei der Betrachtung von Private Debt, Finanzplatz Deutschland versus Finanzplatz Schweiz?<\/p>\n<p><b>Almer:<\/b> Ja, durchaus. In Deutschland ist die strategische Allokation institutioneller Investoren in Private Credit bereits deutlich weiter fortgeschritten, als in der Schweiz. Deutsche Pensionskassen und Versorgungswerke haben die Anlageklasse fr\u00fcher und breiter in ihre Portfolios integriert. Laut dem aktuellen Investor Survey des Bundesverbands Alternative Investments (BAI) liegt die durchschnittliche strategische Allokation in Private Debt bereits bei 3,3%. In der Schweiz ist die Durchdringung noch geringer &#8211; das Thema gewann aber die letzten Jahre klar an Dynamik. Inhaltlich unterscheiden sich die Fragen kaum: Beide M\u00e4rkte interessieren sich f\u00fcr Sicherheit, Transparenz und Track Record. Auff\u00e4llig ist zudem, dass Pensionskassen &#8211; sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz &#8211; zunehmend Interesse zeigen, mittelst\u00e4ndische Unternehmen im heimischen Markt direkt zu unterst\u00fctzen. So wurde in der Schweiz per 1. Januar 2022 die Anlagerichtlinien f\u00fcr Vorsorgeeinrichtungen erweitert. Seither d\u00fcrfen diese &#8222;nichtkotierte schweizerische Anlagen&#8220; als eigene strategische Anlageklasse f\u00fchren. Zul\u00e4ssig ist die Kapitalvergabe gegen\u00fcber Schuldnern (Private Debt) und im Sinne von Beteiligungen (Private Equity).<\/p>\n<p><b>Hill:<\/b> Wo sehen Sie gegenw\u00e4rtig die gr\u00f6\u00dften Chancen und Herausforderungen im Private Debt-Markt?<\/p>\n<p><b>Wegmann:<\/b> Wir sehen derzeit besonders attraktive Chancen im europ\u00e4ischen Lower Mid Market Bereich, einem strukturell mit Fremdkapital unterversorgten Segment. W\u00e4hrend sich Banken zunehmend zur\u00fcckziehen, k\u00f6nnen gro\u00dfe internationale Plattformen und Manager in diesem Bereich h\u00e4ufig nicht effizient skalieren. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren ein gro\u00dfer Teil des Kapitals in gro\u00dfvolumige, sponsorgetriebene Transaktionen geflossen. Dies hat zu intensivem Wettbewerb, steigenden Leverage-Niveaus und einer Erosion der Kreditstandards (und Margen) gef\u00fchrt &#8211; insbesondere im US-Markt. Europa wird aktuell nach unserer Beobachtung von institutionellen Investoren klar bevorzugt: Das Fundraising f\u00fcr europ\u00e4ische Private-Credit-Fonds erreichte 2025 einen Rekordwert und der europ\u00e4ische Mid-Market gilt als &#8222;Lender&#8217;s Market&#8220; mit besseren Strukturen und st\u00e4rkeren Covenants. Allerdings beobachten wir auch hier einen zunehmenden Deployment-Druck: Gro\u00dfe Fonds mit erheblichem &#8222;Dry Powder&#8220; dr\u00e4ngen in kleinere Segmente, was den Wettbewerb auch im &#8222;Core&#8220; Mid-Market erh\u00f6ht und die Selektivit\u00e4t beim Underwriting umso wichtiger macht. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine klare Opportunit\u00e4t in weniger kompetitiven Transaktionen mit solider Struktur, attraktivem Pricing und st\u00e4rkerem Einfluss auf die Kreditgestaltung.<br \/><b>Almer:<\/b> Als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung sehen wir die zunehmende Verunsicherung &#8211; geopolitisch, aber auch innerhalb der Anlageklasse selbst. Sollten sich die Spannungen im US-dominierten Segment weiter zuspitzen, k\u00f6nnten Verwerfungen entstehen, die das Vertrauen der Investoren in Private Debt generell belasten und die Kapitalbeschaffung erschweren. Wir sehen uns jedoch gut positioniert &#8211; auch in einem schwierigeren Umfeld: Als lokal verwurzelter DACH-Manager mit propriet\u00e4rem Dealflow, Fokus auf den Lower-Mid-Market und konsequent stark besicherten Strukturen.<\/p>\n<p><b>Hill:<\/b> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>www.fondsboutiquen.de<\/p>\n<p><strong>Dialog &amp; Information:<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; GRUPPE<\/strong><\/p>\n<p><strong>FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/strong><\/p>\n<p><strong>FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region &amp; FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) &#8211; Themen, Interessen, Dialog (Auswahl &amp; &#8222;Snapshots&#8220;)<\/strong><\/p>\n<p>25.2.2026, Frankfurt &#8211; <strong>&#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation: Christian Neuhaus &#8211; FINVIA, Sven Karkossa &#8211; Capitell