{"id":112983,"date":"2025-05-15T16:49:08","date_gmt":"2025-05-15T16:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/112983\/"},"modified":"2025-05-15T16:49:08","modified_gmt":"2025-05-15T16:49:08","slug":"mit-einzelnen-ausschlaegen-edeka-erwartet-stabile-lebensmittelpreise-kaffee-derzeit-historisch-teuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/112983\/","title":{"rendered":"Mit einzelnen Ausschl\u00e4gen: Edeka erwartet stabile Lebensmittelpreise &#8211; Kaffee derzeit &#8222;historisch&#8220; teuer"},"content":{"rendered":"<p>                    Mit einzelnen Ausschl\u00e4gen<br \/>\n                Edeka erwartet stabile Lebensmittelpreise &#8211; Kaffee derzeit &#8222;historisch&#8220; teuer<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.05.2025, 17:23 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Verbraucher m\u00fcssen f\u00fcr Lebensmittel nicht mehr so tief in die Tasche greifen: Die Supermarktkette Edeka rechnet dieses Jahr insgesamt nicht mehr mit neuen Preisspr\u00fcngen. Einzelne Produkte bleiben zwar historisch teuer. Daf\u00fcr haben sich andere deutlich verbilligt.<\/strong><\/p>\n<p>Die Lebensmittelpreise d\u00fcrften nach Einsch\u00e4tzung der Supermarktkette Edeka in diesem Jahr weitgehend stabil bleiben. &#8222;Wir haben aktuell eine moderate Preissteigerung im Bereich Lebensmittel, so um die zwei Prozent&#8220;, sagte Mark Rosenkranz, Chef der gr\u00f6\u00dften Regionalgesellschaft Minden-Hannover. Und er gehe davon aus, dass sich dies im Rest des Jahres auch so fortsetze. <\/p>\n<p>Nach den massiven Preisspr\u00fcngen in den Jahren 2022 und 2023 gehe die Inflation nun wieder &#8222;in den normalen Bereich&#8220;. Allerdings, so r\u00e4umte Rosenkranz ein, gebe es einzelne Ausschl\u00e4ge: So sei der Kaffeepreis derzeit &#8222;historisch&#8220; hoch. &#8222;Auf der anderen Seite gibt es auch Produkte, die wieder g\u00fcnstig geworden sind.&#8220; Etwa Speise\u00f6l. &#8222;Das war \u00fcber Jahre extrem teuer. Jetzt ist es extrem g\u00fcnstig.&#8220; Und auch bei Kakao und Butter seien die Preise wieder gesunken.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr konnte Edeka Minden-Hannover trotz schwacher Konjunktur den Umsatz um zwei Prozent auf 12,24 Milliarden Euro steigern, was zum Teil auf h\u00f6here Preise zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Es habe aber auch ein leichtes Mengenwachstum gegeben, f\u00fcgte Rosenkranz hinzu. Der Gewinn nach Steuern sank dagegen von knapp 179 Millionen auf 146 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Anders als bei anderen Produkten gebe es bei Lebensmitteln, die bei Edeka das Kerngesch\u00e4ft ausmachen, keine Kaufzur\u00fcckhaltung der Kunden. &#8222;Der Lebensmittel-Einzelhandel ist grunds\u00e4tzlich krisen- und konjunkturresistent, weil gegessen werden muss immer&#8220;, sagte Rosenkranz. &#8222;Das ist schon ein einigerma\u00dfen ruhiges Gesch\u00e4ft.&#8220; Allerdings w\u00fcrden die Kunden auch bei Lebensmitteln deutlich st\u00e4rker auf den Preis achten. Bei der Eigenmarke &#8222;Gut &amp; G\u00fcnstig&#8220; habe die Supermarktkette ein \u00fcberdurchschnittliches Wachstum verbucht. <\/p>\n<p>Abseits der Lebensmittel sp\u00fcre aber auch Edeka eine Kaufzur\u00fcckhaltung. Wegen der unsicheren Konjunktur w\u00fcrden viele Verbraucher auf gr\u00f6\u00dfere Neuanschaffungen verzichten. &#8222;An dieser Konsumschw\u00e4che, da kommen wir im Moment auch nicht vorbei.&#8220; Bemerkbar mache sich das vor allem bei der SB-Warenhaus-Tochter Marktkauf, die 20 Prozent ihrer Verk\u00e4ufe abseits der Lebensmittel macht. W\u00e4hrend der Lebensmittelumsatz auch dort um mehr als zwei Prozent zulegte, gab es bei anderen Produkten sogar ein leichtes Minus, so der Unternehmer. Bei Edeka selbst liege der Nicht-Lebensmittel-Anteil dagegen nur bei drei Prozent. Das falle hier daher &#8222;nicht so ins Gewicht&#8220;. Nach drei Jahren Kaufzur\u00fcckhaltung erwarte er, &#8222;dass jetzt sp\u00e4testens zum Sommer hin die Konsumlaune wieder dreht&#8220;, sagte Rosenkranz. &#8222;Das h\u00e4ngt jetzt auch ein St\u00fcck weit davon ab: Was passiert mit m\u00f6glichen Handelsbeschr\u00e4nkungen?&#8220; Das lasse sich derzeit nur schwer vorhersagen. <\/p>\n<p>Die Edeka Minden-Hannover ist nach eigenen Angaben die gr\u00f6\u00dfte der sieben Edeka-Regionalgesellschaften in Deutschland. Das Verbreitungsgebiet reicht von der niederl\u00e4ndischen bis zur polnischen Grenze und umfasst Ostwestfalen, Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Dem genossenschaftlichen Verbund geh\u00f6ren mehr als 600 selbstst\u00e4ndige Einzelh\u00e4ndler mit fast 1500 L\u00e4den und knapp 76.000 Mitarbeitern an. Fast die H\u00e4lfte davon entf\u00e4llt jeweils auf Niedersachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einzelnen Ausschl\u00e4gen Edeka erwartet stabile Lebensmittelpreise &#8211; Kaffee derzeit &#8222;historisch&#8220; teuer 15.05.2025, 17:23 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":112984,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,1024,30,871,43983,18851,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-112983","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-edeka","13":"tag-germany","14":"tag-inflation","15":"tag-konsum-in-deutschland","16":"tag-lebensmittelpreise","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114512878911757460","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112983"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112983\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/112984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=112983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=112983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}