{"id":1107372,"date":"2026-06-20T00:47:59","date_gmt":"2026-06-20T00:47:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1107372\/"},"modified":"2026-06-20T00:47:59","modified_gmt":"2026-06-20T00:47:59","slug":"hallo-leipzig-so-startet-freitag-der-19-juni-2026-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1107372\/","title":{"rendered":"Hallo Leipzig: So startet Freitag, der 19. Juni 2026 \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt sorgt sich. Und will helfen, die Folgen von Sonnenbrand zu verhindern (was richtig ist). Das Landgericht zeigt f\u00fcr alle, die\u00a0 nicht hinten raus m\u00fcssen, Leipziger Kunst (was interessant ist). Und wer das k\u00fcrzlich geborene Giraffenbaby sehen will, muss sich anstrengen (was gerechtfertigt ist).\u00a0 Alle drei Hinweise sind lohnenswert.<\/p>\n<p>Eins, zwei, drei, vier Eckstein \u2013 will nicht mehr versteckt sein<\/p>\n<p>Die Neugier ist gro\u00df. Auf der einen und der anderen Seite des Zauns. Ab und an lunzt das vor wenigen Tagen geborene Giraffenbaby \u00fcber und durch die Bretter seines strohbequemen Separees im Langbeinhaus der Leipziger Afrika-Savanne. Und im Publikumsbereich beugen sich die Besucherinnen und Besucher neugierig \u00fcber die Br\u00fcstung. Um den Neuling zu erblicken, braucht es Zeit. Und Gen\u00fcgsamkeit.<\/p>\n<p>Denn mehr als die s\u00fc\u00dfen Kulleraugen mit den langen Wimpern, die freche Nase, in der sich vortrefflich mit der Zunge bohren l\u00e4sst, und die kleinen Ohren, die noch ein paar Tage Zeit haben, bevor sie das Gekeife der hektischen Perlh\u00fchner auf der weiten Fl\u00e4che im <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/zoo-leipzig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Leipziger Zoo<\/a> zu h\u00f6ren kriegen, gibt\u2019s wenig zu sehen von Sipiwes B\u00fcrschchen, das in der Nacht zu Dienstag offenbar komplikationslos zur Welt kam.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ea817424200f4e82a62d36422cb59cdc.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/der-tag\/2026\/06\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/der-tag\/2026\/06\/1\"\/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/3c8476c2-78dd-4911-a11a-6651b09d54f6.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-661058\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/3c8476c2-78dd-4911-a11a-6651b09d54f6.png\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1024\"  \/><\/a>Kam vor vier Jahren aus D\u00e4nemark. Giraffenmama Sipiwe. Foto: Benjamin Weinkauf<\/p>\n<p>Vater ist der 7-j\u00e4hrige Bulle Matyas. F\u00fcr die Giraffenmutter ist es bereits das zweite Jungtier, seit sie 2022 aus dem Zoo Aalborg nach Leipzig gekommen ist. Vor der Geburt war Sipiwe vorsorglich von der Herde getrennt worden, um die letzten Tage der Tr\u00e4chtigkeit in Ruhe verbringen zu k\u00f6nnen. Noch bleiben Mutter und Sohn in diesem eigenen Bereich, den man von der Besucherebene aus erblicken kann.<\/p>\n<p>Auch wenn man den Spross nur gelegentlich und nie im Ganzen zu sehen bekommt: Gestern sprang er schon so aufgeregt und neugierig umher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich seine Welt vergr\u00f6\u00dfert. Auf der Anlage gibt es so viel zu erleben. Und der Sommer hat gerade erst begonnen. Sowohl sein Papa als auch die Tanten strecken jedenfalls ihre K\u00f6pfe immer wieder \u00fcber die Absperrung und scheinen sehr interessiert daran zu sein, wer ihre Herde da wohl erg\u00e4nzen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_1665.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-661043\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_1665.jpeg\" alt=\"\" width=\"4275\" height=\"2850\"  \/><\/a>\u2019ne Schnute ziehen kann der kleine Giraffenjunge schon prima. Foto: Benjamin Weinkauf<br \/>\nStadt sorgt sich um Sonnenkinder<\/p>\n<p>Wer ab jetzt eines der <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/freibaeder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Leipziger Freib\u00e4der<\/a> besucht, soll k\u00fcnftig schon am Eingang erfahren, wie hoch die Belastung durch UV-Strahlung an diesem Tag ausf\u00e4llt. Die Leipziger Sportb\u00e4der beteiligen sich an einer bundesweiten Kampagne der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Pr\u00e4vention (ADP) und statten ihre Freib\u00e4der nach und nach mit UV-Index-Tafeln aus.