{"id":111433,"date":"2025-05-15T02:23:27","date_gmt":"2025-05-15T02:23:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/111433\/"},"modified":"2025-05-15T02:23:27","modified_gmt":"2025-05-15T02:23:27","slug":"atomschirm-fuer-europa-la-boom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/111433\/","title":{"rendered":"Atomschirm f\u00fcr Europa : La Boom"},"content":{"rendered":"<p>    Inhalt<br \/>\n    <a class=\"article-toc__fullview z-text-button\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/10\/atomschirm-europa-frankreich-emmanuel-macron-atomwaffe-verteidigung\/komplettansicht\" data-ct-label=\"all\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Auf einer Seite lesen    <\/a><\/p>\n<p>                        Inhalt<\/p>\n<ol class=\"article-toc__list\">\n<li class=\"article-toc__list-item\">\n<p>Seite 1La Boom<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"article-toc__list-item\"><a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/10\/atomschirm-europa-frankreich-emmanuel-macron-atomwaffe-verteidigung\/seite-2\" data-ct-label=\"2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    Seite 2Nie wieder wollte man in Frankreich so verwundbar sein<br \/>\n                <\/a><\/li>\n<li class=\"article-toc__list-item\"><a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/10\/atomschirm-europa-frankreich-emmanuel-macron-atomwaffe-verteidigung\/seite-3\" data-ct-label=\"3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    Seite 3Frankreich f\u00e4llt es leichter, sich von den USA zu l\u00f6sen<br \/>\n                <\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Russland vor drei Jahren die Ukraine \u00fcberfiel, verlie\u00dfen weit entfernt in der franz\u00f6sischen Bretagne zwei Atom-U-Boote ihren gut gesch\u00fctzten Hafen. Jedes von ihnen 138 Meter lang, mehr als 14.000 Tonnen schwer und mit bis zu 16 Atomraketen best\u00fcckt. Insgesamt z\u00e4hlt die franz\u00f6sische Flotte vier solcher U-Boote, wo sie unterwegs sind, f\u00e4llt unter das milit\u00e4rische Geheimnis. Auch der Einsatzbefehl f\u00fcr die zwei zus\u00e4tzlichen Boote wurde offiziell nicht best\u00e4tigt, doch hatten mehrere franz\u00f6sische Zeitungen verl\u00e4sslich dar\u00fcber berichtet. Und Atomm\u00e4chte verstehen sich auch ohne Worte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wir nehmen die Situation bitterernst \u2013 das war die eine Botschaft, die Frankreichs Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/emmanuel-macron\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Emmanuel Macron<\/a> damals mit dem Auslaufbefehl an Wladimir Putin in Moskau sandte. Die andere: Glaub nicht, dass du uns einsch\u00fcchtern kannst!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nun, da <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europas<\/a> Sicherheit nicht nur von Russland bedroht, sondern auch von Donald Trump infrage gestellt wird, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-03\/grossbritannien-keir-starmer-plan-waffenruhe-ukraine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hat Emmanuel Macron gemeinsam mit dem britischen Premierminister Keir Starmer die F\u00fchrung Europas \u00fcbernommen<\/a>. Beide haben in den vergangenen Wochen zu Krisentreffen eingeladen, erst nach Paris und dann nach London. Beide sind nach Washington gereist, um Trump pers\u00f6nlich davon zu \u00fcberzeugen, die Ukraine und Europa nicht fallen zu lassen. Beide haben mit dem US-Pr\u00e4sidenten und mit Wolodymyr Selenskyj gesprochen, nachdem der eine den anderen im Wei\u00dfen Haus vorgef\u00fchrt hatte. Beide, Macron und Starmer, haben sich bereit erkl\u00e4rt, eigene Soldaten in die Ukraine zu schicken, falls es notwendig werden sollte, dort einen Waffenstillstand abzusichern.\n<\/p>\n<p>    <a class=\"volume-teaser__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/10\/index?utm_campaign=wall_abo&amp;utm_content=premium_packshot_cover_zei&amp;utm_medium=fix&amp;utm_source=zeitde_zonpme_int&amp;wt_zmc=fix.int.zonpme.zeitde.wall_abo.premium.packshot.cover.zei\" title=\"Zur Ausgabe 10\/2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"volume-teaser__media-item volume-teaser__media-item--landscape\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/original__120x85.jpeg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"86\"\/><\/p>\n<p>        Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 10\/2025. Hier k\u00f6nnen Sie die gesamte Ausgabe lesen.