{"id":112487,"date":"2025-05-15T12:21:10","date_gmt":"2025-05-15T12:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/112487\/"},"modified":"2025-05-15T12:21:10","modified_gmt":"2025-05-15T12:21:10","slug":"frauenmilchbank-des-klinikum-stuttgart-rettet-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/112487\/","title":{"rendered":"Frauenmilchbank des Klinikum Stuttgart rettet Leben"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">15.05.2025 \u2013 14:13<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Klinikum Stuttgart\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/132330\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klinikum Stuttgart<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/914cf7bf-9db1-4c88-befb-47fa90da31e2\/20250515_jr_041.jpg.jpg\" data-description=\"\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6825da6e270000fd2c70e0b5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/frauenmilchbank-des-klinikum-stuttgart-rettet-leben.jpeg\"   alt=\"Frauenmilchbank des Klinikum Stuttgart rettet Leben\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"story-download-headline\">Ein Dokument<\/p>\n<ul class=\"story-download-list\">\n<li class=\"story-download-list-item\"><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/download\/document\/6825da6f270000fd2c70e0c9-pi-muttermilchfuerei-enstartinsleben.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">PI_Muttermilchfuerei~enStartinsLeben.pdf<br \/>PDF &#8211; 125 kB<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Zum Internationalen Tag der Milchspende am 19. Mai 2025<\/b><\/p>\n<p><b>Muttermilch f\u00fcr einen optimalen Start ins Leben \u2013 Frauenmilchbank des Klinikums Stuttgart rettet Leben<\/b><\/p>\n<p>Fr\u00fchgeborene und schwer kranke Neugeborene sind auf eine besondere Ern\u00e4hrung angewiesen. Muttermilch ist dabei mehr als nur Nahrung \u2013 sie ist ein lebenswichtiger Schutz. Doch viele bed\u00fcrftige kleine Patientinnen und Patienten haben bisher keinen Zugang zu Spenderinnenmilch.<\/p>\n<p>Zum Internationalen Tag der Milchspende r\u00fcckt das Klinikum Stuttgart \u2013 mit dem Olgahospital als Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Kinderklinik \u2013 die Bedeutung von Frauenmilch und das Engagement stillender M\u00fctter in den Fokus. Der baden-w\u00fcrttembergische Gesundheits- und Sozialminister, Manne Lucha, w\u00fcrdigte ausdr\u00fccklich den Einsatz am Klinikum Stuttgart: \u201eDie im Mai 2023 gegr\u00fcndete Milchbank des Olgahospitals Stuttgart versorgt inzwischen pro Jahr rund 1.200 Neugeborene mit Muttermilch. Diese Versorgung wirkt sich positiv auf das \u00dcberleben und eine gute Entwicklung \u2013 insbesondere von Fr\u00fchgeborenen \u2013 aus. Am heutigen Welttag der Milchspende m\u00f6chte ich daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Milchbank des Olgahospitals Stuttgart sowie den vielen engagierten Spenderinnen, die diesen lebenswichtigen Dienst erm\u00f6glichen, ganz herzlich danken. Sie leisten einen unsch\u00e4tzbaren Betrag zur Gesundung und Entwicklung von Fr\u00fchgeborenen und kranken Neugeborenen.\u201c<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 wurden \u00fcber 1.000 Fr\u00fch- und Neugeborene in der Klinik f\u00fcr Neonatologie und Intensivmedizin des Klinikums Stuttgart station\u00e4r behandelt \u2013 manche von ihnen wogen nur wenige hundert Gramm. Bei so unreifen Verdauungssystemen ist die Gabe von Muttermilch entscheidend: \u201eEigene Muttermilch ist f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Kinder immer die erste Wahl. Dank unserer Frauenmilchspenderinnen konnten wir aber allen Eltern von sehr fr\u00fch geborenen Kindern und schwer kranken Neugeborenen das Angebot machen, ihre Kinder so lange mit Spenderinnenmilch zu versorgen, bis die eigene Muttermilch ausreicht\u201c, so Prof. Dr. Neysan Rafat, \u00c4rztlicher Direktor der Klinik.<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 erkl\u00e4rten sich 44 Frauen bereit, ihre Milch zu spenden. 