{"id":1129194,"date":"2026-06-29T00:55:20","date_gmt":"2026-06-29T00:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1129194\/"},"modified":"2026-06-29T00:55:20","modified_gmt":"2026-06-29T00:55:20","slug":"erdbeben-zwei-weitere-a400m-starten-montag-nach-venezuela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1129194\/","title":{"rendered":"Erdbeben: Zwei weitere A400M starten Montag nach Venezuela"},"content":{"rendered":"<p>\n                Stand: 29.06.2026 02:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Nach den Erdbeben in Venezuela sind die ersten Helfer und Rettungshunde vom Bundeswehr-Standort Wunstorf in Venezuelas Hauptstadt Caracas gelandet. Sie erwartet ein schwieriger Einsatz. Auch Sp\u00fcrhunde aus Tschechien sind unterwegs.<\/p>\n<p class=\"\">Das 46-k\u00f6pfige Team des Technischen Hilfswerks (THW) ist in der Nacht zu Samstag im Katastrophengebiet in Venezuela eingetroffen. Die Einsatzkr\u00e4fte der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) erkunden gemeinsam mit internationalen Partnern zun\u00e4chst die Lage, sagte THW-Pr\u00e4sidentin Sabine Lackner. So schnell wie m\u00f6glich solle die Suche nach Vermissten beginnen. &#8222;Im Einsatzland startet nun ein Wettlauf gegen die Zeit&#8220;, hie\u00df es beim THW weiter. Das Ziel sei, Einsatzstellen zu identifizieren, an denen es wahrscheinlich sei, Menschen retten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    Arbeit in zwei Schichten<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/rettungshund-100.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/rettungshund-100.webp\" alt=\"Ein Rettungshund des THW nach der Landung in Venezuela.\" title=\"Soll helfen, Vermisste aufzusp\u00fcren: Ein Rettungshund des THW nach der Landung in Venezuela. | Luftwaffe\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Soll helfen, Vermisste aufzusp\u00fcren: Ein Rettungshund des THW nach der Landung in Venezuela.<\/p>\n<p class=\"\">Sobald die Suchma\u00dfnahmen starten k\u00f6nnen, soll das Team rund um die Uhr in zwei Schichten arbeiten. Die ehrenamtlichen Einsatzkr\u00e4fte haben den Angaben zufolge moderne Suchtechnik dabei sowie Such- und Rettungshunde. &#8222;Mit ihren feinen Nasen sind sie in der Lage, \u00dcberlebende aufzusp\u00fcren.&#8220;<\/p>\n<p>    Zahl der Toten steigt auf mindestens 1.430<\/p>\n<p class=\"\">Die Regierung Venezuelas spricht von einem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/venezuela-erdbeben-128.html\" title=\"Nach Erdbeben in Venezuela: Rettungskr\u00e4fte arbeiten gegen die Zeit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erdbeben noch nie dagewesenen Ausma\u00dfes<\/a>. Wie gro\u00df die Folgen tats\u00e4chlich sind, ist bislang nicht absehbar. Die Zahl der Toten lag am Sonntagmittag offiziellen Angaben zufolge bei mindestens 1.430. Zudem seien 3.238 Menschen verletzt worden, teilte der Pr\u00e4sident der Nationalversammlung, Jorge Rodr\u00edguez, mit. Zehntausende Menschen werden noch vermisst. Auf einem eigens eingerichteten Internetportal gelten derzeit mehr als 55.000 Menschen als vermisst. Die Zahlen lassen sich allerdings nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>    Wettlauf gegen die Zeit<\/p>\n<p class=\"\">Das kritische Zeitfenster, um noch Lebende unter den Tr\u00fcmmern zu finden, schlie\u00dft sich unterdessen. Die Chancen von Vermissten und Versch\u00fctteten sinken laut Experten nach 72 Stunden stark.<\/p>\n<p>    Insgesamt 76 Hilfskr\u00e4fte auf dem Weg<\/p>\n<p class=\"\">Am Freitagvormittag um kurz nach 11 Uhr war die erste Maschine des Typs A400M mit Hilfskr\u00e4ften des THW am Bundeswehr-Standort in Wunstorf (Region Hannover) gestartet. Drei weitere Maschinen folgten Freitagmittag. Nach Angaben der Luftwaffe waren zun\u00e4chst insgesamt zehn \u00c4rzte, 76 Hilfskr\u00e4fte, sieben Hunde und 28,5 Tonnen Ausr\u00fcstung und Hilfsg\u00fcter auf dem Weg nach Venezuela. Begleitet wurden sie von insgesamt zw\u00f6lf bewaffneten Soldaten, die den Transport und die Helfer absichern sollen. Am Samstag ist ein f\u00fcnfter A400M mit Hilfsg\u00fctern der Organisation Malteser in Richtung Venezuela abgehoben. Der Einsatz in Venezuela ist zun\u00e4chst auf zwei Wochen angelegt.