{"id":1129266,"date":"2026-06-29T01:41:21","date_gmt":"2026-06-29T01:41:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1129266\/"},"modified":"2026-06-29T01:41:21","modified_gmt":"2026-06-29T01:41:21","slug":"schwangerschaft-98-prozent-nehmen-zu-wenig-jod-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1129266\/","title":{"rendered":"Schwangerschaft: 98 Prozent nehmen zu wenig Jod auf"},"content":{"rendered":"<p>Aktuelle Studien zeigen massive Versorgungsl\u00fccken.<\/p>\n<p>Kalorien: Weniger als gedacht<\/p>\n<p>Entgegen dem Volksmund braucht der K\u00f6rper im ersten Trimester kaum zus\u00e4tzliche Energie. \u201eIm ersten Drittel der Schwangerschaft besteht noch kein nennenswerter Mehrbedarf an Kalorien\u201c, erkl\u00e4rt Ern\u00e4hrungsexpertin Johanna Wehrmann. Erst ab dem zweiten Trimester sind rund 250 Kilokalorien mehr pro Tag n\u00f6tig, im dritten Trimester steigt der Wert auf etwa 500 Kilokalorien.<\/p>\n<p>Die Basis bleibt eine ausgewogene Kost: f\u00fcnf Portionen Gem\u00fcse und Obst t\u00e4glich, Vollkornprodukte und dreimal Milchprodukte. Tierische Lebensmittel liefern Eiwei\u00df, Eisen, Zink sowie B-Vitamine und Vitamin D. Wichtig: Fleisch, Fisch und Eier immer vollst\u00e4ndig durchgaren \u2013 mindestens zwei Minuten bei 70 Grad Celsius. Das vermeidet Infektionen wie Salmonellen oder Toxoplasmose.<\/p>\n<p>Supplemente: Viele dosieren falsch<\/p>\n<p>Selbst mit bewusster Ern\u00e4hrung erreichen viele Schwangere die empfohlenen Mikron\u00e4hrstoffwerte nicht. Eine Hamburger Studie von 2016 zeigte: Von 200 Teilnehmerinnen hielten 60 Prozent die Gewichtsrichtwerte nicht ein. Besonders kritisch: 98 Prozent nahmen zu wenig Jod auf. Keine Probandin erreichte die Empfehlungen f\u00fcr Fols\u00e4ure, Vitamin D oder Eisen.<\/p>\n<p>Neuere Daten von 2025 best\u00e4tigen das Bild. An der Studie nahmen 3.363 Schwangere in Deutschland teil. 69 Prozent gaben an, ihre Ern\u00e4hrung verbessert zu haben, 89 Prozent griffen zu Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln. Doch die korrekte Dosierung hapert: 88 Prozent nahmen Fols\u00e4ure \u2013 37 Prozent davon in der falschen Menge. Bei Jod supplementierten 66 Prozent, fast die H\u00e4lfte (46 Prozent) dosierte falsch.<\/p>\n<p>Fachleute empfehlen standardm\u00e4\u00dfig:<br \/>&#8211; <strong>Fols\u00e4ure:<\/strong> 400 \u00b5g t\u00e4glich \u2013 senkt das Risiko f\u00fcr Neuralrohrdefekte<br \/>&#8211; <strong>Jod:<\/strong> 100 bis 150 \u00b5g \u2013 unterst\u00fctzt die kindliche Entwicklung<br \/>&#8211; <strong>Eisen:<\/strong> 27 mg pro Tag \u2013 beugt An\u00e4mie vor<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>98 Prozent der Schwangeren nehmen zu wenig Jod auf \u2013 und viele dosieren Supplemente falsch. Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen in drei Schritten, wie Sie kritische N\u00e4hrstoffe wie Jod, Fols\u00e4ure und Vitamin D optimal versorgen. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/98-der-schwangeren-mit-jodmangel-so-schuetzen-sie-ihr-baby-9518?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1000290:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=9518\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen N\u00e4hrstoff-Guide anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Vitamin D und Omega-3: Die blinden Flecken<\/p>\n<p>Besonders prek\u00e4r ist die Vitamin-D-Versorgung. 78 Prozent der Schwangeren in Deutschland liegen unter 50 nmol\/l \u2013 das gilt als unzureichend. Nur f\u00fcnf Prozent erreichen einen optimalen Spiegel. Schwangere haben ein fast vierfach erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr einen Mangel. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) empfiehlt 800 IE t\u00e4glich, internationale Fachgesellschaften wie die Endocrine Society raten zu 1.500 bis 2.000 IE. Eine gute Versorgung senkt wohl das Risiko f\u00fcr Schwangerschaftsdiabetes und Bluthochdruck.<\/p>\n<p>Omega-3-Fetts\u00e4uren, besonders DHA, sind ebenfalls wichtig. Quellen sind fettreiche Kaltwasserfische wie Lachs oder Sardinen. Raubfische wie Thunfisch sollten Schwangere wegen m\u00f6glicher Quecksilberbelastung meiden.<\/p>\n<p>Beschwerden lindern, Tabus kennen<\/p>\n<p>Das erste Trimester bringt oft \u00dcbelkeit und Sodbrennen. Ern\u00e4hrungswissenschaftler empfehlen bei \u00dcbelkeit Ingwer oder trockene Lebensmittel wie Zwieback. Gegen Sodbrennen helfen Mandeln oder Milch, ballaststoffreiche Kost wirkt Verstopfungen entgegen.<\/p>\n<p>Absolutes Muss: Verzicht auf Alkohol und Nikotin w\u00e4hrend der gesamten Schwangerschaft. Auch bestimmte Lebensmittel sind tabu: Rohmilchprodukte, Weichk\u00e4se, rohes Fleisch (Salami, Mett), Innereien und roher Fisch (Sushi). Die Infektionsgefahr ist zu hoch.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>78 Prozent der Schwangeren haben einen Vitamin-D-Mangel \u2013 das Risiko f\u00fcr Schwangerschaftsdiabetes steigt. Unser Report erkl\u00e4rt, wie Sie mit der richtigen Dosierung (800\u20132.000 IE t\u00e4glich) Ihren Spiegel optimieren. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/98-der-schwangeren-mit-jodmangel-so-schuetzen-sie-ihr-baby-9518?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1000290:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=9518\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Vitamin-D-Ratgeber jetzt sichern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Nach der Geburt: Neue N\u00e4hrstoffpriorit\u00e4ten<\/p>\n<p>Die Ern\u00e4hrung bleibt nach der Entbindung entscheidend. F\u00fcr die Regeneration im Wochenbett braucht der K\u00f6rper Protein f\u00fcr die Geweberegeneration und Eisen zum Ausgleich von Blutverlusten. Kalzium unterst\u00fctzt die Knochengesundheit, gesunde Fette die Hormonproduktion. Der Fl\u00fcssigkeitsbedarf steigt in der Stillzeit auf 2,5 bis 3 Liter pro Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktuelle Studien zeigen massive Versorgungsl\u00fccken. 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