{"id":1102352,"date":"2026-06-18T00:50:22","date_gmt":"2026-06-18T00:50:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1102352\/"},"modified":"2026-06-18T00:50:22","modified_gmt":"2026-06-18T00:50:22","slug":"frankreichs-rechtspopulisten-planen-frontalangriff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1102352\/","title":{"rendered":"Frankreichs Rechtspopulisten planen Frontalangriff"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/audio-volume.6689034c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Vorlesen<\/p>\n<p>Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00<\/p>\n<p>1x<\/p>\n<p class=\"text-center\">Jetzt neu bei t-online:<\/p>\n<p class=\"text-center\">Schriftgr\u00f6\u00dfe anpassen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes.32942e33.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:hidden group-aria-expanded:hidden\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes-dark-mode.e382645c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none hidden group-hover:block group-aria-expanded:block\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">in der EU wird viel gestritten, das ist normal.<\/strong> Wor\u00fcber gegenw\u00e4rtig gestritten wird, ist aber alles andere als normal: EU-Handelskommissar <strong class=\"font-bold\">Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d<\/strong> hat sich mit den Vertretern Frankreichs und Italiens \u00fcber ein Thema in die Haare gekriegt, bei dem Normalsterbliche blo\u00df zum \u00dcbersetzungsprogramm greifen w\u00fcrden. Der Herr Kommissar erdreistet sich, im Sprachwirrwarr der EU eine Abk\u00fcrzung einzuschlagen, damit Europa schneller zu neuen Handelsabkommen gelangt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Wegen Trump und seinen Z\u00f6llen, der chinesischen G\u00fcterschwemme und sonstigen Dauerkrisen hat die EU-B\u00fcrokratie Schwei\u00dfperlen auf der Stirn.<\/strong> Mitgliedsstaaten sehen ihre Wirtschaft taumeln und treiben zur Eile, Deutschland allen voran. Kommissar \u0160ef\u010dovi\u010d verfiel deshalb auf die Idee, im Verlauf von Verhandlungen mit potenziellen Handelspartnern nicht jede noch so kleine Wendung in s\u00e4mtliche <strong class=\"font-bold\">24 Sprachen der EU<\/strong> \u00fcbersetzen zu lassen, bevor dar\u00fcber beraten werden kann. Denn das sorgt f\u00fcr jahrelange Verz\u00f6gerungen. Englisch gen\u00fcge, fand der Kommissar. Okay? Let&#8217;s go!<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Mon Dieu!<\/strong> schallte es ihm prompt aus Paris entgegen, und aus Rom war pronto ein lautes <strong class=\"font-bold\">Madonna!<\/strong> zu h\u00f6ren. Kommt nicht in Frage, befanden die regierungseigenen Sprachpuristen: Der fortschreitenden Anglisierung Europas m\u00fcsse man sich entgegenstemmen!<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Diese Emp\u00f6rung darf man selbst mit viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr kulturelle Vielfalt \u00fcbertrieben finden.<\/strong> Nat\u00fcrlich ist es richtig, dass ein unterschriftsreifes Abkommen erst \u00fcbersetzt werden muss, bevor es angenommen wird. So will es das Gesetz und mancherorts sogar die Verfassung. Aber wenn in Paragraph 122 Satz 14 auf Wunsch des Verhandlungspartners eine halbe Zeile ge\u00e4ndert sowie ein fehlendes Komma erg\u00e4nzt wird, geht es auch ohne. Allerdings nur in der Theorie.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Verz\u00f6gerungen auf dem Weg zu neuen Handelsabkommen kosten Europas Wirtschaft nicht nur viele Milliarden Euro.<\/strong> Der Streit zeigt auch, wie die EU selbst bei trivialen Fragen an <strong class=\"font-bold\">nationalem Patriotismus<\/strong> scheitert, der jedes Ma\u00df verloren hat. Das ist ein Alarmsignal. Es k\u00f6nnte sein, dass viele Europ\u00e4er sich bald die goldenen Zeiten zur\u00fcckw\u00fcnschen, in denen man sich noch \u00fcber linguistische Feinheiten zoffte und mit ein paar l\u00e4ppischen Milliarden an Schaden davonkam. Denn was am westeurop\u00e4ischen Horizont heraufzieht, k\u00fcndigt sehr viel heftigere St\u00fcrme an.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-1\" class=\"transition-colors block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img   loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/dolmetscher-bei-eu-treffen.jpg\" alt=\"Dolmetscher bei EU-Treffen.\" title=\"Dolmetscher bei EU-Treffen.