{"id":1105857,"date":"2026-06-19T10:15:18","date_gmt":"2026-06-19T10:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1105857\/"},"modified":"2026-06-19T10:15:18","modified_gmt":"2026-06-19T10:15:18","slug":"deutschland-will-raketen-aus-israel-und-ukraine-kaufen-wegen-trump-entscheidung-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1105857\/","title":{"rendered":"Deutschland will Raketen aus Israel und Ukraine kaufen: Wegen Trump-Entscheidung | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2736\">Berlin \u2013 <b>Das Verteidigungsministerium pr\u00fcft den Kauf kosteng\u00fcnstiger Marschflugk\u00f6rper aus Israel und der Ukraine! Hintergrund ist die Entscheidung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump\u00a0(80), die Stationierung von Tomahawk-Marschflugk\u00f6rpern in Deutschland zu stoppen. Er hatte sich \u00fcber die Kritik von Kanzler Friedrich Merz\u00a0(70, CDU) am US-Krieg gegen den Iran gest\u00f6rt. Mit der Streichung der Marschflugk\u00f6rper f\u00e4llt f\u00fcr Berlin eine zentrale Sicherheitszusage weg.<\/b><\/p>\n<p>Der Raketen-Plan der Bundesregierung<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2736\">Reporter Chris Lunday von POLITICO (geh\u00f6rt wie BILD zum Axel Springer Global Reporters Network) konnte interne Planungsdokumente des Pistorius-Ministeriums einsehen. Demnach verfolgt das Verteidigungsministerium vier Wege gleichzeitig: <\/p>\n<ol class=\"ordered-list\">\n<li>den Kauf des US-Raketensystems \u201eTyphon\u201c (Reichweite bis zu 2000\u00a0km, einsatzbereit ab 2029)<\/li>\n<li>kosteng\u00fcnstige Marschflugk\u00f6rper aus Israel oder der Ukraine (ab 2027)<\/li>\n<li>ein Gemeinschaftsprojekt f\u00fcr einen leistungsstarken Marschflugk\u00f6rper in Zusammenarbeit mit Gro\u00dfbritannien (ab 2032)<\/li>\n<li>ein Hyperschall-System, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Gro\u00dfbritannien (ab 2035)<\/li>\n<\/ol>\n<p data-83f060b9=\"0-2736\">Das Beschaffungsamt des Ministeriums hat demzufolge bereits eine Anfrage an die israelisch-amerikanische Raketenfirma Covenant geschickt. Das 2024 gegr\u00fcndete Unternehmen plant Produktionslinien in Deutschland und Gro\u00dfbritannien. Sein Raketensystem namens \u201eAnthem\u201c soll noch im Juni in Israel getestet werden; deutsche Ministeriumsbeamte wurden eingeladen, den Test zu beobachten.<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaUkrainische Raketen f\u00fcr die Bundeswehr?<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2736\">Der zweite Kandidat ist die ukrainische Firma Fire Point mit ihrem Marschflugk\u00f6rper \u201eFlamingo\u201c\u00a0(Typ FP-5): Mit 3000 Kilometer Reichweite und einem Sprengkopf von einer Tonne ist die Rakete bereits im Einsatz gegen Ziele in <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/russland\/russland-alle-infos-79315672.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a>. Die St\u00fcckkosten liegen bei rund 500.000 Dollar, etwa ein F\u00fcnftel eines Tomahawk. <\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2736\">Der deutsche R\u00fcstungskonzern Diehl Defence (Hersteller des IRIS-T-Raketenabwehrsystems) verhandelt laut \u201eFinancial Times\u201c bereits \u00fcber eine gemeinsame Produktion des Flamingo in Deutschland. Auch ein zweites ukrainisches System steht in den Dokumenten: BARS, eine mittelschwere Raketen-Drohnen-Kombination. Allerdings gibt es H\u00fcrden: Die Planungsdokumente verweisen auf Exportbeschr\u00e4nkungen beim Flamingo, die erst politisch und rechtlich gekl\u00e4rt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2736\">Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums best\u00e4tigte gegen\u00fcber POLITICO die Sto\u00dfrichtung: Der Ukraine-Krieg habe gezeigt, dass weitreichende Pr\u00e4zisionsschl\u00e4ge \u201eunverzichtbar f\u00fcr eine glaubhafte Abschreckung\u201c seien. \u201eKosteng\u00fcnstige Systeme k\u00f6nnen feindliche Luftverteidigungen durch Massenangriffe \u00fcberwinden und sind daher von hohem operativem Wert.\u201c Die F\u00e4higkeit solle \u201eso schnell wie m\u00f6glich\u201c aufgebaut werden. <\/p>\n<p>Das <b>Axel Springer Global Reporters Network<\/b> vereint sechs der einflussreichsten Nachrichtenmarken Europas und Amerikas: BILD, WELT, Business Insider, POLITICO, Onet und Fakt. Tiefgehende Recherchen, grenz\u00fcberschreitende Kooperationen, schnelle Exklusivmeldungen und erstklassige Interviews k\u00f6nnen so einer Leserschaft von Hunderten Millionen Menschen zur Verf\u00fcgung gestellt werden. In der gedruckten Zeitung, auf der Homepage, im Fernsehen bis hin zu Podcasts und Social Media.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Das Verteidigungsministerium pr\u00fcft den Kauf kosteng\u00fcnstiger Marschflugk\u00f6rper aus Israel und der Ukraine! Hintergrund&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1105858,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,168708,161909,13,411,14,15,14576,12,1017,317],"class_list":["post-1105857","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bundesministerium-der-verteidigung","tag-global-reporter","tag-headlines","tag-israel","tag-nachrichten","tag-news","tag-pistorius-boris","tag-schlagzeilen","tag-trump-donald","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1105857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1105857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1105857\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1105858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1105857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1105857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1105857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}