{"id":1123325,"date":"2026-06-26T13:39:22","date_gmt":"2026-06-26T13:39:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1123325\/"},"modified":"2026-06-26T13:39:22","modified_gmt":"2026-06-26T13:39:22","slug":"stellenabbau-bei-volkswagen-werksschliessung-droht-in-emden-und-hannover-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1123325\/","title":{"rendered":"Stellenabbau bei Volkswagen: Werksschlie\u00dfung droht in Emden und Hannover"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/vw6194.webp.webp\" alt=\"Blick auf ein VW-Werk.\" title=\"Blick auf ein VW-Werk. | NDR\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\n                Stand: 26.06.2026 15:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">VW plant offenbar einen gr\u00f6\u00dferen Stellenabbau als bisher bekannt. Weltweit will der Konzern aus Wolfsburg 100.000 der rund 657.000 Arbeitspl\u00e4tze streichen. Vier Werke k\u00f6nnten schlie\u00dfen, unter anderem in Niedersachsen.<\/p>\n<p class=\"\">Betroffen k\u00f6nnten unter anderem die Werke in Hannover und Emden sein. Auch das Werk in Zwickau (Sachsen) sowie das Audi-Werk in Neckarsulm (Baden-W\u00fcrttemberg) stehen auf der Kippe. Wenn die dort aktuell gebauten Modelle auslaufen, soll die komplette Produktion gestoppt werden. Ein entsprechendes Sanierungskonzept hat VW-Chef Oliver Blume nach NDR Informationen F\u00fchrungskr\u00e4ften pr\u00e4sentiert. Zuerst hatte das &#8222;<a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/mobilitaet\/volkswagen-ceo-oliver-blume-will-100-000-jobs-streichen-a-77381bad-0897-4a63-bf6c-26ed1fe2129f\" title=\"Volkswagen will bis zu 100.000 Stellen streichen\" class=\"extlink-preface\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Manager Magazin<\/a>&#8220; berichtet und sich auf Insider berufen.<\/p>\n<p>    Neuer VW-Sparkurs: 50.000 Stellen zus\u00e4tzlich betroffen<\/p>\n<p class=\"\">Mit den Sparpl\u00e4nen verdoppelt der VW-Konzern seine bisherigen Abbauziele. Bisher war bekannt, dass Volkswagen bis 2030 <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/braunschweig_harz_goettingen\/vw-macht-fortschritte-beim-jobabbau-weitere-einsparungen-geplant,vw-1140.html\" title=\"VW macht Fortschritte beim Jobabbau - weitere Einsparungen geplant\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit 50.000 Stellen weniger<\/a> plant. Den Stellenabbau hatte der Konzern Ende 2024 mit den Gewerkschaften vereinbart. Bis 2030 gilt an den deutschen Konzernstandorten eine Besch\u00e4ftigungssicherung, die mit der IG Metall vereinbart wurde. Demnach darf bei VW bis dahin niemandem betriebsbedingt gek\u00fcndigt werden. Auch Standorte &#8211; au\u00dfer <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/osnabrueck_emsland\/aufatmen-bei-volkswagen-bleibt-werk-in-osnabrueck-erhalten-vw,aktuellosnabrueck-1830.html\" title=\"Aufatmen in Osnabr\u00fcck: Werk von VW bleibt erhalten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Osnabr\u00fcck<\/a> &#8211; d\u00fcrfen nach Tarif-Vereinbarung bis zu dem Zeitpunkt nicht geschlossen werden. Mitte 2027 soll in Osnabr\u00fcck das letzte Fahrzeug mit VW-Logo vom Band rollen.<\/p>\n<p>    Betriebsrat kritisiert &#8222;unverantwortliche Drohungen&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Die Belegschaft k\u00fcndigte auf die neuen Sparpl\u00e4ne umgehend Widerstand an. Der VW-Betriebsrat spricht von &#8222;unverantwortlichen Drohungen&#8220;, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall, Daniela Cavallo, VW-Betriebsratsvorsitzende, und Thorsten Gr\u00f6ger, Bezirksleiter IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, hei\u00dft. Sollten die Pl\u00e4ne vorangetrieben werden, w\u00fcrden die Arbeitnehmervertretenden diese mit aller Macht verhindern, hie\u00df es.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1782473969_810_vw6140.webp\" alt=\"Das Volkswagenwerk in Wolfsburg.\" title=\"Das Volkswagenwerk in Wolfsburg. | NDR, Julius Matuschik\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bei der Hauptversammlung betonte Blume, das Sparprogramm zeige Wirkung. Trotzdem m\u00fcsse der Wolfsburger Konzern weiter reagieren.