{"id":1104842,"date":"2026-06-19T00:32:23","date_gmt":"2026-06-19T00:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1104842\/"},"modified":"2026-06-19T00:32:23","modified_gmt":"2026-06-19T00:32:23","slug":"wuppertal-tanzt-pina-open-air-galerie-und-die-kunst-menschen-zu-bewegen-blickfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1104842\/","title":{"rendered":"\u201eWuppertal tanzt\u201c: Pina Open Air Galerie und die Kunst, Menschen zu bewegen &#8211; blickfeld"},"content":{"rendered":"<p>Die Inspiration: Pina Bausch und ihr Tanztheater<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>T\u00e4nzerin und Choreographin Pina Bausch<\/strong> ist weit \u00fcber die Grenzen Deutschlands hinaus mit Wuppertal verbunden und z\u00e4hlt zu den bedeutendsten <strong>kulturellen Symbolfiguren der Stadt<\/strong>. Das von ihr <strong>1973<\/strong> gegr\u00fcndete Tanztheater sorgte anfangs mit seinem <strong>innovativen Ansatz<\/strong> f\u00fcr Irritation und Emp\u00f6rung: Tanzst\u00fccke, die keine linearen Handlungen aufwiesen und pers\u00f6nliche Erfahrungen der T\u00e4nzer:innen in den Vordergrund stellten \u2013 das war zu der Zeit sehr ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute genie\u00dft das <strong>Tanztheater <\/strong>jedoch <strong>internationales Ansehen<\/strong> und <strong>Kultstatus<\/strong>. In Bauschs Arbeiten gehen Kunst und Alltag, Performance und Mensch Hand in Hand. Gerade darin liegt ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Wirkung: Sie sind k\u00fcnstlerisch anspruchsvoll und trotzdem nah am Menschen und an den Erfahrungen des Alltags.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine <strong>wichtige Botschaft<\/strong> wird dadurch vermittelt: Kunst verliert durch menschliche N\u00e4he nicht an Wert, sondern wird im Gegenteil dadurch gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>\u201eWuppertal tanzt\u201c: Die Entstehungsgeschichte<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Botschaft greift <strong><a href=\"https:\/\/www.urbaner-kunstraum.de\/team\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Valentina Manojlov<\/a><\/strong> in ihrem <strong>Street Art Projekt <a href=\"https:\/\/www.urbaner-kunstraum.de\/pina-bausch-gallery\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">\u201eWuppertal tanzt\u201c<\/a><\/strong> auf. F\u00fcr sie ist es wichtig, eine <strong>Verbindung von Kunst, Mensch und Stadt<\/strong> zu erschaffen. Dabei wird die Stadt selbst zu einer Art Medium, zum <strong>\u00f6ffentlichen Museum<\/strong>, dessen Exponate f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWuppertal tanzt\u201c ist parallel zum <strong>\u201eUrbanen Kunstraum Wuppertal\u201c<\/strong> (kurz: UKW), einem anderen Projekt von Valentina Manojlov, entstanden. Ziel war es, Menschen und verschiedene Quartiere der Stadt mitzunehmen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWas k\u00f6nnten wohl die <strong>Themen in Wuppertal<\/strong> sein?\u201c, fragte sich Valentina in der Vorbereitungsphase: \u201eSchwebebahn? Pina Bausch?\u201c F\u00fcr Manojlov, die seit ihrem 16. Lebensjahr ein <strong>gro\u00dfer Pina-Fan<\/strong> ist, musste es etwas <strong>Gro\u00dfes und Bedeutungsvolles<\/strong> sein, etwas, was \u00fcber die blo\u00dfe Symbolik hinausgeht, etwas, was die weltber\u00fchmte Choreographin aus Wuppertal geb\u00fchrend ehrt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus dieser \u00dcberlegung heraus entwickelte sich \u201eWuppertal tanzt\u201c zu einem eigenst\u00e4ndigen Projekt. \u201eDa wir den UKW als Museum gedacht haben, war Pina Bausch somit unsere erste <strong>Sonderausstellung <\/strong>\u2013 wie es eben in Museen \u00fcblich ist\u201c, erkl\u00e4rt Valentina.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctze die CampusZeitung blickfeld<\/p>\n<p><strong>Schon ein kleiner Beitrag hilft uns, unseren Job noch besser zu machen!<\/strong> So kannst du uns unterst\u00fctzen:<\/p>\n<p>Abo per <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/blickfeld-wuppertal\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Steady<\/a>, <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/www.paypal.me\/blickfeldwtal\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Einmalzahlung<\/a> oder <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/anzeigen-abo\/werbeanzeige-schalten\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Anzeige<\/a><\/p>\n<p>Damit wir unser Engagement ausbauen k\u00f6nnen, ist eure Unterst\u00fctzung gefragt &#8211; f\u00fcr mehr Recherchen und Berichte.