{"id":110746,"date":"2025-05-14T20:01:08","date_gmt":"2025-05-14T20:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/110746\/"},"modified":"2025-05-14T20:01:08","modified_gmt":"2025-05-14T20:01:08","slug":"60-jahre-deutschland-israel-feierstunde-im-duesseldorfer-landtag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/110746\/","title":{"rendered":"60 Jahre Deutschland-Israel: Feierstunde im D\u00fcsseldorfer Landtag"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass man ausgerechnet in D\u00fcsseldorf zusammenkomme, um die deutsch-israelischen Beziehungen zu feiern \u2013 das sei kein Zufall, stellte der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, am Mittwochabend klar. Denn zwischen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordrhein-westfalen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nordrhein-Westfalen<\/a> und dem Staat <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/israel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> bestehe eine ganz besondere Verbindung: \u201eNordrhein-Westfalen ist der Ort, an dem die starke Partnerschaft zwischen Deutschland und Israel schon vor Jahren gesetzt wurde.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am 12. Mai 1965 haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen miteinander aufgenommen, 20 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Am Montag hatte <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bundespraesident\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundespr\u00e4sident<\/a> <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/frank-walter-steinmeier\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frank-Walter Steinmeier<\/a> daf\u00fcr bereits Israels Pr\u00e4sident Izchak Herzog im Schloss Bellevue empfangen. Am Mittwochabend wurden die deutsch-israelischen Beziehungen dann auch in NRW gew\u00fcrdigt. Bei einer Feierstunde im D\u00fcsseldorfer Landtag erinnerten Landtagspr\u00e4sident Andr\u00e9 Kuper, Ministerpr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hendrik-wuest\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hendrik W\u00fcst<\/a> und der Botschafter von Israel, Ron Prosor, an den Beginn des diplomatischen Austausches vor 60 Jahren sowie an den Unabh\u00e4ngigkeitstag des Staates Israel am 14. Mai 1948. Gekommen waren unter anderem Vertreter j\u00fcdischer Gemeinden, aus Wissenschaft und Wirtschaft, Abgeordnete des Landtags und Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen mehrerer Gymnasien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir empfinden tiefe Dankbarkeit daf\u00fcr, dass wir als T\u00e4terland heute so einen Empfang ausrichten k\u00f6nnen\u201c, sagte Kuper. Die deutsch-israelische Auss\u00f6hnung habe nur mit harter Beziehungsarbeit beider Seiten entstehen k\u00f6nnen. Auch Ministerpr\u00e4sident W\u00fcst betonte: \u201eIsrael und Deutschland verbindet heute eine besonders tiefe Freundschaft, die alles andere als selbstverst\u00e4ndlich ist.\u201c Die besondere Rolle, die NRW dabei einnehme, stellte auch er hervor: Schon lange vor der offiziellen Aufnahme diplomatischer Beziehungen der beiden Staaten h\u00e4tten Menschen aus Israel und NRW erste kulturelle, wirtschaftliche und pers\u00f6nliche Beziehungen gekn\u00fcpft, etwa in Form von St\u00e4dtepartnerschaften. 1952 wurde das erste Verbindungsb\u00fcro, die Israel-Mission, in K\u00f6ln er\u00f6ffnet. W\u00fcst hob au\u00dferdem das 2020 in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tel-aviv\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tel Aviv<\/a> er\u00f6ffnete Israel-B\u00fcro des Landes NRW als Ort der Begegnung f\u00fcr Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft hervor. Es sei das weltweit erste B\u00fcro NRWs in einem anderen Land mit so einem umfassenden Auftritt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch wenn Freundschaft und Auss\u00f6hnung im Vordergrund stehen sollen, wurde die Feierstunde doch vom Gazakrieg \u00fcberschattet. Die israelische S\u00e4ngerin Miri Mesika widmete ihre musikalischen Beitr\u00e4ge sichtlich emotional den noch nicht befreiten israelischen Geiseln, aber auch den leidenden Kindern in Gaza \u2013 denen nur geholfen werden k\u00f6nne, wenn die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hamas\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamas<\/a> gestoppt werde, sagte sie. Auch in W\u00fcsts Worten klang der Versuch durch, dem israelischen ebenso wie dem pal\u00e4stinensischen Leid Raum zu geben. Er forderte die sofortige bedingungslose Freilassung der israelischen Geiseln, die noch in der Gewalt der Hamas seien, betonte aber: \u201eGleichzeitig sehen wir das Leid der Menschen im Gazastreifen.\u201c Eine direkte Kritik daran, dass das israelische Milit\u00e4r keine Hilfslieferungen nach Gaza durchl\u00e4sst, \u00e4u\u00dferte W\u00fcst nicht, betonte aber, die Versorgung der Menschen im Gazastreifen m\u00fcsse verbessert werden, ohne der Hamas damit in die H\u00e4nde zu spielen. Prosor sagte, es werde aktuell an neuen Strukturen gearbeitet, damit Hilfe zu den Kindern in Gaza gelange. Gleichzeitig stellte er die Position der israelischen Regierung klar: Man schulde es den Geiseln, alles f\u00fcr ihre sofortige Freilassung zu tun. \u201eWir m\u00fcssen die Geiseln befreien und uns alle von Hamas befreien, damit wir eine neue Zukunft aufbauen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dass man ausgerechnet in D\u00fcsseldorf zusammenkomme, um die deutsch-israelischen Beziehungen zu feiern \u2013 das sei kein Zufall, stellte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":110747,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[12004,3364,29,3405,14488,30,411,29334,1209],"class_list":{"0":"post-110746","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-beziehungen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duesseldorf","12":"tag-frank-walter-steinmeier","13":"tag-germany","14":"tag-israel","15":"tag-israelischen","16":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114507971657763129","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=110746"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110746\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=110746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=110746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=110746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}