{"id":1131450,"date":"2026-06-29T23:55:18","date_gmt":"2026-06-29T23:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1131450\/"},"modified":"2026-06-29T23:55:18","modified_gmt":"2026-06-29T23:55:18","slug":"buendnis-sahra-wagenknecht-bsw-fordert-afd-zu-debatte-zwischen-wagenknecht-und-weidel-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1131450\/","title":{"rendered":"B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht: BSW fordert AfD zu Debatte zwischen Wagenknecht und Weidel auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Mit einem Brief an Alice Weidel und Tino Chrupalla sucht das <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/buendnis-sahra-wagenknecht\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht<\/a> die N\u00e4he der AfD. In dem zweiseitigen Schreiben, das der ZEIT vorliegt, kritisiert die BSW-Spitze um Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-05\/brandmauer-debatte-afd-sachsen-ostdeutschland\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Brandmauer zur AfD<\/a> als \u00bbundemokratisch\u00ab. Vielmehr stellt der Brief beide Parteien und ihr Spitzenpersonal als Opfer eines sogenannten \u00bbMainstreams\u00ab dar. Den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk bezeichnet das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/buendnis-sahra-wagenknecht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BSW<\/a> als \u00bbpropagandistischen Staatsfunk\u00ab.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aus dieser Umschreibung leitet die BSW-F\u00fchrung eine Einladung an Alice <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/alice-weidel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weidel<\/a> ab, zu einem selbstorganisierten, \u00f6ffentlichen Duell mit <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/sahra-wagenknecht\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sahra Wagenknecht<\/a>. \u00bbWas der \u00d6RR und die gro\u00dfen Talkshows nicht mehr leisten, wollen wir (&#8230;) selbst in die Hand nehmen\u00ab, schreiben De Masi, Ali und Generalsekret\u00e4r Oliver Ruhnert. Die Rede ist von zwei Duellen im September, in Magdeburg und Schwerin. Stattfinden sollen die Debatten demnach auf den Wahlkampfb\u00fchnen beider Parteien. In <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/28\/afd-sachsen-anhalt-landtagswahl-gardelegen-verwandschaft\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sachsen-Anhalt<\/a> und in Mecklenburg-Vorpommern stehen Landtagswahlen im September an.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Jahr 2024 hatten sich beide Politikerinnen schon einmal zu einem Rededuell getroffen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-10\/tv-duell-welt-alice-weidel-sahra-wagenknecht-afd-bsw\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">damals beim Fernsehsender Welt TV<\/a>.\n<\/p>\n<p>            Suche nach Gemeinsamkeiten, aber auch klare Distanzierung            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In dem Brief versucht die BSW-Spitze gemeinsame Vorhaben und politische Vorstellungen mit der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/alternative-fuer-deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> auszuloten. Gleichzeitig distanziert sie sich auch von politischen Forderungen und Teilen des Personals der AfD und sieht \u00bbwesentliche Unterschiede\u00ab. Konkret kritisiert die BSW-F\u00fchrung eine \u00bbenge Verbundenheit\u00ab der AfD zu Donald Trump und die Zustimmung zur milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung Deutschlands. Mit Blick auf die Migrationspolitik grenzt sich das BSW von der AfD ab, da in der Partei \u00bbauch Stimmung gegen Menschen<br \/>\ngemacht [wird], die hier seit Jahrzehnten leben, sich an die Regeln halten,<br \/>\nSteuern zahlen und zum Teil mittlerweile deutsche Staatsb\u00fcrger sind\u00ab. Auch sieht das BSW \u00bbRechtsextremisten\u00ab in den Reihen der AfD und lehnt dies ab.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gemeinsamkeiten sieht die BSW-Spitze darin, wie die AfD die angeblichen Bedingungen der \u00f6ffentlichen Debatte umschreibt. Es w\u00fcrden \u00bbzu Recht immer engere<br \/>\nMeinungskorridore kritisiert\u00ab. Dass die AfD Einfluss nehmen wolle auf Universit\u00e4ten und<br \/>\nSchulen, lehnt das BSW in dem Brief hingegen ab. Das BSW stellt der AfD in Aussicht \u00bbbei einem nachtr\u00e4glichen Einzug in den Bundestag durch eine Neuausz\u00e4hlung, die zwingend geboten ist und die Sie unterst\u00fctzt haben, Untersuchungsaussch\u00fcsse zur Nord-Stream-Sprengung, Coronazeit oder zu den Maskendeals von Jens Spahn (CDU) [zu] erm\u00f6glichen\u00ab. Man entscheide grunds\u00e4tzlich \u00bbimmer in der Sache\u00ab und nicht danach, wer in den Parlamenten die Antr\u00e4ge stelle. Eine Zustimmung zu parlamentarischen AfD-Vorst\u00f6\u00dfen ist demnach ausdr\u00fccklich m\u00f6glich.