<\/p>\n<p><strong>Ihr k\u00f6nnt uns mit einem monatlichen oder einmaligen Beitrag unterst\u00fctzen oder eine Anzeige schalten.<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/blickfeld-wuppertal\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Abo per Steady<\/a> | <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/www.paypal.me\/blickfeldwtal\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Einmalzahlung mit PayPal<\/a> | <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/anzeigen-abo\/werbeanzeige-schalten\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Anzeige schalten<\/a><\/p>\n<p>Zur CampusZeitung blickfeld:<\/p>\n<p>Seit 2011 versorgen wir als <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/ueber-uns\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">unabh\u00e4ngiges Medium an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal<\/a> die Studierenden, Mitarbeiter\/-innen und alle Interessierten aus dem Bergischen St\u00e4dtedreieck und dar\u00fcber hinaus mit Nachrichten vom Campus und aus dem Tal. Unsere <strong>Unabh\u00e4ngigkeit<\/strong> ist unsere st\u00e4rkste Eigenschaft. Wir sind weder eine Zeitung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) noch eine Publikation unter der Schirmherrschaft der Universit\u00e4t. Damit sind wir keinen fremden Interessen verpflichtet, k\u00f6nnen frei Themen w\u00e4hlen und dabei auch unbequem werden. <a class=\"gofollow\" data-track=\"MTIsMCwxMA==\" href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/ueber-uns\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Mehr \u00fcber uns &#8230;<\/a><\/p>\n<p>Neugier auf Pina Bausch<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch meine Recherche f\u00fcr einen fr\u00fcheren <strong>Artikel <a href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/imtal\/wuppertal-tanzt-pina-bausch-galerie-die-hauswand-ist-die-neue-tanzbuehne\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">\u201eWUPPERTAL TANZT. Pina Bausch Galerie: Die Hauswand ist die neue Tanzb\u00fchne\u201c<\/a><\/strong> habe ich bereits einiges \u00fcber das Projekt erfahren. Doch das reicht mir nicht. Je mehr ich mich damit besch\u00e4ftige, desto st\u00e4rker w\u00e4chst mein Interesse. Als ich Valentina in ihrem <strong>B\u00fcro in der H\u00fcnefeldstra\u00dfe<\/strong> gegen\u00fcbersitze, sage ich daher ganz offen: \u201eIch wusste, wer Pina Bausch ist, aber ich kannte ihre Werke nicht. \u201aWuppertal tanzt\u2018 verschaffte mir den <strong>Einstieg <\/strong>und hat mich neugierig auf mehr gemacht.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas ist so sch\u00f6n, dass du das sagst!\u201c, freut sich meine Gastgeberin. Es war n\u00e4mlich genau ihr Ziel, mit dem Projekt <strong>Pinas Werk<\/strong> in der Stadt <strong>sichtbar <\/strong>zu machen, es in die <strong>\u00f6ffentliche Diskussion<\/strong> zu bringen und so m\u00f6glichst <strong>vielen Menschen <\/strong>die M\u00f6glichkeit zu geben, sich damit auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es sind im Rahmen des Projekts <strong>16 Murals<\/strong> entstanden, die \u00fcberall in der Stadt verteilt sind, entlang der <strong>Talachse<\/strong>, aber auch in den <strong>ruhigeren Wohngebieten<\/strong>, wie Cronenberg, Uellendahl-Katernberg, Heckinghausen, Langerfeld und Ronsdorf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_002.jpg\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"178705943\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"47648\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1350\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_002.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47653\"  \/><\/a>Nils Westergard, Pina Portrait (Tanztheater), Heinrich-Janssen-Stra\u00dfe 11 (Bezirk Heckinghausen) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p>Pina-Galerie unter freiem Himmel<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>15 K\u00fcnstler:innen aus 15 L\u00e4ndern<\/strong> setzten sich mit Pinas Werk und Lebenslauf auseinander und pr\u00e4sentierten ihre Ergebnisse auf den Wuppertaler Fassaden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIch habe keinen K\u00fcnstler erlebt, der nicht w\u00fcrdevoll mit dem Thema umgegangen ist\u201c, erz\u00e4hlt mir Valentina \u00fcber den <strong>Entstehungsprozess<\/strong>. Ihre Augen leuchten, in ihrer Stimme liegt W\u00e4rme. \u201eMir ging es darum, \u00fcber Pina Bausch zu erz\u00e4hlen, aber auch den K\u00fcnstlern ihre Freiheit einzur\u00e4umen. Ich fand es spannend, welchen Zugang sie dazu finden.