<\/p>\n<p>    VW-Sprecher: Vorstand arbeitet an Neuaufstellung<\/p>\n<p class=\"\">VW wollte sich am Freitag nicht nicht direkt zu dem Sparkonzept \u00e4u\u00dfern. Es handle sich um eine vertrauliche Unterlage, teilte ein Sprecher mit. Diese w\u00fcrden in zust\u00e4ndigen Gremien besprochen und verabschiedet. &#8222;Diesem Prozess werden wir nicht vorgreifen&#8220;, hie\u00df es. Der Sprecher best\u00e4tigte allerdings, dass der Konzernvorstand in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftsplan f\u00fcr die Neuaufstellung des Unternehmens gearbeitet habe.<\/p>\n<p>    Wird Aufsichtsrat den Pl\u00e4nen zustimmen?<\/p>\n<p class=\"\">Wie die Arbeitspl\u00e4tze im VW-Konzern abgebaut werden sollen, ist unklar. Laut &#8222;Manager Magazin&#8220; sollen die Pl\u00e4ne am 9. Juli im Aufsichtsrat beraten werden. Ob sie dort angenommen werden, ist unklar. Arbeitnehmervertreter stellen die H\u00e4lfte der Mitglieder, zusammen mit den beiden Vertretern des Landes Niedersachsen sind sie in der Mehrheit. Das Land ist mit 20 Prozent der Stimmrechte an VW beteiligt.<\/p>\n<p>    Stellungnahme von Lies und Hamburg<\/p>\n<p class=\"\">&#8222;Das Land Niedersachsen wird keiner Entwicklung zustimmen, die auf Werksschlie\u00dfungen als vermeintlich einfache L\u00f6sung setzt oder die bew\u00e4hrte Mitbestimmung infrage stellt&#8220;, teilten Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies (SPD) und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg (Gr\u00fcne) in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Beide sitzen im Aufsichtsrat von Volkswagen. Die Zukunft des Konzerns werde nicht dadurch gewonnen, dass man &#8222;immer neue Werksschlie\u00dfungen oder immer gr\u00f6\u00dfere Stellenabbauprogramme in den Fokus stellt&#8220;, teilten Lies und Hamburg weiter mit. Entscheidend sei, dass Volkswagen wieder aus eigener St\u00e4rke \u00fcberzeuge &#8211; &#8222;mit wettbewerbsf\u00e4higen Fahrzeugen, innovativen Produkten, einer konsequenten Nutzung von Synergien und einer klaren strategischen Ausrichtung&#8220;.<\/p>\n<p>    &#8222;Umfassende Transformation&#8220; als Ziel<\/p>\n<p class=\"\">Ein VW-Sprecher verwies auf die gro\u00dfen Probleme, mit denen der Wolfsburger Autobauer zu k\u00e4mpfen hat. Das aktuelle Gesch\u00e4ftsmodell, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu produzieren und weltweit zu exportieren funktioniere nicht mehr f\u00fcr alle Marken. Es gehe nun darum, &#8222;das Unternehmen insgesamt effizienter und schlanker aufzustellen sowie technologische Synergiepotenziale konsequent zu nutzen&#8220;. Ziel sei eine &#8222;umfassende Transformation&#8220;, der gesamte Konzern m\u00fcsse sich tiefgreifend ver\u00e4ndern, so der Sprecher.<\/p>\n<p>    Konzern schon l\u00e4nger in der Krise<\/p>\n<p class=\"\">Bei Volkswagen hatten sich die wirtschaftlichen Probleme zuletzt immer weiter zugespitzt. Ende April meldete der Wolfsburger Autobauer einen <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/vw-verzeichnet-im-ersten-quartal-2026,vw-1134.html\" title=\"Krise geht weiter: Gewinn bei VW bricht um 28 Prozent ein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">massiven Gewinneinbruch<\/a>. Als Gr\u00fcnde gelten vor allem hohe Kosten, die US-Z\u00f6lle und Probleme auf dem wichtigen Markt in China.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vw-1148.webp\" alt=\"Das Volkswagen-Emblem hinter einer roten Ampel in Osnabr\u00fcck.\" title=\"Das Volkswagen-Emblem hinter einer roten Ampel in Osnabr\u00fcck. | dpa, Friso Gentsch\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>2026 wird erneut kein einfaches Jahr f\u00fcr VW. Analysten betonen, dass der Konzern vor allem attraktive Modelle entwickeln muss.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/volkswagen-246.webp.webp\" alt=\"Neufahrzeuge von Volkswagen stehen zur Auslieferung in den Autot\u00fcrmen der Autostadt am Stammwerk von Volkswagen (Luftaufnahme mit Drohne). \" title=\"Neufahrzeuge von Volkswagen stehen zur Auslieferung in den Autot\u00fcrmen der Autostadt am Stammwerk von Volkswagen (Luftaufnahme mit Drohne).  | dpa-Bildfunk, Julian Stratenschulte\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Stellen sollen bundesweit bis 2030 gestrichen werden. Der Gewinn des Wolfsburger Autobauers ist stark eingebrochen.<\/p>\n<p>        Schlagw\u00f6rter zu diesem Artikel<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/VW-News-und-Hintergruende,vw1407.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">VW<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.06.2026 15:13 Uhr VW plant offenbar einen gr\u00f6\u00dferen Stellenabbau als bisher bekannt. 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