{"id":1099830,"date":"2026-06-17T00:41:16","date_gmt":"2026-06-17T00:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1099830\/"},"modified":"2026-06-17T00:41:16","modified_gmt":"2026-06-17T00:41:16","slug":"aermelkanal-russische-fregatte-feuert-warnschuesse-auf-jacht-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1099830\/","title":{"rendered":"\u00c4rmelkanal: Russische Fregatte feuert Warnsch\u00fcsse auf Jacht ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das britische Verteidigungsministerium teilte nach Pr\u00fcfung eines Berichts \u00fcber Sch\u00fcsse der russischen \u201eAdmiral Grigorowitsch\u201c im \u00c4rmelkanal mit, die Sch\u00fcsse h\u00e4tten dazu gedient, einen Zusammensto\u00df zu vermeiden.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eNach Versuchen, Kontakt zu einem britischen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schiff\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schiff<\/a> im \u00c4rmelkanal aufzunehmen, gab die &#8218;Grigorowitsch&#8216; Warnsch\u00fcsse ab. Diese richteten sich nicht gegen das Schiff und dienten dazu, eine m\u00f6gliche Kollision zu verhindern\u201c, teilte das britische Verteidigungsministerium in der Nacht mit. \u201eWir gehen davon aus, dass es sich um einen Einzelfall handelt, der nicht mit der Aufbringung der &#8222;Smyrtos&#8220; durch Gro\u00dfbritannien am Wochenende in Zusammenhang steht\u201c, hie\u00df es in der Mitteilung des Ministeriums. Zuvor hatte das Ministerium best\u00e4tigt, es untersuche \u201eBerichte \u00fcber einen Vorfall im \u00c4rmelkanal\u201c. <br \/>Eine in Gro\u00dfbritannien registrierte Jacht hatte gemeldet, etwa 30 Kilometer s\u00fcdlich der Isle of Wight und damit au\u00dferhalb der britischen Hoheitsgew\u00e4sser von einem Schiff der russischen Marine beschossen worden zu sein. Das russische Schiff sei dabei rund 450 Meter entfernt gewesen. Ein Schiff der K\u00f6niglichen Marine, die \u201eHMS Mersey\u201c, beobachtete zum Zeitpunkt des Zwischenfalls das russische Schiff.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, dass die Fregatte \u201eSignalraketen\u201c abgefeuert habe, um die Aufmerksamkeit der Besatzung der Jacht zu erlangen. Trotz dieser Ma\u00dfnahme habe die Jacht mit dem Namen \u201eBright Future\u201c ihren Ann\u00e4herungskurs aber fortgesetzt, weshalb die Warnsch\u00fcsse abgegeben worden seien.<br \/>Die Besatzung der \u201eBright Future\u201c gab sp\u00e4ter an, niemand an Bord verletzt; die Jacht sei auch nicht besch\u00e4digt worden. Den britischen Angaben zufolge entsandte das britische Marineschiff HMS Tyne wenig sp\u00e4ter ein Beiboot, um die Lage vor Ort zu \u00fcberpr\u00fcfen. Russische Kriegsschiffe wie die Fregatte \u201eAdmiral Grigorowitsch\u201c werden routinem\u00e4\u00dfig von der Royal Navy beobachtet, wenn sie den \u00c4rmelkanal durchqueren.<\/p>\n<p>Ministerium in Moskau best\u00e4tigt Vorfall      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das russische Verteidigungsministerium best\u00e4tigte den Vorfall. Die Jacht habe auf mehrere Kontaktversuche nicht reagiert und die Distanz immer weiter verringert. Bei einer Entfernung von 150 Metern habe der Kapit\u00e4n der Fregatte dann den Befehl zum Er\u00f6ffnen der Warnsch\u00fcsse gegeben. \u201eDie Besatzung der Fregatte \u201eAdmiral Grigorowitsch\u201c hat in strenger \u00dcbereinkunft mit den international geltenden Schifffahrtsregeln gehandelt und alles getan, um den Vorfall zu verhindern\u201c, betonte das Ministerium in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moskau\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a>.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zwei Tage zuvor hatten bewaffnete britische Einsatzkr\u00e4fte im \u00c4rmelkanal einen mit Sanktionen belegten Tanker aufgebracht und festgesetzt, der im Verdacht steht, zur russischen Schattenflotte zu geh\u00f6ren. Die Beh\u00f6rden bringen die beiden Ereignisse nicht miteinander in Verbindung.<\/p>\n<p>London richtete Warnung an Moskau      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gegen den Kapit\u00e4n des Tankers, einen indischen Staatsangeh\u00f6rigen, wurde nach einem Gerichtstermin am Dienstag Untersuchungshaft verh\u00e4ngt. Ihm wird der Transport von russischem \u00d6l unter Versto\u00df gegen internationale Sanktionen vorgeworfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr das britische Milit\u00e4r war es nicht die erste Begegnung mit einem russischen Schiff in der Region. Im November warnte <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/london\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">London<\/a> Moskau, man sei bereit, auf jegliches Eindringen in das eigene Hoheitsgebiet zu reagieren. Zuvor war das Spionageschiff \u201eJantar\u201c am Rand der britischen Hoheitsgew\u00e4sser n\u00f6rdlich von Schottland geortet worden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im April teilten Gro\u00dfbritannien und Norwegen mit, sie h\u00e4tten \u00fcber mehrere Wochen hinweg drei russische U-Boote verfolgt, die n\u00f6rdlich von Gro\u00dfbritannien unterwegs gewesen seien. Eine Fregatte der britischen Marine, Flugzeuge und Hunderte Einsatzkr\u00e4fte beschatteten die russischen Schiffe \u00fcber Wochen hinweg. Sie h\u00e4tten diese an b\u00f6swilligen Aktivit\u00e4ten gegen die Unterwasserinfrastruktur gehindert, erkl\u00e4rte der damalige Verteidigungsminister John Healey. Er warf Moskau vor, die Ablenkung durch den Iran-Konflikt zu nutzen, um seine feindseligen Aktivit\u00e4ten gegen Europa zu verst\u00e4rken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das britische Verteidigungsministerium teilte nach Pr\u00fcfung eines Berichts \u00fcber Sch\u00fcsse der russischen \u201eAdmiral Grigorowitsch\u201c im \u00c4rmelkanal mit, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1099831,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[59883,22924,5001,13,8188,160733,14,15,233119,22066,12,10,8,9,11,14566,14733,195806,103,104,12779],"class_list":["post-1099830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-abgegeben","tag-aermelkanal","tag-bericht","tag-headlines","tag-kriegsschiff","tag-medienberichten","tag-nachrichten","tag-news","tag-registrierten","tag-russische","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-verteidigungsministerium","tag-vorfall","tag-warnschuesse","tag-welt","tag-world","tag-yacht"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116762672438366863","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1099830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1099830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1099830\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1099831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1099830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1099830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1099830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}