<\/p>\n<p>Die erste dieser Informationstafeln wurde am Donnerstag im <a href=\"https:\/\/www.l.de\/sportbaeder\/freibaeder\/sommerbad-kleinzschocher\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Sommerbad Kleinzschocher<\/a> (Schleu\u00dfiger Weg) installiert. Weitere Standorte sollen im Laufe der Saison folgen. Angezeigt wird der aktuelle UV-Index, erg\u00e4nzt um Empfehlungen zum passenden Sonnenschutz.<\/p>\n<p>Sportb\u00e4der-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Gr\u00e4fe verweist in einer Mitteilung dabei auf ein h\u00e4ufig untersch\u00e4tztes Risiko: \u201eUV-Strahlung ist eine Gefahr, die man weder sehen noch sp\u00fcren kann \u2013 ihre Auswirkungen auf die Gesundheit k\u00f6nnen jedoch erheblich sein. Deshalb unterst\u00fctzen wir die Kampagne ausdr\u00fccklich. Mit den UV-Index-Tafeln schaffen wir Aufmerksamkeit f\u00fcr ein Thema, das viele Menschen im Alltag untersch\u00e4tzen. Gleichzeitig richten wir den Blick nicht nur auf unsere kleinen und gro\u00dfen Badeg\u00e4ste, sondern auch auf unsere Mitarbeiter, die w\u00e4hrend der Freibadsaison t\u00e4glich im Freien arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Die richtige Sonnencreme im Gep\u00e4ck zu haben, obliegt bei aller F\u00fcrsorge der Eigenverantwortung. Den Kampf gegen die Zahlen auf den Index-Tafeln kann man nur verlieren. Wer meint, besonders \u201ecool\u201c zu sein, wird sich verbrennen. Mit harten Konsequenzen, letztlich nicht nur f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/f4f8ec87-76a5-42c4-a4aa-fa72535e9af1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-661072\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/f4f8ec87-76a5-42c4-a4aa-fa72535e9af1.png\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1024\"  \/><\/a>Das B\u00e4deramt hilft bei der Einsch\u00e4tzung der Gefahr durch Sonnenstrahlen. Foto: Leipziger Gruppe<br \/>\nKunst statt Kerker<\/p>\n<p>Sonst Richtstatt \u00fcber Schuld und S\u00fchne, wird ein Gericht ab heute zum Museum. Um 17 Uhr er\u00f6ffnet das <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/landgericht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Landgericht Leipzig<\/a> im Schwurgerichtssaal die Ausstellung \u201eUNSERE KUNST \u2013 eine Gemeinschaftsausstellung von Ines Adam und Sebastian Luksch\u201c.<\/p>\n<p>Die Ausstellung kn\u00fcpft an eine Tradition an, die in Sachsen seit mehr als 30 Jahren Bestand hat. Bereits 1992 rief das S\u00e4chsische Staatsministerium der Justiz das Projekt \u201eKunst &amp; Justiz\u201c ins Leben. Ziel ist es, Gerichte und <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/staatsanwaltschaft-leipzig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Staatsanwaltschaften<\/a> nicht ausschlie\u00dflich als Orte staatlicher Rechtsprechung wahrnehmbar zu machen, sondern sie zugleich als \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche R\u00e4ume f\u00fcr kulturelle Begegnungen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Gezeigt werden \u00e4ltere und aktuelle Arbeiten zweier Leipziger Kunstschaffenden. W\u00e4hrend bei <a href=\"https:\/\/ines-adam.de\/kuenstlerin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Ines Adam<\/a> nach Angaben des Landgerichts vor allem Farbe, Komposition, Abstraktion sowie Ruhe und Harmonie im Mittelpunkt stehen, pr\u00e4gen bei Sebastian Luksch emotionale, h\u00e4ufig portr\u00e4thafte Malereien und Naturmotive das Werk.<\/p>\n<p>Das Haus an der <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/Harkortstrasse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Harkortstra\u00dfe<\/a> ist f\u00fcr viele B\u00fcrger vor allem mit der Rechtssprechung verbunden. Die neue Ausstellung r\u00fcckt f\u00fcr einige Wochen eine andere Perspektive in den Mittelpunkt: die Begegnung mit Kunst an einem Ort, der sonst von den Abl\u00e4ufen der Justiz gepr\u00e4gt ist. Die Schau ist bis zum 31. August 2026 w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten des Gerichtsgeb\u00e4udes zu sehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/67787362-56a8-432c-9925-91b20a979093-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-661078\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/67787362-56a8-432c-9925-91b20a979093-1.png\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1024\"  \/><\/a>Frau am Meer, Junge in Verzweiflung \u2013 das Landgericht zeigt Bilder von Ines Adam und Sebastian Luksch. Repro: Freistaat Sachsen \/ Rechte bei den K\u00fcnstlern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt sorgt sich. Und will helfen, die Folgen von Sonnenbrand zu verhindern (was richtig ist). 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