{"id":1117968,"date":"2026-06-24T10:11:17","date_gmt":"2026-06-24T10:11:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1117968\/"},"modified":"2026-06-24T10:11:17","modified_gmt":"2026-06-24T10:11:17","slug":"erster-ebola-fall-in-frankreich-die-suche-nach-kontaktpersonen-laeuft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1117968\/","title":{"rendered":"Erster Ebola-Fall in Frankreich &#8211; Die Suche nach Kontaktpersonen l\u00e4uft"},"content":{"rendered":"<p>Ein Arzt, der von einem humanit\u00e4ren Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zur\u00fcckgekehrt ist, wurde nach seiner Ankunft in Frankreich positiv auf Ebola getestet. Es ist der erste Fall, der seit Beginn des j\u00fcngsten Ausbruchs in Zentralafrika in Frankreich festgestellt wurde.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Auf X und auf seiner Internetseite hat das Gesundheitsministerium eine Mitteilung ver\u00f6ffentlicht, in der es die Lage schildert. <a href=\"https:\/\/sante.gouv.fr\/actualites-presse\/presse\/communiques-de-presse\/article\/ebola-identification-d-un-1er-cas-chez-un-medecin-humanitaire-de-retour-de?var%5Fmode=calcul\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Auf seiner Website <\/a>beschreibt es den Fall genauer.<\/p>\n<p>\u201eAlle Vorsichtsma\u00dfnahmen, insbesondere die Isolierung des Patienten, haben wir unmittelbar nach seiner Ankunft auf franz\u00f6sischem Staatsgebiet ergriffen. Der Patient wurde unter sicheren Bedingungen in ein Krankenhaus verlegt, um jedes Ansteckungsrisiko zu vermeiden\u201c, schreibt das Ministerium.<\/p>\n<p>\u201eWir f\u00fchren eine umfassende epidemiologische Untersuchung durch, um alle Personen zu ermitteln, die Kontakt mit dem Patienten hatten. Die regionalen Gesundheitsbeh\u00f6rden werden sie umgehend kontaktieren. Sie m\u00fcssen sich f\u00fcr 21 Tage zu Hause isolieren und werden in dieser Zeit engmaschig \u00fcberwacht\u201c, hei\u00dft es weiter in der Mitteilung.<\/p>\n<p>Das Europ\u00e4ische Zentrum f\u00fcr die Pr\u00e4vention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) stuft das Infektionsrisiko f\u00fcr Einwohner der EU und Reisende in Gebiete mit aktiver \u00dcbertragung als gering ein, f\u00fcr die europ\u00e4ische Allgemeinbev\u00f6lkerung sogar als sehr gering.<\/p>\n<p><strong>Geringe Gefahr<\/strong><\/p>\n<p>Bei diesem Fall handelt es sich um einen importierten Fall. Das bedeutet nicht, dass das Virus in Frankreich zirkuliert. Die Beh\u00f6rden verf\u00fcgen \u00fcber sehr strenge Isolationsprotokolle f\u00fcr solche Situationen. Dadurch sinkt das Risiko einer lokalen \u00dcbertragung deutlich.<\/p>\n<p>Das Risiko f\u00fcr die breite Bev\u00f6lkerung gilt daher als sehr gering. Ebola \u00fcbertr\u00e4gt sich nicht \u00fcber die Luft, sondern nur durch direkten Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten eines erkrankten Menschen.<\/p>\n<p>Die Lage in der DR Kongo<\/p>\n<p>Seit der offiziellen Erkl\u00e4rung des Ausbruchs Mitte Mai wurden mehr als 1.000 best\u00e4tigte F\u00e4lle und mindestens 254 Todesf\u00e4lle registriert. Damit handelt es sich um den gr\u00f6\u00dften Ausbruch, der jemals innerhalb des ersten Monats seines Verlaufs verzeichnet wurde.<\/p>\n<p>Die Krankheit wird durch die seltene Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus ausgel\u00f6st, gegen die es derzeit weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie gibt. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden tun sich schwer, die Ausbreitung in der Provinz Ituri einzud\u00e4mmen, dem Epizentrum des Ausbruchs. Dort erschweren Bev\u00f6lkerungsbewegungen infolge bewaffneter Konflikte die Arbeit der medizinischen Teams.<\/p>\n<p>Bislang k\u00f6nnen die Teams nur etwas mehr als die H\u00e4lfte der Risikokontakte identifizieren und nachverfolgen. Die genaue Herkunft des Ausbruchs ist weiterhin unklar.<\/p>\n<p>Besonders kritisch ist die Lage in den Lagern f\u00fcr Binnenvertriebene, in denen die Enge die Ansteckungsgefahr erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bef\u00fcrchtet, dass sich die Krise regional ausweitet, nachdem bereits mehrere F\u00e4lle im benachbarten Uganda aufgetreten sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Arzt, der von einem humanit\u00e4ren Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zur\u00fcckgekehrt ist, wurde nach seiner&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1117969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3974],"tags":[331,332,79569,548,663,3934,3980,156,13,288,236208,14,15,12],"class_list":["post-1117968","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ebolavirus","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-france","tag-frankreich","tag-headlines","tag-krankheit","tag-krise-im-kongo","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116804549925294585","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1117968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1117968"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1117968\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1117969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1117968"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1117968"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1117968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}