{"id":1122074,"date":"2026-06-26T01:24:13","date_gmt":"2026-06-26T01:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1122074\/"},"modified":"2026-06-26T01:24:13","modified_gmt":"2026-06-26T01:24:13","slug":"ukraine-die-dunkle-geschichte-bricht-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1122074\/","title":{"rendered":"Ukraine: Die dunkle Geschichte bricht auf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/audio-volume.6689034c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Vorlesen<\/p>\n<p>Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00<\/p>\n<p>1x<\/p>\n<p class=\"text-center\">Jetzt neu bei t-online:<\/p>\n<p class=\"text-center\">Schriftgr\u00f6\u00dfe anpassen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes.32942e33.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:hidden group-aria-expanded:hidden\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes-dark-mode.e382645c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none hidden group-hover:block group-aria-expanded:block\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Vergangenheitsbew\u00e4ltigung ist ein deutsches Wort.<\/strong> Zum Gl\u00fcck. Die Erinnerung an die Verbrechen der eigenen Vorfahren ist eine Errungenschaft, deren heilsame, ja sogar heilende Wirkung sich gar nicht hoch genug sch\u00e4tzen l\u00e4sst. Man merkt das besonders, sobald es daran mangelt. So wie dieser Tage, denn die <strong class=\"font-bold\">Massaker der 1940er Jahre<\/strong> sind wieder pr\u00e4sent. Sie sorgen f\u00fcr Sprengstoff, als sei die Zeit stehengeblieben. Diesmal allerdings spielen Deutsche dabei nur eine Nebenrolle.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Die Gr\u00e4uel, die jetzt die Lebenden wieder besch\u00e4ftigen, haben sich \u00fcberwiegend in abgelegenen D\u00f6rfern zugetragen, umgeben von Wald, fern jeder Hilfe.<\/strong> Die M\u00f6rder umringten die Siedlungen, trieben die Bewohner zusammen und verschleierten ihre Absichten, um Widerstand zu verhindern. In dem Flecken <strong class=\"font-bold\">Wola Ostrowiecka<\/strong> zum Beispiel wurden die m\u00e4nnlichen Bewohner in Gr\u00fcppchen zu einer &#8222;medizinischen Untersuchung&#8220; fortgebracht, in eine Scheune gef\u00fchrt und dort zu Tode gehackt. Frauen und Kinder endeten in der Schule, dann flogen Handgranaten hinein. Mehr als <strong class=\"font-bold\">500 Menschen<\/strong> starben in dem Dorf; es existiert nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Das Morden erfasste ganze Regionen, die heute zum Westen der Ukraine geh\u00f6ren.<\/strong> In <strong class=\"font-bold\">Wolhynien,<\/strong> wo sich bis zum Zweiten Weltkrieg die polnische und ukrainische Bev\u00f6lkerung mischte, begann 1943 ein jahrelanges Gemetzel. Treibende Kraft hinter dem T\u00f6ten war die <strong class=\"font-bold\">Ukrainische Aufst\u00e4ndische Armee,<\/strong> kurz <strong class=\"font-bold\">UPA:<\/strong> eine Miliz, die als milit\u00e4rischer Arm der ukrainischen Nationalisten f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit ihres Landes k\u00e4mpfte. In der ethnisch &#8222;reinen&#8220; Vision dieses Staates hatten <strong class=\"font-bold\">Polen,<\/strong> die dort ebenfalls zuhause waren, keinen Platz. Als das Massaker nach dem Krieg endete, waren <strong class=\"font-bold\">60.000 bis 90.000<\/strong> Polen tot.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-1\" class=\"transition-colors block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img   loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/upa-kaempfer-in-den-1940er-jahren.jpg\" alt=\"UPA-K\u00e4mpfer in den 1940er Jahren.\" title=\"UPA-K\u00e4mpfer in den 1940er Jahren.\" width=\"564\" height=\"408\" class=\"h-full w-full max-w-full rounded-8\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute right-8 bottom-8 rounded-4 bg-snow p-8\" style=\"--width:32;--height:32\" decoding=\"async\"\/>UPA-K\u00e4mpfer in den 1940er Jahren. (Quelle: LUPA\/Kyiv Post)<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Zahlreiche Kommandeure und Milizion\u00e4re der UPA hatten ihr Handwerk von den deutschen Besatzern gelernt.