{"id":1111245,"date":"2026-06-21T15:41:17","date_gmt":"2026-06-21T15:41:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1111245\/"},"modified":"2026-06-21T15:41:17","modified_gmt":"2026-06-21T15:41:17","slug":"hitze-und-ein-riesiges-angebot-so-war-die-lange-kunstnacht-in-augsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1111245\/","title":{"rendered":"Hitze und ein riesiges Angebot: So war die Lange Kunstnacht in Augsburg"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Noch steht der Zeiger nicht auf 18 Uhr, und im Zentrum der Stadt geht es auch noch ganz und gar nicht \u201e\u00fcbersinnlich\u201c zu. Eher gesch\u00e4ftssinnig: In der Annastra\u00dfe str\u00f6mt es in die L\u00e4den und wieder hinaus, Einkaufst\u00fcten werden nach Hause getragen, ins Nationaltrikot Gewandete steuern zur \u00f6ffentlichen Fu\u00dfball\u00fcbertragung. Am Martin-Luther-Platz ein Stau, eine Publikumsschlange, die sich zum Eingang der Annakirche windet. Die Lange Kunstnacht hat hier ihre Er\u00f6ffnung, der Auftakt von rund 200 <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-das-sind-die-schoensten-fotos-der-langen-kunstnacht-2026-114511710\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">\u00fcber die Innenstadt verteilten Programmpunkten<\/a>, alle zusammen in diesem Jahr gefasst unter das Motto \u201e\u00fcbersinnlich\u201c.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch die <strong class=\"font-bold\">Augsburger Philharmoniker<\/strong>, die unter der Leitung von Annalena Hoesel das Er\u00f6ffnungskonzert der vom st\u00e4dtischen Kulturamt kuratierten Kunstnacht bestreiten, wollen zun\u00e4chst einmal nicht in \u201e\u00fcbersinnlichen\u201c Ton verfallen, denn geradezu lebhaft animierend erklingt die Ouvert\u00fcre zu Purcells \u201eDido and Aeneas\u201c. Den ersten Akzent im Sinne des Kunstnacht-Mottos setzt Mezzosopranistin Natalya Boeva, die mit herrlich morbider F\u00fclle das todessehnende Lamento der Dido singt. \u201e\u00dcbersinnlich\u201c, das zielt aber auch auf Fabelwesen aller Art, und solchen \u201emostri e tifei\u201c, Monstern und Giganten, tritt <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/kultur\/sopranistin-sally-du-randt-ist-jetzt-bayerische-kammersaengerin-103610184\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Sopranistin Sally du Randt<\/a> in H\u00e4ndels \u201eFammi combattere\u201c siegesgewiss heldisch entgegen. In einem dem Dunklen, Mystischen aller Art gewidmeten Klassik-Programm darf nat\u00fcrlich Glucks \u201eTanz der Furien\u201c nicht fehlen mit seinen von den Philharmonikern straff hervorgesto\u00dfenen Forte-Schl\u00e4gen und wild z\u00fcngelnden Streicherflammen. Es gibt noch Haydn und Mozart, vor allem aber viel H\u00e4ndel, darunter \u201eOmbra mai fu\u201c, der wunderbare Dankgesang des Xerxes an eine Schatten spendende Palme \u2013 wobei das applaudierende Publikum den Dank vielleicht eher dem K\u00fchle gebenden Kirchenraum an diesem \u00fcberhei\u00dfen Abend zueignet.\n  <\/p>\n<p>            Kafkaeskes \u201eHome sweet home\u201c mit Thomas Prazak<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wohin sich wenden bei 50 bis Mitternacht bespielten Orten? Zum Beispiel in den Glaspalast, wo <strong class=\"font-bold\">Thomas Prazak<\/strong> f\u00fcr ein besonderes Entsetzen sorgt. F\u00fcr Kafkas Erz\u00e4hlung \u201eDer Bau\u201c legt der Staatstheater-Schauspieler eine ganze Palette an Stimmungen in seine ruhige Stimme, bleibt dabei aber unsichtbar f\u00fcr die Zuh\u00f6rer. Kafkas Ich-Erz\u00e4hler, vermutlich ein Dachs, beschreibt seine Obsession beim Bau seines unterirdischen Zuhauses. Zugleich J\u00e4ger und Gejagter, \u00e4ngstlich wie auch bedrohlich, dabei auf befremdender Suche nach friedlicher Ruhe. Ein unheimliches \u201eHome sweet home\u201c mitten in der \u201eInside\u201c-Ausstellung des BBK im Glaspalast.