{"id":1103686,"date":"2026-06-18T13:31:18","date_gmt":"2026-06-18T13:31:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1103686\/"},"modified":"2026-06-18T13:31:18","modified_gmt":"2026-06-18T13:31:18","slug":"modest-fashion-auf-christentum-trampelt-man-rum-vor-islam-kuscht-man-politiker-fassungslos-ueber-ard-beitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1103686\/","title":{"rendered":"\u201eModest Fashion\u201c: \u201eAuf Christentum trampelt man rum, vor Islam kuscht man\u201c \u2013 Politiker fassungslos \u00fcber ARD-Beitrag"},"content":{"rendered":"<p>Ein N\u00fcrnberger Modeshop, der Vergleich zwischen Frauen und Handyh\u00fcllen \u2013 und der Bayerische Rundfunk (BR), der seinen TV-Beitrag verteidigt. Was als kurzer Lokalbericht begann, ist l\u00e4ngst zur bundesweiten Debatte geworden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Es sollte ein bunter Lokalbericht sein, doch nun sorgt ein TV-Beitrag des Bayerischen Rundfunks (BR) schon tagelang f\u00fcr Schlagzeilen. Zu sehen ist in dem Clip vom 10. Juni (aus der Sendung \u201eStationen\u201c, noch abrufbar <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/stationen\/modest-fashion-wenn-mode-bewusst-haut-bedeckt\/br\/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNVdPMDE2Mjk2QTAvc2VjdGlvbi9lZTc4ZjkwZC1kOGE1LTRjMWEtOTc2NC1iZDcwODU3YTRjZTg\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/stationen\/modest-fashion-wenn-mode-bewusst-haut-bedeckt\/br\/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNVdPMDE2Mjk2QTAvc2VjdGlvbi9lZTc4ZjkwZC1kOGE1LTRjMWEtOTc2NC1iZDcwODU3YTRjZTg&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">in der ARD-Mediathek<\/a>) ein Modegesch\u00e4ft in N\u00fcrnberg, das von der Muslima Selda Dastan gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Die Besonderheit: Dort gibt es auch \u201everh\u00fcllende\u201c Mode zu kaufen, mit der sich Frauen \u201ebedeckt\u201c kleiden k\u00f6nnten, so die Betreiberin, die selbst Hijab tr\u00e4gt. Die Reporter des Rundfunks f\u00fchren weiter aus, dass dies durchaus einen Trend bediene:\u00a0\u201eWeltweit w\u00e4chst der Markt f\u00fcr ,Modest Fashion\u2018. F\u00fcr manche ist sie Ausdruck des Glaubens, f\u00fcr andere ein Zeichen von Selbstbewusstsein und pers\u00f6nlichem Stil\u201c, hei\u00dft es in der Mediathek. \u201eModest\u201c steht im englischen Original f\u00fcr \u201ebescheiden\u201c, aber eben auch f\u00fcr die Worte \u201ez\u00fcchtig\u201c und \u201esittsam\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr besondere Emp\u00f6rung in den sozialen Netzwerken wie etwa X\u00a0\u2013 <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus6a2fef586bb5c7fe2e1c7bd3\/modest-fashion-die-ard-auf-verschleierungskurs.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus6a2fef586bb5c7fe2e1c7bd3\/modest-fashion-die-ard-auf-verschleierungskurs.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">aber auch bei WELT-Kolumnistin Anna Schneider<\/a>\u00a0\u2013 sorgte dann noch eine Einordnung des Ehemanns der Ladenbesitzerin: Ahmed Dastan verglich in seiner Wortmeldung n\u00e4mlich Frauen mit Smartphones. Diese sch\u00fctze man doch auch mit einer H\u00fclle vor Schaden. \u201eWas wichtig ist, muss auch gesch\u00fctzt werden\u201c, sagt er. \u201eEine Frau ist auch sehr wichtig, mit allen K\u00f6rperteilen. Sie sollte kein Objekt f\u00fcr andere M\u00e4nner sein.