{"id":1100478,"date":"2026-06-17T07:01:15","date_gmt":"2026-06-17T07:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1100478\/"},"modified":"2026-06-17T07:01:15","modified_gmt":"2026-06-17T07:01:15","slug":"weltfluechtlingstag-care-warnt-vor-folgen-massiver-unterfinanzierung-derzeit-nur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1100478\/","title":{"rendered":"Weltfl\u00fcchtlingstag: CARE warnt vor Folgen massiver Unterfinanzierung. Derzeit nur &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">17.06.2026 \u2013 08:45<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von CARE Deutschland e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6745\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CARE Deutschland e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des Weltfl\u00fcchtlingstages am 20. Juni warnt CARE Deutschland vor einer folgenschweren Unterfinanzierung der internationalen Fl\u00fcchtlingshilfe. Laut  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/refugee-funding-tracker.org\/\">Refugee Funding Tracker<\/a> des UN-Fl\u00fcchtlingshochkommissariats (UNHCR) sind derzeit nur acht Prozent der ben\u00f6tigten Mittel zur Unterst\u00fctzung von Gefl\u00fcchteten weltweit gedeckt. Dies ist insbesondere dramatisch, weil es sich hierbei um sogenannte hyperpriorisierte Zahlen handelt, die die Bedarfe aufgrund der globalen Finanzierungssituation ohnehin bereits drastisch zusammengestrichen haben. Unter dem Strich bedeutet das: Die Finanzierungssituation ist noch dramatischer als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig k\u00fcrzen weiterhin immer mehr Staaten ihre Budgets f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe deutlich.<\/p>\n<p>&#8222;Die Zahlen sind alarmierend: Seit 2022 wurden die Mittel f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe in Deutschland um 70 Prozent gek\u00fcrzt. Die Folgen treffen nicht abstrakte Projekte, sondern Menschen in gr\u00f6\u00dfter Not&#8220;, warnt <b>Karl-Otto Zentel, Generalsekret\u00e4r von CARE Deutschland<\/b>. &#8222;Wenn die Gesundheitsversorgung in Fl\u00fcchtlingscamps zusammenbricht, Gesundheitshelfer:innen fehlen und Medikamente nicht bezahlt werden k\u00f6nnen, wird eine Geburt zur Lebensgefahr f\u00fcr die geflohene Mutter und ihr Kind. <b>A<\/b><b>us dem Libanon berichten unsere Nothilfe-Teams, dass vertriebene Frauen in Schulen, Autos und \u00fcberf\u00fcllten Notunterk\u00fcnften Kinder zur Welt bringen &#8211; ohne Privatsph\u00e4re, ohne sauberes Wasser und ohne medizinische Betreuung. Dies macht deutlich<\/b><b>: Humanit\u00e4re Hilfe ist kein &#8218;Add-on&#8216; oder Luxus, sie rettet Leben.&#8220;<\/b><\/p>\n<p><b>Vertreibungskrise Sudan: Ein Drittel der Bev\u00f6lkerung auf der Flucht<\/b><\/p>\n<p>Die Situation ist besonders in langfristigen und akut eskalierenden Fl\u00fcchtlingskrisen dramatisch: F\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Gefl\u00fcchteten aus dem Sudan in den Nachbarl\u00e4ndern stehen derzeit beispielsweise nur 13 Prozent der ben\u00f6tigten Gelder zur Verf\u00fcgung. Der seit 2023 andauernde Krieg im Sudan hat die derzeit gr\u00f6\u00dfte Vertreibungskrise weltweit ausgel\u00f6st. Rund 11,5 Millionen Menschen wurden innerhalb des Landes oder \u00fcber die Grenzen hinweg vertrieben. Mehr als 4,5 Millionen Menschen sind in die Nachbarl\u00e4nder \u00c4gypten, Tschad, S\u00fcdsudan oder Libyen geflohen. Viele leben dort in \u00fcberf\u00fcllten Aufnahmezentren, Fl\u00fcchtlingscamps oder informellen Unterk\u00fcnften und haben keinen ausreichenden Zugang zu Wasser, Nahrung und Medikamenten. Die unzureichende finanzielle Unterst\u00fctzung droht, diese prek\u00e4re Situation weiter zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p><b>Sarah Easter, CARE-Referentin f\u00fcr Nothilfekommunikation, war vor Kurzem im S\u00fcdsudan an der Grenze zum Sudan. Sie beschreibt die Lage vor Ort:<\/b><\/p>\n<p><b>&#8222;T\u00e4glich fliehen Zehntausende Menschen \u00fcber Sudans Grenzen.<\/b> <b>Ich habe \u00fcberf\u00fcllte Transitzentren gesehen, Familien, die im Freien schlafen, Kinder, die wegen Hunger und Ersch\u00f6pfung kaum noch gehen k\u00f6nnen, und M\u00fctter, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder versorgen sollen.<\/b> <b>Gleichzeitig m\u00fcssen Hilfsorganisationen Programme k\u00fcrzen und schwierige Entscheidungen treffen, weil die Finanzierung fehlt<\/b>. Die Folgen: geschlossene Gesundheitsstationen, fehlende Mahlzeiten, Geburten im Freien ohne medizinisches Personal. Humanit\u00e4re Hilfe rettet Leben. Dies ist nur m\u00f6glich, wenn die internationale Gemeinschaft diese Hilfe auch finanziert.&#8220;<\/p>\n<p><b>Hinweis f\u00fcr Redaktionen: <\/b>Sarah Easter, CARE-Referentin f\u00fcr Nothilfekommunikation, war k\u00fcrzlich in der Grenzregion S\u00fcdsudan\/Sudan, um sich ein Bild von der Lage sudanesischer Gefl\u00fcchteter zu machen. Bei Interesse an einem Gespr\u00e4ch mit ihr melden Sie sich gerne.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">R\u00fcckfragen bitte an:<br \/>CARE Deutschland e.V.<br \/>Uta Gaiser-Hood<br \/>Mobil: +49 (0)1791001719<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6745\/mailto:gaiserhood@care.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gaiserhood@care.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: CARE Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"17.06.2026 \u2013 08:45 CARE Deutschland e.V. Bonn (ots) Anl\u00e4sslich des Weltfl\u00fcchtlingstages am 20. 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