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die tiefstehende Sonne bricht durch die bunten Oberlichter des City Club, als w\u00fcrden sich die Geister ahnbar machen, die wenig sp\u00e4ter dem Rauch entsteigen. Das <strong class=\"font-bold\">Theter Ensemble<\/strong> inszeniert mit \u201eDas Fl\u00fcstern der F\u00e4den\u201c eine S\u00e9ance als Laboratorium des \u00dcbersinnlichen, in dem in obskuren Ritualen die Geister unterdr\u00fcckter FLINTA*-Identit\u00e4ten beschworen werden. So erscheint eine Katze \u2013 im alten \u00c4gypten Inkarnation einer G\u00f6ttin, im Mittelalter Hexensymbol \u2013, die sich eine Pfauenfeder, Metapher balzender M\u00e4nnlichkeit, in die Tasche ihres viel zu gro\u00dfen Fellmantels gesteckt hat. Sie w\u00e4chst hinein, sobald sie die Erwartungen an eine Frau in einer patriarchalen Welt erf\u00fcllt, sobald sie trinkt und \u00fcber die Tische schmeichelt. Doch wenn sie sich auskotzt, \u00fcber die strukturelle Realit\u00e4t in gleichem Ma\u00dfe wie \u00fcber die Abscheu gegen ihre eigene Anbiederung, wird sie auf die Stra\u00dfe gesetzt.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/94651.jpg\" alt=\"\u201eDas Fl\u00fcstern der F\u00e4den\u201c, die S\u00e9ance des Theter Ensembles im City Club.\" title=\"\u201eDas Fl\u00fcstern der F\u00e4den\u201c, die S\u00e9ance des Theter Ensembles im City Club.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    \u201eDas Fl\u00fcstern der F\u00e4den\u201c, die S\u00e9ance des Theter Ensembles im City Club.<br \/>\n    Foto: Anna Kondratenko<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    \u201eDas Fl\u00fcstern der F\u00e4den\u201c, die S\u00e9ance des Theter Ensembles im City Club.<br \/>\n    Foto: Anna Kondratenko<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    W\u00e4hrend die Stadt abendlich dampft, warum nicht auf zu einer kleine Erfrischungskur in die H\u00f6he wie einst Hans Castorp nach Davos? Also auf zum Hotelturm und hoch in den 34. Stock. Hier tr\u00e4gt <strong class=\"font-bold\">Peter Wei\u00df<\/strong> das \u201eSchnee\u201c-Kapitel aus dem \u201eZauberberg\u201c von Thomas Mann vor, musikalisch kommentiert vom Klarinettisten <strong class=\"font-bold\">Stephan Holstein<\/strong>. Nicht der schlechteste Lekt\u00fcrestoff bei dieser <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schlagworte\/aa-wetter\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Hitze<\/a>, ist doch etwa die Rede davon, dass dem im Schnee verirrten Hans Castorp \u201eder Froststurm immer st\u00e4rker in seine Glieder schlug\u201c. Ausgesprochen trittsicher bewegt sich Peter Wei\u00df auf Manns kompliziert sich schl\u00e4ngelnden Satzsaumpfaden, und meist leise und unvermutet gesellt sich Stephan Holstein mit lockeren, die Wortkunst nie zukleisternden Tonschnipseln dazu. Das macht Hans Castorps beginnendes Halluzinieren umso bildhafter. Als der \u201eZauberberg\u201c-Held dann von Hexen tr\u00e4umt, welche \u201eaufs Gr\u00e4\u00dflichste \u2026 hantierten\u201c, greift Holstein zur Bassklarinette und l\u00e4sst diese passgenau schreien und bl\u00f6ken. Gelungene Wortmusik.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In den verwinkelten Antonspfr\u00fcnden findet sich im Untergeschoss eine unscheinbare T\u00fcre, die zum Portal einer flimmernden Parallelwelt wird. An der Stirnseite des k\u00fchlen Gew\u00f6lbes verwandelt sich die Wand zum Fenster in die Welt des Absurden. Aufnahmen der Performance \u201eDalidada\u201c von <strong class=\"font-bold\">Norbert Diem<\/strong> zeigen ihn in Dalmatinerhose und Riesenzylinder, wie er an einem tristen Herbsttag Passanten irritiert, die \u00fcber einen K\u00f6nigsplatz hetzen, \u00fcber den damals noch Autos donnerten. Dadaistische Texte und Ausdruckstanz lie\u00dfen die Menschen bestenfalls am\u00fcsiert, meistens verwirrt zur\u00fcck. Ihre Augen sagen: \u201eMach was g\u2018scheids.