Verm\u00f6gens-Management AG, Noel Zeh &#8211; Wunderland Capital)<\/p>\n<p>26.2.2026, Frankfurt &#8211; <strong>&#8222;Forum f\u00fcr Digitale Verm\u00f6genswerte (FDV)&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Redaktion &#8211; <strong>Themenspecial &#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement &amp; Digital Assets&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Interviews \/ Gastbeitr\u00e4ge, &#8222;Support&#8220; &amp; MORE: info: markus-hill.com)<\/p>\n<p>17.3.2026, Frankfurt<strong> <\/strong>&#8211; <strong>Private Markets Excellence Forum &#8211; &#8222;Private Markets, Family Offices &amp; Stiftungen &#8211; Due Diligence &amp; Ausblick 2026&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>(Markus Hill &#8211; Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos &#8211; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, VIRATIO GmbH)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Interview mit Christian Hommens <\/strong>&#8211;<strong> SMART IMPACT INVESTING &amp; PRIVATE MARKETS<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fchjahr 2026: <strong>Investorenstudie &#8222;Pr\u00e4ferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien &amp; Alternative Investments&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation, Podcast: Sebastian Th\u00fcrmer, &#8222;artis &amp; x&#8220; &#8211; Beispiel 2025)<\/p>\n<p>16.4.2026 &#8211; <strong>&#8222;k\u00f6ln let&#8217;s talk&#8220;<\/strong> &#8211; Bettina Timmler &#8211; Immobilien &amp; Dialog<\/p>\n<p>(Medienpartnerschaft)<\/p>\n<p>12.5.2026, Frankfurt:<strong> &#8222;Value Investing &amp; Rohstoffe &amp; MORE&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation &amp; Kurzintro &#8222;Fondsboutiquen &amp; USA-Formel&#8220; &#8211; Alex J. Rauschenstein &amp; Urs Marti, <strong>SIA FUNDS AG<\/strong> &#8211; FINANZPLATZ SCHWEIZ)<\/p>\n<p>17.6.2026, Z\u00fcrich: Insights &#8211; &#8222;Family Offices &amp; Fondsboutiquen&#8220; &#8211; <strong>The Mountain Talks Summit &#8211; FUNDPLAT<\/strong><\/p>\n<p>(Vortrag &#8211; Markus Hill)<\/p>\n<p>10.11.2026, Frankfurt:<strong> &#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>(Markus Hill &#8211; Moderation &#8211; <strong>LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband<\/strong>: Panel &amp; Vortr\u00e4ge)<\/p>\n<p><strong>Input, Ideen &amp; Anregungen<\/strong> zu den oben genannten Themen sind willkommen:<\/p>\n<p>info@markus-hill.com \/ +49 (0) 163 4616 179<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong> Finanzplatz Frankfurt am Main<\/p>\n<p><strong>QUELLE: IPE D.A.CH<\/strong><\/p>\n<p><b>&#8222;Die Stiftungsverantwortlichen sind keine Finanzprofis, sondern Profis in ihrem Stiftungsbereich und Stiftungszweck&#8220;<\/b><\/p>\n<p>(10.03.2026 &#8211;  Markus Hill im Gespr\u00e4ch mit J. Paulo M. dos Santos, VIRIATO GmbH)<br \/><b>Wenn man mit Stiftungen \u00fcber Kapitalanlage spricht, f\u00e4llt h\u00e4ufig ein Spannungsfeld auf: Auf der einen Seite der Wunsch nach Sicherheit und Stabilit\u00e4t, auf der anderen Seite die Realit\u00e4t der Kapitalm\u00e4rkte mit Zinswende, Inflation und neuen Anlageklassen. Viele Stiftungsvorst\u00e4nde stehen vor der Herausforderung, langfristig Verm\u00f6gen zu erhalten und gleichzeitig ausreichend Ertr\u00e4ge f\u00fcr den Stiftungszweck zu erwirtschaften. Dabei geht es nicht nur um Produkte, sondern um Struktur, Governance und Entscheidungsprozesse. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Anlagerichtlinien, Business Judgement Rule, Private Debt, Infrastruktur und die oft untersch\u00e4tzte Rolle der Finanzpsychologie bei Stiftungsentscheidungen. Markus Hill sprach f\u00fcr IPE D.A.CH dar\u00fcber mit J. Paulo M. dos Santos vom VIRIATO Family Office im Vorfeld des Veranstaltungsformats Smart Exellence Forum (Impact Investing &amp; Private Markets).<\/b><br \/><b>IPE D.A.CH:<\/b> VIRIATO Family Office &#8211; ein Name, den man mit der Betreuung von Stiftungsverm\u00f6gen verbindet. Wie w\u00fcrden Sie in einem Satz beschreiben, was Ihre Mandanten bei Ihnen suchen, das sie bei einer klassischen Bank nicht finden?<br \/><b>Dos Santos:<\/b> Wir haben keine eigenen Produkte und verstehen uns erstens als Sparringspartner mit viel Erfahrung im Kapitalmarkt neben unseren klassischen Dienstleistungen wie Reporting, Analyse und Controlling &#8211; und zweitens als Partner, der Stiftungen wirklich versteht.