{"id":1105724,"date":"2026-06-19T08:59:17","date_gmt":"2026-06-19T08:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1105724\/"},"modified":"2026-06-19T08:59:17","modified_gmt":"2026-06-19T08:59:17","slug":"leserbriefe-zu-geas-europa-schiebt-seine-werte-ab-ihre-sz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1105724\/","title":{"rendered":"Leserbriefe zu GEAS: Europa schiebt seine Werte ab &#8211; Ihre SZ"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/eu-geas-asyl-migration-flucht-kommentar-li.3496585\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eEs geht nur so\u201c<\/a> vom 12. Juni\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/niederlande-asylpolitik-innovative-loesungen-auslagerung-li.3492078\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eAsylbewerber sollen gar nicht erst europ\u00e4ischen Boden betreten\u201c<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/migrationspakt-eu-asylpolitik-deutschland-grenzkontrollen-ungarn-menschenrechte-li.3492258\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eDie komplexeste Asylreform der Geschichte\u201c<\/a> beide vom 6.\/7. Juni:<\/p>\n<p>Abschied von Menschenrechten<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eEs ist ein historisches Datum f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union: Am 12. Juni 2026 tritt das reformierte \u201aGemeinsame Europ\u00e4ische Asylsystem\u2018 (GEAS) in Kraft, bekannt als \u201aMigrationspakt\u2018.\u201c Ich sehe das so: Am 12. Juni 2026 verabschiedet sich die Europ\u00e4ische Union von den Menschenrechten und wird nicht einmal schamrot.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Menschen, die nach Europa kommen, sollen an den Grenzen eine Datenerfassung erfahren und dann einem Verfahren zugef\u00fchrt werden, das sich \u201eGrenzverfahren\u201c nennt. Dieses Grenzverfahren, das ist das Neue, muss nicht mehr innerhalb Europas durchgef\u00fchrt werden, soll sogar, das ist das Ziel, \u00fcberhaupt nicht mehr in Europa stattfinden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Gro\u00dfe Zentren, gro\u00dfe Einrichtungen sollen au\u00dferhalb Europas gebaut werden, quasi Gef\u00e4ngnisse, die die Leute dort festzuhalten, bis Europa sie loswerden kann. Denn das ist erkl\u00e4rte Ziel, Menschen, die sich au\u00dferhalb Europas befinden, nicht nach Europa kommen zu lassen. Einige europ\u00e4ische L\u00e4nder, Italien, aber auch die Niederlande, treiben das Projekt mit Druck voran. Da klingt es zynisch, wenn der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte versichert, selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrden auch au\u00dferhalb Europas die Asylverfahren nach rechtsstaatlichen Standards durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Selbstverst\u00e4ndlich, aber wie denn? Ein rechtsstaatliches Verfahren hei\u00dft, dass die M\u00f6glichkeit, ein Asylanspruch w\u00fcrde anerkannt, zu Beginn des Verfahrens nicht ausgeschlossen werden kann\u00a0\u2013 mit der Folge, dass der Betreffende bei Anerkennung nach Europa gebracht werden m\u00fcsste. W\u00e4re Europa dazu bereit? Die Verfahren finden statt in L\u00e4ndern, deren autokratische F\u00fchrer nicht viel von Rechtsstaatlichkeit halten, und diesen, so ist geplant, sollen sp\u00e4ter die Verfahren zur Durchf\u00fchrung \u00fcbergeben werden. Und wo kommen die unabh\u00e4ngigen Richter, der Rechtsbeistand und die Dolmetscher her, die nun einmal zu einem rechtsstaatlichen Verfahren geh\u00f6ren?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Liste zeigt, dass die versprochene Rechtsstaatlichkeit eine Fiktion ist, geschaffen, um solche Gutmenschen wie mich, die sich nicht mit dem moralischen Niedergang der EU abfinden wollen, zu beruhigen. Doch beruhigend ist die Planung nicht. Die Menschen, die Europa loswerden will, befinden sich ja praktischerweise nicht in Europa, und Europa kann sie loswerden, ohne dass es zu einem gro\u00dfen moralischen Aufschrei kommt. Und \u201eloswerden\u201c hei\u00dft, dass diese Menschen, Familien mit Kindern darunter, in ein Land gebracht werden, das nicht das ihre ist; dessen Sprache sie nicht sprechen, das nicht so reich ist, dass es Fremde m\u00fchelos absorbiert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Europa ist stolz auf seine Asylreform. Europa ist stolz, dass es das hinbekommen hat, eine gemeinsame Linie zu finden, ein gemeinsames europ\u00e4isches Asylsystem. Europa st\u00e4rkt seine Grenzen, um das ganz sicherzumachen, was sich innerhalb dieser Grenzen befindet. Doch die gro\u00dfe Errungenschaft Europas, die gro\u00dfen unwandelbaren Menschenrechte, die Werte, auf denen sich Europa nach eigener Aussage gr\u00fcndet, haben diese Festung verlassen, sie sind nicht mehr da.