<\/p>\n<p>            Ausgabe entdecken<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> versteht sich als &#8222;\u00e4ltester Verb\u00fcndeter&#8220; der USA, seit es den Unabh\u00e4ngigkeitskrieg der Amerikaner im 18. Jahrhundert unterst\u00fctzt hat. Gro\u00dfbritannien wiederum gilt als &#8222;engster Verb\u00fcndeter&#8220; der USA. Vor allem aber sind das Vereinigte K\u00f6nigreich und Frankreich die beiden einzigen Atomm\u00e4chte in Europa. Was das bedeutet, f\u00fchrt vor allem Macron in diesen Wochen vor.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Franzose sieht sich mehr denn je als Wortf\u00fchrer und Antreiber Europas. An diesem Donnerstag kommen die Staats- und Regierungschefs der Europ\u00e4ischen Union zu einem weiteren Sondergipfel in Br\u00fcssel zusammen. Gro\u00dfbritannien ist dort naturgem\u00e4\u00df nicht mehr vertreten. Und Olaf Scholz, der in der EU nie eine starke Rolle gespielt hat, sitzt nur noch als Platzhalter in der Runde.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Europ\u00e4er m\u00fcssen in diesen umst\u00fcrzenden Wochen zwei auf den ersten Blick widerspr\u00fcchliche Fragen beantworten: Wie kann man Trump kurzfristig davon \u00fcberzeugen, sich weiter f\u00fcr die gemeinsame Sicherheit zu engagieren? Und was m\u00fcssen sie tun, um langfristig unabh\u00e4ngiger von den <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/usa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> zu werden? Die zweite Frage galt in vielen europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten noch bis vor Kurzem als Ketzerei \u2013 und wer sie dennoch stellte als gef\u00e4hrlicher Abweichler.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Emmanuel Macron sprach vor sieben Jahren an der Pariser Sorbonne-Universit\u00e4t zum ersten Mal \u00fcber &#8222;europ\u00e4ische Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220;. Es lohnt sich, die Rede heute noch einmal zu lesen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Macron sagte damals, Europa habe nicht ausreichend bedacht, wie gesch\u00fctzt es in den zur\u00fcckliegenden Jahrzehnten heranwuchs. &#8222;Seine Sicherheit war nicht seine Angelegenheit: gew\u00e4hrleistet von Amerika.&#8220; Doch &#8222;die D\u00e4mme, hinter denen sich Europa entfalten konnte&#8220;, seien verschwunden. Allein die Europ\u00e4ische Union k\u00f6nnte deshalb k\u00fcnftig &#8222;Souver\u00e4nit\u00e4t gew\u00e4hrleisten, das hei\u00dft die F\u00e4higkeit, in der heutigen Welt zu bestehen&#8220;. Das erste Element einer k\u00fcnftigen Souver\u00e4nit\u00e4t, so Macron im Herbst 2017, sei eine gemeinsame Verteidigung. Denn: &#8222;Wir erleben in Europa\u00a0&#8230; einen fortschreitenden, unausweichlichen R\u00fcckzug der Vereinigten Staaten.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Damals hatte Donald <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump<\/a> gerade seine erste Amtszeit begonnen. In Berlin regierte seit zw\u00f6lf Jahren Angela Merkel. Auch sie hatte die ersten Begegnungen mit Trump bereits hinter sich und hatte dabei festgestellt: &#8222;Die Zeiten, in denen wir uns auf andere v\u00f6llig verlassen konnten, die sind ein St\u00fcck vorbei.&#8220; Von der Forderung, gemeinsam ein &#8222;souver\u00e4nes Europa&#8220; aufzubauen, zeigte sich Merkel dennoch wenig inspiriert. &#8222;Typisch franz\u00f6sisch&#8220; sei dieses Gerede, hie\u00df es damals in Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1La Boom Seite 2Nie wieder wollte man in Frankreich so verwundbar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":111434,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,43440,14956,106,1356,548,663,3934,3980,156,13,1435,14,15,16,12,64,4961,686,306],"class_list":{"0":"post-111433","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-atomschirm-fuer-europa","11":"tag-atomwaffe","12":"tag-donald-trump","13":"tag-emmanuel-macron","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europe","17":"tag-france","18":"tag-frankreich","19":"tag-headlines","20":"tag-krieg-in-der-ukraine","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-politik","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-usa","26":"tag-verteidigung","27":"tag-verteidigungspolitik","28":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114509473648628357","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111433\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/111434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=111433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=111433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}