{"id":1110396,"date":"2026-06-21T07:21:29","date_gmt":"2026-06-21T07:21:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1110396\/"},"modified":"2026-06-21T07:21:29","modified_gmt":"2026-06-21T07:21:29","slug":"the-smarter-e-europe-tu-ilmenau-praesentiert-software-fuer-die-stromnetze-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1110396\/","title":{"rendered":"The smarter E Europe: TU Ilmenau pr\u00e4sentiert Software f\u00fcr die Stromnetze der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>(openPR) Forschende der Universit\u00e4t pr\u00e4sentieren in Halle B5, Stand 260, eine Softwarel\u00f6sung zur pr\u00e4zisen Fehlerstromanalyse in Gleichstromnetzen. Interessierte k\u00f6nnen sich au\u00dferdem \u00fcber aktuelle Erfindungen der TU Ilmenau, pr\u00e4sentiert vom Patentmanagement Th\u00fcringer Hochschulen (PATON-PTH), sowie den Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme informieren, der Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Energiewende und die Energieversorgung der Zukunft ausbildet.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Messeauftritts der TU Ilmenau auf Europas gr\u00f6\u00dfter energie-wirtschaftlicher Plattform \u201eThe smarter E Europe\u201c in M\u00fcnchen steht eine am Th\u00fcringer Energieforschungsinstitut (ThEFI) entwickelte Simulations- und Visualisierungsplattform f\u00fcr zuk\u00fcnftige Gleichstromverteilnetze, die dezentrale Erzeugungsanlagen wie Windparks oder Solaranlagen und Verbraucher miteinander verbindet.  <\/p>\n<p>Ihre flexible Netzstruktur erm\u00f6glicht es, Str\u00f6me und Spannungen im Netz einfacher und ressourceneffizienter zu steuern, macht den Betrieb und eine pr\u00e4zise Fehlerstromanalyse jedoch anspruchsvoll. Eine solche Analyse ist entscheidend, um Fehler sicher zu isolieren, Schutzsysteme zuverl\u00e4ssig auszulegen und Kabel, Leistungsschalter sowie weitere Betriebsmittel richtig zu dimensionieren. <\/p>\n<p>Erstmals schnelle Fehleranalyse gro\u00dfer urbaner Gleichstromnetze m\u00f6glich<\/p>\n<p>Bestehende kommerzielle Simulationswerkzeuge zur Analyse gro\u00dfskaliger urbaner DC-Verteilnetze geraten dabei aktuell an ihre Grenzen. Die im Projekt VERNEDCT entwickelte Software erm\u00f6glicht erstmals die schnelle Analyse gro\u00dfer urbaner Gleichstromnetze mit Hunderten bis Tausenden Netzknoten. Netzstrukturen, Leitungsparameter und Konverterdaten k\u00f6nnen automatisiert eingelesen und anschaulich dargestellt werden. <\/p>\n<p>\u201eGleichstromverteilnetze werden in k\u00fcnftigen urbanen Energiesystemen eine zentrale Rolle spielen, und wer sie sicher betreiben will, muss Fehlerstr\u00f6me auch in realistisch gro\u00dfen Netzen pr\u00e4zise berechnen k\u00f6nnen. Diese Software versetzt uns erstmals in diese Lage und schafft damit eine Grundlage f\u00fcr die sichere Planung elektrischer Infrastrukturen\u201c, so Projektleiter Prof. Dirk Westermann, Direktor des Th\u00fcringer Energieforschungsinstituts (ThEFI) und Leiter des Fachgebiets Elektrische Energieversorgung der TU Ilmenau. <\/p>\n<p>Entwicklung im Rahmen eines interdisziplin\u00e4ren Gro\u00dfprojekts<\/p>\n<p>Die Simulationsplattform entstand im Rahmen des von der Carl-Zeiss-Stiftung gef\u00f6rderten Forschungsprojekts \u201eVerteilernetz-DC-Technologie (VERNEDCT)\u201d. Um ein ressourceneffizientes Energieverteilnetz der Zukunft zu entwickeln, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Fachgebieten der TU Ilmenau gemeinsam an einer v\u00f6llig neuen Architektur f\u00fcr Gleichstrom-Verteilnetze und an innovativen Methoden f\u00fcr deren sicheren Betrieb. Sicherheitskonzepte, die Fehler vermeiden und beherrschen sollen, werden dabei von Beginn an mitentwickelt. Neben technischen Fragestellungen untersucht das Fachgebiet Empirische Kommunikation auch, wie die neue Technologie von Bev\u00f6lkerung und Unternehmen angenommen wird.<\/p>\n<p>Netzstabilit\u00e4t auch Thema im Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme<\/p>\n<p>Diese Interdisziplinarit\u00e4t kennzeichnet auch den Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme an der TU Ilmenau, der auf der Messe pr\u00e4sentiert wird. Er bereitet Absolventinnen und Absolventen auf anspruchsvolle Aufgaben in Energiewirtschaft, Industrie und Forschung vor. In interdisziplin\u00e4ren Teams und betreut von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern arbeiten sie praxisnah an Projekten zu Netzstabilit\u00e4t, Integration erneuerbarer Energien, Smart Grids und innovativen Energiel\u00f6sungen. Daf\u00fcr k\u00f6nnen sie auch die exzellente Laborausstattung am ThEFI nutzen.<\/p>\n<p>\u00dcber das Th\u00fcringer Energieforschungsinstitut (ThEFI)<\/p>\n<p>Das Th\u00fcringer Energieforschungsinstitut (ThEFI) b\u00fcndelt die Kompetenzen von zw\u00f6lf Fachgebieten aus vier Fakult\u00e4ten der TU Ilmenau. Es entwickelt interdisziplin\u00e4re L\u00f6sungen f\u00fcr die Energie-, Umwelt- und Systemtechnik und f\u00f6rdert den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Wirtschaft und Gesellschaft. Die in den vergangenen Jahren aufgebaute Forschungsinfrastruktur bietet zudem auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen hervorragende M\u00f6glichkeiten f\u00fcr gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte.<\/p>\n<p>TU Ilmenau auf der \u201eThe smarter E Europe\u201c<br \/>23.\u201325. Juni 2026<br \/>Th\u00fcringer Gemeinschaftsstand 260 in Halle B<br \/>Messe M\u00fcnchen<\/p>\n<p>wissenschaftliche Ansprechpartner:<br \/>Prof. Dirk Westermann<br \/>Direktor Th\u00fcringer Energieforschungsinstitut (ThEFI)<br \/>+49 3677 69-1761 <br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"228\" height=\"17\" alt=\"E-Mail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/386c117c555b19be2baa45c2d0096fb6.jpg\" class=\"intext-mailto\"\/> <\/p>\n<p><strong>Disclaimer:<\/strong> F\u00fcr den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder\/ Videos ist ausschlie\u00dflich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdr\u00fccklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen m\u00f6chten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Ver\u00f6ffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(openPR) Forschende der Universit\u00e4t pr\u00e4sentieren in Halle B5, Stand 260, eine Softwarel\u00f6sung zur pr\u00e4zisen Fehlerstromanalyse in Gleichstromnetzen. 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