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ursel Heinz, Herten<\/p>\n<p>Warum diese H\u00e4rte?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Migrantenstr\u00f6me kanalisieren, Abschiebezentren im Ausland errichten. Dieses j\u00fcngst beschlossene Vorgehen der EU d\u00fcrfte zentrale Interessen einer gr\u00f6\u00dferen Minderheit in unserer Gesellschaft befriedigen. \u201eWas soll diese H\u00e4rte\u201c, fragt Autorin. Genau deswegen. Viel zu lange haben wir Demokratie als einen Prozess verstanden, der unumkehrbare Resultate gebieren darf, obwohl sie leider von einem erheblichen Anteil der Bev\u00f6lkerung fundamental abgelehnt werden. Hat es f\u00fcr uns Deutsche oder f\u00fcr Migranten einen Nutzen, dass die AfD mittlerweile ante portas steht? Nur wer diese Frage mit Ja beantwortet, der darf fragen: warum diese H\u00e4rte?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dr. Lars Meinhardt, Wardenburg<\/p>\n<p>Fluchtursachen bek\u00e4mpfen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die \u00dcberschrift h\u00e4tte eigentlich lauten m\u00fcssen \u201eDie EU schafft Menschenrechte ab!\u201c Wie anders soll ein fl\u00fcchtender Mensch in ein Land gelangen als durch \u00dcberschreiten der Grenze ohne Einreiseerlaubnis? Dies als irregul\u00e4r oder gar illegal zu bezeichnen, ist ein Framing und der Beginn der Diskriminierung und Stigmatisierung dieser Menschen. Warum die deutsche Regierung das Paket mittr\u00e4gt, obwohl sie damit gegen unser Grundgesetz verst\u00f6\u00dft, bleibt mir schleierhaft.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wie gut w\u00e4re es denn, die entstehenden Kosten stattdessen f\u00fcr die Beseitigung von Fluchtursachen einzusetzen? Das w\u00e4re ohnehin der bessere Weg und es g\u00e4be mehrere M\u00f6glichkeiten hier aktiv zu werden. Statt diese L\u00e4nder auszubeuten, unseren M\u00fcll dort abzuladen und ihnen eventuell sogar noch Waffen zu verkaufen, m\u00fcsste ihnen Hilfe zuteilwerden. Auch der Klimawandel hat mittlerweile einen nicht unerheblichen Anteil an den Gr\u00fcnden ein Land zu verlassen, da sind unsere Bem\u00fchungen auch eher unredlich. Es wird immer kolportiert, dass unser Land von christlichen Werten gepr\u00e4gt sei, dass zumindest w\u00e4re hiermit eindeutig widerlegt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Michael Beck,\u00a0Wolfenb\u00fcttel<\/p>\n<p>Politisch fatal<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ihr heutiger Kommentar ist der Abgesang auf humanistische Traditionen, die selbst zu den schlimmsten Zeiten vielen Menschen Hoffnung und Mut gegeben haben\u00a0\u2013\u00a0auch Mut zum Widerstand. Die Melodie, die Sie intonieren, ist Fatalismus: Warten auf bessere Zeiten \u2026 wenn das Ihre Botschaft ist, dann wundern Sie sich bitte nicht, wenn die antihumanistischen K\u00e4mpfer weltweit immer aggressiver zu Werke gehen und die aufgebrachte Bev\u00f6lkerungen sich nicht mit ein paar\u00a0\u2013 aus ihrer Sicht l\u00e4ppischen \u2013\u00a0 Aslyrechtsversch\u00e4rfungen befrieden lassen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es bleibt die Frage, was denn Europa zusammenhalten soll. Ihre Antwort darauf ist aus meiner Sicht intellektuell unterkomplex\u00a0\u2013 und politisch fatal!<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Klaus Hirschberg, Hagen<\/p>\n<p>Wer tr\u00e4gt die Verantwortung?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sie fragen, welche Verantwortung die Europ\u00e4ische Union tr\u00e4gt?\u00a0Mich erstaunt, wieso eigentlich niemand fragt, welche Verantwortung tragen die L\u00e4nder,\u00a0deren B\u00fcrger ihr Leben riskieren\u00a0\u2013 um von dort wegzukommen.\u00a0Diesen L\u00e4ndern sollten sich die Medien annehmen &#8211; sie tragen die Verantwortung f\u00fcr ihre B\u00fcrger. Irgendwie ist das scheinbar in Vergessenheit geraten. Es kommen einfach nur Fl\u00fcchtlinge \u00fcbers Meer und die EU hat sie aufzunehmen und wenn sie das nicht ausreichend tut\u00a0\u2013 steht sie am Pranger.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Rainer Killi, M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Fluchtgr\u00fcnden nachgehen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Mir erscheint es so, als ob es aus einem trockenen, warmen und gesch\u00fctzten Arbeitszimmer im SZ-Hochhaus einfach \u00fcber das Schicksal der Fl\u00fcchtlinge schreiben l\u00e4sst.