<\/strong> Als Hilfspolizisten eigneten sie sich die Methoden der SS an, w\u00e4hrend Hitlers Schergen die Juden der Region massakrierten: In der Schlucht <strong class=\"font-bold\">Babi Jar <\/strong>am Rande Kiews erschossen SS-Einheiten an zwei Tagen fast <strong class=\"font-bold\">34.000<\/strong> ukrainische Juden. Insgesamt starben w\u00e4hrend der deutschen Massaker allein an diesem Ort mindestens <strong class=\"font-bold\">100.000<\/strong> Menschen. Der Schriftsteller Jonathan Littell hat die Massenmorde in seinem Roman <strong class=\"font-bold\">&#8222;Die Wohlgesinnten&#8220;<\/strong> beschrieben. Ein Buch, das jeder Deutsche gelesen haben sollte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Zum Bild der 1940er Jahre geh\u00f6rt aber auch die polnische Rache an den Ukrainern.<\/strong> Der \u00dcbergang von der Selbstverteidigung \u00fcber den legitimen Gegenangriff zu Massakern gestaltete sich flie\u00dfend und m\u00fcndete nach dem Zweiten Weltkrieg in weitere Gr\u00e4ueltaten, schlie\u00dflich auch auf polnischem Gebiet: Zwischen <strong class=\"font-bold\">15.000<\/strong> und <strong class=\"font-bold\">30.000<\/strong> ukrainische Opfer gehen auf die Rechnung polnischer M\u00f6rder. Wie zuvor die UPA setzten nun auch die Kommunisten in Warschau auf &#8222;ethnische S\u00e4uberungen&#8220;. Ukrainische Gemeinschaften auf polnischem Boden wurden auseinandergerissen und zwangsumgesiedelt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Massenmord, Brutalit\u00e4t und Vertreibung spielten sich damals in einem Ma\u00dfstab ab, der das Vorstellungsverm\u00f6gen von uns Heutigen sprengt.<\/strong> Deutsche dominierten den Zweiten Weltkrieg als Volk der T\u00e4ter, sp\u00e4ter wurden auch viele von ihnen zu Opfern. Dieser Aspekt steht im deutschen Gedenken aber nicht im Mittelpunkt. Und das ist richtig. Zu gro\u00df waren die eigenen Verbrechen, zu klar verteilt die Rollen von Aggressor und Angegriffenen. Damit kann man nur umgehen, indem man sich mit der Schuld der eigenen Nation auseinandersetzt \u2013 um die Ursachen aufzukl\u00e4ren, die Mechanismen der Verrohung im Bewusstsein zu halten und daf\u00fcr zu sorgen, dass so etwas nie wieder passiert.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-2\" class=\"transition-colors block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img   loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/praesidenten-selenskyj-l-nawrocki.jpg\" alt=\"Pr\u00e4sidenten Selenskyj, Nawrocki.\" title=\"Pr\u00e4sidenten Selenskyj, Nawrocki.\" width=\"5712\" height=\"3808\" class=\"h-full w-full max-w-full rounded-8\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute right-8 bottom-8 rounded-4 bg-snow p-8\" style=\"--width:32;--height:32\" decoding=\"async\"\/>Pr\u00e4sidenten Selenskyj (l.), Nawrocki. (Quelle: Imago)<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Aber es geht leider auch anders.<\/strong> Damit sind wir in der Gegenwart angekommen, genauer gesagt in <strong class=\"font-bold\">Danzig.<\/strong> In der Hafenstadt an der Ostsee haben sich gestern Delegierte aus mehr als <strong class=\"font-bold\">50 L\u00e4ndern<\/strong> versammelt, um den Wiederaufbau der <strong class=\"font-bold\">Ukraine<\/strong> vorzubereiten. Bundeskanzler <strong class=\"font-bold\">Friedrich Merz<\/strong> gab sich die Ehre, EU-Kommissionschefin <strong class=\"font-bold\">Ursula von der Leyen<\/strong> dito. Nicht mit von der Partie war die eigentliche Hauptperson <strong class=\"font-bold\">Wolodymyr Selenskyj.<\/strong> Stattdessen hat der ukrainische Pr\u00e4sident nur seine Ministerpr\u00e4sidentin zur Konferenz entsandt. Und noch etwas hat er mitgeschickt: den <strong class=\"font-bold\">h\u00f6chsten polnischen Ehrenorden,<\/strong> mit dem er vor drei Jahren ausgezeichnet worden war. Mit der Post. Als Retoure. Polens Pr\u00e4sident <strong class=\"font-bold\">Karol Nawrocki<\/strong> hat Selenskyj den Orden n\u00e4mlich aberkannt.