\u201c Machte Diem auch. N\u00e4mlich mehr Kurzfilme, in denen unaufger\u00e4umte Ateliers durch hektische Kamerafahrten zu einem psychedelischen Farbenrausch und verlassene Fabrikhallen durch die Untermalung von John Cages pr\u00e4pariertem Piano zur Szenerie eines Psychothrillers werden.\n  <\/p>\n<p>            Engelsgleiches Organum-Singen mit Per-sonat<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Chorgesang auf h\u00f6chstem Niveau in St. Moritz und St. Anna, und doch: Unterschiedlicher k\u00f6nnen Ch\u00f6re kaum sein. <strong class=\"font-bold\">Per-sonat<\/strong>, acht Frauen <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/kultur\/musik-so-klang-die-welt-vor-1000-jahren-id66632511.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">unter der Leitung von Sabine Lutzenberger<\/a>, sp\u00fcrt den \u201eSecrets of a manuscript\u201c nach. Alle acht verteilen sich im gro\u00dfen Kirchenraum, schaffen ein zart-durchdringendes Klanggeb\u00e4ude auf der Grundlage des noch einstimmigen kirchlichen Gesangs des 13. Jahrhunderts und jonglieren mit der Klangmagie des Raumes. Atemberaubende Polyphonie baut sich dabei auf gregorianischen Melodien auf. Nach festen Regeln wird da \u201eimprovisiert\u201c, vielmehr eine zweite Stimme geschaffen. Dieses engelsgleiche \u201eOrganum-Singen\u201c f\u00fcllt mit geradezu transzendenter Kraft das karge Kircheninnere und beweist mal wieder, dass die Spezialisten f\u00fcrs \u00dcbersinnliche h\u00e4ufig in den Kirchen zu finden sind.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/94601.jpg\" alt=\"Der Augsburger Motettenchor beim Auftritt in St. Anna.\" title=\"Der Augsburger Motettenchor beim Auftritt in St. Anna.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Der Augsburger Motettenchor beim Auftritt in St. Anna.<br \/>\n    Foto: Anna Kondratenko<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Der Augsburger Motettenchor beim Auftritt in St. Anna.<br \/>\n    Foto: Anna Kondratenko<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mystik sich auch in St. Anna, wo der 40-k\u00f6pfige <strong class=\"font-bold\">Motettenchor <\/strong>eine \u00fcberirdisch sch\u00f6ne Auswahl in unterschiedlichsten Stilen zelebriert. Das Programm hat der Chor gerade beim Bachfest in Leipzig singen d\u00fcrfen. Vieles zweich\u00f6rig, findet das Ensemble mal ein mystisches Piano, mal romantisch volle Klangfarben. Das zarte Ges\u00e4usel in Javier Bustos \u201eO magnum mysterium\u201c bei freiem Takt schafft besonderes sinnliches Vergn\u00fcgen \u2013 bevor man wieder hinaus auf die hei\u00dfe Stra\u00dfe geschickt wird.\n  <\/p>\n<p>            Hathi, eine Band wie ein L\u00f6we<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Hathi <\/strong>ist eine unfassbare Band. Einmal verpasst sie mit unfassbarer Musikalit\u00e4t allem, von Pop bis Krach, den Hauch des Unfassbaren. Zweitens ist sie unfassbar im wahrsten Sinne des Wortes, denn Aufnahmen gibt es keine. Hathi ist nur auf der B\u00fchne zu fassen, als Fluxus-Band, die den atemlosen Vortrag von Heiner M\u00fcllers \u201eHerakles 2\u201c durch <strong class=\"font-bold\">Gerald Fiedler<\/strong> dank einer durch Effektpedale gejagten Bassklarinette, H\u00f6hlen- und H\u00f6llensounds aus dem Synthiegebirge und einem einmal durch einen Spielzeugladen gezogenen Schlagzeug in einen Fiebertraum verwandeln. \u201eBleib im Rahmen\u201c, singt Fiedler, was f\u00fcr eine Band wie Hathi so verbindlich klingt wie die Bitte \u201eNicht fressen\u201c an einen L\u00f6wen, der vor einer frisch gerissenen Antilope sitzt. Sp\u00e4ter wandelt sich der Fiebertraum in der Villa Sch\u00f6nefelder zu einem wohligen Mantel aus Klang und Farben, der erst sp\u00e4tnachts durch einen hupenden Autokorso in Fetzen gerissen wird.