\u201c Weiter f\u00fchrt Dastan dann aus, dass das gemeinsame Gesch\u00e4ft mittlerweile gut laufe. <\/p>\n<p>Erst habe es zwar lokale Vorbehalte gegeben, erkl\u00e4rt er den Reportern. \u201eAber das hat sich mit der Zeit gebessert. Wir haben Kundschaft aus aller Welt. T\u00fcrken, Russen, Deutsche, Araber\u00a0\u2026 alles M\u00f6gliche eigentlich. Und das freut uns sehr.\u201c<\/p>\n<p>\u201eV\u00f6llig inakzeptabel\u201c findet es der CSU-Generalsekret\u00e4r<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/bayerischer-rundfunk-in-der-kritik-csu-greift-ard-wegen-scharia-modebericht-an-6a327cefa7834e0047eecd1b\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/bayerischer-rundfunk-in-der-kritik-csu-greift-ard-wegen-scharia-modebericht-an-6a327cefa7834e0047eecd1b&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">In der \u201eBild\u201c-Zeitung<\/a> meldet sich nach einer tagelang schwelenden Social-Media-Debatte mit CSU-Generalsekret\u00e4r Martin Huber nun auch erstmals ein Politiker zu Wort: \u201eWer Frauen mit Handyh\u00fcllen vergleicht, das Tragen von Kopft\u00fcchern und Burkas als feministisch beschreibt, degradiert Frauen zu Objekten und verkennt die Lebenswirklichkeit von Frauen in vielen Teilen der Welt\u201c, sagte er dem Blatt. Er forderte den Sender und die ARD zu einer zeitnahen Reaktion auf: \u201eDass solche Aussagen in einem \u00f6ffentlich-rechtlichen Beitrag unkommentiert stehen bleiben, ist v\u00f6llig inakzeptabel.\u201c<\/p>\n<p>Huber st\u00f6\u00dft sich laut \u201eBild\u201c auch an anderen redaktionellen Behauptungen, die in dem BR-TV-Beitrag getroffen werden. \u201eGepr\u00e4gt wurde diese Bewegung (\u201cModest Fashion\u201c, d. Red.) von muslimischen und j\u00fcdischen Designerinnen. Heute sprechen die Kollektionen auch Frauen an, die Mode als Zeichen ihres Selbstbewusstseins sehen.\u201c Auch Aussagen wie diese kann der CSU-Politiker nicht verstehen: \u201eW\u00e4hrend Frauen im Iran und in Afghanistan f\u00fcr ein falsch getragenes Kopftuch brutalst bestraft werden, wird hier ein Symbol der Unterdr\u00fcckung romantisiert. Und das bezahlt mit unseren Beitr\u00e4gen.\u201c<\/p>\n<p>Freie-W\u00e4hler-Chef Hubert Aiwanger sagte gegen\u00fcber WELT TV: \u201eEs kann im Prinzip jeder anziehen, was er will. Aber wir sehen leider Gottes, dass ein sozialer Druck aufgebaut wird auf Menschen, die sich etwas freiz\u00fcgiger kleiden.\u201c Er wolle das \u201eStadtbild\u201c nicht von Islamgedanken gepr\u00e4gt sehen. \u201eDass jede Dame, die eine kurze Hose anhat, schief angeschaut wird. Und irgendwann dann unter dem sozialen Druck sich auch verh\u00fcllen muss \u2013 bis hin zur Ganzk\u00f6rperverh\u00fcllung.\u201c Da stecke \u201eknallhartes Gedankengut\u201c dahinter, das am Ende sage: \u201eFrauen geh\u00f6ren unter die Kutte, und am besten nicht mehr auf die Stra\u00dfe.\u201c <\/p>\n<p>Die Frage, ob es sich bei dem BR-Beitrag um \u201eAktivismus\u201c handele, bejahte Aiwanger und erg\u00e4nzte: \u201eIn meinen Augen ist das eine Agenda, genauso wie das ZDF vor kurzem einen uns\u00e4glichen Beitrag \u00fcber Fronleichnam gebracht hat.\u201c Bei \u00e4hnlichen Beleidigungen \u00fcber den Islam \u201ew\u00fcrden die zur\u00fccktreten, aber hier l\u00e4chelt man alles weg. Auf dem Christentum kann man rumtrampeln, vor dem Islam kuscht man und macht sogar Werbung daf\u00fcr. Das geht so nicht.<\/p>\n<p>Frauen sind doch keine Handyh\u00fcllen, schreiben X-Nutzer<\/p>\n<p>Der Bayerische Rundfunk (BR) hat seinen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/scharia-kleidung-gefeiert-br-sendung-ueber-sittsame-mode-in-der-kritik-zr-94356326.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/panorama\/scharia-kleidung-gefeiert-br-sendung-ueber-sittsame-mode-in-der-kritik-zr-94356326.