<\/p>\n<p><img alt=\"Bild des Newsletters tagesanbruch\" data-testid=\"NewsletterWidget.Image\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tagesanbruch_4x5.jpg\" title=\"Bild des Newsletters tagesanbruch\" width=\"1\" height=\"1\" class=\"absolute top-0 size-full max-w-full object-cover\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p class=\"font-serif font-medium text-salemsfur italic max-md:pb-4 text-18 max-md:text-24\">Tagesanbruch \u2013 Der Newsletter f\u00fcr den Wissensvorsprung<\/p>\n<p class=\"text-14 leading-15 max-md:hidden hidden\">Die Analyse zu den Themen, die Deutschland bewegen \u2013 kostenlos abonnieren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Der Grund?<\/strong> Die Vergangenheit. Die UPA, also jene Untergrundarmee, die in den 1940er Jahren Massenmorde in Wolhynien beging, wurde k\u00fcrzlich als Namenspatron einer ukrainischen Milit\u00e4reinheit herangezogen: Selenskyj hat die Krieger von heute mit dem Beinamen <strong class=\"font-bold\">&#8222;Helden der ukrainischen Aufst\u00e4ndischen Armee (UPA)&#8220;<\/strong> geehrt. In Polen ist man dar\u00fcber verst\u00e4ndlicherweise entsetzt. In der Ukraine wiederum ist man \u00fcber die polnische Aufregung erz\u00fcrnt. Denn nicht nur die politische Spitze in Kiew, sondern auch erhebliche Teile der Bev\u00f6lkerung leisten sich den Luxus, nur auf den heroischen Kampf der UPA f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit des Landes zu schauen und die Gr\u00e4ueltaten an zehntausenden Polen f\u00fcr \u00fcbertrieben zu halten oder nicht wahrhaben zu wollen. Und nun kracht es. Das passiert, wenn man die Vergangenheit lieber in der Schublade verschwinden l\u00e4sst, statt sie aufzuarbeiten. Es ist unklug. Geschichte geht nicht einfach weg.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">In Polen wiederum hat der rechtspopulistische Pr\u00e4sident<\/strong> <strong class=\"font-bold\">Nawrocki die Vergangenheit zur parteipolitischen Keule umgeschmiedet.<\/strong> Angesichts der vielen ukrainischen Fl\u00fcchtlinge ist die Stimmung sowieso nicht die beste. Polnische Bauern f\u00fchlen sich von ukrainischen Exporten bedroht, was immer wieder zu Protesten f\u00fchrt. Von der nationalistisch eingef\u00e4rbten Emp\u00f6rung profitiert die rechte <strong class=\"font-bold\">PiS-Partei,<\/strong> der Nawrocki nahesteht. Auf dieser Welle l\u00e4sst sich politisch surfen. Respekt vor den Toten sieht aber anders aus.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Vergangenheitsbew\u00e4ltigung ist nicht nur ein sperriges Wort, sondern auch m\u00fchsame Arbeit.<\/strong> Manchmal nervt sie. Und sie ist immer unangenehm. Es w\u00e4re so viel einfacher, die Geschichte f\u00fcr abgeschlossen zu erkl\u00e4ren. Warum das nicht funktioniert, zeigt uns der ukrainisch-polnische Disput. Die Vergangenheit kann man weder ignorieren noch sch\u00f6nf\u00e4rben, wie Kiew es versucht, denn dann verwandelt sich die alte Schuld in neuen Streit. Genauso wenig darf man die Geschichte als Steinbruch missbrauchen, um Ressentiments zu sch\u00fcren und davon politisch zu profitieren, wie Polens Pr\u00e4sident Nawrocki es tut.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\"><strong class=\"font-bold\">Ich erspare<\/strong> <strong class=\"font-bold\">Ihnen hier einen Vortrag \u00fcber jene Typen, die in Deutschland eine &#8222;erinnerungspolitische Wende&#8220; predigen,<\/strong> <strong class=\"font-bold\">wie der AfD-Rechtsextremist Bj\u00f6rn H\u00f6cke. <\/strong>Oder die die dunklen Seiten der Geschichte zum &#8222;Vogelschiss&#8220; umdichten, wie AfD-Urgestein <strong class=\"font-bold\">Alexander Gauland.<\/strong> Befassen wir uns lieber damit, was Vergangenheitsbew\u00e4ltigung hei\u00dft, was also auf dem Aufgabenzettel steht. Es bedeutet, sich mit den T\u00e4tern unter den eigenen Vorfahren auseinanderzusetzen, die Schuld der eigenen Nation anzuerkennen und zu den Opfern Br\u00fccken zu bauen. Es bedeutet auch, wo es dazu Anlass gibt, der eigenen Opferrolle ins Gesicht zu blicken, um den T\u00e4tern am Ende nicht mit Vergessen, aber mit Vers\u00f6hnung begegnen zu k\u00f6nnen. Dann k\u00f6nnen die Wunden der Vergangenheit langsam heilen. Alles andere schl\u00e4gt fehl. Mit Zeigefinger und Verleugnung gibt das Gestern niemals Frieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vorlesen Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 1x Jetzt neu bei t-online: Schriftgr\u00f6\u00dfe anpassen! 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