{"id":1115259,"date":"2026-06-23T07:44:13","date_gmt":"2026-06-23T07:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1115259\/"},"modified":"2026-06-23T07:44:13","modified_gmt":"2026-06-23T07:44:13","slug":"secure-boot-zertifikatablauf-steht-an-microsoft-gibt-weitere-hilfestellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1115259\/","title":{"rendered":"Secure-Boot: Zertifikatablauf steht an, Microsoft gibt weitere Hilfestellung"},"content":{"rendered":"<p>Die Secure-Boot-Zertifikate aus dem Jahr 2011 erreichen ihr Lebensende, sie laufen in diesen Tagen ab. Microsoft m\u00fcht sich redlich <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Vorbereiten-auf-Einschlag-Microsoft-warnt-vor-Secure-Boot-Zertifikat-Update-10461866.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit einem Jahr, dass die Zertifikate<\/a> weitreichend ausgetauscht werden, einige blinde Flecken gibt es offenbar aber  noch immer. Daher reicht das Unternehmen nun eine Anleitung nach, mit der auch Linux-Systeme in der Microsoft-Cloud, virtuelle Maschinen auf Azure, auf neuen Zertifikatsstand kommen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Darauf weist <a href=\"https:\/\/learn.microsoft.com\/en-us\/windows\/release-health\/windows-message-center#4886\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Microsoft im Windows-Release-Health-Messagecenter<\/a> hin. Die Anleitung soll Hilfestellung f\u00fcr Linux auf virtuellen Maschinen in der Azure-Cloud liefern, auch f\u00fcr solche mit \u201eTrusted Launch\u201c (vertrauensw\u00fcrdiger Start) und \u201eConfidential VMs\u201c, bei denen Secure Boot aktiviert ist. Daf\u00fcr stellt das Unternehmen jetzt Updates bereit, mit denen Admins sicherstellen k\u00f6nnen, weiterhin Zugriff auf Plattform-Updates zu erhalten und die Integrit\u00e4t des vertrauensw\u00fcrdigen Starts beizubehalten. Microsoft empfiehlt Organisationen, die derartige Systeme einsetzen, jetzt die Planungen f\u00fcr Zertifikatsupdates anzugehen, um m\u00f6gliche St\u00f6rungen des Secure-Boot-Prozesses zu vermeiden.<\/p>\n<p>Kompakte Hilfestellung<\/p>\n<p>Die Anleitung ist kompakt gehalten und liefert knapp die n\u00f6tigen Schritte, die IT-Verantwortliche nun nachvollziehen m\u00fcssen. Auch einige Grenzen der M\u00f6glichkeiten mit Updates nennen die Autoren dort. Wenn vertrauliche VMs mit Linux vor dem April 2024 erstellt wurden, sollten Admins sie nicht manuell aktualisieren. Werte f\u00fcr die Laufwerksverschl\u00fcsselung sind dort im vTPM versiegelt, und es l\u00e4sst sich offenbar nicht sicherstellen, dass die Full-Disk-Encryption-Keys nach einem Zertifikatsupdate damit neu versiegelt werden. Das f\u00fchrt dazu, dass die vertrauliche VM in den Wiederherstellungsmodus wechselt. Hier sollen Admins die alten vertraulichen VMs schlicht neu erstellen, sodass sie mit neuen Secure-Boot-Zertifikaten ausgestattet sind \u2013 ein sp\u00fcrbarer Mehraufwand.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Secure-Boot-Zertifikate aus dem Jahr 2011 erreichen ihr Lebensende, sie laufen in diesen Tagen ab. 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