{"id":1109476,"date":"2026-06-20T21:37:15","date_gmt":"2026-06-20T21:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1109476\/"},"modified":"2026-06-20T21:37:15","modified_gmt":"2026-06-20T21:37:15","slug":"demenz-praevention-sglt2-hemmer-senken-risiko-um-43-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1109476\/","title":{"rendered":"Demenz-Pr\u00e4vention: SGLT2-Hemmer senken Risiko um 43 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Das belegt eine neue Langzeitstudie der US-Gesundheitsbeh\u00f6rde NIH, die im Juni im Fachjournal JAMA erschien. Die Forscher werteten Daten von 2014 bis 2023 aus.<\/p>\n<p>Metabolische Kontrolle als Schl\u00fcssel<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind eindeutig: SGLT2-Inhibitoren senken das Alzheimer-Risiko bei Diabetikern um 43 Prozent. Bei GLP-1-Rezeptoragonisten liegt die Risikoreduktion immerhin bei 33 Prozent. Die Forschung r\u00fcckt damit die Normalisierung des Blutzuckerspiegels ins Zentrum der Demenzpr\u00e4vention.<\/p>\n<p>Anzeige: Die neue NIH-Studie belegt: SGLT2-Hemmer senken das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent. Doch welcher Wirkstoff ist der richtige f\u00fcr Sie? Unser Report liefert die Vergleichstabelle und eine Checkliste f\u00fcr Ihre Stoffwechselkontrolle. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/sglt2-hemmer-senken-demenzrisiko-um-43-prozent-6876?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_984690:Topic_chronic_disease_management:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=6876\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Report anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Doch nicht nur die Alzheimer-Pr\u00e4vention profitiert. Eine Kooperation zwischen dem King&#8217;s College London und der Universit\u00e4tsklinik T\u00fcbingen zeigt: Die R\u00fcckbildung eines Pr\u00e4diabetes senkt das Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4r bedingte Todesf\u00e4lle um 58 Prozent. Schlaganf\u00e4lle und Herzinfarkte treten um 42 Prozent seltener auf.<\/p>\n<p>Fortschritte bei Zulassungen und Fr\u00fcherkennung<\/p>\n<p>Die Pharmaindustrie treibt die Entwicklung parallel voran. In der Schweiz ist Mitte Juni eine Fixkombination aus Empagliflozin und Metformin f\u00fcr Kinder ab zehn Jahren zugelassen worden. Die FDA erteilte gr\u00fcnes Licht f\u00fcr eine Dreifachkombination aus Empagliflozin, Linagliptin und Metformin f\u00fcr Erwachsene.<\/p>\n<p>Bei der Adipositas-Behandlung von Jugendlichen empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie GLP-1-Agonisten wie Semaglutid ab zw\u00f6lf Jahren. Studien belegen eine Gewichtsreduktion von rund 16 Prozent.<\/p>\n<p>Auch die Diagnostik macht Spr\u00fcnge. Roche erhielt am 18. Mai die CE-Kennzeichnung f\u00fcr einen Bluttest, der das phosphorylierte Tau-Protein 217 misst. Der Nachweis einer Amyloid-Pathologie gelingt damit so genau wie mit bisherigen Liquor-Untersuchungen \u2013 aber deutlich weniger invasiv.<\/p>\n<p>Die Sysmex HISCL-Plattform liefert Alzheimer-Biomarker sogar innerhalb von 17 Minuten mit \u00fcber 90 Prozent Genauigkeit. Bislang bleiben sch\u00e4tzungsweise 75 Prozent der Betroffenen ohne gesicherte Diagnose. Die durchschnittliche Diagnosezeit von 3,5 Jahren k\u00f6nnte sich drastisch verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Lebensstil und unerwartete Effekte<\/p>\n<p>Neben Medikamenten spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Eine Analyse von \u00fcber 500.000 Personen ab 66 Jahren ergab: Eine Impfung gegen G\u00fcrtelrose senkt das Demenzrisiko um 24 Prozent.<\/p>\n<p>Noch \u00fcberraschender: Regelm\u00e4\u00dfiges Kochen sch\u00fctzt das Gehirn. Eine japanische Studie mit 11.000 Senioren zeigt, dass mindestens einmal pro Woche Kochen das Demenzrisiko bei M\u00e4nnern um 23 Prozent und bei Frauen um 27 Prozent reduziert.<\/p>\n<p>Warnsignale bei Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln<\/p>\n<p>Anzeige: Vorsicht bei Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln: Glucosamin kann bei bestehender Demenz das Sterberisiko um 25 Prozent erh\u00f6hen. Unser Leitfaden zeigt, welche Pr\u00e4parate sicher sind und wie Sie Ihr Gehirn wirklich sch\u00fctzen. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/sglt2-hemmer-senken-demenzrisiko-um-43-prozent-6876?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_984690:Topic_chronic_disease_management:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=6876\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Sicheren Leitfaden jetzt herunterladen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Nicht alles, was gut klingt, h\u00e4lt, was es verspricht. Eine Doppelblindstudie mit 365 Teilnehmern, ver\u00f6ffentlicht in eBioMedicine, zeigt: T\u00e4gliche 2.000 mg der Omega-3-Fetts\u00e4ure DHA sch\u00fctzen weder das Ged\u00e4chtnis noch das Hippocampus-Volumen.<\/p>\n<p>Noch alarmierender sind die Daten zu Glucosamin. Studien vom Juni 2026 deuten darauf hin, dass die Einnahme bei bestehender Alzheimer-Demenz mit einem um 25 Prozent erh\u00f6hten Sterberisiko korreliert. Bei leichten kognitiven Einschr\u00e4nkungen k\u00f6nnte das Mittel das Fortschreiten der Erkrankung sogar beschleunigen.<\/p>\n<p>Die Botschaft ist klar: Die Stoffwechselkontrolle steht im Zentrum der Demenzpr\u00e4vention \u2013 und zwar mit \u00e4rztlich verordneten Medikamenten, nicht mit Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das belegt eine neue Langzeitstudie der US-Gesundheitsbeh\u00f6rde NIH, die im Juni im Fachjournal JAMA erschien. Die Forscher werteten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1109477,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[137],"tags":[117695,42876,29,163635,597,30,141,228006,232,34776,227857],"class_list":["post-1109476","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-demenz-praevention","tag-demenzrisiko","tag-deutschland","tag-diabetikern","tag-forschung","tag-germany","tag-gesundheit","tag-glp-1-agonisten","tag-health","tag-risiko","tag-sglt2-hemmer"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116784598049272367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1109476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1109476"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1109476\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1109477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1109476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1109476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1109476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}