\" width=\"3872\" height=\"2581\" class=\"h-full w-full max-w-full rounded-8\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute right-8 bottom-8 rounded-4 bg-snow p-8\" style=\"--width:32;--height:32\" decoding=\"async\"\/>Dolmetscher bei EU-Treffen. (Archivbild) (Quelle: Imago)<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Jordan Bardella hei\u00dft der Sturmvogel.<\/strong> Der Drei\u00dfigj\u00e4hrige ist zum Sympathietr\u00e4ger der franz\u00f6sischen Rechtspopulisten geworden. Vor fast vier Jahren hat <strong class=\"font-bold\">Marine Le Pen<\/strong> ihn zum Vorsitzenden ihrer Partei erkoren, dem <strong class=\"font-bold\">Rassemblement National,<\/strong> kurz RN. Das Image als Rechtsradikalentruppe, um die man einen weiten Bogen macht, hat dieser RN l\u00e4ngst abgelegt. Bardella darf Ex-Pr\u00e4sident <strong class=\"font-bold\">Sarkozy<\/strong> mittlerweile zum Kaffee besuchen. Die Vernetzung mit Wirtschaftskapit\u00e4nen und Industrieverb\u00e4nden macht Fortschritte. Bei jungen Franzosen erfreut sich der TikTok-Star Bardella gro\u00dfer Beliebtheit, als schwungvoller Schwiegersohn-Typ kommt er aber auch beim \u00e4lteren Publikum an. Kein Wunder also, dass er der <strong class=\"font-bold\">beliebteste Politiker Frankreichs<\/strong> ist und seine Partei in den Umfragen ganz vorne liegt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Das k\u00f6nnte drastische Folgen haben. <\/strong>Ob im Pariser Pr\u00e4sidentenpalast ab Mai kommenden Jahres Jordan Bardella oder Marine Le Pen sitzt, h\u00e4ngt vom Ausgang eines Korruptionsverfahrens ab, das gegen die Grande Dame der Rechten l\u00e4uft und sie vom Rennen um das h\u00f6chste Staatsamt ausschlie\u00dfen w\u00fcrde. Dass Emmanuel Macrons Nachfolger ganz anders hei\u00dfen und nicht dem rechten Rand entstammen wird, l\u00e4sst sich nicht ausschlie\u00dfen, <a class=\"transition-colors cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/nachrichten\/tagesanbruch\/id_100541170\/wirtschaft-frankreich-wankt-droht-die-naechste-eurokrise-.html&quot;}\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/tagesanbruch\/id_100541170\/wirtschaft-frankreich-wankt-droht-die-naechste-eurokrise-.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ist jedoch nach aktuellem Stand das weniger wahrscheinliche Szenario<\/a>.<\/p>\n<p><img alt=\"Bild des Newsletters tagesanbruch\" data-testid=\"NewsletterWidget.Image\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tagesanbruch_4x5.jpg\" title=\"Bild des Newsletters tagesanbruch\" width=\"1\" height=\"1\" class=\"absolute top-0 size-full max-w-full object-cover\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p class=\"font-serif font-medium text-salemsfur italic max-md:pb-4 text-18 max-md:text-24\">Tagesanbruch \u2013 Der Newsletter f\u00fcr den Wissensvorsprung<\/p>\n<p class=\"text-14 leading-15 max-md:hidden hidden\">Die Analyse zu den Themen, die Deutschland bewegen \u2013 kostenlos abonnieren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Der blo\u00dfe Gedanke an einen Ultrarechten im \u00c9lys\u00e9e erf\u00fcllt das politische Spitzenpersonal quer durch die Europ\u00e4ische Union mit Entsetzen. <\/strong>Von Br\u00fcssel bis Berlin herrscht deshalb das Prinzip Hoffnung: Vielleicht zieht ein weniger schreckenerregender Kandidat ja noch an den Spitzenreitern vorbei! Oder vielleicht verwandeln sich die franz\u00f6sischen Radikalen nach dem Sieg genauso wie Italiens Regierungschefin <strong class=\"font-bold\">Giorgia Meloni!<\/strong> Die stammte schlie\u00dflich auch von Rechtsau\u00dfen, <a class=\"transition-colors cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/nachrichten\/tagesanbruch\/id_100426232\/europawahl-so-radikal-sind-giorgia-meloni-und-marine-le-pen.html&quot;}\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/tagesanbruch\/id_100426232\/europawahl-so-radikal-sind-giorgia-meloni-und-marine-le-pen.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vermag im Amt jedoch mit dem europ\u00e4ischen Orchester \u00fcberraschend gut zu harmonieren<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-2\" class=\"transition-colors block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img   loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/giorgia-meloni-li-beim-g7-gipfel-in-frankreich.jpg\" alt=\"Giorgia Meloni (li.) beim G7-Gipfel in Frankreich.