{"id":111595,"date":"2025-05-15T04:01:08","date_gmt":"2025-05-15T04:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/111595\/"},"modified":"2025-05-15T04:01:08","modified_gmt":"2025-05-15T04:01:08","slug":"hannover-weil-raet-spd-mehr-kontakt-mit-normalen-menschen-suchen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/111595\/","title":{"rendered":"Hannover | Weil r\u00e4t SPD: Mehr Kontakt mit normalen Menschen suchen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Hannover (dpa) &#8211; Das schlechte SPD-Ergebnis bei der Bundestagswahl ist f\u00fcr Niedersachsens scheidenden Ministerpr\u00e4sidenten Stephan Weil ein Weckruf. \u00abMir ist bewusst, dass diese 16 Prozent kein Betriebsunfall sind. Die SPD muss hart arbeiten, um aus diesem Loch wieder herauszukommen\u00bb, sagte der Regierungschef, der zum kommenden Dienstag seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rt hat, der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.<\/p>\n<p>\u00abWir stecken zu viel Energie in interne Diskussionen und zu wenig in unseren Kontakt mit ganz normalen Menschen\u00bb, kritisierte Weil. \u00abWir m\u00fcssen uns vor allem sehr viel st\u00e4rker fragen: Was erwarten die Menschen, f\u00fcr die wir Politik machen, von uns? Die Summe der Minderheiten ist keine Mehrheit.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Zielgruppe: Menschen, die hart arbeiten und sich an Regeln halten<\/p>\n<p>Als Beispiel nannte Weil das B\u00fcrgergeld. Das sei in bester Absicht eingef\u00fchrt worden. \u00abWir haben aber nicht bedacht, wie es bei Menschen ankommt, die f\u00fcr kleines Geld hart arbeiten und feststellen, dass der Abstand zum B\u00fcrgergeld nicht wirklich gro\u00df ist. Man kann daraus lernen, dass man sich diese Kontrollfrage stellen muss: Wie kommen geplante Entscheidungen an bei den Menschen, die hart arbeiten und sich an die Regeln halten?\u00bb<\/p>\n<p>Ausdr\u00fccklich mitgemeint seien Rentnerinnen und Rentner, die fr\u00fcher hart gearbeitet haben, und auch Menschen, die Familienarbeit leisten. Hinter dieser Definition k\u00f6nne sich eine gro\u00dfe Mehrheit der Gesellschaft versammeln. \u00abDie SPD ist die Partei der Arbeit. Wir w\u00fcrden einen Riesenfehler machen, wenn wir diesen Kern preisgeben w\u00fcrden\u00bb, sagte Weil.<\/p>\n<p>\u00abEs macht keine Freude, sich das einzugestehen\u00bb<\/p>\n<p>Die personellen Neuaufstellungen der SPD in Berlin und in Niedersachsen h\u00e4lt Weil f\u00fcr richtig: \u00abGenerationenwechsel hei\u00dft, dass die Mitte-60-J\u00e4hrigen nicht mehr die Zukunft der SPD sind. Es macht keine Freude, sich das einzugestehen, aber es ist nun mal so.\u00bb Deswegen sei es kein Wunder, dass der fr\u00fchere Bundestags-Fraktionschef Rolf M\u00fctzenich und Noch-Parteichefin Saskia Esken zu einer Erneuerung beitragen wollten ? \u00abund das gilt auch f\u00fcr mich\u00bb.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob es fair sei, dass Parteichef Lars Klingbeil jetzt Vizekanzler sei, w\u00e4hrend Co-Chefin Esken ohne Posten dasteht, sagte Weil, Esken habe die Bundestagswahl nicht alleine verloren. \u00abDas haben wir schon alle gemeinsam hinbekommen und ihr das zuzuschieben, w\u00e4re abwegig.\u00bb Man m\u00fcsse sich aber darauf einrichten, dass die Partei vielleicht ein l\u00e4ngeres Comeback brauche.<\/p>\n<p>Pistorius als Verteidigungsminister \u00abunverzichtbar\u00bb<\/p>\n<p>\u00abEs ist nicht gesagt, dass die SPD in vier Jahren wieder in voller Bl\u00fcte dasteht\u00bb, sagte der Chef einer rot-gr\u00fcnen Landesregierung. \u00abDeswegen ist die SPD gut beraten, Menschen eine Chance zu geben, die noch eine l\u00e4ngere aktive Laufzeit haben als Menschen meiner Generation.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Ausnahmen best\u00e4tigten diese Regel, sagte Weil ? und hob eine hervor: \u00abDas ist Boris Pistorius. Der ist als Verteidigungsminister goldrichtig und unverzichtbar.\u00bb Pistorius war unter Weil \u00fcber viele Jahre nieders\u00e4chsischer Innenminister.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover (dpa) &#8211; Das schlechte SPD-Ergebnis bei der Bundestagswahl ist f\u00fcr Niedersachsens scheidenden Ministerpr\u00e4sidenten Stephan Weil ein Weckruf.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":111596,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,1411,2403,184],"class_list":{"0":"post-111595","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-niedersachsen","13":"tag-partei","14":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114509858916917038","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111595"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111595\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/111596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=111595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=111595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}