{"id":109796,"date":"2025-05-14T11:28:14","date_gmt":"2025-05-14T11:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/109796\/"},"modified":"2025-05-14T11:28:14","modified_gmt":"2025-05-14T11:28:14","slug":"trump-gibt-sozialistischem-gesundheitssystem-in-deutschland-schuld-an-hohen-arzneipreisen-in-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/109796\/","title":{"rendered":"Trump gibt \u201esozialistischem Gesundheitssystem in Deutschland\u201c Schuld an hohen Arzneipreisen in USA"},"content":{"rendered":"<p>Die Amerikaner w\u00fcrden durch die Pharma-Konzerne ausgenommen, weil die Europ\u00e4er die Medikamentenpreise deckeln, so der US-Pr\u00e4sident. Ein Dekret soll das nun \u00e4ndern. Gleichzeitig will er bei der Krankenversicherung f\u00fcr \u00e4rmere B\u00fcrger drastische Einsparungen vornehmen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die Arzneimittelpreise in den Vereinigten Staaten senken und unterzeichnete dazu am Montag in Washington ein Dekret, das die Preise f\u00fcr rezeptpflichtige <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus256106296\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus256106296&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Medikamente<\/a> in den USA deutlich senken soll. Zugleich kritisierte er das \u201esozialistische Gesundheitssystem in Deutschland\u201c, das mit zur schwierigen Lage in den USA beigetragen habe.<\/p>\n<p>Trump wirft <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256106314\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256106314&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pharmakonzernen<\/a> vor, \u201eihre Produkte stark zu rabattieren, um Zugang zu ausl\u00e4ndischen M\u00e4rkten zu erhalten\u201c \u2013 etwa in Deutschland und anderen EU-L\u00e4ndern. Die entgangenen Erl\u00f6se holten sie dann durch \u201eextrem hohe Preise\u201c in den USA wieder herein.<\/p>\n<p>Abhilfe soll sein Dekret schaffen. Damit will Trump die Kosten f\u00fcr in den USA verkaufte Medikamente an den niedrigsten Preis binden, der in anderen L\u00e4ndern f\u00fcr dasselbe Medikament gezahlt wird. Damit seien Kostensenkungen um 59 Prozent m\u00f6glich, versprach er \u2013 in bestimmten F\u00e4llen sogar von 80 bis 90 Prozent. Zugleich will er die Pharmakonzerne so zwingen, in Europa mehr f\u00fcr ihre Arzneimittel zu verlangen.<\/p>\n<p>Bisher w\u00fcrden US-Verbraucher wie \u201eTrottel\u201c ausgenommen, emp\u00f6rte sich Trump. Er verwies insbesondere auf die Abnehmspritze Ozempic des d\u00e4nischen Herstellers Novo Nordisk. Die EU-L\u00e4nder seien bei den Arzneimittelpreisen \u201egemein\u201c, sagte Trump \u2013 sogar \u201egemeiner als China\u201c.<\/p>\n<p>Laut dem Dekret ist vorgesehen, dass die Pharmakonzerne nun binnen 30 Tagen ihre Arzneimittelpreise in den USA auf das Niveau in anderen L\u00e4ndern senken. Geschieht dies nicht, beh\u00e4lt sich die Regierung Zwangsma\u00dfnahmen vor.<\/p>\n<p>Ob die Rechnung aufgeht, ist unklar: Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit (2017-2021) versucht, die Medikamentenpreise in den USA zu senken. Seine Pl\u00e4ne scheiterten jedoch am Widerstand der Pharmaindustrie.<\/p>\n<p>Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) in Deutschland nannte Trumps Erlass dennoch einen \u201eWeckruf\u201c f\u00fcr Europa: Eine internationale Deckelung \u201eauf den jeweils niedrigsten Preis bremst nicht nur Investitionen in Forschung aus, sondern verz\u00f6gert auch die fl\u00e4chendeckende Verf\u00fcgbarkeit innovativer Arzneimittel\u201c, warnte der vfa.<\/p>\n<p>An anderer Stelle wollen Trumps Republikaner viele US-B\u00fcrger bei den Gesundheitskosten nicht entlasten, sondern zus\u00e4tzlich belasten. Ein am Sonntag vorgestellter Entwurf f\u00fcr das Bundesbudget sieht im kommenden Jahrzehnt K\u00fcrzungen von mehr als 700 Milliarden Dollar f\u00fcr das Gesundheitsprogramm Medicaid vor, von dem insbesondere einkommensschwache Amerikaner profitieren. Dadurch k\u00f6nnten nach Einsch\u00e4tzungen des Kongresses mindestens 8,6 Millionen US-B\u00fcrger bis 2034 ihre Krankenversicherung verlieren.<\/p>\n<p>Der einflussreiche demokratische Abgeordnete Frank Pallone sagte, damit schneide Trumps Regierung kein Fett an den R\u00e4ndern weg, sondern es gehe \u201ebis auf den Knochen\u201c. Die geplanten K\u00fcrzungen bei Medicaid sind Teil eines umfassenden Budgetpakets. Damit sollen die von Trump in Aussicht gestellten Steuererleichterungen in Milliardenh\u00f6he gegenfinanziert und zugleich der US-Grenzschutz ausgebaut werden.<\/p>\n<p>AFP\/fhs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Amerikaner w\u00fcrden durch die Pharma-Konzerne ausgenommen, weil die Europ\u00e4er die Medikamentenpreise deckeln, so der US-Pr\u00e4sident. 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