{"id":1111,"date":"2025-04-01T19:49:11","date_gmt":"2025-04-01T19:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1111\/"},"modified":"2025-04-01T19:49:11","modified_gmt":"2025-04-01T19:49:11","slug":"redesign-von-apple-mail-automatische-kategorien-stiften-verwirrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1111\/","title":{"rendered":"Redesign von Apple Mail: Automatische Kategorien stiften Verwirrung"},"content":{"rendered":"<p>Mit den j\u00fcngsten Updates hat Apple den auf iPhones, iPads und Macs vorinstallierten E-Mail-Client umgestaltet: In <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-18-4-Release-Apple-Intelligence-landet-in-Deutschland-10334937.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS 18.4, iPadOS 18.4 und macOS 15.4 Sequoia<\/a> sortiert Apple Mail alle E-Mails automatisch in vier Kategorien ein. Dadurch k\u00f6nnen E-Mails scheinbar aus der Inbox verschwinden, wie manche Nutzer beklagen. Grund ist, dass Apple Mail diese Mitteilungen einer anderen Kategorie zuordnet \u2013 und diese so nicht l\u00e4nger direkt im Posteingang sichtbar sind.<\/p>\n<p>Zwar versucht Apple, mit Hinweisen auf die neue Funktion gegenzusteuern und erkl\u00e4rt die neuen Kategorien mit integrierten Hinweisen. Das d\u00fcrfte so mancher Nutzer allerdings leicht \u00fcbersehen \u2013 gerade, wenn bereits panisch nach vermeintlich verschwundenen Mails geforscht wird.<\/p>\n<p>Kategorien in Apple Mail deaktivieren<\/p>\n<p>Die Einteilung selbst ist denkbar simpel: Apple Mail unterscheidet zwischen &#8222;Wichtiges&#8220;, in dieser Kategorie sollen besonders relevante E-Mails landen. Zudem gibt es &#8222;Transaktionen&#8220; (etwa Bestellungen und Versandnachrichten), &#8222;Neuigkeiten&#8220; (etwa Newsletter) und &#8222;Werbung&#8220;. In letzterem landet nicht etwa Spam, sondern gewollte Werbung \u2013 etwa zu Angeboten von Online-Shops.<\/p>\n<p>Als Spam-Filter taugen die Kategorien wohlgemerkt nicht: Spam- und Phishing-Mails, die in der Inbox landen, werden ebenso einsortiert wie andere Mails und das gerne unter &#8222;Wichtiges&#8220; mit einer Markierung als &#8222;zeitkritisch&#8220;, schlie\u00dflich setzen gerade Phishing-Scams auf Dringlichkeit. Auf dem iPhone gibt es die Kategorien schon l\u00e4nger. Sie waren seit iOS 18.2 aber nur verf\u00fcgbar, wenn das Betriebssystem auf Englisch betrieben wurde und auch nur auf englischsprachige E-Mails ausgelegt. Das hat sich mit iOS 18.4 jetzt ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Wer wieder alle Mails sehen will, muss \u00fcber die Leiste mit den Kategorien von rechts nach links wischen \u2013 entweder mit dem Finger oder mit Maus \/ Trackpad. Dort versteckt sich die Kategorie &#8222;Alle E-Mails&#8220;. Alternativ k\u00f6nnen Nutzer jederzeit auf die klassische Listendarstellung zur\u00fcckschalten: Diese versteckt sich hinter dem Button mit den drei Punkten. Dort kann man mit dem Punkt &#8222;\u00dcber Kategorien&#8220; auch sehen, wie viele Nachrichten Apple Mail jeweils wo einsortiert hat.<\/p>\n<p>Neues Apple Mail ohne Intelligence<\/p>\n<p>Die Funktion arbeitet unabh\u00e4ngig von Apple Intelligence und ist somit auch auf \u00e4lteren Ger\u00e4ten verf\u00fcgbar. Die Einstufung erfolgt offenbar lokal auf den Ger\u00e4ten und scheint bisherigen Erfahrungen nach wenig clever. Der Nutzer kann falsch einsortierte Mails eigenh\u00e4ndig einer anderen Kategorie zuordnen, anschlie\u00dfende Mails sollen dann dort landen. Diese Umsortierung scheint allerdings strikt auf die jeweilige Absenderadresse zu bauen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:lbe@heise.de\" title=\"Leo Becker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">lbe<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit den j\u00fcngsten Updates hat Apple den auf iPhones, iPads und Macs vorinstallierten E-Mail-Client umgestaltet: In iOS 18.4,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1112,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[231,1271,29,1272,30,1274,1275,1276,196,1277,1273,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-1111","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-apple","9":"tag-apple-mail","10":"tag-deutschland","11":"tag-e-mail","12":"tag-germany","13":"tag-ios","14":"tag-ios-18","15":"tag-ipados","16":"tag-it","17":"tag-macos","18":"tag-mobiles","19":"tag-science","20":"tag-science-technology","21":"tag-technik","22":"tag-technology","23":"tag-wissenschaft","24":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114264445102941454","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}