28 von ihnen konnten nach sorgf\u00e4ltiger medizinischer Pr\u00fcfung als Spenderinnen aufgenommen werden. Gemeinsam stellten sie beeindruckende 172 Liter Muttermilch zur Verf\u00fcgung \u2013 streng untersucht, pasteurisiert und unter h\u00f6chsten hygienischen Standards aufbereitet.<\/p>\n<p>Muttermilch sch\u00fctzt Fr\u00fchgeborene nachweislich vor schwerwiegenden Komplikationen wie der nekrotisierenden Enterokolitis (NEC), einer potenziell lebensbedrohlichen Darmerkrankung. \u201eFrauenmilchbanken spielen deshalb eine entscheidende Rolle in der Gesundheitsversorgung von Fr\u00fchgeborenen und kranken Neugeborenen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Rafat.<\/p>\n<p>Aktuell gibt es 52 Frauenmilchbanken in Deutschland \u2013 eine davon im Olgahospital, direkt verbunden mit dem Perinatalzentrum des Klinikums Stuttgart, einem der gr\u00f6\u00dften und leistungsf\u00e4higsten in Deutschland. Die Versorgung wird durch starke Partnerschaften erweitert: Es bestehen enge Kooperationen mit dem Marienhospital und dem Robert-Bosch-Krankenhaus sowie neue telemedizinische Modelle zur Unterst\u00fctzung geburtshilflicher Einrichtungen.<\/p>\n<p>Trotz dieser Fortschritte bleibt die fl\u00e4chendeckende Versorgung eine Herausforderung. Noch immer erhalten viele Neugeborene in Deutschland keine Spenderinnenmilch, wenn die eigene Muttermilch fehlt. Die gemeinn\u00fctzige Frauenmilchbank-Initiative e.V., in der auch das Klinikum Stuttgart Mitglied ist, ruft daher Politik, Beh\u00f6rden, Krankenkassen und Kliniken auf, Verantwortung zu \u00fcbernehmen. \u201eEs ist wissenschaftlich belegt, dass Frauenmilch die \u00dcberlebenschancen deutlich verbessert\u201c, betont Prof. Rafat. \u201eDer Einsatz sollte deshalb verbindlich in die Qualit\u00e4tsvorgaben des GBA f\u00fcr Perinatalzentren aufgenommen und die Finanzierung durch die Krankenkassen sichergestellt werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung der Frauenmilchbank Stuttgart 2023 geht auf eine Initiative des F\u00f6rderkreises Neonatologie zur\u00fcck und wurde erm\u00f6glicht durch die Unterst\u00fctzung von F\u00f6rdervereinen, Stiftungen \u2013 darunter die Ferry-Porsche-Stiftung \u2013 und dem Forschungsprojekt NeoMilk.<\/p>\n<p><b>Klinikum Stuttgart:<\/b><\/p>\n<p>Das Klinikum Stuttgart umfasst das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und das Olgahospital. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden \u2013 darunter 3.000 Pflegekr\u00e4ften und 1200 \u00c4rztinnen und \u00c4rzte \u2013 werden j\u00e4hrlich \u00fcber 90.000 station\u00e4re und fast 600.000 ambulante Patienten versorgt, darunter weit \u00fcber 3.000 Geburten und mehr als 60.000 Operationen.<\/p>\n<p>Annette Seifert<br \/>\nKlinikum Stuttgart<br \/>\nUnternehmenskommunikation<br \/>\nTel: 0711-278 32096<br \/>\nMail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/132330\/mailto: a.seifert@klinikum-stuttgart.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> a.seifert@klinikum-stuttgart.de<\/a>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"15.05.2025 \u2013 14:13 Klinikum Stuttgart Ein Dokument PI_Muttermilchfuerei~enStartinsLeben.pdfPDF &#8211; 125 kB Zum Internationalen Tag der Milchspende am 19.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":112488,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3477,3364,29,30,178,180,179,181,1441],"class_list":{"0":"post-112487","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-bild","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-presse","14":"tag-pressemeldung","15":"tag-pressemitteilung","16":"tag-pressemitteilungen","17":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114511825208783803","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112487"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112487\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/112488"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=112487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=112487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}