\u00a0Herr Kelnberger findet zwar einige bedauerliche Worte \u00fcber die Menschen, die es auf sich genommen haben, manchmal halb Afrika und dann das Mittelmeer zu \u00fcberwinden (oder darin untergehen) um dann in Europa als bedrohliche Masse deklariert zu werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Er geht nicht darauf ein, warum diese Menschen \u00fcberhaupt aus ihren Heimatl\u00e4ndern fliehen und die gef\u00e4hrliche Reise auf sich nehmen. Dies fehlt \u00fcberhaupt in den letzten Jahren: mal als Journalist investigativ dem nachzugehen, was vor allem junge Menschen dazu bewegt, die Flucht anzutreten. Sie w\u00fcrden bald darauf sto\u00dfen, dass Terror, polizeiliche Willk\u00fcr, klimabedingte Ver\u00f6dung der Lebensgrundlagen, wie auch Ausbeutung und Raubbau an den Ressourcen der afrikanischen L\u00e4nder\u00a0\u2013 mit Beteiligung deutscher Unternehmen\u00a0\u2013 das Leben nicht mehr frei gestaltet werden kann. Ein gro\u00dfer Faktor ist auch versteckter oder offener Waffenhandel, der die verschiedensten Kriegsherren dort ausr\u00fcstet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wenn dann hier von illegaler Einreise gesprochen wird, kommt mir immer die Galle hoch. Welches europ\u00e4ische Land l\u00e4sst sie denn legal einreisen? \u00dcberall an den Grenzen werden Z\u00e4ume hochgezogen, Posten aufgestellt, die Gefl\u00fcchtete zur\u00fcckweisen sollen und K\u00fcstenschutzboote sorgen eher daf\u00fcr, dass Gefl\u00fcchtete untergehen, als dass sie europ\u00e4ischen Boden erreichen. Die Situation in den Lagern von Griechenland und Italien ist ja auch bekannt!<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Deshalb sind die Vorhaben, Gefl\u00fcchtete irgendwo anders hinzutransportieren nicht nur unmenschlich, sondern auch ein Versto\u00df gegen alle Verpflichtungen, die Deutschland und Europa eingegangen sind.\u00a0Die ganze Stimmungsmache gegen \u201eAsylanten\u201c ist ja von bestimmten Kreisen initiiert worden. In den 10er-Jahren konnte bei gutem Willen ein Hundertfaches der derzeitigen Asylsuchenden untergebracht werden. Jedoch waren gerade die L\u00e4nder, die am wenigsten aufgenommen hatten, diejenigen, die sich stets f\u00fcr eine Gesamtl\u00f6sung sperrten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es m\u00fcsste also die Verantwortung aller europ\u00e4ischen politischen Akteure nicht darin bestehen, die Gefl\u00fcchteten, wie infizierte Kranke wegzusperren, sondern sich um andere Zust\u00e4nde in deren Heimatl\u00e4ndern und kontrollierten, aber dem Asylgedanken des Grundgesetzes entsprechenden Zugang zu Existenzgrundlagen hier verschaffen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>B??? Feilzer, ???<\/strong><\/p>\n<p>Hausgemachte Probleme<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ich stimme den Aussagen von Josef Kelnberger, dass Merkels migrantenfreundlicher Kurs die Fremdenfeindlichkeit in Europa verst\u00e4rkt habe, nicht zu. Der Autor benennt selbst das Gef\u00fchl, dass unter anderem \u00fcberbelastete Schulen und Wohnungsnot ihre Ursache in unkontrollierter Migration haben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Meiner Meinung nach sind die \u00fcberlasteten Schulen und Wohnungsnot allerdings direkte Folgen der Bequemlichkeit der letzten Bundesregierungen, die zu sehr von der Substanz gelebt haben, und wichtige Investitionen in Bildung, Wohnung und Infrastruktur verschleppt haben. Wer jetzt die Schuld f\u00fcr diese hausgemachten Probleme in der Migration sieht, sucht hier einfach einen S\u00fcndenbock.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ausl\u00e4nder*innen auszugrenzen und die Forderungen der Rechten einfach umzusetzen wird die schwierigen Herausforderungen unserer Zeit nicht l\u00f6sen. Stattdessen muss die aktuelle Regierung schnellstm\u00f6glich Reformen realisieren und in die Zukunft, Bildung und Infrastruktur investieren, auch wenn dies unbequem und schwierig an die W\u00e4hler zu verkaufen ist. Die gro\u00dfe Mehrheit in unserem Land w\u00fcrde von solchen Reformen profitieren, und in Zukunft k\u00f6nnte das Leben deutlich lebenswerter sein und die negative Stimmung vergehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Marie Digna\u00df, M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Hinweis<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Leserbriefe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leserbriefe<\/a> sind in keinem Fall Meinungs\u00e4u\u00dferungen der Redaktion, sie d\u00fcrfen gek\u00fcrzt und in allen Ausgaben und Kan\u00e4len der S\u00fcddeutschen Zeitung, gedruckt wie digital, ver\u00f6ffentlicht werden, stets unter Angabe von Vor- und Nachname und des Wohnorts. Schreiben Sie Ihre Beitr\u00e4ge unter Bezugnahme auf die jeweiligen SZ-Artikel an forum@sz.de. Bitte geben Sie f\u00fcr R\u00fcckfragen Ihre Adresse und Telefonnummer an. 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