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Das klingt nach einem Vertrauensversprechen. Was eint Ihre Mandanten, wenn es um die Anlagerichtlinie geht? Und wo liegen die gr\u00f6\u00dften Fehler, die Stiftungen bei deren Gestaltung machen?<br \/><b>Dos Santos:<\/b> Wir stellen zwei Typen von Anlagerichtlinien fest. Zum einen sind es Richtlinien, die zu eng gefasst sind. Ein Beispiel: Wir haben eine Anlagerichtlinie einer Stiftung auf dem Tisch bekommen, die nur Anleihen, Cash und ETFs kannte &#8211; und die ETFs waren auf 15% beschr\u00e4nkt. Damit steigt das Risiko der Stiftung erheblich, da sie quasi dem Anleihenmarkt ausgeliefert ist. Auf der anderen Seite finden wir Anlagerichtlinien, die einfach zu komplex sind: Sie inkludieren alles M\u00f6gliche, aber ohne erkennbare Strategie. Hier wird gerne kopiert &#8211; von anderen Stiftungen oder von Banken. Da kommt es dann vor, dass sich Punkte gegenseitig aufheben oder im Widerspruch stehen. Hinzu kommt: Die Stiftungsverantwortlichen sind keine Finanzprofis, sondern Profis in ihrem Stiftungsbereich und Stiftungszweck. Sie blicken dann selbst nicht mehr durch, was ihre eigene Richtlinie eigentlich vorschreibt.<br \/>Praxisbeispiel: Eine Stiftung mit 40 Mio. Euro Verm\u00f6gen hatte nach f\u00fcnf Jahren nur noch 32 Mio. Euro &#8211; ein Verlust von 8 Mio. Euro (20%). Nicht durch schlechte Aktien, nicht durch Skandale. Sondern durch eine Anlagerichtlinie, die nur Anleihen kannte, kombiniert mit zu langen Laufzeiten. Als die Zinsen stiegen, fielen die Kurse. Die Stiftung sa\u00df fest: niedrige Kupons, niedrige Kurswerte, lange Laufzeiten.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Das f\u00fchrt direkt zur Business Judgement Rule &#8211; ein Begriff, der im Stiftungsrecht zunehmend diskutiert wird. Was bedeutet sie konkret f\u00fcr einen Stiftungsvorstand, der kein Finanzprofi ist?<br \/>Dos Santos: Die Business Judgement Rule ist im Grunde ein Schutzmechanismus f\u00fcr jeden Stiftungsverantwortlichen. Wenn er sich daran h\u00e4lt &#8211; nach bestem Wissen und Gewissen, auf Grundlage angemessener Informationen, zum Wohle der Stiftung, ohne Eigeninteresse -, dann ist er auf der sicheren Seite. Und am besten: Er arbeitet mit Profis zusammen.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Sie erw\u00e4hnen, dass die Business Judgement Rule externe Expertise nahelegt. Kommen wir zur Kapitalanlage: Stiftungen setzten traditionell auf Anleihen und Dividendenaktien. Warum jetzt Private Debt und Infrastruktur &#8211; und was unterscheidet diese beiden Assetklassen?<br \/><b>Dos Santos: <\/b>Man unterscheidet zwischen klassischen Anlageklassen &#8211; Aktien, Anleihen, Immobilien &#8211; und den Alternativen Investments. F\u00fcr uns ist die entscheidende Unterscheidung: gelistet versus nicht gelistet. Wir bewegen uns sehr gerne im Bereich Immobilien und Infrastruktur. Diese lassen sich aufteilen in direkte Beteiligungen &#8211; also die Partizipation am Gewinn, wie Eigenkapital &#8211; und die indirekte Beteiligung \u00fcber Private Debt. Private Debt ist im Grunde nichts anderes als eine nicht gelistete Anleihe. Auch hier gibt es verschiedene Ausgestaltungen. Wir f\u00fchren stets die Verhandlungen f\u00fcr die Stiftungen mit den jeweiligen Anbietern &#8211; immer mit Blick auf die f\u00fcr die Stiftung geeignete Form der Anlage.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Ein h\u00e4ufiger Einwand: Illiquidit\u00e4t, Komplexit\u00e4t, Mindestvolumina. Wie begegnen Sie dem, wenn ein skeptischer Stiftungsvorstand sagt: Das verstehe ich nicht, das machen wir nicht?<br \/><b>Dos Santos:<\/b> Ein sehr guter Einwand. Deshalb ist es wichtig, Schutzmechanismen und Sicherheiten zu hinterlegen &#8211; und das ist der gro\u00dfe Vorteil gegen\u00fcber \u00fcblichen Anleihen. Beim Private Debt verhandeln wir direkt und verlangen Sicherheiten f\u00fcr das Investment. Das kann die Besicherung durch konkrete Anlagen oder Projekte sein &#8211; in vielen F\u00e4llen sogar erg\u00e4nzt durch B\u00fcrgschaften. Die vermeintlich riskantere Alternativanlage ist in mancher Hinsicht sicherer als die klassische &#8211; denn sie kommt mit konkreten Sicherheiten.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Was bewegt Stiftungen gerade wirklich &#8211; abseits der Anlagerichtlinie? Zinswende, Inflation, Krisen &#8211; wo sp\u00fcren Sie den gr\u00f6\u00dften Druck bei Ihren Mandanten?