{"id":112391,"date":"2025-05-15T11:29:09","date_gmt":"2025-05-15T11:29:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/112391\/"},"modified":"2025-05-15T11:29:09","modified_gmt":"2025-05-15T11:29:09","slug":"eu-kommission-wirft-tiktok-verstoss-gegen-regeln-fuer-werbung-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/112391\/","title":{"rendered":"EU-Kommission wirft TikTok Versto\u00df gegen Regeln f\u00fcr Werbung vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 15.05.2025 12:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Social-Media-Plattform TikTok verst\u00f6\u00dft nach einer vorl\u00e4ufigen Einsch\u00e4tzung der EU-Kommission gegen EU-Digitalregeln. Es geht um intransparente Werbung. F\u00fcr das Unternehmen k\u00f6nnte das teuer werden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Videoplattform TikTok verst\u00f6\u00dft nach Einsch\u00e4tzung der EU-Kommission gegen die europ\u00e4ischen Regeln f\u00fcr Werbung im Netz. Anders als von einem EU-Gesetz vorgeschrieben, habe das Unternehmen, dessen Eigent\u00fcmer Bytedance in China ans\u00e4ssig ist, bislang keine ausreichend detaillierte Datenbank mit Angaben zu Werbeanzeigen auf TikTok eingerichtet, teilte die EU-Kommission mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie von TikTok ver\u00f6ffentlichten Daten reichen demnach nicht aus, weshalb TikTok mit einer hohen Geldstrafe rechnen m\u00fcsse. So mache die Plattform keine Angaben dazu, welche Nutzerinnen und Nutzer mit personalisierter Werbung angesprochen werden. Auch sei nicht ersichtlich, wer welche Werbeanzeigen finanziere. Die Suchfunktion im Anzeigenarchiv des Unternehmens sei zudem mangelhaft, &#8222;wodurch der Nutzen dieses Werkzeugs eingeschr\u00e4nkt wird&#8220;, erkl\u00e4rte die Kommission.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger haben ein Recht darauf zu wissen, wer hinter den Botschaften steckt, die sie sehen&#8220;, erkl\u00e4rte EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen. Eine funktionierende Datenbank sei f\u00fcr die Wissenschaft und f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit von &#8222;entscheidender Bedeutung&#8220;, betonte die Kommission. Umfassende Angaben k\u00f6nnten helfen, betr\u00fcgerische oder gef\u00e4lschte Anzeigen sowie die Verbreitung von Falschinformationen aufzudecken. Das gelte insbesondere im Kontext von Wahlen.<\/p>\n<p>    Mehrere Verfahren in Br\u00fcssel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission hatte im vergangenen Jahr Ermittlungen gegen TikTok im Zusammenhang mit einer ersten Runde der Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Rum\u00e4nien aufgenommen. Br\u00fcssel warf der Plattform vor, Videos des damaligen ultrarechten Kandidaten Calin Georgescu nicht als Wahlwerbung gekennzeichnet zu haben. Ein rum\u00e4nisches Gericht hatte die Wahl wegen des Verdachts von Wahleinmischung aus Russland f\u00fcr nichtig erkl\u00e4rt. Bei der Wiederholung der Wahl trat anstelle Georgescus der ultrarechte Politiker George Simion an, auch er ist beliebt auf TikTok. Er geht am Sonntag als Favorit in die Stichwahl gegen den pro-europ\u00e4ischen Nicosur Dan.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Br\u00fcssel laufen zudem weitere Verfahren gegen TikTok. Dabei geht es unter anderem um den Schutz von Minderj\u00e4hrigen vor Gewaltdarstellungen und Suchtgefahren auf der Plattform. Best\u00e4tigen sich die Vorw\u00fcrfe der EU-Kommission, drohen dem Unternehmen hohe Bu\u00dfgelder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 15.05.2025 12:29 Uhr Die Social-Media-Plattform TikTok verst\u00f6\u00dft nach einer vorl\u00e4ufigen Einsch\u00e4tzung der EU-Kommission gegen EU-Digitalregeln. 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