{"id":1103054,"date":"2026-06-18T07:26:14","date_gmt":"2026-06-18T07:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1103054\/"},"modified":"2026-06-18T07:26:14","modified_gmt":"2026-06-18T07:26:14","slug":"juechen-kirchenmusiker-wilhelm-junker-ist-ein-motor-im-musikleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1103054\/","title":{"rendered":"J\u00fcchen: Kirchenmusiker Wilhelm Junker ist ein Motor im Musikleben"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Alphorn erinnert ein bisschen an ein \u00fcberdimensioniertes Kuhhorn. Allzu viele T\u00f6ne lassen sich damit zwar nicht spielen. Aber der J\u00fcchener Kirchenmusiker Wilhelm Junker stellt bei den Konzerten immer wieder fest, dass es die Zuh\u00f6rer erdet. \u201eDas Alphorn geht durch und durch, dadurch f\u00fchlen sich viele Konzertbesucher emotional angesprochen. Auch wenn ich nur drei T\u00f6ne spiele\u201c, sagt Junker, der f\u00fcr den Pastoralraum <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/juechen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">J\u00fcchen<\/a> zust\u00e4ndig ist und dort zahlreiche Ensembles und Orchester leitet und organisiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Kreis Viersen ist er regelm\u00e4\u00dfig mit seinem Alphorn im Grefrather Wasserburg Dorenburg zu h\u00f6ren, empf\u00e4ngt die Besucher dort wieder am 4. Juli, bevor um 19 Uhr die \u201eNacht der Sinne\u201c losgeht. Das Event hat sich herumgesprochen, mittlerweile wird Junker von einem weiteren Dutzend Alphornspielern begleitet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als n\u00e4chstes Gro\u00dfprojekt, das auf sein gro\u00dfes Netzwerk unter Musikern zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, steht am Samstag, 20. Juni, 18 Uhr in Sankt Jakobus auf dem Programm \u2013 ein gro\u00dfes Chor- und Orchesterkonzert, bei dem das Orchester der Universit\u00e4t Leicester (England) und der Chor \u201eCamerata vocale\u201c aus Krefeld-H\u00fcls unter der Leitung von Paul Jenkins musizieren. Auf dem Programm stehen das Requiem von Gabriel Faur\u00e9, das Violinkonzert a-Moll von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/johann-sebastian-bach\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Johann Sebastian Bach<\/a>, das Orgelkonzert B-Dur von Georg Friedrich H\u00e4ndel und die Hebriden-Ouvert\u00fcre von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/felix-mendelssohn-bartholdy\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Felix Mendelssohn Bartholdy<\/a>.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Hochneukirch fing Wilhelm Junker 1988 als sogenannter \u201eKoch\u201c an. \u201eDas steht f\u00fcr K\u00fcster, Organist und Chorleiter\u201c, erkl\u00e4rt der heutige Kirchenmusiker des Pastoralraums J\u00fcchen. Knapp vier Jahrzehnte sp\u00e4ter sitzt er beim Interview entspannt im Gemeindezentrum von Otzenrath, wartet auf seine Alphornsch\u00fcler, einige musikbegeisterte Senioren, die das Instrument neu lernen. Die Musik ist f\u00fcr ihn die gro\u00dfe Leidenschaft. An der Musikhochschule in K\u00f6ln studierte er urspr\u00fcnglich Horn, sattelte sp\u00e4ter auf Kirchenmusik um, lernte Orgel und machte eine Ausbildung als B-Organist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der Gemeindearbeit setzt er als Leiter des Gospelchors Akzente, der immer freitags zwischen 19.30 und 21 Uhr probt. Montags, 19 bis 21 Uhr, probt Junker mit dem Kirchenchor in J\u00fcchen. Und es gibt die J\u00fcchener Kantorei mit einem weiteren Einzugsgebiet, auch aus Krefeld kommen S\u00e4nger. \u201eEs herrscht ein gutes Miteinander, und es sind viele Bekanntschaften daraus entstanden\u201c, sagt Junker \u00fcber die Kantorei. \u00dcber die Jahre gab es einige Reisen. Zum Beispiel nach Rom, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/paris\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Paris<\/a>, in den Herbstferien geht es nach G\u00f6rlitz. Auftritte hatte die Kantorei schon bei den Mittagsgebeten im K\u00f6lner Dom.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Entwicklung des Chorgesangs ist durch verschiedene Umbr\u00fcche gepr\u00e4gt. \u201eFr\u00fcher gab es hier f\u00fcnf Kirchench\u00f6re\u201c, erinnert sich Junker. Die S\u00e4nger aus Otzenrath kamen bei der Umsiedlung sp\u00e4ter nach Hochneukirch und durch die Musik wuchsen die Ensembles zusammen, fanden eine musikalische Heimat. \u201eFr\u00fcher gab es immer ein bisschen Konkurrenz, aber das hat sich gegeben\u201c, sagt Junker.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sein zweites Standbein, erkl\u00e4rt der Kirchenmusiker, ist das Horn. Er arbeitet heute zudem bei der Kreismusikschule in Neuss und Viersen, l\u00e4sst kaum ein Musikerseminar im Fach Horn aus und organisiert Konzerte, die J\u00fcchens Kulturleben reicher machen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und er komponiert: F\u00fcr das Alphorn hat er sogar selbst einmal ein St\u00fcck f\u00fcr zw\u00f6lf Alph\u00f6rner gesetzt. Das sei eine gro\u00dfe Herausforderung gewesen, denn normalerweise sind sie alle in F gestimmt, da es nur wenige T\u00f6ne gibt, k\u00f6nne das eint\u00f6nig werden. Junker w\u00e4hlte verschiedene Stimmungen wie das f\u00fcr die Schweiz typische Fis oder er verl\u00e4ngert mal nach E und F. Um den optimalen Sound herauszuholen, gruppierte er jeweils vier Gruppen von allen Seiten um das Publikum. Dazu begleitete die Orgel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/basel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Basel<\/a> bildete er sich bei Alphornist Martin Roos weiter. Roos trat schon als Solist mit der S\u00fcdwestdeutschen Philharmonie Konstanz auf. Mit seinem Ensemble \u201eLe Cor Complet\u201c, das mit dem franz\u00f6sischen Horn, dem Alphorn und dem Ventilhorn verschiedene Spielformen des Horns vereint, ist Junker am 8. August auf <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schloss-dyck\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schloss Dyck<\/a> beim Schlosssommer (7. bis 9. August) zu h\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Alphorn erinnert ein bisschen an ein \u00fcberdimensioniertes Kuhhorn. 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