{"id":1128611,"date":"2026-06-28T18:16:13","date_gmt":"2026-06-28T18:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1128611\/"},"modified":"2026-06-28T18:16:13","modified_gmt":"2026-06-28T18:16:13","slug":"russland-ukrainische-angriffe-bringen-putin-in-bedraengnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1128611\/","title":{"rendered":"Russland: Ukrainische Angriffe bringen Putin in Bedr\u00e4ngnis"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ukrainische Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur setzen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/russland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> zunehmend unter Druck. Kremlchef <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wladimir-putin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> r\u00e4umte am Sonntag ein, dass sein Land schwere Zeiten durchmache. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moskau\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> werde jedoch alle sozialen Verpflichtungen den B\u00fcrgern gegen\u00fcber einhalten, erkl\u00e4rte er bei einer Konferenz seiner Regierungspartei Geeintes Russland, ohne dabei direkt auf Angriffe der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> und damit einhergehende Treibstoffengp\u00e4sse einzugehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Angesichts der \u201eaktuellen Situation\u201c werde es einige Plananpassungen geben, \u201eaber alle strategisch wichtigen Entwicklungsprogramme im Inland werden zweifellos vollst\u00e4ndig umgesetzt\u201c. Russland werde weiter Wohnungen und Stra\u00dfen bauen, neue, moderne und gut bezahlte Arbeitspl\u00e4tze schaffen und heimische Unternehmen unterst\u00fctzen, sagte Putin. \u201eWir machen eine schwierige Phase durch, aber das hat uns einiges gelehrt und erkennen lassen, was es bedeutet, ein russischer B\u00fcrger zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Ukraine setzt \u00d6lraffinerie in S\u00fcdrussland in Brand      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zuvor hatte <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kiew\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiew<\/a> seine schweren Drohnenangriffe auf Russland fortgesetzt und mindestens eine gro\u00dfe \u00d6lraffinerie im S\u00fcden des Landes in Brand gesetzt. Tr\u00fcmmer abgeschossener ukrainischer Drohnen h\u00e4tten in der Raffinerie in Slawjansk-na-Kubani in der Region Krasnodar ein Feuer ausgel\u00f6st, teilte Wenjamin Kondratjew mit, der Gouverneur der Region. In Slawjansk-na-Kubani sei ein Mensch durch herabfallende Tr\u00fcmmer get\u00f6tet worden, erkl\u00e4rten die Regionalbeh\u00f6rden. Eine weitere Person sei in einem nahe gelegenen Dorf verletzt worden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Anlage z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dferen Raffinerien im S\u00fcden Russlands. Nach Angaben des Betreibers verarbeitet sie knapp vier Millionen Tonnen Roh\u00f6l pro Jahr. Sie ist zudem eine wichtige Quelle f\u00fcr Erd\u00f6lprodukte, die \u00fcber russische Schwarzmeerh\u00e4fen exportiert werden, darunter Heiz\u00f6l, Naphtha und Schiffstreibstoff. In russischen sozialen Medien kursierten Fotos und Videos, die eine dichte Rauchwolke \u00fcber der Anlage zeigen sollen.<\/p>\n<p>Selenskyj spricht von \u201eLangstrecken-Sanktionen\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der ukrainische Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> schrieb am Sonntag bei Telegram, in der Nacht h\u00e4tten ukrainische \u201eLangstrecken-Sanktionen\u201c zwei \u00d6lraffinerien in Russland erreicht. Jeder Treffer bedeute weniger Ressourcen f\u00fcr die russische Kriegsmaschinerie und einen weiteren Schritt in Richtung Frieden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Selenskyj erkl\u00e4rte, der zweite Angriff habe einer Raffinerie in der Region <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/jaroslawl\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jaroslawl<\/a> gegolten. Sie liegt rund 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Von russischer Seite gab es zun\u00e4chst keine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass die Anlage getroffen wurde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Gouverneur der Region, Michail Jewrajew, teilte am Sonntagmorgen lediglich mit, einige Stra\u00dfen zwischen Moskau und der Regionalhauptstadt Jaroslawl seien wegen eines \u201efeindlichen Angriffs ukrainischer Drohnen\u201c vor\u00fcbergehend gesperrt worden. Auch der Flughafen von Jaroslawl wurde nach Angaben der russischen Luftfahrtbeh\u00f6rde in der Nacht kurzzeitig geschlossen, ebenso wie weitere Flugh\u00e4fen im S\u00fcden und Westen Russlands.