\n<\/p>\n<p>                                    Schlechte Umfragewerte f\u00fcr das BSW            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wiederholt wird in dem Schreiben die BSW-Forderung, wieder russisches \u00d6l und Gas zu importieren. Auch die Positionierung, nach den Landtagswahlen im Osten \u00bb\u00fcberparteiliche Ministerpr\u00e4sidenten\u00ab einzusetzen, \u00bbdie in den Landtagen mit<br \/>\nwechselnden Mehrheiten regieren unter Einbindung der AfD\u00ab, ist nicht neu. Laut aktuellen Umfragen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern muss das BSW in beiden Landtagen um den Einzug zittern, die Partei <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/24\/fuenfprozenthuerde-landtagswahl-sachsen-anhalt-mecklenburg-vorpommern-afd\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">droht an der F\u00fcnfprozenth\u00fcrde zu scheitern<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Zeitpunkt des Briefes f\u00e4llt mitten in eine neu aufgekeimte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/gutachten-afd-gesellschaft-fuer-freiheitsrechte-verfassungswidrigkeit-parteiverbot\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Debatte \u00fcber ein AfD-Verbotsverfahren<\/a>. Erst vergangene Woche war <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/afd-gutachten-verfassungswidrigkeit-gesellschaft-freiheitsrechte\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">ein neues Rechtsgutachten<\/a> vorgestellt worden, das gute Chancen auf ein erfolgreiches Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht festgestellt hatte. Daraufhin hatten sich Spitzenpolitiker wie die SPD-Vorsitzenden B\u00e4rbel Bas und Lars Klingbeil sowie die Gr\u00fcnen-Fraktion im Bundestag f\u00fcr weitere Schritte ausgesprochen.\n<\/p>\n<p>Thema<\/p>\n<p>            Landtagswahlen im Osten        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-05\/landtagswahl-sachsen-anhalt-umfrage-afd-mehrheit\" data-ct-label=\"Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: So gro\u00df ist das Risiko, dass die AfD die absolute Mehrheit bekommt\" data-uuid=\"649d285e-b59e-4c2c-adeb-a7c29bda9d7e\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:<br \/>\n                        So gro\u00df ist das Risiko, dass die AfD die absolute Mehrheit bekommt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/28\/afd-sachsen-anhalt-landtagswahl-gardelegen-verwandschaft\" data-ct-label=\"AfD in Sachsen-Anhalt: \u00bbMan kann ja nicht mal mehr sagen, dass man blau w\u00e4hlt\u00ab\" data-uuid=\"4581cb93-d47d-42f3-8163-798f7aadce85\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    AfD in Sachsen-Anhalt:<br \/>\n                        \u00bbMan kann ja nicht mal mehr sagen, dass man blau w\u00e4hlt\u00ab<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/24\/fuenfprozenthuerde-landtagswahl-sachsen-anhalt-mecklenburg-vorpommern-afd\" data-ct-label=\"F\u00fcnfprozenth\u00fcrde bei Landtagswahlen: Die Macht der 4,9 %                       \" data-uuid=\"43c8f956-2aa6-4d8a-9a3f-d6b651530c9b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    F\u00fcnfprozenth\u00fcrde bei Landtagswahlen:<br \/>\n                        Die Macht der 4,9 %                       <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem Brief an Alice Weidel und Tino Chrupalla sucht das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht die N\u00e4he der AfD.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1131451,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[3025,150,56394,29277,13871,29,16245,30,13,14,15,16,238307,12,30684,10,8,9,11,2021],"class_list":["post-1131450","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-alice-weidel","tag-alternative-fuer-deutschland","tag-amira-mohamed-ali","tag-brandmauer","tag-buendnis-sahra-wagenknecht","tag-deutschland","tag-die-partei","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-sarah-wagenknecht","tag-schlagzeilen","tag-tino-chrupalla","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-zeit"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116836101513779323","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1131450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1131450"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1131450\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1131451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1131450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1131450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1131450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}