{"id":1100741,"date":"2026-06-17T09:36:38","date_gmt":"2026-06-17T09:36:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1100741\/"},"modified":"2026-06-17T09:36:38","modified_gmt":"2026-06-17T09:36:38","slug":"leo-xiv-begruesst-usa-iran-abkommen-und-beklagt-eskalation-in-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1100741\/","title":{"rendered":"Leo XIV. begr\u00fc\u00dft USA-Iran-Abkommen und beklagt Eskalation in der Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>Papst Leo XIV. hat an diesem Mittwochvormittag im Rahmen der Generalaudienz im Vatikan aktuelle internationale Entwicklungen kommentiert. Vor den abschlie\u00dfenden Gru\u00dfworten \u00e4u\u00dferte sich das Kirchenoberhaupt sowohl zu den diplomatischen Fortschritten im Verh\u00e4ltnis zwischen der Islamischen Republik Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika als auch zur anhaltenden Gewalt in der Ukraine.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-06\/papst-leo-xiv-castelgandolfo-usa-iran-piusbrueder-spanien-presse.html\" title=\"Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo: \u201eVerhandlungen statt Krieg\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/giugno\/16\/C0001.00_02_26_24.Immagine002.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo: \u201eVerhandlungen statt Krieg\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Bei seiner R\u00fcckkehr in den Vatikan hat sich Papst Leo XIV. am Dienstagabend in Castel Gandolfo den Fragen von Journalisten gestellt. Im Zentrum der Fragen standen die aktuellen &#8230;\n     <\/p>\n<p><b>Mario Galgano &#8211; Vatikanstadt<\/b><\/p>\n<p>Der Papst zeigte sich erfreut \u00fcber die Einigung zwischen Teheran und Washington, deren feierliche Unterzeichnung f\u00fcr den kommenden Freitag angesetzt ist. Er bezeichnete das Erreichen dieses Abkommens als das Resultat von Verhandlungen und Dialogbereitschaft. In seiner Ansprache dankte er jenen Staaten, die vermittelnd gewirkt und das Zustandekommen der Vereinbarung unterst\u00fctzt haben. Der Papst verband damit die Erwartung, dass diese \u00dcbereinkunft das gegenseitige Vertrauen festigen sowie zu mehr Sicherheit und Stabilit\u00e4t im Nahen Osten beitragen werde, indem sie Kooperationen zwischen den V\u00f6lkern f\u00f6rdere. W\u00f6rtlich sagte der Papst:<\/p>\n<p>\u201eIch begr\u00fc\u00dfe die Einigung zwischen der Islamischen Republik Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika, die am Freitag unterzeichnet werden soll, als ermutigendes Ergebnis geduldiger Dialog- und Verhandlungsbem\u00fchungen. Ich spreche den L\u00e4ndern meinen Dank aus, die sich daf\u00fcr eingesetzt haben, das Zusammentreffen der Parteien zu f\u00f6rdern und diese Einigung zu erm\u00f6glichen. Ich hoffe, dass dieses Abkommen dazu beitragen wird, das gegenseitige Vertrauen, die Sicherheit und die Stabilit\u00e4t im Nahen Osten zu st\u00e4rken und den Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen den V\u00f6lkern zu f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eIch spreche den L\u00e4ndern meinen Dank aus, die sich daf\u00fcr eingesetzt haben, das Zusammentreffen der Parteien zu f\u00f6rdern&#8230;\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die j\u00fcngsten diplomatischen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA stehen vor dem Hintergrund langj\u00e4hriger Spannungen, die insbesondere durch das iranische Atomprogramm, gegenseitige Sanktionen und geopolitische Konflikte im Nahen Osten gepr\u00e4gt sind. Nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen (JCPOA) im Jahr 2018 und der anschlie\u00dfenden Wiedereinf\u00fchrung wirtschaftlicher Beschr\u00e4nkungen durch Washington hatte Teheran seine Urananreicherung schrittweise ausgeweitet. Das nun bevorstehende Abkommen wird in diplomatischen Kreisen als Versuch gewertet, durch v\u00f6lkerrechtliche Vereinbarungen \u00fcber Handelsbeziehungen und Sicherheitsgarantien eine weitere Eskalation in der Region zu verhindern und die Schifffahrtswege in der strategisch bedeutsamen Stra\u00dfe von Hormuz zu sichern.<\/p>\n<p>Krieg in der Ukraine <\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu verwies das Kirchenoberhaupt auf die Berichte \u00fcber den Krieg in der Ukraine, der sich weiter ausweite. Der Papst beklagte die Opfer unter der Zivilbev\u00f6lkerung und den Rettungskr\u00e4ften sowie die Zerst\u00f6rung von Kirchen und Kulturg\u00fctern durch Br\u00e4nde. Er erkl\u00e4rte seine Verbundenheit mit den Hinterbliebenen, den Verletzten und denjenigen, die trotz der kriegerischen Handlungen humanit\u00e4re Hilfe leisten. Abschlie\u00dfend rief er zum Gebet f\u00fcr ein Ende des Konflikts auf und forderte die Konfliktparteien auf, Wege des Dialogs zu beschreiten, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>\u201eEs erreichen uns schmerzhafte Nachrichten \u00fcber den Krieg in der Ukraine, der sich weiter ausbreitet. Zahlreiche unschuldige Opfer, get\u00f6tete Rettungskr\u00e4fte, Kirchen und Kulturerbest\u00e4tten, die von den Flammen verw\u00fcstet wurden. Ich bin in Gedanken bei all jenen, die um ihre Angeh\u00f6rigen trauern, bei den Verletzten und bei denen, die inmitten der Gewalt weiterhin mutig im Dienst des Lebens stehen. Ich lade alle ein, daf\u00fcr zu beten, dass dieser Krieg ein Ende findet. Bitten wir den Herrn, Wege des Dialogs zu er\u00f6ffnen, den Hass zu bes\u00e4nftigen und einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eIch bin in Gedanken bei all jenen, die um ihre Angeh\u00f6rigen trauern.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der vom Papst beklagte Konflikt in der Ukraine f\u00fchrte unterdessen <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-06\/kyiv-hoehlenkloster-krieg-brand-angriff-ukraine-russland-kirche.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zu neuen Sch\u00e4den an historisch bedeutsamen St\u00e4tten des Lande<\/a>s, darunter auch beim j\u00fcngsten Angriff auf das H\u00f6hlenkloster in Kyiv. Die im 11. Jahrhundert gegr\u00fcndete Kyiver Pechersk Lawra geh\u00f6rt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der wichtigsten Heiligt\u00fcmer der orthodoxen Christenheit im osteurop\u00e4ischen Raum. Durch die Ausweitung der kriegerischen Handlungen geraten vermehrt religi\u00f6se Zentren und zivile Infrastrukturen in die Schusslinie, was zu Br\u00e4nden und Zerst\u00f6rungen an den historischen Klosteranlagen und Kirchengeb\u00e4uden f\u00fchrte und die internationale Besorgnis \u00fcber den Schutz des kulturellen Erbes in der Ukraine wachsen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Papst Leo XIV. hat an diesem Mittwochvormittag im Rahmen der Generalaudienz im Vatikan aktuelle internationale Entwicklungen kommentiert. 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