{"id":1132081,"date":"2026-06-30T06:12:19","date_gmt":"2026-06-30T06:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1132081\/"},"modified":"2026-06-30T06:12:19","modified_gmt":"2026-06-30T06:12:19","slug":"hitzewelle-in-welchen-europaeischen-laendern-wird-das-wasser-knapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1132081\/","title":{"rendered":"Hitzewelle: In welchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wird das Wasser knapp?"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/1970\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alessio Dell&#8217;Anna<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbsp<b>video by Baptiste Goudier<\/b><\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            30\/06\/2026 &#8211; 7:45 MESZ\n            <\/p>\n<p>Im Schnitt nutzt die EU nur 5,8 Prozent ihrer verf\u00fcgbaren S\u00fc\u00dfwasserressourcen aus Gletschern, Grundwasser, Fl\u00fcssen und Seen. Das l\u00e4sst die Lage zun\u00e4chst beherrschbar erscheinen. Doch der Durchschnitt zeigt nicht das ganze Bild.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Unterschiede zwischen den L\u00e4ndern sind drastisch und geben Anlass zur Sorge. <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/06\/24\/handsoffcyprus-protest-grossbritannie-besetzung-zypern-turkei\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Zypern<\/strong><\/a> steht praktisch im Dauer-Ausnahmezustand. Das Land sch\u00f6pft 72 Prozent seiner S\u00fc\u00dfwasserressourcen aus, im Sommer steigt dieser Wert laut Eurostat und der Europ\u00e4ischen Umweltagentur (EEA) sogar auf 92 Prozent.<\/p>\n<p>Schon ab einer Nutzung von 20 Prozent gilt ein Land als im Warnbereich.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden haben die Bev\u00f6lkerung Anfang des Jahres aufgefordert, ihren t\u00e4glichen Wasserverbrauch um 10 Prozent zu senken \u2013 das entspricht etwa zwei Minuten laufendem Wasser. Doch die schnell wachsende Bev\u00f6lkerung Zyperns belastet die Wasserressourcen zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Die Regierung treibt im Eiltempo den Bau von Entsalzungsanlagen voran, um den Bedarf an Trinkwasser zu decken, vor allem mit Blick auf die Urlaubssaison. Die scheidende zyprische Ratspr\u00e4sidentschaft des Rates der Europ\u00e4ischen Union hatte die Bew\u00e4ltigung dieser Krise zu einer ihrer Priorit\u00e4ten erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Hinter <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/06\/18\/zypern-eu-safe-programm-verteidigung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Zypern<\/strong><\/a> folgt ein weiteres Mittelmeerland: Malta nutzt im Jahresdurchschnitt 33 Prozent seiner S\u00fc\u00dfwasserressourcen. Im Sommer nimmt der Wasserstress deutlich zu und erreicht 67 Prozent.<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich in anderen Staaten: Griechenland (37 Prozent), Rum\u00e4nien (34 Prozent), Portugal (31 Prozent), Italien (27 Prozent) und Spanien (26,5 Prozent) liegen im Sommer allesamt deutlich im Warnbereich.<\/p>\n<p>Sauberes Trinkwasser in der EU: Wo die Versorgung besonders schwierig ist<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung der EEA werden Klimawandel und h\u00e4ufiger auftretende D\u00fcrren die H\u00e4ufigkeit, St\u00e4rke und Folgen von Wasserknappheit mindestens bis 2030 weiter verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>In einem weiteren Bericht der Beh\u00f6rde, \u201eOverheated and Underprepared\u201c, kommt sie zu dem Schluss, dass rund jede zehnte Person in der EU Schwierigkeiten hat, gen\u00fcgend sicheres und sauberes Wasser zu bekommen.<\/p>\n<p>Besonders ausgepr\u00e4gt ist das Problem in Zypern (36,5 Prozent) und Griechenland (31,5 Prozent).<\/p>\n<p>Bemerkenswert: In mehreren L\u00e4ndern mit schlechter Wasserverf\u00fcgbarkeit \u2013 darunter Bulgarien, Ungarn, Kroatien und Irland \u2013 wird das vorhandene S\u00fc\u00dfwasser nicht besonders stark ausgebeutet.<\/p>\n<p>Das deutet darauf hin, dass die Probleme beim Zugang zu Wasser weniger mit Knappheit zu tun haben, sondern eher mit veralteter Infrastruktur und Schw\u00e4chen in den Versorgungssystemen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig kommen Frankreich, Portugal und Spanien trotz hoher Nutzung offenbar besser mit der Verteilung von sauberem und sicherem Trinkwasser zurecht. Der Anteil der Menschen mit Versorgungsproblemen liegt dort jeweils klar unter dem EU-Durchschnitt von neun Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspAlessio Dell&#8217;Anna&amp;nbsp&amp;&amp;nbspvideo by Baptiste Goudier Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 30\/06\/2026 &#8211; 7:45 MESZ Im Schnitt nutzt die EU nur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1132082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,222509,663,158,3934,3935,13,18113,14,15,12,6404,17272,17271],"class_list":["post-1132081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eu","tag-euronews-vergleich","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-hitzewelle","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-trockenheit","tag-wassermangel","tag-wasservorraete"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116837585456114406","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1132081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1132081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1132081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1132082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1132081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1132081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1132081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}