{"id":1123142,"date":"2026-06-26T11:59:17","date_gmt":"2026-06-26T11:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1123142\/"},"modified":"2026-06-26T11:59:17","modified_gmt":"2026-06-26T11:59:17","slug":"die-interessantesten-vortraege-in-muenchen-im-juni-und-juli-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1123142\/","title":{"rendered":"Die interessantesten Vortr\u00e4ge in M\u00fcnchen im Juni und Juli &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Chinas wachsender Machtanspruch im Indo-Pazifik sowie die strategische Neuausrichtung der amerikanischen Au\u00dfenpolitik stellen etablierte Gewissheiten infrage und verschieben die globalen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse. Welche Formen von Herrschaft, Einfluss und Expansion pr\u00e4gen die internationale Ordnung heute, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus f\u00fcr Europa? Diese und weitere Fragen diskutieren Expertinnen und Experten am 14. Juli bei der Er\u00f6ffnungsveranstaltung der neuen AG \u201eNeoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart\u201c der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auf den Vortrag <strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Imperialismus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Imperialismus<\/a><\/strong><strong>. \u00dcber ein Muster der neuzeitlichen Geschichte<\/strong> von J\u00f6rn Leonhard von der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg folgt eine Podiumsdiskussion, an der neben ihm Martin Schulze Wessel (LMU), Carlo Masala von der M\u00fcnchner Bundeswehr-Universit\u00e4t und Heike Paul von der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t in Erlangen teilnehmen. Beginn ist um 18 Uhr im Plenarsaal der <strong>Bayerischen Akademie der Wissenschaften<\/strong> in der Residenz.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Warum die Ideen des Silicon Valley nicht zum Menschen passen<\/strong>\u00a0lautet der Titel des Vortrags, den der Neurowissenschaftler und Psychotherapeut Joachim Bauer am 3. Juli um 19 Uhr in der <strong>Evangelischen Stadtakademie<\/strong> h\u00e4lt. Bis 2017 lehrte Bauer an der Universit\u00e4t Freiburg, in diesem April erschien sein Sachbuch \u201eMenschlichkeit in digitalen Zeiten\u201c. Darin beleuchtet er wie auch in seinem Vortrag die Kluft zwischen digitaler Technik und den sozialen Bed\u00fcrfnissen des Menschen. Hinter den digitalen Technologien der Gegenwart stehen seiner Auffassung nach die Visionen des Silicon Valley, die auf eine immer st\u00e4rkere Vereinnahmung des Menschen zielen, wobei die analoge Welt den Erlebnisr\u00e4umen des Internets weichen soll. Was gerade auch Kinder und Jugendliche betrifft. Die Veranstaltung in der Herzog-Wilhelm-Stra\u00dfe 24 wird gef\u00f6rdert vom <strong>Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Unterricht und Kultus<\/strong>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Den Blick von digitalen Zukunfts-Welten zur\u00fcck in die Vergangenheit lenkt die Historikerin Bianca Walther am 14. Juli um 19 Uhr in der <strong>Monacensia im Hildebrandhaus<\/strong> mit einer Lesung und Diskussion aus Anlass ihres neuen Buchs \u201eDie Vork\u00e4mpferinnen\u201c (S. Fischer 2026). Darin portr\u00e4tiert sie die fr\u00fchen Feministinnen des Kaiserreichs \u2013 Frauen, die f\u00fcr Bildung, politische Rechte und gesellschaftliche Teilhabe k\u00e4mpften. Bekannt ist Bianca Walther f\u00fcr ihren Instagram-Kanal \u201eFrauen von Damals\u201c und dem gleichnamigen Podcast, in denen sie die Errungenschaften und Ver\u00e4nderungen, die historische Frauen angesto\u00dfen und erreicht haben, ins Zentrum setzt. Die Veranstaltung im Forum Atelier ist kostenlos und ohne Anmeldung besuchbar und geh\u00f6rt zum Monacensia-Projekt #FemaleHeritage.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/736cec55-5fdc-44a0-9bcb-a3b95b25687c.jpg\"   alt=\"Wie der wilde Osten wirklich war, davon erz\u00e4hlt Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, im Theater im Fraunhofer.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Wie der wilde Osten wirklich war, davon erz\u00e4hlt Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, im Theater im Fraunhofer. Sebastian Beck<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> und der Bayerische Wald waren viel enger miteinander verbunden, als man gemeinhin meint. Das legt <strong>Richard Loibl<\/strong> in seinem Buch <strong>Gr\u00fc\u00dfe aus dem Wilden Osten. Kulturgeschichte des Bayerischen Waldes auf Ansichtskarten<\/strong>\u00a0dar. Und zeigt gleichzeitig, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/regensburg-wuerzburg-museum-haus-der-geschichte-li.3453348\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">warum er als Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte als einer der popul\u00e4rsten Geschichtenerz\u00e4hler Bayerns gilt.<\/a> Da schildert er etwa, dass schon um 1900 nur 40 Prozent der Bewohnerschaft der Landeshauptstadt geborene M\u00fcnchner Kindl waren, alle anderen zugewandert, damals ganz \u00fcberwiegend aus Ober- und Niederbayern. Wenn man die Oberpf\u00e4lzer einbeziehe, waren sogar mehr Ostbayern in die Stadt gewandert als Oberbayern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Insbesondere der Brettl-, Kabarett- und Musik-Szene der Vorst\u00e4dte werde nachgesagt, sich als typische M\u00fcnchner Einrichtungen aus dem l\u00e4ndlichen und hier wieder besonders niederbayerischen Zuzug gespeist zu haben, f\u00fchrt Loibl aus. Noch heute gebe es daf\u00fcr aktuelle Beispiele \u2013 er nennt Django As\u00fcl (Hengersberg), Ottfried Fischer (Ornats\u00f6d bei Untergriesbach), Bruno Jonas (Passau) und Martin Frank (Hutthurm), die alle aus dem Bayerischen Wald oder wenigstens dem vorgelagerten Donauland kommen. Auf weitere Verflechtungen im Verh\u00e4ltnis <strong>M\u00fcnchen und der Bayerwald<\/strong> \u2013\u00a0von Fleischkonsum bis Eisenbahn \u2013 darf man am 28. Juni um 11 Uhr im <strong>Theater im Fraunhofer<\/strong> gespannt sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Chinas wachsender Machtanspruch im Indo-Pazifik sowie die strategische Neuausrichtung der amerikanischen Au\u00dfenpolitik&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1123143,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[772,29,11393,1403,30,237024,103580,20530,2392,2057,1268,149],"class_list":["post-1123142","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-bayern","tag-deutschland","tag-feminismus","tag-geopolitik","tag-germany","tag-haus-der-bayerischen-geschichte","tag-imperialismus","tag-kultur-in-bayern","tag-kultur-in-muenchen","tag-leben-und-gesellschaft","tag-muenchen","tag-sueddeutsche-zeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116816299125452793","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1123142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1123142"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1123142\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1123143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1123142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1123142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1123142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}