{"id":1122313,"date":"2026-06-26T03:47:15","date_gmt":"2026-06-26T03:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1122313\/"},"modified":"2026-06-26T03:47:15","modified_gmt":"2026-06-26T03:47:15","slug":"bungie-feuert-die-meisten-destiny-entwickler-und-sogar-einige-des-marathon-teams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1122313\/","title":{"rendered":"Bungie feuert die meisten Destiny-Entwickler und sogar einige des Marathon-Teams"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Ende der Entwicklung von \u201eDestiny 2\u201c reorganisiert sich Bungie. Das m\u00fcndet in den bereits erwarteten Entlassungen zahlreicher Entwickler, vornehmlich beim Destiny-Team, aber auch unter den Personen, die am erst dieses Jahr eingef\u00fchrten Extraction-Shooter \u201eMarathon\u201c mitgearbeitet haben. Die Entlassungen begr\u00fcndet Bungie damit, dass der zweite Teil der Destiny-Serie die Erwartungen in den letzten Jahren nicht erf\u00fcllt habe.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Es ist bereits die dritte K\u00fcndigungswelle bei diesem Spielestudio, nachdem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Halo-und-Destiny-Sony-kauft-Bungie-fuer-3-6-Milliarden-US-Dollar-6344283.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sony Bungie 2022 f\u00fcr 3,6 Milliarden US-Dollar gekauft<\/a> hat. Ende 2023 hatte Bungie seine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Finanzziele-deutlich-verfehlt-Bungie-entlaesst-8-Prozent-der-Belegschaft-9349891.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finanzziele deutlich verfehlt und 8 Prozent der Belegschaft entlassen<\/a>. Mitte 2024 wechselten 150 Mitarbeiter zu Sony-Projekten, und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bungie-220-Angestellte-verlieren-ihren-Job-9820347.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">220 Bungie-Angestellte verloren ihren Job<\/a>. Dies wurde vor zwei Jahren mit \u201esteigenden Entwicklungskosten\u201c, \u201eVer\u00e4nderungen in der Branche und anhaltenden wirtschaftlichen Bedingungen\u201c begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Destiny 2 hat Erwartungen nicht erf\u00fcllt<\/p>\n<p>Jetzt reduziert Bungie die Belegschaft erneut. \u201eAls F\u00fchrungskr\u00e4fte von Bungie \u2013 sowohl der ehemaligen als auch der aktuellen \u2013 erkennen wir an, dass Destiny 2 in den vergangenen Jahren hinter den Erwartungen zur\u00fcckgeblieben ist\u201c, schreibt das <a href=\"https:\/\/bsky.app\/profile\/did:plc:6v7h3x2krusvmydoigvi52og\/post\/3mp4mq5cnq224\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Spielestudio bei Bluesky<\/a>. \u201eNach dem letzten Inhalts-Update f\u00fcr Destiny 2 und angesichts der Tatsache, dass sich unsere zuk\u00fcnftigen Projekte noch in einer fr\u00fchen Entwicklungsphase befinden, konnten wir den Betrieb in unserem bisherigen Umfang leider nicht aufrechterhalten.\u201c<\/p>\n<p>Auch Sony Interactive Entertainment (SIE) bezieht als Muttergesellschaft Bungies Stellung dazu. In einer E-Mail an alle SIE-Mitarbeiter nannte der niederl\u00e4ndische SIE-Chef Hermen Hulst weitere Details zu diesem Schritt. \u201eWir haben beschlossen, die Belegschaft von Bungie zu reduzieren; dies betrifft eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Mitarbeitern, darunter den Gro\u00dfteil des Destiny-Teams sowie einige Mitglieder des Marathon-Teams\u201c, hei\u00dft es in der <a href=\"https:\/\/sonyinteractive.com\/en\/news\/blog\/an-update-from-playstation-studios-2\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im SIE-Blog<\/a> ver\u00f6ffentlichten E-Mail. \u201eZudem gibt es Stellenstreichungen in den SIE-Teams, die den Betrieb von Bungie unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wie viele Mitarbeiter entlassen und Stellen gestrichen wurden, ist bislang nicht bekannt. Nach <a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/paultassi\/2026\/04\/22\/more-bungie-devs-are-working-on-marathon-than-destiny-2-now\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sch\u00e4tzungen von Forbes<\/a> z\u00e4hlte Bungie im April dieses Jahres 800 Mitarbeiter, w\u00e4hrend SIE als f\u00fcr Playstation-Hardware und Spieleentwicklung zust\u00e4ndige Sony-Tochter <a href=\"https:\/\/www.reveliolabs.com\/companies\/sony-interactive-entmt\/employees\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">laut Revelio Labs<\/a> \u00fcber 14.000 Personen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Erfolglose Suche nach Alternativen<\/p>\n<p>Hulst erkl\u00e4rt zudem, in den letzten Monaten mit dem F\u00fchrungsteam von Bungie die langfristigen Ziele, Entwickler-Priorit\u00e4ten und den Ressourcenbedarf besprochen zu haben. Man habe gemeinsam verschiedene Alternativen untersucht, bevor die jetzt durchgef\u00fchrten Einsparungen letztendlich beschlossen wurden. Zwar wird Destiny 2 nicht mehr weiterentwickelt, aber Marathon bleibt ein \u201ewichtiger Bestandteil unseres Portfolios\u201c.<\/p>\n<p>Selbst nachdem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bungie-Destiny-2-bekommt-am-9-Juni-sein-letztes-Update-11303329.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bungie die Entwicklung von Destiny 2 beendet<\/a> hat, soll der Online-Shooter nach bisherigem Stand dauerhaft online und spielbar bleiben \u2013 so wie der erste Destiny-Teil bis heute zug\u00e4nglich ist. Der neue Extraction-Shooter <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Marathon-angespielt-Schicksalsstunde-fuer-Bungie-11204124.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marathon, dem etwas mehr Spektakel gutgetan h\u00e4tte<\/a>, d\u00fcrfte laut den Aussagen Hulsts weiterentwickelt werden, obwohl das Entwicklerteam ebenfalls von Entlassungen betroffen ist.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fds@heise.de\" title=\"Frank Schr\u00e4er\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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