{"id":110197,"date":"2025-05-14T15:02:10","date_gmt":"2025-05-14T15:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/110197\/"},"modified":"2025-05-14T15:02:10","modified_gmt":"2025-05-14T15:02:10","slug":"immense-schuldenlast-pfeifen-auf-dem-letzten-loch-oekonom-sinn-warnt-vor-staatsbankrott-der-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/110197\/","title":{"rendered":"Immense Schuldenlast: \u201ePfeifen auf dem letzten Loch\u201c \u2013 \u00d6konom Sinn warnt vor Staatsbankrott der USA"},"content":{"rendered":"<p>Was steckt wirklich hinter den Zolldrohungen der USA? \u00d6konom Hans-Werner Sinn glaubt, dass US-Pr\u00e4sident Trump l\u00e4ngst gegen eine drohende Pleite ank\u00e4mpft. Gel\u00e4nge dies nicht, seien die Folgen dramatisch, warnt der Ex-Ifo-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ex-Ifo-Pr\u00e4sident Hans-Werner Sinn warnt vor einem amerikanischen Staatsbankrott mit dramatischen Folgen f\u00fcr das Weltfinanzsystem.<\/p>\n<p>\u201eEs hat sich herumgesprochen, dass die USA auf dem letzten Loch pfeifen\u201c, sagte Sinn dem Nachrichtenmagazin \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.focus.de\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.focus.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Focus\u201c<\/a>. \u201eAmerikanische Staatsanleihen will kaum noch jemand haben. Die gro\u00dfen Kapitalanleger reagierten mit Entsetzen, als sie bemerkten, wie schlecht es um die Bonit\u00e4t der USA bestellt ist.\u201c <\/p>\n<p>Die Berater von Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00e4tten bereits Ma\u00dfnahmen durchgespielt, \u201edie die Ratingagenturen bei privaten Schuldnern als Insolvenz einstufen w\u00fcrden\u201c. Weiter sagte der 77 Jahre alte Wirtschaftswissenschaftler w\u00f6rtlich: \u201eAber nat\u00fcrlich soll die offene Insolvenz vermieden werden. Nach meiner Interpretation wird genau das mit den Zolldrohungen bezweckt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas schafft Konkursgefahren\u201c, warnt Sinn<\/p>\n<p>Amerika lebe seit Jahrzehnten \u00fcber seinen Verh\u00e4ltnissen, erl\u00e4utert Sinn in dem Interview mit dem Magazin weiter: \u201eEs hat Konsumg\u00fcter aus dem Rest der Welt bezogen und das so entstandene Defizit in der Leistungsbilanz mit Schuldscheinen bezahlt. Die Folge davon waren rapide steigende Auslandsschulden und noch schneller steigende Zinslasten. Die Nettoschulden der Volkswirtschaft der USA gegen\u00fcber dem Ausland betragen unglaubliche 26 Billionen Dollar, und jedes Jahr kommt mehr als eine weitere Billion, also 1000 Milliarden hinzu. Die Zinsen, die die USA f\u00fcr Ihre Staatsschulden bezahlen m\u00fcssen, entsprechen heute schon 13 bis 14 Prozent des Staatshaushalts. In Deutschland fallen nur etwa 2 Prozent an.\u201c<\/p>\n<p>Die Folgen eines US-amerikanischen Staatsbankrotts w\u00e4ren dramatisch, mahnt der \u00d6konom. \u201eWenn amerikanische Staatsanleihen an Wert verlieren, schl\u00e4gt das auf die Banken in aller Welt durch. Die Banken haben Kursverluste zu verzeichnen und m\u00fcssen den Wert der Papiere in ihren Bilanzen nach unten korrigieren. Das schafft Konkursgefahren. Die USA hatten mit dem Dollar das exorbitante Privileg, sich in einer W\u00e4hrung zu verschulden, die es selbst drucken konnte. Es zeigt sich inzwischen, dass die USA dieses Privileg \u00fcberreizt haben \u2013 mit gravierenden Konsequenzen f\u00fcr die gesamte Weltwirtschaft.\u201c<\/p>\n<p>krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was steckt wirklich hinter den Zolldrohungen der USA? \u00d6konom Hans-Werner Sinn glaubt, dass US-Pr\u00e4sident Trump l\u00e4ngst gegen eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":110198,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,114,30,43115,171,174,110,31416,1375,45,113,173,172,64],"class_list":{"0":"post-110197","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-geb-1946","13":"tag-germany","14":"tag-hans-werner","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-newsteam","18":"tag-sinn","19":"tag-staatsanleihen","20":"tag-texttospeech","21":"tag-trump","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte","24":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114506796020030512","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=110197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110197\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=110197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=110197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=110197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}