<br \/><b>Dos Santos:<\/b> Es ist ein Zusammenspiel aus Unsicherheiten und der Angst, Fehler zu machen. Um ein zukunftsf\u00e4higes Stiftungsportfolio zu konstruieren, braucht es eine klare und verst\u00e4ndliche Anlagerichtlinie. Dann muss die Business Judgement Rule konsequent umgesetzt werden: Wenn ich unsicher bin, muss ich mir professionellen und unabh\u00e4ngigen Rat suchen. Nicht alles kaufen, nur weil ein gro\u00dfer Name dahintersteht. Und \u00fcber allem steht die eigene Finanzpsychologie.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Finanzpsychologie bei Stiftungsverantwortlichen &#8211; das h\u00f6rt man selten. Was meinen Sie damit genau?<br \/><b>Dos Santos:<\/b> Eine Stiftung ist auf Unendlichkeit angelegt. Wir Menschen denken aber nur in wenigen Jahren. Das ist ein fundamentaler Widerspruch. Wir haben daher unseren KYC-Fragebogen so umgestaltet, dass man sehr gut erkennen kann, wo Unterschiede zwischen der Stiftung und den Stiftungsverantwortlichen liegen. Unser Tool zeigt zudem, welcher Typ Finanzmensch man ist und welche Auswirkungen das auf die t\u00e4gliche Arbeit mit den Stiftungsfinanzen haben kann.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Wenn Sie einem Stiftungsvorstand, der gerade neu in sein Amt kommt, drei Dinge mitgeben k\u00f6nnten &#8211; was w\u00e4ren das?<br \/><b>Dos Santos:<\/b> Erstens: Keine Angst vor Entscheidungen und Ver\u00e4nderungen haben. Zweitens: Die Business Judgement Rule kennen und leben. Drittens: Einfacher wird alles mit uns an Ihrer Seite.<\/p>\n<p><b>IPE D.A.CH:<\/b> Vielen Dank f\u00fcr diese Gedanken, gerne vertiefen wir diese Themen noch bei unserem Fireside Chat am 17.3. in Frankfurt bei dem Veranstaltungsformat SMART EXECELLENCE FORUM (Impact Investing &amp; Private Markets). Ich freue mich auf ein Wiedersehen und auf viele gute Gespr\u00e4ch vor Ort.<\/p>\n<p>&#8211;<br \/>*)<b> Markus Hill <\/b>ist unabh\u00e4ngiger Asset Management Consultant in Frankfurt am Main. Kontakt: info@markus-hill.de; Website: www.markus-hill.de<\/p>\n<p><b>J. Paulo M. dos Santos<\/b> ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der VIRIATO GmbH (Family Office f\u00fcr Stiftungen): https:\/\/www.viriato-family-office.de\/<\/p>\n<p><b>FINANZPLATZ FRANKFURT &amp; DIALOG: Impact Investing &amp; Private Markets &#8211; Family Offices &amp; Institutionelle, Infrastruktur, Private Equity, Private Debt, Digital Assets, \u00d6kosystem Frankfurt &amp; MORE &#8211; Veranstaltung (INTERVIEW &#8211; Christian Hommens, Smart Bridges GmbH)<\/b><br \/>Impact Investing ist mehr als ein Etikett. Gerade in den Private Markets wird Wirkung zunehmend zur strategischen Kategorie &#8211; f\u00fcr Family Offices ebenso wie f\u00fcr institutionelle Investoren. Markus Hill spricht f\u00fcr FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE mit Christians Hommens \u00fcber die kritischen Erfolgsfaktoren in diesem Investmentsegment und \u00fcber die Bedeutung des fachlichen Dialogs zwischen Experten. Impact Messung, Impact Infrastructure, Private Equity, Sustainibility &amp; Investing, Private Debt &#8211; diese und andere Themen bilden die Grundlage f\u00fcr den Gedankenaustausch im M\u00e4rz im Rahmen einer Fachkonferenz (SMART IMPACT INVESTING &amp; PRIVATE MARKETS). Unterstrichen wird die Bedeutung des \u00d6kosystems Frankfurt f\u00fcr Themen wie Investment, Entscheidung und Regulierung in diesen Bereichen.<br \/><b>Hill: <\/b>Impact Investing gilt oft als &#8222;nice to have&#8220;. Wo sehen Sie heute einen echten strukturellen Wandel &#8211; gerade in den Private Markets?<br \/>Christian Hommens, Smart Bridges GmbH &amp; Markus Hill Finanzplatz Frankfurt<br \/><b>Hommens: <\/b>Impact Investing entwickelt sich klar vom Zusatzthema zur strategischen Kernfrage. In den Private Markets erkennen Family Offices und institutionelle Investoren zunehmend, dass langfristige Rendite, Resilienz und Wirkung zusammengeh\u00f6ren. Infrastruktur, Private Equity oder Private Credit erm\u00f6glichen es, Kapital gezielt einzusetzen &#8211; mit messbarem Impact und gleichzeitigem Wertsch\u00f6pfungspotenzial. Wirkung wird damit zum Qualit\u00e4tsmerkmal, nicht zum Kompromiss.<br \/><b>Hill: <\/b>Wo scheitern Investoren in der Praxis &#8211; und warum lohnt sich der Austausch bei Smart Bridges?