{"id":1117559,"date":"2026-06-24T06:16:17","date_gmt":"2026-06-24T06:16:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1117559\/"},"modified":"2026-06-24T06:16:17","modified_gmt":"2026-06-24T06:16:17","slug":"neu-im-tiergarten-fasane-und-rebhuehner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1117559\/","title":{"rendered":"Neu im Tiergarten: Fasane und Rebh\u00fchner"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Rebhuhn_Tiergarten.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-110787\" class=\"size-medium wp-image-110787\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Rebhuhn_Tiergarten-300x228.jpg\" alt=\"Rebhuhn im Tiergarten\" width=\"300\" height=\"228\"  \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-110787\" class=\"wp-caption-text\">Rebhuhn im Tiergarten<\/p>\n<p>Mit der Aufnahme von Rebh\u00fchnern in der Vogelvoliere m\u00f6chte der <a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/tiergarten-hannover\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3947\" title=\"Tiergarten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiergarten Hannover<\/a> nicht nur Besucher*innen f\u00fcr eine bedrohte heimische Vogelart sensibilisieren, sondern auch aktiv zum Erhalt der Arten beitragen, was ein weiteres Zeichen f\u00fcr den regionalen Artenschutz darstellt.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist eine unverkennbare Vogelart in unserem offenen Habitat. Es ist ideal f\u00fcr das Leben auf Feldern, Wiesen und an Ackerr\u00e4ndern geeignet, da es ein unauff\u00e4lliges braun-graues Gefieder, ein rostfarbenes Gesicht und einen markanten hufeisenf\u00f6rmigen Fleck auf der Brust hat. Rebh\u00fchner bewohnen haupts\u00e4chlich den Boden, gr\u00fcnden au\u00dferhalb der Brutzeit kleine Familienverb\u00e4nde und ben\u00f6tigen strukturreiche Landschaften mit gen\u00fcgend Nahrung und Nahrung.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn war schon vor einigen Jahrzehnten in Niedersachsen und in gro\u00dfen Teilen Deutschlands verbreitet. Heute geh\u00f6rt sie zu den gef\u00e4hrdetsten Vogelarten in der landwirtschaftlichen Landschaft. Die Best\u00e4nde in Deutschland gingen seit den 1980er-Jahren um \u00fcber 80 bis 90 Prozent zur\u00fcck. Der Verlust von Brachen, Hecken und Ackerrandstreifen sowie der R\u00fcckgang der Anzahl von Insekten, die f\u00fcr die Aufzucht der K\u00fcken besonders wichtig sind, sind die Hauptursachen daf\u00fcr. Das \u00dcberleben der Tiere wird durch den Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln und die daraus resultierende Verarmung der Artenvielfalt ebenfalls stark beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hannover-entdecken.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Voliere_Tiergarten.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-110786\" class=\"size-medium wp-image-110786\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Voliere_Tiergarten-300x225.jpg\" alt=\"Neue Voliere im Tiergarten\" width=\"300\" height=\"225\"  \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-110786\" class=\"wp-caption-text\">Neue Voliere im Tiergarten<\/p>\n<p>Der Tiergarten Hannover hat durch die Anpflanzung von Rebh\u00fchnern verschiedene Ziele. Die Tiere sollen einerseits als Vermittler*innen ihrer wildlebenden Spezies fungieren und andererseits den Besucher*innen die Wichtigkeit von artenreichen Kulturlandschaften vermitteln. Die F\u00f6rderung der Umwelt und die Weitergabe von Kenntnissen \u00fcber heimische Tierarten sind dabei wesentliche Bestandteile des Projekts.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist der Tiergarten aktiv in den Schutz der Arten involviert. Es ist auf lange Sicht geplant, Jungtiere f\u00fcr geeignete Wiederansiedlungs- und Auswilderungsprojekte zur Verf\u00fcgung zu stellen, nachdem sie erfolgreich nachgewachsen sind. Das Ziel besteht darin, den Rebhuhnbestand in Hannover und der Umgebung zu st\u00e4rken und die Wiederansiedlung dieser beeindruckenden Vogelart in die heimische Umgebung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Bedrohte Arten werden h\u00e4ufig direkt vor unserer Haust\u00fcr gesch\u00fctzt. Die Landeshauptstadt demonstriert mit den Rebh\u00fchnern, dass der Schutz von Arten nicht nur exotische Tiere betrifft, sondern auch Arten, die einst als selbstverst\u00e4ndlich in unserer Umgebung anzutreffen waren.<\/p>\n<p>Damit ist die Aufnahme der Rebh\u00fchner ein wesentlicher Bestandteil des Tiergartenengagements f\u00fcr den Naturschutz in der Region. Zusammenarbeit mit Partner*innen aus den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd zielt darauf ab, langfristige Lebensr\u00e4ume zu verbessern und neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Wiederansiedlung des Rebhuhns zu schaffen.<\/p>\n<p>Fasane (Phasianus colchicus) wurden im zweiten Tiergartenbereich eingezogen. Auf Feldern, Wiesen und an Waldr\u00e4ndern lebt der Fasan haupts\u00e4chlich und ern\u00e4hrt sich von kleinen Pflanzen, Samen und K\u00f6rnern. Fasane sind in Deutschland ebenfalls weniger verbreitet. Die meiste Zeit verbringen sie auf dem Boden und fliegen erst in Notf\u00e4llen auf. Hecken und Brachen, die V\u00f6geln Nahrung und Schutz bieten, werden immer weniger h\u00e4ufig. Auch die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln verringert das Angebot an Nahrung, vor allem f\u00fcr die K\u00fcken. Es gibt auch Fressfeinde und ung\u00fcnstige Wetterverh\u00e4ltnisse, die sie w\u00e4hrend der Brutzeit treffen.<\/p>\n<p>Mit dem Einzug echter Wildv\u00f6gel in der Voliere wird der Tiergarten nach jahrelanger Ziertauben- und H\u00fchnerhaltung wieder seinem eigentlichen Charakter als Wildpark gerecht.<\/p>\n<p>Der Tiergarten bleibt das ganze Jahr \u00fcber ge\u00f6ffnet und ist kostenlos zu besuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rebhuhn im Tiergarten Mit der Aufnahme von Rebh\u00fchnern in der Vogelvoliere m\u00f6chte der Tiergarten Hannover nicht nur Besucher*innen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1117560,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,7549,1411,7522],"class_list":["post-1117559","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hannover","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-hannover","tag-kirchrode","tag-niedersachsen","tag-tiergarten"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116803627609325377","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1117559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1117559"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1117559\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1117560"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1117559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1117559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1117559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}