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Tat erz\u00e4hlt jeder Pina-Mural seine <strong>eigene Geschichte<\/strong>:<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/fatheat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Fat Heat<\/a><\/strong> macht das Tanzst\u00fcck <strong>\u201eWiesenland\u201c<\/strong> (Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe 135 &amp; 137, Bezirk Ronsdorf) zum Gegenstand seines Murals, wobei er die farbenfrohe und emotionale Atmosph\u00e4re der Inszenierung in seinem comicartigen Stil einf\u00e4ngt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_003.jpg\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"1992726460\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"47648\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1350\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_003.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47654\"  \/><\/a>Fat Heat, \u201eWiesenland\u201c, Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe 135 &amp; 137 (Bezirk Ronsdorf) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/anpusan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Anpu Varkey<\/a><\/strong> konzentriert sich ihrerseits auf die ikonische Performance des T\u00e4nzers <strong><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/pau.aran.gimeno\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Pau Aran Gimeno<\/a><\/strong> in Bauschs St\u00fcck <strong>\u201eBamboo Blues\u201c<\/strong> (Rembrandtstra\u00dfe 5, Bezirk Vohwinkel). Ein Mann, der wie Gimeno im Kleid tanzt, ist ein wiederkehrendes Motiv in Pina Bauschs Werken und ein Sinnbild f\u00fcr das Infragestellen der klassischen Geschlechterrollen: Ein Mann in einem Kleid verliert nicht seine M\u00e4nnlichkeit, genauso wie eine Frau in einer Hose ihre Weiblichkeit nicht verliert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_004.jpg\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"471914153\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"47648\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47682\"  \/><\/a>Anpu Varkey, Pau Aran Gimeno in \u201eBamboo Blues\u201c, Rembrandtstra\u00dfe 5 (Bezirk Vohwinkel) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/inti.artist\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Inti<\/a><\/strong>, ein K\u00fcnstler chilenischer Herkunft, erschafft zwei Werke, die vom Tanzst\u00fcck <strong>\u201eWie das Moos auf dem Stein\u201c<\/strong> inspiriert sind. Das erste Werk (Hastenerstra\u00dfe 2, Bezirk Cronenberg) ist der chilenischen Folks\u00e4ngerin Violeta Parra gewidmet, deren Lied <strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8nuVyPlM66I\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">\u201eVolver a los 17\u201c<\/a><\/strong> im Tanzst\u00fcck vorkommt. Der Vers \u201ecomo el musguito en la piedra, \u00a1ay, s\u00ed, s\u00ed\u201c (dt. \u201ewie das Moos auf dem Stein\u201c) gab dem St\u00fcck seinen Titel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_005.jpg\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"993892083\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"47648\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47655\"  \/><\/a>Inti, \u201eWie das Moos auf dem Stein\u201c Teil I, Bild von Violeta Parra, Hastenerstra\u00dfe 2 (Bezirk Cronenberg) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zweite Werk befindet sich auf der Kapelle des <strong>Evangelischen Friedhofs Krummacherstra\u00dfe<\/strong> und schl\u00e4gt damit eine poetische Br\u00fccke zu Pina Bauschs Leben. Sie ist dort begraben; die weltber\u00fchmte Choreografin aus Wuppertal starb am <strong>30. Juni 2009<\/strong> \u2013 genau 18 Tage nach der Urauff\u00fchrung ihres letzten Tanzst\u00fccks. Dieses war <strong>\u201eWie das Moos auf dem Stein\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_006.jpg\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"1870314971\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"47648\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_006.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47656\"  \/><\/a>Inti, \u201eWie das Moos auf dem Stein\u201c Teil II, Krummacher Stra\u00dfe 25 (Bezirk Elberfeld-West) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/guidopalmadessa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Guido Palmadessas<\/a><\/strong> \u201ePina Portrait\u201c (F\u00e4rberstra\u00dfe 10, Bezirk Oberbarmen) befasst sich mit Pina Bauschs k\u00fcnstlerischem Werdegang an der Folkwang-Schule in Essen. Von 1955 bis 1958 studierte sie dort Tanz bei dem innovativen Choreografen Kurt Jooss und tanzte sp\u00e4ter, von 1962 bis 1968, als Solistin im Folkwang-Ballett. Aus diesem ging sp\u00e4ter das Folkwang-Studio hervor, dessen Leitung Bausch 1969 als Nachfolgerin von Jooss \u00fcbernahm. Gleichzeitig begann sie, an der Folkwang-Schule als Dozentin zu unterrichten. 