<br \/><b>Hommens: <\/b>Schwer zu sagen, aber drei Punkte sehen wir immer wieder: fehlende Impact-Messbarkeit, unklare Governance-Strukturen und begrenzter Zugang zu \u00fcberzeugendem Dealflow. Genau hier setzt unser Forum an. Wir bringen Investoren, Praktiker und L\u00f6sungsanbieter zusammen &#8211; nicht theoretisch, sondern praxisnah, interaktiv und auf Augenh\u00f6he.<br \/><b>Hill: <\/b>Welche Themen stehen konkret im Fokus der beiden Tage?<br \/><b>Hommens: <\/b>Von Impact-Messung \u00fcber soziale Wirkung bis hin zu Impact Infrastructure. Und nat\u00fcrlich werden Private Equity und Sustainable Portfolio Design genauer betrachtet &#8211; erg\u00e4nzt durch Themen wie Private Credit, Infrastruktur, regulatorische Anforderungen und neue Strukturierungsmodelle. Immer mit Blick auf die Frage: Wie l\u00e4sst sich Wirkung sinnvoll in Portfolios integrieren, ohne die Performance aus dem Blick zu verlieren?<br \/><b>Hill: <\/b>Warum ist Frankfurt\/Hessen der richtige Ort &#8211; und warum gerade jetzt?<br \/><b>Hommens: <\/b>Frankfurt und Hessen vereinen Kapital, Entscheidungskompetenz und regulatorische N\u00e4he. In einem Umfeld zunehmender Unsicherheit suchen Investoren nach Orientierung und langfristigen L\u00f6sungen. Die Verbindung von Impact Investing und Private Markets ist daf\u00fcr hochrelevant &#8211; und unsere Region der ideale Ort f\u00fcr diesen Dialog.<br \/><b>Hill:<\/b> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch. Ich freue mich auf den Fireside Chat am 17.2.2026 (&#8222;Family Offices &amp; Stiftungen&#8220;, Impact Investing) und auf die Gespr\u00e4che vor Ort.<br \/>Information zur Veranstaltung: SMART IMPACT INVESTING EXCELLENCE FORUM<br \/>Information zur Veranstaltung: &#8222;PRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUM&#8220;<br \/><b>Dialog &amp; Information:<\/b><br \/><b>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/b><br \/><b>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN &#8211; GRUPPE<\/b><br \/><b>FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN &#8211; KANAL<\/b><br \/><b>FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region &amp; FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) &#8211; Themen, Interessen, Dialog (Auswahl &amp; &#8222;Snapshots&#8220;)<\/b><br \/>25.2.2026, Frankfurt &#8211; <b>&#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement&#8220;<\/b><br \/>(Markus Hill &#8211; Moderation: Christian Neuhaus &#8211; FINVIA, Sven Karkossa &#8211; Capitell Verm\u00f6gens-Management AG, Noel Zeh &#8211; Wunderland Capital)<br \/>26.2.2026, Frankfurt &#8211; <b>&#8222;Forum f\u00fcr Digitale Verm\u00f6genswerte (FDV)&#8220;<\/b><br \/>Redaktion &#8211; <b>Themenspecial &#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement &amp; Digital Assets&#8220;<\/b><br \/>(Interviews \/ Gastbeitr\u00e4ge, &#8222;Support&#8220; &amp; MORE: info: markus-hill.com)<br \/>17.3.2026, Frankfurt<b> <\/b>&#8211; <b>Private Markets Excellence Forum &#8211; &#8222;Private Markets, Family Offices &amp; Stiftungen &#8211; Due Diligence &amp; Ausblick 2026&#8220;<\/b><br \/><b>(Markus Hill &#8211; Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos &#8211; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, VIRATIO GmbH)<\/b><br \/><b>Interview mit Christian Hommens <\/b>&#8211;<b> <\/b><b>SMART IMPACT INVESTING &amp; PRIVATE MARKETS<\/b><br \/>Fr\u00fchjahr 2026: <b>Investorenstudie &#8222;Pr\u00e4ferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien &amp; Alternative Investments&#8220;<\/b><br \/>(Markus Hill &#8211; Moderation, Podcast: Sebastian Th\u00fcrmer, &#8222;artis &amp; x&#8220; &#8211; Beispiel 2025)<br \/>16.4.2026 &#8211; <b>&#8222;k\u00f6ln let&#8217;s talk&#8220;<\/b> &#8211; Bettina Timmler &#8211; Immobilien &amp; Dialog<br \/>(Medienpartnerschaft)<br \/>12.5.2026, Frankfurt:<b> &#8222;Value Investing &amp; Rohstoffe &amp; MORE&#8220;<\/b><br \/>(Markus Hill &#8211; Moderation &amp; Kurzintro &#8222;Fondsboutiquen &amp; USA-Formel&#8220; &#8211; Alex J. Rauschenstein &amp; Urs Marti, <b>SIA FUNDS AG<\/b> &#8211; FINANZPLATZ SCHWEIZ)<br \/>17.6.2026, Z\u00fcrich: Insights &#8211; &#8222;Family Offices &amp; Fondsboutiquen&#8220; &#8211; <b>The Mountain Talks Summit &#8211; FUNDPLAT<\/b><br \/>(Vortrag &#8211; Markus Hill)<br \/>10.11.2026, Frankfurt:<b> &#8222;Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein&#8220;<\/b><br \/>(Markus Hill &#8211; Moderation &#8211; <b>LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband<\/b>: Panel &amp; Vortr\u00e4ge)<br \/><b>Input, Ideen &amp; Anregungen<\/b> zu den oben genannten Themen sind willkommen:<br \/>info@markus-hill.com \/ +49 (0) 163 4616 179<br \/>VERWANDTE NACHRICHTEN<\/p>\n<p><b>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN &amp; FONDSBOUTIQUEN &#8211; Medienpartnerschaften, Programm, Moderation &amp; MORE (PRIVATE MARKETS, DIGITAL ASSETS, WEALTH MANAGEMENT):<\/b><\/p>\n<ol>\n<li><b>INFRASTRUKTUR-INVESTMENTFORUM (22.1.2026, Fulda)<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p>&#8222;Willkommen auf der Plattform, die Br\u00fccken schl\u00e4gt &#8211; zwischen Kapital und kommunaler Verantwortung, zwischen Ideen und Umsetzung. Das Infrastruktur-Investmentforum bringt Menschen zusammen, die den Wandel aktiv gestalten wollen: Investoren, Vertreter kommunaler (Energie-) Unternehmen und politische Entscheidungstr\u00e4ger.<br \/>Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Dialog &#8211; offen, partnerschaftlich und l\u00f6sungsorientiert. Denn nur im Zusammenspiel von Finanzkraft, kommunaler Erfahrung und politischer Gestaltung entsteht die Grundlage f\u00fcr eine nachhaltige und zukunftssichere Energieinfrastruktur.<br \/>Mit inspirierenden Begegnungen, neuen Perspektiven und Raum f\u00fcr Vernetzung bietet das Forum einen einzigartigen Rahmen, um den Austausch gezielt zu f\u00f6rdern und gemeinsam Wege in eine klimaneutrale Zukunft zu entwickeln.&#8220;<br \/>https:\/\/www.infrastruktur-investmentforum.de\/infrastruktur-investmentforum\/<\/p>\n<ol>\n<li><b>FORUM F\u00dcR DIGITALE VERM\u00d6GENSWERTE (26.2.20256, Frankfurt)<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p>&#8222;Das Forum f\u00fcr digitale Verm\u00f6genswerte (FDV) 2026 findet am 26. Februar 2026 zum zweiten Mal in Frankfurt statt und wird von Web3 Network und FINFOR organisiert. Dieses exklusive Event richtet sich an Berater verm\u00f6gender Kunden, Investoren und Finanzexperten, die sich mit Bitcoin, Krypto-Assets und tokenisierten Verm\u00f6genswerten besch\u00e4ftigen. \u00dcber 50 Experten und mehr als 200 Investoren diskutieren die neuesten Trends, regulatorische Rahmenbedingungen und Investitionsstrategien. Das Forum bietet eine einzigartige Gelegenheit f\u00fcr Networking und den Austausch \u00fcber die Zukunft der digitalen Verm\u00f6gensverwaltung.<br \/>Kostenfreie Teilnahme f\u00fcr Verm\u00f6gensverwalter, Family Offices sowie Finanzberater (Berater verm\u00f6gender Kunden und institutioneller Anleger).&#8220;<br \/>Event am Vorabend: <b>FINANZPLATZ FRANKFURT MEETS WEALTH MANAGEMENT (25.2.2026)<\/b><br \/>Forum f\u00fcr Digitale Verm\u00f6genswerte 2026 (FDV)<\/p>\n<ol>\n<li><b>SMART IMPACT INVESTING EXCELLENCE FORUM (16.3. &#8211; 17.3.2025, Frankfurt)<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf dem Smart Impact Investing Excellence Forum diskutieren Experten aus Family Offices, institutionelle Anleger und Stiftungen L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen einer sich immer ver\u00e4ndernden Welt. Nachhaltigkeit und Verantwortung spielen dabei eine entscheidende Rolle.<br \/>Lernen Sie von Keynotes, Investment Insights und aktuellen Praxisberichten, wie Sie Ihr Verm\u00f6gen nachhaltig sichern und aufbauen k\u00f6nnen. Entdecken Sie innovative L\u00f6sungen f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige und verantwortungsvolle Investmentstrategie. Nutzen Sie die Chance, sich mit anderen Experten auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu profitieren.<br \/>https:\/\/www.smart-bridges.com\/excellence-forum\/smart-impact-investing\/ueberblick<\/p>\n<ol>\n<li><b>PRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUM (16.3. &#8211; 17.3.2025, Frankfurt)<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf dem Private Markets Excellence Forum diskutieren Experten aus Family Offices, institutionellen Anlegern und Stiftungen.  Private Markets und die verantwortungsvolle Allokation in die Anlageklassen Private Equity, Private Credit, Infrastruktur, Real Assets und Immobilien spielen eine wichtige Rolle.<br \/>Erfahren Sie in Keynotes, Investment Insights und aktuellen Praxisberichten, wie Sie Ihr Verm\u00f6gen stabil und wachstumsorientiert sichern und aufbauen k\u00f6nnen.