{"id":1101917,"date":"2026-06-17T20:34:30","date_gmt":"2026-06-17T20:34:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1101917\/"},"modified":"2026-06-17T20:34:30","modified_gmt":"2026-06-17T20:34:30","slug":"the-smarter-e-europe-antwortet-mit-sonderschau-auf-den-aktuellen-politischen-gegenwind-und-die-dunkelflauten-debatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1101917\/","title":{"rendered":"The smarter E Europe antwortet mit Sonderschau auf den aktuellen politischen Gegenwind und die Dunkelflauten-Debatte"},"content":{"rendered":"<p>Viele, die schon l\u00e4nger in der Erneuerbaren-Branche aktiv sind, f\u00fchlen sich angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussion, in der auch die Abschaffung der Einspeiseverg\u00fctung und der so genannte Redispatchvorbehalt gefordert wird, an fr\u00fchere Auseinandersetzungen erinnert. Im Jahr 2013 hatte der damalige Bundesumweltminister Peter Altmaier mit seiner sogenannten Strompreisbremse heftige Debatten ausgel\u00f6st. In der Folge verschlechterten sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich. \u201eDieses Mal verh\u00e4lt es sich anders\u201c, sagt Markus Els\u00e4sser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens Solar Promotion, das die The smarter E Europe mit ausrichtet. Mit der Sonderschau \u201eRenewables 24\/7\u201c wollen die Veranstalter nun zeigen, dass eine sichere, zuverl\u00e4ssige, erneuerbare Energieversorgung rund um die Uhr technisch m\u00f6glich und wirtschaftlich sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Die Sonderschau ist nach Angaben der Veranstalter breiter angelegt als fr\u00fchere Themenpr\u00e4sentationen. Besucherinnen und Besucher finden sie in Halle C5. Sie soll nicht nur Technologien zeigen, sondern auch eine energiepolitische Botschaft transportieren: Die Energiewende sei weiter m\u00f6glich, wirtschaftlich vern\u00fcnftig und eine Chance f\u00fcr die europ\u00e4ische Industrie. \u201eEs darf nicht geschehen, dass wir angesichts des politischen Gegenwinds nicht dagegenhalten\u201c, sagt Els\u00e4sser. Ein Bestandteil dieses Gegenhaltens sei es, sichtbar zu machen, was die Erneuerbaren-Branche in den vergangenen Jahren erreicht habe.<\/p>\n<p><strong>Situation 2026 deutlich anders als 2013<\/strong><\/p>\n<p>Els\u00e4sser nennt drei Gr\u00fcnde, warum die Ausgangslage heute aus seiner Sicht anders ist als in fr\u00fcheren energiepolitischen Auseinandersetzungen. Der erste Grund seien die stark gesunkenen Kosten erneuerbarer Energien. Wie sich diese Kosten im Gesamtsystem auswirken, soll eine Begleitstudie des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE zeigen, die am ersten Messetag vorgestellt wird. Die Studie mit dem Titel \u201eKostenoptimale Transformation des deutschen Energiesystems bis 2045\u201c, soll am Beispiel Deutschland auch darstellen, wie ein auf Erneuerbaren basierendes Energiesystem Versorgungssicherheit gew\u00e4hrleisten kann.<\/p>\n<p>Der zweite Grund sei die st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung aus der Industrie. Die Sonderschau wird von \u00fcber 20 Industriesponsoren der Sonderschau unterst\u00fctzt, unter anderem von Siemens. \u201eDie Energiewende ist eine industriepolitische Chance\u201c, sagt Els\u00e4sser. Elektrifizierung sei f\u00fcr die Wirtschaft ein Innovations- und Wachstumsmotor. In der Themenwelt \u201eIndustrie\u201c sollen deshalb Best-Practice-Beispiele zeigen, wie Unternehmen erneuerbare Energien, Speicher, Flexibilisierung und digitale Steuerung bereits nutzen.<\/p>\n<p>Der dritte Grund sei die breitere gesellschaftliche und technologische Verankerung der Energiewende. Die Sonderschau wird von zw\u00f6lf deutschen und europ\u00e4ischen Verb\u00e4nden unterst\u00fctzt. Aus Sicht der Veranstalter zeigt das: Die Erneuerbaren stehen heute weder als Branche noch als Technologie allein. W\u00e4rmepumpen, Elektromobilit\u00e4t, Batteriespeicher, Flexibilisierung, Sektorenkopplung und zunehmend auch bidirektionales Laden sind Teil eines gr\u00f6\u00dferen Energiesystems.<\/p>\n<p><strong>Gelegenheit zum Gespr\u00e4ch mit Branchenexperten<\/strong><\/p>\n<p>Die Sonderschau besteht nicht nur aus Exponaten und Schautafeln, sondern soll auch ein Ort f\u00fcr Diskussionen sein. Solar Promotion hat daf\u00fcr bekannte Branchengr\u00f6\u00dfen wie den Buchautor Tim Meyer gewonnen, die die Themenbereiche betreuen, um mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Auf einem Podium werden am Dienstag unter anderem der Medienexperte Christian St\u00f6cker und die Klimaaktivistin Luisa Neubauer zum Thema \u201eDie Energiewende scheitert nur im Kopf\u201c diskutieren.<\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnten sich die Besucherinnen und Besucher auch davon \u00fcberzeugen, so Els\u00e4sser, dass die \u201eM\u00e4r von der Dunkelflaute\u201c nicht den Tatsachen entspreche und die Versorgung \u2013 gezeigt am Beispiel Deutschland \u2013 auch funktioniere, wenn mal keine Sonne scheine und kein Wind wehe. Ein erneuerbares Energiesystem sei zuverl\u00e4ssig und robust, technisch machbar sowie wirtschaftlich und gesellschaftlich sinnvoll. Die Sonderschau soll deshalb auch verbreitete Einw\u00e4nde gegen eine vollst\u00e4ndig erneuerbare Energieversorgung adressieren. Wie wichtig Solar Promotion das Thema ist, zeigt auch ein eigens produzierter 40-min\u00fctiger Film zur Sonderschau. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aVu2_qDPmso\" id=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aVu2_qDPmso\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Der Trailer ist bereits verf\u00fcgbar<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele, die schon l\u00e4nger in der Erneuerbaren-Branche aktiv sind, f\u00fchlen sich angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussion, in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1101918,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,91296,4552,1520,548,663,158,3934,3935,40387,13,14,15,12],"class_list":["post-1101917","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eeg","tag-energiepolitik","tag-energiewende","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-gewerbe","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116767363567893825","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1101917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1101917"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1101917\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1101918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1101917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1101917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1101917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}