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eEs geht auf den Kreislauf dort unten\u201c, warnt F\u00fchrerin Heidemarie Hurnaus. \u201eDort unten\u201c, das meint das Untergescho\u00df des Maximilianmuseums, genauer das <strong class=\"font-bold\">Lapidarium<\/strong>, ein recht zum Kunstnacht-Motto, zum Abseitig-Gruseligen passender Ort. Kreislaufkritisch deshalb, weil dort geradezu tropisches Klima herrscht, Kellerfeuchte gemischt mit Rohrleitungsw\u00e4rme. Hier unten lagert seit 1855, was seit dem hohen Mittelalter an k\u00fcnstlerisch Wertvollem aus Stein \u2013 deshalb der Name Lapidarium (vom lateinischen lapis = Stein) \u2013 gefunden und oftmals nicht so recht zugeordnet werden konnte. Was gerade auch f\u00fcr die \u00dcberreste gilt, die aus den Weltkriegs-Bombardierungsschutt hervorgezogen werden konnten. Unter anderem das \u00fcbrig gebliebene Gesicht einer einstigen Hausmadonna \u2013 vom Feuer schw\u00e4rzlich verf\u00e4rbter Stein, trotzdem anr\u00fchrend sch\u00f6n.\n  <\/p>\n<p>            Am Ende der Kunstnacht lauter Jubel<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Am Ende verzaubert die Poesie. Wie in jedem Jahr bringt ein gigantisches Stra\u00dfentheater mit all der Magie des dunklen Fronhofs die vielen Kunstnacht-Besucher zusammen. Die franz\u00f6sische <strong class=\"font-bold\">Compagnie Quidams<\/strong> zeigt mit ihrer Performance \u201ePeau d\u2019\u00c2me\u201c (\u201eSeelenhaut\u201c) eine wortlose, aber gut verst\u00e4ndliche Befreiung von Ketten. F\u00fcnf geisterhafte Riesen, jeder etwa vier Meter gro\u00df und von innen beleuchtet, schleppen sich durch den Park, folgen in schwerf\u00e4lligem Trott den maschinenhaften Rhythmen der Musik. Wie sie ins Wanken geraten, sich schlie\u00dflich ihrer luftgef\u00fcllten maskenhaften H\u00fclle entledigen, Freiheit entdecken, bis sie wieder zur vollen Gr\u00f6\u00dfe aufgeblasen und von innen erleuchtet in wilde T\u00e4nze fallen, fasziniere das Publikum, das am Ende laut jubelt. Was nicht an dem gro\u00dfen TV-Bildschirm liegt, der etwa 30 Meter hinter den Zuschauern an der Domwand aufgestellt ist. Schlie\u00dflich ist auch Fu\u00dfball Magie, wenn auch weniger \u00fcbersinnlich.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Noch steht der Zeiger nicht auf 18 Uhr, und im Zentrum der Stadt geht es auch noch ganz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1111246,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1846],"tags":[235087,680,772,3364,29,548,663,3934,30,235082,13,11607,235081,14,235088,15,235086,235085,159504,12,235083,235084],"class_list":["post-1111245","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-augsburg","tag-annalena-hoesel","tag-augsburg","tag-bayern","tag-de","tag-deutschland","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-hans-castorp","tag-headlines","tag-hitze","tag-kunstnacht","tag-nachrichten","tag-natalya-boeva","tag-news","tag-norbert-diem","tag-peter-weiss","tag-sally-du-randt","tag-schlagzeilen","tag-stephan-holstein","tag-thomas-prazak"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1111245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1111245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1111245\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1111246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1111245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1111245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1111245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}