<br \/>https:\/\/www.smart-bridges.com\/excellence-forum\/private-markets-excellence-forum\/ueberblick<br \/><b>EXKURS: Zusatzinformation zum Thema &#8222;Veranstaltungen&#8220; &amp; Finanzplatz Frankfurt<\/b><br \/><b>FINANZPLATZ FRANKFURT meets PRIVATE MARKETS (Fulda &amp; Frankfurt), Family Offices, Kommunen, Energiewende, INSTITUTIONELLE INVESTOREN, Private Equity, Due Diligence &amp; Asset Management-Expertise &amp; MORE &#8211; LinkedIn-Gruppe<\/b> <b>Finanzplatz Frankfurt am Main<\/b>:<\/p>\n<p>1. Das Thema Energiewende l\u00e4sst sich mit dem Bereich Family Offices, Venture Capital &amp; Startup-\u00d6kosystem Frankfurt inhaltlich verbinden, wenn man es nicht als reines Infrastruktur- oder ESG-Thema, sondern als Transformations- und Innovationsprozess betrachtet. Gerade die Diskussion an Schnittstellen l\u00e4dt viele Akteure zum Dialog ein, nicht nur in Frankfurt. Idealerweise k\u00f6nnte sich im Laufe der Zeit eine Br\u00fccke schlagen lassen zwischen kommunalen Herausforderungen, Asset Managern und unternehmerischen Kapital. Dieses Segment findet sich derzeit im Aubau, wir freuen uns auf die Diskussion in Fulda am 22.1.2025.<\/p>\n<p>Input, Ideen und Anregungen zun Panel &#8222;Die Finanzierung der Energiewende&#8220; &amp; Due Diligence &#8222;Investmentans\u00e4tze&#8220; sind willkommen. Wir freuen uns auf die Diskussion mit folgenden Panelisten: Holger Pfleger (FOM Invest), Michael Teigeler (Stadtwerke Heidelberg), Dr. J\u00f6rg Christen (Hochschule Mainz) Hans-Christian Fr\u00f6hlich (Stadtrat Ingelheim).<\/p>\n<p>Kontakt (Input): <b>info@markus-hill.com<\/b> \/ +49 (0) 163 4616 179<br \/>(Information &#8211; Veranstaltung &#8222;Infrastruktur-Investmentforum&#8220; &#8211; <b>Hans-Christian Fr\u00f6hlich<\/b> &amp; <b>J\u00fcrgen Scharfenorth<\/b> &#8211; am 22.1.2026, Fulda &#8211; SIEHE KOMMENTARFELD).<\/p>\n<p>INFORMATION \/ ANMELDUNG ZUR KONFERENZ &#8222;INFRASTRUKTUR-INVESTMENT-FORUM&#8220;:<br \/>Panem Consulting &#8211; Ihre Gesch\u00e4ftsentwicklungspartner<\/p>\n<p>&#8222;FINANZPLATZ FRANKFURT &amp; HESSEN: <b>Fondsboutiquen<\/b>, kommunale Investitionen, Frankfurt, Impulse f\u00fcr einen neuen Dialog &amp; FAMILY OFFICES und VENTURE CAPITAL, Forum f\u00fcr digitale Verm\u00f6genswerte &#8211; FDV (Markus Hill)<br \/>&#8222;Man h\u00f6rt nur die Fragen, auf die man vorbereitet ist&#8220; (Goethe). In Gespr\u00e4chen mit Fondsboutiquen, institutionellen Investoren und Akteuren am Finanzplatz Frankfurt taucht zunehmend ein Thema auf, das bisher erstaunlich wenig Aufmerksamkeit erh\u00e4lt: Welche Rolle k\u00f6nnen spezialisierte Asset Manager bei der Finanzierung kommunaler Investitionen spielen? Die Ausgangslage ist bekannt: Kommunen m\u00fcssen gleichzeitig Energiewende, Digitalisierung, Infrastrukturmodernisierung und soziale Projekte vorantreiben &#8211; oftmals unter engen Budgetvorgaben. Der Kapitalbedarf w\u00e4chst, w\u00e4hrend traditionelle Finanzierungswege nicht immer ausreichen. Wer sollte vielleicht mit wem sprechen?&#8220; (LINK ZUM BEITRAG IM KOMMENTARFELD).<\/p>\n<p>INFORMATION \/ ANMELDUNG ZUR KONFERENZ &#8222;DIGITALES FORUM F\u00dcR VERM\u00d6GENSWERTE&#8220; (26.2.2025) &amp; &#8222;FINANZPLATZ FRANKFURT MEETS WEALTH MANAGEMENT&#8220; (25.2.2026): <br \/>Forum f\u00fcr Digitale Verm\u00f6genswerte 2026 (FDV)<\/p>\n<p>2. SMART IMPACT INVESTING &amp; PRIVATE MARKETS am 16.3. &amp; 17.3.2026: Wir freuen uns \u00fcber die Unterst\u00fctzung bei Panel (MH, Private Equity &amp; MORE&#8220; &amp; Medien) bei dieser Fachveranstaltung. (Information zu dem Format von <b>Christian Hommens<\/b> &#8211; SIEHE KOMMENTARFELD)<\/p>\n<p>INFORMATION \/ ANMELDUNG ZUR KONFERENZ &#8222;SMART IMPACT INVESTING&#8220;:<br \/>Smart Impact Investing Excellence Forum | Smart Bridges GmbH<\/p>\n<p>INFORMATION \/ ANMELDUNG ZUR KONFERENZ &#8222;PRIVATE MARKETS&#8220;: <br \/>Private Markets Excellence Forum | Smart Bridges GmbH<\/p>\n<p>3. LinkedIn Gruppe FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN:<br \/>FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN<\/p>\n<p>Vielen Dank an die Teilnehmer &amp; Sponsoren der Veranstaltungen, EIN FROHES NEUES JAHR!