1973 wechselte sie nach Wuppertal, wo sie ihr Tanztheater gr\u00fcndete.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der <strong>Folkwang-Schule<\/strong> lernte Pina Bausch auch ihre erste Liebe kennen: den <strong>Kost\u00fcm- und B\u00fchnenbildner Rolf Borzik<\/strong>, der bis zu seinem Tod im Jahr 1980 die Produktionen des Tanztheaters ma\u00dfgeblich mitgestaltete.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_007.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47657\"  \/>Guido Palmadessa, Pina Portrait (Folkwang), F\u00e4rberstra\u00dfe 10 (Bezirk Oberbarmen) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p>Die Werke, die bewegen<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je mehr Murals ich besuche, desto deutlicher zeichnen sich f\u00fcr mich <strong>drei Motive<\/strong> ab. Manche erz\u00e4hlen von <strong>konkreten Tanzst\u00fccken<\/strong>. Andere r\u00fccken die <strong>Menschen, T\u00e4nzer und S\u00e4nger in den Mittelpunkt<\/strong>, die Pina Bauschs Werk gepr\u00e4gt haben. Wieder andere zeigen die <strong>Choreographin selbst<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich war inzwischen bei jedem der <strong>16 Murals<\/strong> und habe dort meine <strong>eigenen Geschichten<\/strong> erlebt, die K\u00fcnstler:innen kennengelernt und bin mit den Anwohner:innen oder einfach nur kunstbegeisterten Menschen ins Gespr\u00e4ch gekommen. Auch <strong>Freunde <\/strong>aus anderen St\u00e4dten, die zuvor kaum Ber\u00fchrungspunkte mit Pina Bausch hatten, lie\u00dfen sich von den Murals begeistern. Und ich selbst habe mich inzwischen mit Pinas St\u00fccken nicht nur auf den Fassaden auseinandergesetzt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende unseres Gespr\u00e4chs zitiert Valentina den <strong>ber\u00fchmten Satz von Pina Bausch<\/strong>: \u201eMich interessiert nicht, wie sich die Menschen bewegen, sondern was sie bewegt.\u201c Und mir wird klar, was <strong>Pina Bausch und Valentina Manojlov<\/strong> gemeinsam haben: F\u00fcr sie beide stehen die <strong>Menschen und ihre Emotionen im Mittelpunkt der Kunst<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1350\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/pina-bausch-tanzt_008.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47658\"  \/>Lena Nemirowski (l.) und Valentina Manojlov (r.) \u2013 Foto: ln<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht liegt genau darin die besondere <strong>St\u00e4rke von \u201eWuppertal tanzt\u201c<\/strong>. Die Murals zeigen nicht nur Pina Bauschs Werk \u2013 sie ber\u00fchren einen auf einer <strong>emotionalen Ebene<\/strong> und wecken <strong>Neugier <\/strong>auf mehr. Bei mir haben sie es jedenfalls geschafft. \u00bb<a href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/ueber-uns\/blickfeld-redaktion\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ln<\/a>\u00ab<\/p>\n<p>F\u00f6rderung und Projektinformationen<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das <strong>Projekt \u201eWuppertal tanzt\u201c<\/strong> wurde von Valentina Manojlov entwickelt und durch die Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien (BKM), Helge Lindh MdB sowie die Pina Bausch Foundation unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>\t\t\t<script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Inspiration: Pina Bausch und ihr Tanztheater Die T\u00e4nzerin und Choreographin Pina Bausch ist weit \u00fcber die Grenzen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1104843,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1840],"tags":[3364,29,14967,2314,30,80,73679,1209,84974,4418],"class_list":["post-1104842","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wuppertal","tag-de","tag-deutschland","tag-engagement","tag-featured","tag-germany","tag-kultur","tag-ln","tag-nordrhein-westfalen","tag-pina-bausch","tag-wuppertal"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116773963349531487","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1104842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1104842"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1104842\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1104843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1104842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1104842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1104842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}