{"id":110806,"date":"2025-05-14T20:32:10","date_gmt":"2025-05-14T20:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/110806\/"},"modified":"2025-05-14T20:32:10","modified_gmt":"2025-05-14T20:32:10","slug":"nato-minister-in-der-tuerkei-blicken-gespannt-nach-istanbul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/110806\/","title":{"rendered":"NATO-Minister in der T\u00fcrkei blicken gespannt nach Istanbul"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 14.05.2025 21:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Im t\u00fcrkischen Antalya treffen sich derzeit die NATO-Au\u00dfenminister &#8211; ihr Thema: R\u00fcstungsausgaben. Doch sie schauen auch gespannt nach Istanbul: Dort k\u00f6nnten die Pr\u00e4sidenten Selenskyj und Putin aufeinandertreffen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/sabrina-fritz-108.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Sabrina Fritz\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sabrina-fritz-110.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie T\u00fcrkei wird gerade zur Drehscheibe internationaler Politik: Die NATO-Au\u00dfenminister sind im Badeparadies Antalya zu Gast. Gespannt werden sie verfolgen, was sich einige Hundert Kilometer von ihnen entfernt in Istanbul abspielt. Dort wird alles f\u00fcr ein m\u00f6gliches Treffen zwischen dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin vorbereitet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZwar wei\u00df keiner genau, ob Putin wirklich kommt, aber der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, bezeichnete es bereits als das vielversprechendste Ereignis der letzten drei Jahre. US-Pr\u00e4sident Donald Trump schickt seine Verhandlungsf\u00fchrer in die T\u00fcrkei, und auch eine russische Delegation soll vor Ort sein. Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hat einem Medienbericht zufolge allerdings schon abgesagt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf die Frage, was denn Trump tun werde, wenn das Treffen der beiden Kriegsparteien platzt, hatte auch der amerikanische Diplomat keine rechte Antwort. Trump sei \u00fcber die Russen frustriert, und selbst seine Macht scheint in diesem Konflikt\u00a0nicht mehr auszureichen: &#8222;Wir m\u00fcssen sehen, was Donnerstag passiert. Aber mit Gottes Hilfe werden wir einen Deal hinbekommen&#8220;, so Whitaker.<\/p>\n<p>    Die Europ\u00e4er erh\u00f6hen Druck auf Putin<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Tagen wird auf unterschiedlichsten Kommunikationswegen ein m\u00f6gliches Treffen zwischen Selenskyj und Putin vorbereitet. Die Regierungschefs von Frankreich, Polen, Gro\u00dfbritannien sowie der neue Bundeskanzler Friedrich Merz hatten den Vorschlag gemacht, Russland\u00a0zu einer 30-t\u00e4gigen Waffenruhe zu bewegen &#8211; als Voraussetzung f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che. Moskau reagierte regelrecht unversch\u00e4mt: Die vier k\u00f6nnten mit ihren Bedingungen sonst was machen:<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAber ganz so leicht wollen sich die Europ\u00e4er nicht geschlagen geben. Das 17. Sanktionspaket ist heute verabschiedet worden. Darin enthalten sind Strafen f\u00fcr Schiffe, die russisches \u00d6l transportieren. Aber ob das reicht, um Putin an den Verhandlungstisch zu bringen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Br\u00fcssel hei\u00dft es, man k\u00f6nne ihm nicht trauen. Vor wenigen Tagen habe es wieder massive Drohnenangriffe auf die Ukraine gegeben, so eine EU-Sprecherin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundeskanzler Merz bringt bereits weitere neue Sanktionen ins Spiel, diese sollen die Finanz- und Energiem\u00e4rkte noch st\u00e4rker treffen. Es macht den Eindruck, als ob nach dem US-Pr\u00e4sidenten Trump nun auch der neue Bundeskanzler Druck aufbaut, um den Krieg m\u00f6glichst schnell zu beenden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBislang haben Sanktionen Putin aber nicht an den Verhandlungstisch gebracht. Und wenn auch Drohungen aus Washington verpuffen, bleibt am Ende wahrscheinlich doch nur milit\u00e4rische St\u00e4rke.<\/p>\n<p>    USA fordern mehr Investitionen von den NATO-Partnern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUm die soll es bei dem Treffen der 32 NATO-Au\u00dfenminister in Antalya auch gehen. Deutschland wird vom neuen Au\u00dfenminister Johann Wadephul vertreten. Er wird sich anh\u00f6ren m\u00fcssen, dass die Europ\u00e4er mehr Geld f\u00fcr R\u00fcstung ausgeben m\u00fcssen. Wie viel mehr, dazu bringt der US-Au\u00dfenminister Marco Rubio recht klare Vorstellungen mit:\u00a03,5 Prozent f\u00fcr Panzer, Raketen, Soldaten und Abwehrsysteme und 1,5 Prozent f\u00fcr &#8222;milit\u00e4rische Mobilit\u00e4t&#8220; &#8211; also Infrastruktur, Cybersicherheit oder bessere Geheimdienstarbeit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcnf Prozent der Wirtschaftskraft f\u00fcr Verteidigung &#8211; das w\u00e4re f\u00fcr Deutschland eine enorme Summe. Beim n\u00e4chsten NATO-Gipfel im Juni sollen sich die NATO-L\u00e4nder darauf die Hand geben &#8211; auch in der Hoffnung, dass sich der russische Pr\u00e4sident Putin davon abschrecken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>    Gibt es das Wunder von Istanbul?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSollte das Wunder von Istanbul geschehen und Putin und Selenskyj sich dort wirklich an einen Tisch setzen und ein Abkommen unterzeichnen, ist unklar, wie es danach weitergehen soll. Wer soll einen m\u00f6glichen Waffenstillstand absichern? Europ\u00e4ische Friedenstruppen stehen jedenfalls nicht bereit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie sogenannte Koalition der Willigen ist bei ihrem letzten Treffen jedenfalls ziemlich planlos auseinandergegangen. Und die USA? Die wollen dar\u00fcber noch verhandeln. Ganz sich selbst \u00fcberlassen wollen sie die Europ\u00e4er offenbar doch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.05.2025 21:16 Uhr Im t\u00fcrkischen Antalya treffen sich derzeit die NATO-Au\u00dfenminister &#8211; ihr Thema: R\u00fcstungsausgaben. 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