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Beitrag mittlerweile verteidigt.<\/a> \u201e(&#8230;) Modest Fashion\u201c sei bereits \u201eseit Jahren ein international beachteter Modetrend, \u00fcber den zahlreiche Medien berichtet haben\u201c, teilt eine Sprecherin auf Nachfrage des M\u00fcnchner \u201eMerkur\u201c mit. Die Bewegung habe ihre Wurzeln in muslimischen, j\u00fcdischen und christlich-orthodoxen Gemeinschaften, richte sich heute jedoch l\u00e4ngst auch an nichtreligi\u00f6se Kundinnen. <\/p>\n<p>In der Debatte auf X dr\u00fcckten dennoch zahlreiche Nutzer ihr Unverst\u00e4ndnis aus. <\/p>\n<p>Unter ihnen ist auch die Ethnologin Susanne Schr\u00f6ter. \u201eDer Bayerische Rundfunk (BR) produziert einen Beitrag \u00fcber islamische Verh\u00fcllung, die sogenannte ,Modest Fashion\u2018. Sie ist kein harmloser Modetrend, sondern zeigt das Vordringen einer islamistischen Ideologie, die von Frauen verlangt, alles zu bedecken, was bei einem Mann Begehren ausl\u00f6sen k\u00f6nnte\u201c, schreibt die emeritierte Hochschulprofessorin. <\/p>\n<p>Und weiter: \u201eSexuelle \u00dcbergriffe und Vergewaltigungen sind dieser Ideologie zufolge das Problem der Frauen, die es an Z\u00fcchtigkeit mangeln lassen. In einer Zeit, in der es 39 Vergewaltigungen und zwei Gruppenvergewaltigungen pro Tag in Deutschland gibt, ist die Verharmlosung der patriarchal-islamistischen Ideologie, an der sich der BR beteiligt, ein Schlag ins Gesicht jeder Frau, die ihr Grundrecht der Gleichberechtigung wahrnehmen will und deshalb auch ein Recht hat, in der \u00d6ffentlichkeit nicht bel\u00e4stigt zu werden.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/Libertas2906\/status\/2067216305325781015\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/Libertas2906\/status\/2067216305325781015&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Andere Nutzer <\/a>regten sich bei X insbesondere \u00fcber den Vergleich mit der Handyh\u00fclle auf. \u201eWas ist das bitte f\u00fcr ein Menschenbild? Eine Frau ist kein Smartphone. Kein Besitzgegenstand. Kein empfindliches Ger\u00e4t, das man einpackt, damit kein anderer Mann daraufschaut. Eine Frau ist ein freier Mensch. Punkt. (&#8230;).\u201c <\/p>\n<p>krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein N\u00fcrnberger Modeshop, der Vergleich zwischen Frauen und Handyh\u00fcllen \u2013 und der Bayerische Rundfunk (BR), der seinen TV-Beitrag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1103687,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,7285,223,296,774,3364,29,35348,30,13,555,78692,350,14,15,110,3783,12,75230,233751,45],"class_list":["post-1103686","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-alexander","tag-ard","tag-berlin","tag-csu","tag-de","tag-deutschland","tag-dobrindt","tag-germany","tag-headlines","tag-islam","tag-kopftuch-streit-ks","tag-mode","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsteam","tag-nuernberg","tag-schlagzeilen","tag-schroeter","tag-susanne-ethnologin","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116771363048960211","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1103686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1103686"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1103686\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1103687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1103686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1103686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1103686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}