{"id":1101700,"date":"2026-06-17T18:31:29","date_gmt":"2026-06-17T18:31:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1101700\/"},"modified":"2026-06-17T18:31:29","modified_gmt":"2026-06-17T18:31:29","slug":"skulptur-familie-in-ludwigslust-versetzt-warum-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1101700\/","title":{"rendered":"Skulptur \u201eFamilie\u201c in Ludwigslust versetzt \u2013 warum jetzt?"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die <a data-li-document-ref=\"4626205\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/ludwigslust\/die-ludwigsluster-haben-ihren-goldenen-saal-wieder-in-besitz-genommen-4626205\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadt Ludwigslust<\/a> bekennt sich zu ihrem baugeschichtlichen und k\u00fcnstlerischen Erbe.\u00a0 Und das nicht nur mit Blick auf den Gro\u00dfherzog und das Schloss, sondern auch unter Beachtung der j\u00fcngeren Geschichte.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">So ist jetzt die Betonstatue \u201eFamilie\u201c im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes auf ihren neuen Standort gesetzt worden. Zuvor war an zentraler Stelle ein neues Fundament f\u00fcr die sechs Tonnen schwere Figur gesetzt worden. Zuvor hatte die Skulptur seit Ende der 1970er-Jahre ganz in der N\u00e4he vor dem Bahnhof gestanden.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6b6e46a0-79c9-494f-870c-b4e960d72d59.jpg\" alt=\"Die Skulptur an ihrem neuen Standort, wieder ganz in der N\u00e4he des Bahnhofes.\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"data:image\/svg+xml,%3csvg%20width='48'%20height='48'%20viewBox='0%200%2048%2048'%20fill='none'%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%3e%3crect%20width='48'%20height='48'%20rx='24'%20fill='white'%20fill-opacity='0.8'\/%3e%3cmask%20id='mask0_13797_3251'%20style='mask-type:alpha'%20maskUnits='userSpaceOnUse'%20x='12'%20y='12'%20width='24'%20height='24'%3e%3crect%20x='12'%20y='12'%20width='24'%20height='24'%20fill='%23D9D9D9'\/%3e%3c\/mask%3e%3cg%20mask='url(%23mask0_13797_3251)'%3e%3cpath%20d='M15%2033V25H17V29.6L29.6%2017H25V15H33V23H31V18.4L18.4%2031H23V33H15Z'%20fill='%231C1B1F'\/%3e%3c\/g%3e%3c\/svg%3e\"\/><\/p>\n<p>Die Skulptur an ihrem neuen Standort, wieder ganz in der N\u00e4he des Bahnhofes. (Foto: Mayk Pohle)<\/p>\n<p>Stadt wollte Skulptur besser pr\u00e4sentieren<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Jens Gr\u00f6ger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Tiefbau bei der Stadt Ludwigslust, und seinem Team lag das Kunstwerk am Herzen. \u201eDie Skulptur Familie stand schon zwei, drei Jahre unter einer Baumgruppe, in der N\u00e4he ihres k\u00fcnftigen Standortes. Zuvor war sie restauriert worden. Vor den umfangreichen Bauma\u00dfnahmen stand die Skulptur 20 bis 30 Meter n\u00f6rdlich ihres jetzigen Standortes. Wir wollten sie halt nur ein wenig besser pr\u00e4sentieren als bisher. Dazu geh\u00f6rt dann sp\u00e4ter auch eine Gr\u00fcnfl\u00e4che.\u201c\u00a0 Erkl\u00e4rt hat Gr\u00f6ger das bei seiner Radtour mit interessierten B\u00fcrgern, bei der einige Baustellen vorgestellt wurden. Zus\u00e4tzlich werden rund um den Bahnhof im November oder Dezember 34 neue B\u00e4ume gepflanzt, bisher macht das Gel\u00e4nde doch eher einen kahlen Eindruck. Es kommen Eichen, Linden und Buchen,\u00a0 \u00a0eine Sammlung an einheimischen Pflanzen.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/196ea903-1600-4fe1-acfe-571996381023.jpg\" alt=\"Noch sieht der Bahnhofsvorplatz in Ludwigslust kahl aus, das soll sich noch \u00e4ndern.