{"id":1119310,"date":"2026-06-24T22:46:00","date_gmt":"2026-06-24T22:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1119310\/"},"modified":"2026-06-24T22:46:00","modified_gmt":"2026-06-24T22:46:00","slug":"plaene-gescheitert-formel-e-faehrt-nicht-in-nuernberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1119310\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4ne gescheitert: Formel E f\u00e4hrt nicht in N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<p>Weil die Formel E immer schneller wird, kommt sie so schnell nun doch nicht an den Norisring. Das ist ein Grund daf\u00fcr, dass im nun vorgestellten Rennkalender der E-Weltmeisterschaft 2026\/27 der spektakul\u00e4re N\u00fcrnberger Stadtkurs nicht auftaucht.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben \u00fcber verschiedene Optionen am Norisring verhandelt&#8220;, sagt Jeff Dodds, der CEO der Formel E. Aber Einigkeit wurde nicht erzielt. Der einzige deutsche Formel-E-WM-Gastgeber bleibt somit Berlin mit seinem Kurs auf dem Flughafen Tempelhof. Dort wird am 8. und 9. Mai 2027 gefahren. Die Saison mit insgesamt 21 Rennen an 13 Standorten beginnt am 18. Dezember in Jeddah (Saudi-Arabien) und endet am 25. Juli 2027 in Tokio.<\/p>\n<p>Drei neue Standorte sind dabei, wenn <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/opel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Opel<\/a> \u2013 mit der M\u00fcnchenerin Sophia Fl\u00f6rsch als Testfahrerin \u2013 erstmals in der Formel-E-WM an den Start gehen wird: Die aus der Formel 1 bekannten Strecken in Austin (USA) und Zandvoort (Niederlande) sowie Brands Hatch (England). N\u00fcrnberg nicht.<\/p>\n<p>Am Norisring w\u00e4ren aufwendige bauliche Ver\u00e4nderungen n\u00f6tig gewesen<\/p>\n<p>&#8222;Der Norisring ist eine gro\u00dfartige Strecke f\u00fcr die DTM, ein fantastischer Stadtkurs&#8220;, lobt Dodds. Am 5. Juli rasen die Tourenwagen dort wieder \u00fcber den fr\u00e4nkischen Asphalt. Aber selbst die schnellste DTM-Runde ist dort nach Berechnungen der Formel E bis zu f\u00fcnf Sekunden langsamer als die E-Boliden der sogenannten GEN4, die ab der neuen Saison zu Einsatz kommen. Diese beschleunigen von 0 auf 100 km\/h in 1,8 Sekunden.<\/p>\n<p>Die AZ wei\u00df: Am Norisring h\u00e4tten aufwendige bauliche Ver\u00e4nderungen vorgenommen werden m\u00fcssen, damit die GEN4-Geschosse einerseits h\u00e4tten ihr Potenzial entfalten k\u00f6nnen, andererseits dennoch Sicherheitsstandards eingehalten werden k\u00f6nnen. So h\u00e4tten Kurven entsch\u00e4rft und Auslaufzonen erweitert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Derlei ist in Berlin problemlos m\u00f6glich. Dodds sagt: &#8222;Das Sch\u00f6ne an der Rennstrecke in Tempelhof ist die Flexibilit\u00e4t. Das ist ein echter Vorteil.&#8220; Der Kurs ist dort praktisch modular gestaltbar, Platz f\u00fcr Ver\u00e4nderungen und Anpassungen gibt es reichlich.<\/p>\n<p>Der Norisring ist f\u00fcr die Formel E nicht g\u00e4nzlich vom Tisch<\/p>\n<p>Trotzdem: Jeff Dodds ist ein gro\u00dfer Fan vom Norisring. Daher ist es durchaus m\u00f6glich, dass es mittelfristig einen neuen Versuch geben wird, den N\u00fcrnberger Kult-Kurs Formel-E-tauglich zu machen. Dodds erkl\u00e4rt: &#8222;Unser Verbleib am Tempelhof hei\u00dft nicht, dass wir in Zukunft nicht auch zwei deutsche Standorte in Betracht ziehen w\u00fcrden. Deutschland ist ein sehr starker Motorsport-Standort. Und die Formel 1 f\u00e4hrt hier nicht. Wir haben mit <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/porsche\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Porsche<\/a> zwei deutsche Hersteller an Bord.&#8220;<\/p>\n<p>Zum Vergleich: China hat drei Rennen an zwei Standorten (Sanya\/Shanghai), aber keinen einzigen chinesischen Fahrer oder Automobilhersteller in der Formel-E-Weltmeisterschaft im Einsatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weil die Formel E immer schneller wird, kommt sie so schnell nun doch nicht an den Norisring. 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