{"id":111500,"date":"2025-05-15T03:03:09","date_gmt":"2025-05-15T03:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/111500\/"},"modified":"2025-05-15T03:03:09","modified_gmt":"2025-05-15T03:03:09","slug":"berlin-baer-raumfahrt-ist-weit-mehr-als-ein-flug-ins-weltall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/111500\/","title":{"rendered":"Berlin | B\u00e4r: Raumfahrt ist weit mehr als ein Flug ins Weltall"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Trotz knapper Kassen und schlechter Wirtschaftslage muss der Bund nach Ansicht der neuen Forschungsministerin Dorothee B\u00e4r kr\u00e4ftig in die Raumfahrt investieren. \u00abWir alle profitieren t\u00e4glich von der Raumfahrt\u00bb, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur im M\u00fcnchen. Sie sei Vorreiter f\u00fcr die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien, die auch den Alltag der Menschen verbesserten, und beschleunige Innovationen in anderen Wirtschaftsbereichen. \u00abIm Koalitionsvertrag betonen wir die strategische Rolle der Luft- und Raumfahrt f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland.\u00bb<\/p>\n<p>Raumfahrt \u00abentscheidend\u00bb in Zeiten internationaler Krisen<\/p>\n<p>F\u00fcr B\u00e4r geht die politische Bedeutung der Raumfahrt angesichts der internationalen Krisen und Konflikte aber noch deutlich weiter: \u00abDie Raumfahrt kann einen entscheidenden Beitrag f\u00fcr die Erdbeobachtung oder Satellitennavigation leisten. Wir m\u00fcssen unabh\u00e4ngiger werden von Russland und China. Was es bedeutet, wenn die US-Regierung pl\u00f6tzlich den ukrainischen Zugang zu Satellitenbildern stoppt, haben wir gerade erst gesehen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>B\u00e4r findet Reise zum Mond \u00abunheimlich spannend\u00bb<\/p>\n<p>\u00abAls Ministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt ist der Mond gemeinsam mit unseren internationalen Partnern ein Ziel. Hier spielt weniger eine Rolle, ob ich selbst ins All will, obwohl ich das unheimlich spannend f\u00e4nde, sondern dass wir Teil der Artemis-Familie sind\u00bb, betonte B\u00e4r. Ziel des internationalen Raumfahrtprojekts der Nasa ist es, wieder Astronauten auf dem Mond landen zu lassen, darunter erstmals auch eine Frau.\u00a0<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Alternative f\u00fcr Mondmissionen ohne die USA?<\/p>\n<p>\u00abOhne den deutschen Beitrag k\u00e4me kein US-Amerikaner zum Mond\u00bb, sagte B\u00e4r und verwies auf die ungewisse Perspektive des Projekts: \u00abDas Wei\u00dfe Haus kappt gerade das Budget f\u00fcr die Nasa und will nach dem Artemis III Flug, dem Flug der Amerikaner zum Mond, das Programm stoppen.\u00bb Die neue Bundesregierung stehe aber weiter zum deutschen Beitrag. \u00abDa wir aber die Finanzplanung des amerikanischen Kongresses nicht kennen, arbeitet die deutsche Raumfahrtagentur eng mit der Esa zusammen, um Alternativpl\u00e4ne f\u00fcr europ\u00e4ische Missionen, auch zum Mond zu entwickeln.\u00bb<\/p>\n<p>Nicht nur M\u00e4nner unter deutschen Kandidaten f\u00fcr Mondflug\u00a0<\/p>\n<p>Wer aus Deutschland bald wieder ins All starten d\u00fcrfe, sei noch offen, so B\u00e4r. \u00abMit Alexander Gerst und Matthias Maurer haben wir zwei erfahrene deutsche Astronauten im aktiven Esa-Astronauten-Corps und damit exzellente Kandidaten f\u00fcr die n\u00e4chsten Fl\u00fcge ins All. Au\u00dferdem werden Amelie Schoenenwald und Nicola Winter zu Astronautinnen ausgebildet und mit Rabea Rogge war gerade die erste deutsche Frau im All.\u00bb<\/p>\n<p>In jedem Fall setze sie sich immer daf\u00fcr ein, dass Frauen mit oder ohne Familie Karriere machen k\u00f6nnten ? in der Politik, in der Forschung, in der Raumfahrt. \u00abEin Anliegen von mir ist es, den Frauenanteil in wissenschaftlichen F\u00fchrungspositionen zu erh\u00f6hen. Dabei geht es um Gleichstellung und um die Steigerung der Innovationskraft des Wissenschaftssystems\u00bb, sagte B\u00e4r.<\/p>\n<p>Hightech-Agenda, Umgang mit Daten, Wissenschaftszeitvertr\u00e4ge<\/p>\n<p>F\u00fcr die ersten 100 Tage habe sie sich auch neben der Raumfahrt viel vorgenommen, sagte B\u00e4r. \u00abMein Moonshot ist, in einer Hightech-Agenda Schl\u00fcsseltechnologien zu priorisieren. Mit dem Forschungsdatengesetz wollen wir den Zugang zu Daten in der privaten und \u00f6ffentlichen Forschung verbessern. Auch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, das sich mit befristeten Vertr\u00e4gen an Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen befasst, steht auf meiner Liste ganz oben.\u00bb Die neue Koalition werde zudem \u00abdrei Prozent unserer Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung investieren, und zwar \u00fcberall in unserem Land\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Deutschland attraktiver Arbeitsort auch f\u00fcr US-Wissenschaftler\u00a0<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt ist laut B\u00e4r die Gewinnung internationaler Top-Wissenschaftler f\u00fcr Deutschland, \u00abdaf\u00fcr steht das 1.000-K\u00f6pfe Programm\u00bb, betonte sie. \u00abMit Blick auf die international zunehmend unter Druck geratene Wissenschaftsfreiheit wollen wir Deutschland in Zeiten globaler Polarisierung als attraktives Zielland und sicheren Hafen der Wissenschaftsfreiheit f\u00fcr Forschende aus aller Welt erhalten. Forschende aus den USA ? aber auch aus anderen Staaten ? sind hier immer willkommen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Trotz knapper Kassen und schlechter Wirtschaftslage muss der Bund nach Ansicht der neuen Forschungsministerin Dorothee&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":111501,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[772,296,1173,29,597,30,426,193],"class_list":{"0":"post-111500","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-bayern","9":"tag-berlin","10":"tag-bundesregierung","11":"tag-deutschland","12":"tag-forschung","13":"tag-germany","14":"tag-raumfahrt","15":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114509630952676394","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111500","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111500"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111500\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/111501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111500"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=111500"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=111500"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}