<\/p>\n<p>Russische Region schr\u00e4nkt Treibstoffverkauf an Zivilisten ein      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Gouverneur der Region Irkutsk in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sibirien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sibirien<\/a>, Igor Kobsjew, k\u00fcndigte eine Einschr\u00e4nkung des Treibstoffverkaufs an Zivilisten an. Die Region liegt Tausende Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am vergangenen Wochenende hatten bereits die von Russland eingesetzten Beh\u00f6rden auf der v\u00f6lkerrechtswidrig annektierten ukrainischen Halbinsel <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/krim\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krim<\/a> den Spritverkauf an Zivilisten vor\u00fcbergehend ausgesetzt. Vorausgegangen waren ukrainische Angriffe auf Versorgungsrouten, die dort die schwerste Energiekrise seit der Annexion im Jahr 2014 ausgel\u00f6st hatten.<\/p>\n<p>Moskau erw\u00e4gt auch Einschr\u00e4nkung von Exporten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie der stellvertretende russische Regierungschef Alexander Nowak mitteilte, erw\u00e4gt der Kreml auch eine Einschr\u00e4nkung der Treibstoffexporte ins Ausland. Eine \u00dcberpr\u00fcfung bestehender Liefervereinbarungen laufe bereits, um die Versorgung im Inland nicht zu gef\u00e4hrden, erkl\u00e4rte er am Sonntag.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Ukraine versucht seit einiger Zeit verst\u00e4rkt, Treibstofflieferungen auf die Krim zu unterbrechen. Seit Monaten weitet Kiew zudem Angriffe auf Energieanlagen tief in Russland aus. Die Ukraine will die Einnahmen des russischen Energiesektors mindern und macht geltend, dass dieser den russischen Angriffskrieg finanziere und die Treibstoffversorgung der Kremltruppen sichere.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Trotz zahlreicher westlicher Sanktionen geh\u00f6rt Russland weiter zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Exporteuren von \u00d6l und Erdgas. Nach Einsch\u00e4tzung westlicher Analysten haben die ukrainischen Angriffe russische Treibstofflieferungen und milit\u00e4rische Nachschubwege belastet und damit auch die russische Offensive verlangsamt.<\/p>\n<p>Toter in Belgorod &#8211; Moskau meldet 213 abgefangene Drohnen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Alexander Schuwajew, teilte am Sonntag mit, dort sei bei ukrainischen Drohnenangriffen ein Mensch get\u00f6tet und ein weiterer verletzt worden. Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von 213 ukrainischen Drohnen \u00fcber russischen Regionen, der Krim sowie dem Schwarzen und dem Asowschen Meer in der Nacht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Russland griff die Ukraine in der Nacht nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit mindestens 142 Langstreckendrohnen und acht Raketen an. 125 Drohnen und sieben Raketen seien unsch\u00e4dlich gemacht worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ukrainische Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur setzen Russland zunehmend unter Druck. Kremlchef Wladimir Putin r\u00e4umte am Sonntag ein,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1128612,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4013],"tags":[331,332,2140,47796,18983,147,7443,10068,25711,31631,24883,30876,13,3414,237793,14,15,5399,229292,237794,4043,4044,22066,850,20219,38521,307,12,28008,156127,28408,95782,28404,77345],"class_list":["post-1128611","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-russland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-angriff","tag-angriffs","tag-angriffskrieg","tag-ausland","tag-behoerden","tag-drohnen","tag-drohnenangriffe","tag-drohnenangriffen","tag-grenzregion","tag-griff","tag-headlines","tag-land","tag-langstreckendrohnen","tag-nachrichten","tag-news","tag-region","tag-regionalbehoerden","tag-regionalhauptstadt","tag-russia","tag-russian-federation","tag-russische","tag-russische-foederation","tag-russischen","tag-russischer","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-spricht","tag-suedrussland","tag-ukrainische","tag-ukrainischen","tag-ukrainischer","tag-wladimir-wladimirowitsch-putin"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1128611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1128611"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1128611\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1128612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1128611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1128611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1128611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}