{"id":1115144,"date":"2026-06-23T06:38:16","date_gmt":"2026-06-23T06:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1115144\/"},"modified":"2026-06-23T06:38:16","modified_gmt":"2026-06-23T06:38:16","slug":"ozonbelastung-hitze-treibt-ozonbelastung-vorsicht-am-abend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1115144\/","title":{"rendered":"Ozonbelastung: Hitze treibt Ozonbelastung \u2013 Vorsicht am Abend"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wegen hoher Lufttemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung warnt die Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg (LUBW) vor erh\u00f6hten Ozonkonzentrationen in weiten Teilen Baden-W\u00fcrttembergs.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eOzonempfindliche Personen und Kinder sollten k\u00f6rperliche Anstrengungen und sportliche Aktivit\u00e4ten im Freien auf die fr\u00fchen Morgenstunden verlegen\u201c, sagte der Pr\u00e4sident der LUBW, Ulrich Maurer. Am Sp\u00e4tnachmittag und Abend seien die Ozonkonzentrationen besonders hoch. Mit abnehmender Bew\u00f6lkung und abnehmendem Wind verst\u00e4rkten sich die Konzentrationen.\n  <\/p>\n<p>            Ozon kann heftige Kopfschmerzen und Husten verursachen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ab einem Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wird Kindern, Jugendlichen sowie entsprechend empfindlichen Menschen von k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung im Freien abgeraten. Ab einem Wert von 240 Mikrogramm wird dies allen Menschen empfohlen und es wird Ozon-Alarm ausgerufen. Solche hohen Spitzenkonzentrationen wurden letztmals im Jahr 2015 von der LUBW registriert.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Empfindlichkeit gegen\u00fcber Ozon ist laut LUBW individuell unterschiedlich. In h\u00f6herer Konzentration verursacht das Gas zahlreiche Probleme f\u00fcr Menschen, Tiere und Pflanzen. Bei den Pflanzen beeintr\u00e4chtigt eine erh\u00f6hte Ozonkonzentration das Wachstum. Das Reizgas Ozon kann etwa heftige Kopfschmerzen verursachen und auch die Atemwege sch\u00e4digen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Viele Menschen leiden nach Auskunft des <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/luft\/ozon-belastung#herkunft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">Bundesumweltamtes<\/a> an Tagen mit hoher Ozonkonzentration an Reizungen der Augen und Schleimh\u00e4ute (Husten) sowie \u2212 verursacht durch Begleitstoffe des Ozons \u2212 an Kopfschmerzen. \u201eDiese Reizungen sind von der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t weitgehend unabh\u00e4ngig. Ihr Ausma\u00df wird prim\u00e4r durch die Aufenthaltsdauer in der ozonbelasteten Luft bestimmt\u201c, erkl\u00e4rt die Beh\u00f6rde auf ihrer Homepage. Eine Risikogruppe lasse sich nicht eingrenzen. Man gehe davon aus, dass etwa 10 bis 15 Prozent der Bev\u00f6lkerung besonders empfindlich auf Ozon reagieren.\n  <\/p>\n<p>            Atemwege sind besonders betroffen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Neben Reizungen der Schleimh\u00e4ute in den oberen Atemwegen kann Ozon bei tiefer oder h\u00e4ufiger Einatmung &#8211; etwa bei k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t &#8211; st\u00e4rker bis in die tiefen Lungenabschnitte gelangen. Dort kann es Gewebe sch\u00e4digen und entz\u00fcndliche Prozesse ausl\u00f6sen, wie das Bundesumweltamt weiter schreibt. Bei Schulkindern und Erwachsenen sei vor allem nach intensiver k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t im Freien eine verminderte Lungenfunktion nachgewiesen worden.\n  <\/p>\n<p>            Ozon hat eine doppelte Aufgabe<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ozon spielt in der Erdatmosph\u00e4re laut der LUBW eine Doppelrolle: Als nat\u00fcrliche Ozonschicht oberhalb von etwa 20 Kilometern H\u00f6he sch\u00fctzt es die Erdoberfl\u00e4che vor sch\u00e4dlicher Ultraviolettstrahlung der Sonne. Rund 90 Prozent des Ozons befinden sich in dieser Schicht. In Bodenn\u00e4he ist Ozon ein nat\u00fcrlicher Bestandteil der Atmosph\u00e4re. Seine nat\u00fcrliche Hintergrundkonzentration liegt bei etwa 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die erste \u00dcberschreitung des Informationsschwellenwertes im Jahr 2026 trat am 29. Mai w\u00e4hrend der ersten l\u00e4ngeren Hitzeperiode des Jahres an der Messstation Heidelberg auf, wie die LUBW mitteilte. Dort wurde ein Ozonwert von 182 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen hoher Lufttemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung warnt die Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg (LUBW) vor erh\u00f6hten Ozonkonzentrationen in weiten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1115145,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1844],"tags":[1634,72037,3364,29,30,8903,188041,148527,75370,95655,113228,235747,145024,12560],"class_list":["post-1115144","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-karlsruhe","tag-baden-wuerttemberg","tag-bundesumweltamt","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-karlsruhe","tag-landesanstalt","tag-lufttemperatur","tag-mikrogramm","tag-ozon","tag-ozonbelastung","tag-ozonkonzentration","tag-sonneneinstrahlung","tag-ulrich-maeurer"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116798050101968404","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1115144","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1115144"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1115144\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1115145"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1115144"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1115144"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1115144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}