\" title=\"Giorgia Meloni (li.) beim G7-Gipfel in Frankreich.\" width=\"1497\" height=\"1080\" class=\"h-full w-full max-w-full rounded-8\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute right-8 bottom-8 rounded-4 bg-snow p-8\" style=\"--width:32;--height:32\" decoding=\"async\"\/>Giorgia Meloni (li.) beim G7-Gipfel in Frankreich. (Quelle:  Thibault Camus\/AP)<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">F\u00fcr alle, die sich den Griff des Rassemblement National nach der Macht derart sch\u00f6nzureden versuchen, hat Parteichef Bardella nun eine wertvolle Serviceleistung erbracht: <\/strong><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;https:\/\/www.politico.eu\/article\/jordan-bardella-france-far-right-frontrunner-donald-trump-nato-future-of-eu\/&quot;}\" href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/jordan-bardella-france-far-right-frontrunner-donald-trump-nato-future-of-eu\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\">Per Interview hat er klargestellt, was kommt, wenn er gewinnt.<\/a> Er hat nichts gegen die EU, genauer: gegen den Begriff. Den Namen kann man gerne beibehalten, findet er. Was seiner Ansicht nach darin verpackt sein soll, hat mit einer Union allerdings nichts mehr zu tun. Ein <strong class=\"font-bold\">&#8222;Europa der Nationalstaaten&#8220;<\/strong> strebt er an, was unter rechten Parteien als Chiffre daf\u00fcr dient, die Institutionen der EU zu zerschlagen. Das Nachbarland <strong class=\"font-bold\">Deutschland<\/strong> hat Bardella dabei als Erstes im Visier, denn die EU sei nichts weiter als ein Projekt im Dienst deutscher Interessen, findet er. Gewinnt er die Wahl, d\u00fcrfte es also krachen \u2013 nicht nur zwischen Paris und Br\u00fcssel, sondern auch gewaltig mit Berlin.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Frankreich genie\u00dft in der EU einen einzigartigen Status.<\/strong> Es ist das einzige Mitglied mit st\u00e4ndigem Sitz im UN-Sicherheitsrat, die einzige Nuklearmacht der Union, zugleich Gr\u00fcndungsmitglied, zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft und die andere H\u00e4lfte des deutsch-franz\u00f6sischen Motors. In weniger als einem Jahr k\u00f6nnte es damit vorbei sein. Denn Bardella hat angek\u00fcndigt, den franz\u00f6sischen Beitrag zum EU-Haushalt <strong class=\"font-bold\">halbieren<\/strong> zu wollen. Falls die EU sich querstelle und ihrerseits Zahlungen an die franz\u00f6sischen Bauern auf Eis lege, werde man das Geld in Paris einfach einbehalten und ohne Umweg \u00fcber Br\u00fcssel an die Bauern auszahlen. Das w\u00e4re das Ende der EU-Solidargemeinschaft. In Br\u00fcssel und in Berlin hat man es deshalb gerade eilig, den <strong class=\"font-bold\">mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen bis<\/strong> <strong class=\"font-bold\">2034<\/strong> unter Dach und Fach zu bringen, bevor in Paris der Schrecken Einzug h\u00e4lt. Monsieur Bardella k\u00fcndigt wegen dieser durchgepeitschten Finanzverpflichtungen maximale Konfrontation an.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">F\u00fcr die gebeutelte Union ist das alles ein bisschen viel.<\/strong> Gerade erst hat sie sich von <strong class=\"font-bold\">Viktor Orb\u00e1n<\/strong> erholt, dem ungarischen Dauer-Veto auf zwei Beinen. Nun arbeiten EU-Juristen daran, k\u00fcnftige neue Mitglieder besser bei der Stange zu halten und einen R\u00fcckfall in korrupte oder autorit\u00e4re Muster zu unterbinden. Mit einem Giganten der ersten Generation wird man so jedoch nicht fertig. Orb\u00e1n wird r\u00fcckblickend wie ein Milchbubi erscheinen, wenn erst mal Le Pen oder Bardella im \u00c9lys\u00e9e Hof h\u00e4lt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Wie schlecht die EU f\u00fcr den drohenden franz\u00f6sischen GAU aufgestellt ist, dar\u00fcber gibt der Sprachstreit um die \u00dcbersetzungen Aufschluss:<\/strong> Schon Kleinkram wird zur H\u00fcrde. Die Politprofis in Europa haben bisher auch nicht mit Weitsicht gegl\u00e4nzt. &#8222;Passiert nicht, wird schon gutgehen&#8220;, redeten sie sich beispielsweise ein, als <strong class=\"font-bold\">Donald Trumps<\/strong> Wiederwahl drohte. Nur ging es dann eben nicht gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vorlesen Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 1x Jetzt neu bei t-online: Schriftgr\u00f6\u00dfe anpassen! 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