<br \/><b>Markus Hill<\/b><\/p>\n<p>PS: Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit <b>Alex J. Rauchenstein<\/b> \/ Strategic Investment Advisors Group (SIA) beim FONDS professionell KONGRESS, Mannheim, 28.1. &#8211; 29.1.2026 &amp; auf den Gedankenaustausch (Fondsboutiquen &amp; USA-Formel &#8211; Kurzintro durch Markus Hill) mit Fondsselektoren.<\/p>\n<p>INFORMATION \/ ANMELDUNG ZUR KONFERENZ &#8222;FONDS PROFESSIONELL KONGRESS&#8220;:<br \/>FONDS professionell KONGRESS 2026 &#8211; Mannheim<\/p>\n<p>LINK ZUM ORIGINAL-BEITRAG AUF LINKEDIN:<br \/>Posten | Feed | LinkedIn<\/p>\n<p><b>EXKURS: Finanzpl\u00e4tze, Fondsboutiquen, Family Office, Frankfurt &amp; Kultur &#8211; wof\u00fcr interessiert sich Markus Hill in 2026? <\/b><\/p>\n<p><b>1. Finanzplatz Frankfurt, Fondsboutiquen, Kommerz, Kultur &amp; MORE  &#8211; wir bedanken durch diese interessante Zusammenfassung von dritter Seiter (&#8222;Snapshot&#8220;) durch Birgit Hass, FINFLUENCER CIRCLE.<\/b><\/p>\n<p><b>Warum sind uns die im &#8222;Snapshot&#8220; genannten Formate, Interviews und fachlichen Impulse immer so wertvoll?<\/b><\/p>\n<p><b>Freude am Dialog<\/b>, an Themen aus dem Bereich Kommerz &amp; Kultur. Zudem unterst\u00fctzen diese Aktivit\u00e4ten auch die Kommunikation bei Spezialprojekten im Rahmen vom fachlichen Gedankenaustausch mit Investoren, Asset Management-Industrie, Presse und anderen Multiplikatoren. M\u00f6gliche Gebiete, welche sich \u00fcber viele Jahre entwickelt haben: Fact-Finding-Mission, Due Diligence \/ Fondskonzepte \/ Research (Support &#8211; Studie &#8222;Alternative Investments, Immobilien &amp; ESG&#8220; &#8211; Sebastian Th\u00fcrmer, Frankfurt &#8211; die Vorbereitungen f\u00fcr 2026 laufen) \/ Markteintritt, Seed Money (Feedback &amp; &#8222;Machbarkeit&#8220; inklusive Reality Check etc.), Financial Education. Kurzum: Diffusion von Wissen in einer Volkswirtschaft hilft vielen Marktteilnehmern, viele Investoren verf\u00fcgen \u00fcber exzellentes Knowhow und sind in der Regel stark an Vernetzung und fachlichem Gedankenaustausch interessiert. Das Profil von Birgit Hass war nicht vorher abgestimmt worden, unsere Interessen (MH Services-Team) wurden aber schon sehr gut &#8222;eingekreist&#8220;.<\/p>\n<p><b>Welche Themen sind von Interesse in 2026?<\/b><\/p>\n<p>Private Markets, Family Offices &amp; Stiftungen &#8211; Due Diligence von Fondskonzepten, Fondsboutiquen &amp; Infrastrukturinvestments, Studie &#8222;Alternative Investments, Immobilien &amp; ESG&#8220; (Sebastian Th\u00fcrmer) DACH-Region &amp; Asset Management, Asset Management &amp; KI, Value Investing, \u00d6kosystem &#8222;Finanzpl\u00e4tze&#8220; &#8211; Input, Ideen &amp; Anregungen zu diesen Themenbereichen sind immer willkommen:<br \/>info@markus-hill.com \/ +49 (0) 163 4616179 www.markus-hill.com<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichung einer Mitteilung, \u00fcbermittelt durch EQS Group.<br \/>F\u00fcr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent \/ Herausgeber verantwortlich.<br \/>Originalinhalt anzeigen: EQS News<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Emittent \/ Herausgeber: Markus Hill \/ Schlagwort(e): Fonds\/Konferenz www.finanzplatz-frankfurt-main.de: Family Offices, Verm\u00f6gensverwalter, Sichtbarkeit &amp; Information Overflow &#8211; LinkedIn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4508,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1829],"tags":[29,62698,13342,162745,232554,2050,2051,30,2052,51032,39425,182010,2134,1028,14657,13213,15,215606,232553,232555,20580,33894,232552],"class_list":["post-1097149","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankfurt-am-main","tag-deutschland","tag-faktor","tag-family","tag-finanzplatz","tag-fondsvertrieb","tag-frankfurt","tag-frankfurt-am-main","tag-germany","tag-hessen","tag-hill","tag-information","tag-institutionellen","tag-interview","tag-linkedin","tag-main","tag-markus","tag-news","tag-offices","tag-overflow","tag-schn","tag-sichtbarkeit","tag-susanne","tag-vermgensverwalter"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116756711265105701","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1097149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1097149"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1097149\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1097149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1097149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1097149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}