{"id":1106079,"date":"2026-06-19T12:19:27","date_gmt":"2026-06-19T12:19:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1106079\/"},"modified":"2026-06-19T12:19:27","modified_gmt":"2026-06-19T12:19:27","slug":"30-jahre-gl-ministerium-fuer-infrastruktur-und-landesplanung-brandenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1106079\/","title":{"rendered":"30 Jahre GL | Ministerium f\u00fcr Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit 30 Jahren schafft die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg die Grundlage daf\u00fcr, dass sich die Hauptstadtregion \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg abgestimmt entwickeln kann. Zum Jubil\u00e4um r\u00fccken Berlin und Brandenburg heute auf einer gemeinsamen Fachveranstaltung die Frage in den Mittelpunkt, wie sich wachsende Fl\u00e4chenkonkurrenzen auch k\u00fcnftig im Interesse einer starken, lebenswerten und nachhaltigen Hauptstadtregion ausgleichen lassen.<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#13;<\/p>\n<p>Infrastrukturminister <strong>Robert Crumbach:<\/strong> \u201eBerlin und Brandenburg sind in vielen Bereichen eng miteinander verbunden. Das gilt f\u00fcr Wohnen und Arbeiten ebenso wie f\u00fcr Verkehr, Wirtschaft, Freiraumschutz und Energie. Seit 30 Jahren sorgt die Gemeinsame Landesplanung daf\u00fcr, dass diese Entwicklungen nicht isoliert, sondern gemeinsam betrachtet werden. Das ist ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr die Hauptstadtregion. Gleichzeitig ist klar: Wo viele Anspr\u00fcche auf begrenzte Fl\u00e4chen treffen, braucht es viel Abstimmung und tragf\u00e4hige Kompromisse.\u201c<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Christian Gaebler<\/strong>, Senator f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin: \u201eDass Berlin und Brandenburg eine gemeinsame ministerielle Planungsabteilung bekommen, war vor 30 Jahren ein Novum und ist bis heute bundesweit einmalig. Die Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, werden auch international durch andere Metropolregionen oft nachgefragt. Nach drei Jahrzehnten der Zusammenarbeit steht heute die Frage im Mittelpunkt, wie man in einem sich weiter verdichtenden Raum wie Berlin und Brandenburg durch planerische Steuerung die unterschiedlichen Bedarfe f\u00fcr zum Beispiel neue Wohnbaufl\u00e4chen, Gewerbe oder Fl\u00e4chen f\u00fcr Erneuerbare Energien sichert.\u201c<\/p>\n<p>&#13;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg nahm zum 1. Januar 1996 ihre Arbeit auf. Sie ist f\u00fcr die Raumordnung und Landesplanung in beiden L\u00e4ndern zust\u00e4ndig und damit bundesweit eine besondere Konstruktion. Ihre Aufgabe ist es, die r\u00e4umliche Entwicklung der Hauptstadtregion l\u00e4nder\u00fcbergreifend zu steuern \u2013 etwa dort, wo neue Siedlungsfl\u00e4chen f\u00fcr Wohnungen, Gewerbe und Industrie ben\u00f6tigt werden, wo den Erneuerbaren Energien und Leitungstrassen Raum zu gew\u00e4hren ist oder Interessen von Landwirtschaft, Natur, Erholung und Rohstoffsicherung zusammengebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Meilenstein war das Inkrafttreten des Landesentwicklungsplans Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) am 1. Juli 2019. Mit ihm haben Berlin und Brandenburg gemeinsame Leitplanken f\u00fcr die Entwicklung der Region erneuert und dabei die zentral\u00f6rtliche Gliederung, die Grundversorgung, die Siedlungsentwicklung, den gro\u00dffl\u00e4chigen Einzelhandel, den Freiraumverbund sowie Energie thematisiert.<\/p>\n<p>Was das in der Praxis hei\u00dft, zeigt sich an ganz konkreten Fragen: Wo und wie kann Wachstum stattfinden, ohne Freir\u00e4ume zu zerschneiden? Wo sind Fl\u00e4chen f\u00fcr neue Wohnungen oder f\u00fcr Unternehmen sinnvoll? Und wo m\u00fcssen zugleich Landwirtschaft, Natur oder auch die Sicherung von Bodensch\u00e4tzen ber\u00fccksichtigt werden? Die Aufgabe der GL ist es, daraus einen verl\u00e4sslichen Rahmen f\u00fcr den Gesamtraum zu machen.\u00a0<\/p>\n<p>Dass diese Steuerung nicht nur auf dem Papier stattfindet, zeigt sich auch am Beispiel des Tesla-Umfelds in Gr\u00fcnheide. Mit dem Tesla-Umfeldentwicklungskonzept hat die Landesplanung mit den Gemeinden zusammen f\u00fcr eine strategisch kluge Siedlungsentwicklung in der Region gesorgt.\u00a0<\/p>\n<p>In den kommenden Jahren wird sich noch deutlicher zeigen, wie wichtig die gemeinsame Landesplanung f\u00fcr die Hauptstadtregion ist: Sie wird gebraucht, weil immer wieder neuer Wohnraum entsteht, weil sie den Herausforderungen der Hauptstadtregion zur Anpassung an den Klimawandel begegnen muss, weil Fl\u00e4chen f\u00fcr kritische Infrastrukturen gesichert werden m\u00fcssen und weil Planungsverfahren effizienter und digitaler werden sollen. Auch in Zukunft kommt es darauf an, Entwicklungen fr\u00fch zu erkennen und Berlin und Brandenburg verl\u00e4sslich zusammenzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit 30 Jahren schafft die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg die Grundlage daf\u00fcr, dass sich die Hauptstadtregion \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1106080,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[106085,296,1890,29,30,5544,209807,1953,19986,6773],"class_list":["post-1106079","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-bauministerium","tag-berlin","tag-brandenburg","tag-deutschland","tag-germany","tag-infrastruktur","tag-landesplanung","tag-minister","tag-ministerium","tag-verkehrsministerium"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116776741788821985","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1106079","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1106079"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1106079\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1106080"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1106079"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1106079"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1106079"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}