{"id":1118350,"date":"2026-06-24T13:49:14","date_gmt":"2026-06-24T13:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1118350\/"},"modified":"2026-06-24T13:49:14","modified_gmt":"2026-06-24T13:49:14","slug":"ebola-erster-ebola-fall-in-frankreich-bei-kongo-rueckkehrer-nachgewiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1118350\/","title":{"rendered":"Ebola: Erster Ebola-Fall in Frankreich bei Kongo-R\u00fcckkehrer nachgewiesen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Frankreich hat den ersten Fall von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ebola\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a> seit dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet. Seit Beginn der j\u00fcngsten Epidemie im Mai hatte es zuvor noch keinen Fall au\u00dferhalb afrikanischer L\u00e4nder gegeben. Ein Arzt sei bei der R\u00fcckkehr nach einem humanit\u00e4ren Einsatz in der DR Kongo positiv getestet worden, gab das franz\u00f6sische Gesundheitsministerium an.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Direkt nach seiner Ankunft in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> sei der Mann in ein<br \/>\nKrankenhaus gebracht und isoliert worden, um jegliches Ansteckungsrisiko<br \/>\n zu vermeiden. Der Zustand des Mannes ist laut dem Ministerium stabil. Es werde untersucht, wer mit ihm in Kontakt war.<br \/>\n Die Kontaktpersonen sollen demnach 21 Tage in h\u00e4uslicher Quarant\u00e4ne verbringen.\n<\/p>\n<p>                                    US-Arzt wurde in Deutschland behandelt            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kurz vor Beginn der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft hatte das WHO-Regionalb\u00fcro f\u00fcr Europa das Ansteckungsrisiko bei der Sportveranstaltung als gering eingesch\u00e4tzt. Es gebe keine<br \/>\naktiven Ebola-F\u00e4lle in der EU und keine lokale \u00dcbertragung, teilte Organisation mit. Das<br \/>\nGesamtrisiko in Bezug auf die Virusinfektion bleibe gering.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem Ausbruch war im Mai ein mit Ebola infizierter US-Arzt zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen worden. Nach gut<br \/>\nzweiw\u00f6chiger Behandlung in einer Sonderisolierstation der Berliner Charit\u00e9 wurde er Anfang<br \/>\nJuni gesund entlassen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ebola ist eine lebensbedrohliche Erkrankung. Das Virus wird durch<br \/>\nK\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen, nicht \u00fcber die Luft. F\u00fcr den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo gibt es bisher weder einen Impfstoff noch<br \/>\neine spezifische Behandlung. Viele Erkrankungen verlaufen t\u00f6dlich.\n<\/p>\n<p>            Mehr als 250 Tote in der DR Kongo            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Demokratischen Republik <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kongo\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kongo<\/a> sind inzwischen mehr als 1.000 Menschen an Ebola erkrankt oder haben eine Infektion \u00fcberstanden. Das sind die offiziell best\u00e4tigten F\u00e4lle. Nach Angaben des Informationsministeriums in Kinshasa sind von den<br \/>\nbest\u00e4tigten Erkrankten in drei nord\u00f6stlichen Provinzen des Landes<br \/>\ninsgesamt mehr als 260 gestorben.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0unsplash.com<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Das tut mir gut \u2013 Der ZEIT-Gesundheitsnewsletter<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Einmal die Woche sammeln wir f\u00fcr Sie im ZEIT-Gesundheitsnewsletter die spannendsten Texte zu allem, was guttut. Darunter Tipps aus Psychologie und Medizin, Sport und Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Fast alle Infektionen und Todesf\u00e4lle traten in der Provinz Ituri im<br \/>\nNordosten des Landes auf, wo es gleichzeitig zu bewaffneten Konflikten zwischen Bev\u00f6lkerungsgruppen kommt. Zu Beginn der Epidemie waren die \u00f6rtlichen Krankenh\u00e4user schnell<br \/>\n\u00fcberlastet. Daraufhin wurden Ebola-Behandlungszentren unter Beteiligung von Teams der Weltgesundheitsorganisation und mehrerer Nichtregierungsorganisationen eingerichtet. Diese sind inzwischen zu<br \/>\n80 Prozent ausgelastet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Virus breitete sich auch auf das Nachbarland<br \/>\n Uganda aus, wo die Weltgesundheitsorganisation 20 Infektionen und zwei<br \/>\nTodesf\u00e4lle verzeichnet hat. Die<br \/>\nIsolierung von Infizierten und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen<br \/>\ngestaltet sich weiterhin schwierig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreich hat den ersten Fall von Ebola seit dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet. 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