<\/p>\n<p>    Am Montag starten zwei weitere A400M<\/p>\n<p class=\"\">Am Sonntag wurden die ersten zwei zur\u00fcckkehrenden Flugzeuge wieder in Wunstorf erwartet. Zwei weitere A400M mit Hilfsg\u00fctern sollen am Montag in die rund 8.200 Kilometer entfernte Krisenregion fliegen. &#8222;Es ist geplant, dass t\u00e4glich ein Flugzeug von hier startet&#8220;, sagte ein Sprecher.<\/p>\n<p>    Keine Fl\u00fcge ab Wunstorf am Sonntag<\/p>\n<p class=\"\">Wie die Luftwaffe weiter mitteilt, sind am Sonntag keine Fl\u00fcge aus Wunstorf gestartet &#8211; daf\u00fcr aber ein A330 der Multinational Multirol Tanker Transportfleet in Prag. Er bringt Material, Personal und zehn tschechische Sp\u00fcrhunde nach Curacao. Dort \u00fcbernehmen die A400M des Lufttransportgeschwaders 62 aus Wunstorf dann den Weitertransport nach Caracas.<\/p>\n<p>\n            <strong>Video:<\/strong><br \/>\n            Erdbeben in Venezuela: Bundeswehr schickt Flieger aus Wunstorf (1 Min)\n        <\/p>\n<p>    Bewaffnete Soldatinnen und Soldaten an Bord<\/p>\n<p class=\"\">Unter anderem reiste auch ein sogenanntes Airprotection-Team mit bewaffneten Soldatinnen und Soldaten ins Erdbebengebiet. Sie sollten das Flugzeug absichern, weil ungewiss sei, auf welchen Pl\u00e4tzen die Maschinen landen und wie das Team dort empfangen w\u00fcrde, hatte die Bundeswehr vorab mitgeteilt. Die Mitnahme solcher Sicherheitsleute sei Standard.<\/p>\n<p>    Hilfsorganisationen sind am Donnerstag aufgebrochen<\/p>\n<p class=\"\">Am Donnerstag hatte das Bundesverteidigungsministerium mitgeteilt, dass vom Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf (Region Hannover) insgesamt sechs Maschinen zur Unterst\u00fctzung bereitstehen &#8211; eine f\u00fcr den medizinischen Krankentransport, f\u00fcnf weitere f\u00fcr den Transport von Personal und Material. Vorab-Teams des THW, der Hilfsorganisation @fire und I.S.A.R Germany waren bereits am Donnerstag zur Lageabkl\u00e4rung und Koordinierung weiterer Einsatzteams in die Region aufgebrochen.<\/p>\n<p>    Kapiz\u00e4ten EU-weit geb\u00fcndelt<\/p>\n<p class=\"\">Der Europ\u00e4ische Katastrophenschutz-Mechanismus b\u00fcndelt die Kapazit\u00e4ten der 27 EU-L\u00e4nder sowie acht weiterer Staaten: Das sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Island, Montenegro, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die T\u00fcrkei. Seit 2001 wurde das Katastrophenschutz-Verfahren \u00fcber 600 Mal f\u00fcr Nothilfe innerhalb und au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union aktiviert.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/bohnhoff-102.webp\" alt=\"Marco Bohnhoff\" title=\"Marco Bohnhoff | GFZ, Michael Bahlo \" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Erdbeben in Venezuela trafen die Menschen ohne Vorwarnzeit. Geo-Forscher Marco Bohnhoff geht davon aus, dass die Lage sich in einigen Jahren verbessern k\u00f6nnte. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 29.06.2026 02:00 Uhr Nach den Erdbeben in Venezuela sind die ersten Helfer und Rettungshunde vom Bundeswehr-Standort Wunstorf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1129195,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[88414,331,332,685,3364,29,22,68822,30,13,2917,237108,14,15,12,1700,3811],"class_list":["post-1129194","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-a400m","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bundeswehr","tag-de","tag-deutschland","tag-erdbeben","tag-fliegerhorst","tag-germany","tag-headlines","tag-hilfe","tag-lufttransportgeschwader-62","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-venezuela","tag-wunstorf"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116830675347077832","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1129194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1129194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1129194\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1129195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1129194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1129194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1129194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}