{"id":1110418,"date":"2026-06-21T07:35:18","date_gmt":"2026-06-21T07:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1110418\/"},"modified":"2026-06-21T07:35:18","modified_gmt":"2026-06-21T07:35:18","slug":"kleidertausch-statt-fast-fashion-neustadt-gefluester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1110418\/","title":{"rendered":"Kleidertausch statt Fast-Fashion &#8211; Neustadt-Gefl\u00fcster"},"content":{"rendered":"<p>Wer den Kleiderschrank ausmisten will, ohne Klamotten wegzuwerfen, kann am Sonnabend, dem 28. Juni, auf dem Scheunevorplatz an der Alaunstra\u00dfe 36\u201340 vorbeischauen. Greenpeace Dresden veranstaltet dort gemeinsam mit der Alten Fabrik von 12 bis 18 Uhr eine kostenlose Kleidertausch-Party unter dem Motto \u201eFight Fast Fashion\u201c.<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026-06-19-Greenpeace-Dresden-Kleidertauschparty-Alaunpark-2025.jpg\" alt=\"Im vergangenen Jahr fand die Kleidertauschparty auf dem Alaunplatz statt - Foto: Greenpeace Dresden\" width=\"1280\" height=\"720\" class=\"size-full wp-image-239104\"  \/>Im vergangenen Jahr fand die Kleidertauschparty auf dem Alaunplatz statt \u2013 Foto: Greenpeace Dresden\n<\/p>\n<p>Mitbringen darf jeder bis zu f\u00fcnf Kleidungsst\u00fccke, mitnehmen so viele, wie man m\u00f6chte \u2013 ein Limit gibt es nicht. Einzige Einschr\u00e4nkung: Es wird nur Erwachsenenkleidung getauscht, Kindersachen bleiben au\u00dfen vor.\n<\/p>\n<p>Mit der Aktion will die Umweltorganisation auf die Schattenseiten der Fast-Fashion-Industrie aufmerksam machen. Nach Angaben von Greenpeace werden weltweit j\u00e4hrlich rund 180 Milliarden Kleidungsst\u00fccke produziert, dabei fallen mehr als 120 Millionen Tonnen Textilabf\u00e4lle an. Etwa zwei Drittel der verarbeiteten Fasern seien synthetisch und stammten aus Erd\u00f6l, etwa als Polyester. Die Organisation kritisiert zudem niedrige L\u00f6hne und unsichere Arbeitsbedingungen in vielen Produktionsst\u00e4tten sowie den hohen CO2-Aussto\u00df der Branche, der f\u00fcr bis zu acht Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sei. Eigene Tests h\u00e4tten au\u00dferdem ergeben, dass 80 Prozent der untersuchten Kleidung des Anbieters Shein Chemikalien oberhalb der EU-Grenzwerte enthielten.\n<\/p>\n<p>Greenpeace fordert deshalb ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz nach franz\u00f6sischem Vorbild \u2013 mit einer Abgabe f\u00fcr Hersteller, einem Werbeverbot f\u00fcr Fast Fashion (auch in sozialen Medien) und mehr F\u00f6rderung f\u00fcr Leihen, Tauschen, Reparieren und Second-Hand.<\/p>\n<p>\u201eFast Fashion ist zu einem erheblichen Umweltproblem geworden, das entschieden angegangen werden muss. Mit entsprechenden Alternativangeboten zeigen wir, dass es auch anders geht und kostenlose Tauschangebote die Umwelt schonen und gemeinschaftliche Ereignisse sind, die den Menschen zudem Freude machen\u201c, so Christian H\u00fcser von der Greenpeace-Ortsgruppe Dresden.\n<\/p>\n<p>Weitere Infos gibt\u2019s auf der Veranstaltungsseite von <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/greenwire.greenpeace.de\/greenpeace-dresden\" rel=\"nofollow noopener\">Greenpeace Dresden<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer den Kleiderschrank ausmisten will, ohne Klamotten wegzuwerfen, kann am Sonnabend, dem 28. 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