\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"data:image\/svg+xml,%3csvg%20width='48'%20height='48'%20viewBox='0%200%2048%2048'%20fill='none'%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%3e%3crect%20width='48'%20height='48'%20rx='24'%20fill='white'%20fill-opacity='0.8'\/%3e%3cmask%20id='mask0_13797_3251'%20style='mask-type:alpha'%20maskUnits='userSpaceOnUse'%20x='12'%20y='12'%20width='24'%20height='24'%3e%3crect%20x='12'%20y='12'%20width='24'%20height='24'%20fill='%23D9D9D9'\/%3e%3c\/mask%3e%3cg%20mask='url(%23mask0_13797_3251)'%3e%3cpath%20d='M15%2033V25H17V29.6L29.6%2017H25V15H33V23H31V18.4L18.4%2031H23V33H15Z'%20fill='%231C1B1F'\/%3e%3c\/g%3e%3c\/svg%3e\"\/><\/p>\n<p>Noch sieht der Bahnhofsvorplatz in Ludwigslust kahl aus, das soll sich noch \u00e4ndern. (Foto: Mayk Pohle)<\/p>\n<p>Skulptur stammt von August-Martin Hoffmann<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Bronzeplastik \u201eJunge mit Taube\u201c am Schweriner Pfaffteich, die Skulptur \u201eFamilie\u201c vor dem Ludwigsluster Bahnhof, die Figurengruppe \u201eGeborgenheit\u201c in B\u00fctzow oder die Tierplastik \u201eKranich und Flamingo\u201c in Rostock und Schwerin, sie alle sind Werke von August-Martin Hoffmann. Der K\u00fcnstler siedelte als Westdeutscher einst in die DDR \u00fcber und hat mit seiner Kunst dort den \u00f6ffentlichen Raum gepr\u00e4gt. Vor allem in seiner Schweriner Zeit war Hoffmann bis zu seinem Tod 1985 einer der gefragtesten Bildhauer. Zu diesem Urteil kommt zumindest Autor Jakob Schwichtenberg.<\/p>\n<p>Von Partei und Regierung in den Norden geschickt<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der K\u00fcnstler Hoffmann war einst von der Partei und der Regierung in den Norden geschickt worden und bekam als ersten Gro\u00dfauftrag die\u00a0 k\u00fcnstlerische Konzeption f\u00fcr das im Aufbau befindliche Hydraulikwerk in Parchim.\u00a0 Die Ludwigsluster Skulptur \u201eFamilie\u201c stammt nach den bisherigen Unterlagen wahrscheinlich aus dem Jahr 1979. Die Rechnung f\u00fcr das in Auftrag gegebene Kunstwerk war damals vom \u201eB\u00fcro f\u00fcr baugebundene Kunst\u201c beim Rat des Bezirkes Schwerin ordentlich bezahlt worden. Auch wenn seine Werke sicherlich dem sogenannten sozialistischen Realismus zugeordnet werden k\u00f6nnen, hatte Hoffmann Zeit seines Lebens doch mit dem Makel seiner westdeutschen Herkunft zu k\u00e4mpfen und wurde von den Oberen, trotz der vielen Auftr\u00e4ge, stets mit Misstrauen begleitet.<\/p>\n<p>Seine Spuren im Norden werden bleiben<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Fakt ist: Hoffmann hat mit seiner Arbeit \u00fcberall Spuren im ostdeutschen Norden hinterlassen. Es gibt zum Beispiel auch Form-Steinmauern in Lankow sowie Formsteine im Neubrandenburger Kulturpark.\u00a0 Seinen k\u00fcnstlerischen Anspruch hat Hoffmann einmal so formuliert: \u201eEs muss uns gelingen, mit der Kunst eine Stimmung zu schaffen. Die anregt, sich im Detail mit den Problemen tiefgr\u00fcndiger zu besch\u00e4ftigen, neue Sch\u00f6nheiten zu entdecken. Dabei k\u00f6nnen die Kunstwerke die Fantasie stimulieren und befl\u00fcgeln. Ich glaube, wenn es uns gelingt, solche Kunstwerke zu schaffen, werden wir unserer Aufgabe gerecht.\u201c\u00a0In Ludwigslust kann nun jeder auf dem Bahnhofsvorplatz anhand der Skulptur \u201eFamilie\u201c\u00a0selbst \u00fcberpr\u00fcfen, ob er Neues entdecken kann.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Ludwigslust bekennt sich zu ihrem baugeschichtlichen und k\u00fcnstlerischen Erbe.\u00a0 Und das nicht nur mit Blick auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1101701,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,553,30,1794,35835,11838,215],"class_list":["post-1101700","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art-and-design","tag-deutschland","tag-entertainment","tag-familie","tag-germany","tag-kunst-und-design","tag-ludwigslust","tag-skulptur","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116766879931135901","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1101700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1101700"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1101700\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1101701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1101700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1101700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1101700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}