{"id":1120474,"date":"2026-06-25T09:51:15","date_gmt":"2026-06-25T09:51:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1120474\/"},"modified":"2026-06-25T09:51:15","modified_gmt":"2026-06-25T09:51:15","slug":"ukraine-wiederaufbaukonferenz-frauen-muessen-massgeblich-beteiligt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1120474\/","title":{"rendered":"Ukraine-Wiederaufbaukonferenz: Frauen m\u00fcssen ma\u00dfgeblich beteiligt werden"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">25.06.2026 \u2013 11:17<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von CARE Deutschland e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6745\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CARE Deutschland e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der Ukraine Recovery Conference 2026 am 25. und 26. Juni in Danzig ruft die internationale Hilfsorganisation CARE dazu auf, die Bed\u00fcrfnisse von Frauen und M\u00e4dchen beim Wiederaufbau in den Mittelpunkt zu stellen und Geschlechtergerechtigkeit konsequent und nachhaltig zu priorisieren. Die umfassende, direkte und ma\u00dfgebliche Beteiligung von Frauen und M\u00e4dchen an allen Diskussionen und Entscheidungsprozessen muss sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Beim Wiederaufbau geht es nicht nur um die physische Infrastruktur, sondern um die Wiederherstellung der Voraussetzungen, die es Menschen erm\u00f6glichen, ihr Leben wieder aufzubauen: Dazu geh\u00f6ren Arbeitsm\u00f6glichkeiten, Traumaversorgung, psychosoziale Unterst\u00fctzung und langfristige Unterst\u00fctzung f\u00fcr \u00dcberlebende geschlechtsspezifischer Gewalt.<\/p>\n<p>Obwohl Frauen und Kinder etwa 76 Prozent der ukrainischen Gefl\u00fcchteten ausmachen, ist anders als in den Jahren 2024 und 2025 bei der diesj\u00e4hrigen Konferenz kein separates thematisches Panel zu Geschlechtergerechtigkeit vorgesehen. Damit l\u00e4uft das Thema Gefahr, noch st\u00e4rker an den Rand gedr\u00e4ngt zu werden. F\u00fcr einen nachhaltigen Wiederaufbau ist es jedoch unerl\u00e4sslich, dass diese Bed\u00fcrfnisse und Perspektiven in der Wiederaufbauplanung ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Ein echter Wiederaufbau kann nicht ohne diejenigen gestaltet werden, die die Ukraine jeden Tag von Grund auf neu aufbauen&#8220;, sagt <b>Michael McGrath, Landesdirektor von CARE Ukraine<\/b>. &#8222;Ukrainische Frauen managen ihre Familien, halten die lokale Wirtschaft am Laufen und sorgen f\u00fcr das soziale Gef\u00fcge dieses Landes. Eine Agenda f\u00fcr den Wiederaufbau muss \u00fcber den physischen Wiederaufbau und Investitionen hinausgehen. Sie muss es Menschen erm\u00f6glichen, ihr Leben wieder aufzubauen.&#8220;<\/p>\n<p>Frauen stehen dabei vor spezifischen Herausforderungen. \u00dcberlebende geschlechtsspezifischer und konfliktbezogener sexualisierter Gewalt ben\u00f6tigen nicht nur sofortige Hilfe, sondern auch langfristigen Zugang zu Schutzdiensten, wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten und rechtlicher Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Ukrainische Frauenrechtsorganisationen sind dabei von entscheidender Bedeutung. <b>Daryna Ivchenko, Programmleiterin bei der CARE-Partnerorganisation &#8222;Girls&#8220;<\/b>, ist bei der Konferenz vor Ort und betont: &#8222;Geschlechtergerechtigkeit ist kein separater Politikbereich &#8211; sie ist die Grundlage f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine. Da sich 58 Prozent der ukrainischen Frauen jeden Monat ehrenamtlich engagieren &#8211; f\u00fcnfmal so viele wie im EU-Durchschnitt -, muss ihr Einsatz durch gleichwertige Investitionen und Beteiligung gew\u00fcrdigt werden. F\u00fcr uns ist diese Konferenz von Bedeutung, weil sie alle drei Sektoren zusammenbringt: Regierung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Sie m\u00fcssen sich gemeinsam dazu verpflichten, Geschlechtergerechtigkeit in den Mittelpunkt ihrer Bem\u00fchungen zu stellen.&#8220;<\/p>\n<p>CARE wurde 1945 gegr\u00fcndet, um Armut und Hunger in Europa mit Millionen CARE-Paketen zu lindern. Heute setzt sich CARE in \u00fcber 100 L\u00e4ndern mit \u00fcberwiegend einheimischen Kr\u00e4ften und Partnerorganisationen f\u00fcr die \u00dcberwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und M\u00e4dchen ins Zentrum seiner Arbeit.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">R\u00fcckfragen bitte an:<br \/>CARE Deutschland e.V.<br \/>Corinna Henrich<br \/>Telefon: +49 (0) 228 975 63 &#8211; 46<br \/>Mobil: +49 (0) 1511 11 48 475<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6745\/mailto:henrich@care.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">henrich@care.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: CARE Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"25.06.2026 \u2013 11:17 CARE Deutschland e.V. 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